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 Blutkrieg

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Fial-Dark
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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:14 pm

Raphael schaute Trin etwas verwirrt an, schenkte ihr aber Glauben. SHAIAN! rief er. Du kannst reinkommen! Shaian zuckte zusammen, als sein Vater nach ihm rief. Mist! fluchte er leise. Trin bekam also mit, dass er vor der Tür stand und lauschte. Er öffnete die Tür und betrat den Raum. Die Wächter schlossen diese wieder. Shaian trat neben Trin und verbeugte sich. Es tut mir leid, Vater! Ich wollte nicht lauschen. Aber ich dachte du würdest Trin bestrafen und davon wollte ich dich eigentlich abhalten. Der Herrscher zog eine Augenbraue noch oben. Du wolltest mich davon abhalten? Wie interessant. Shaian bemerkte die Ironie seines Vaters sofort. Ähm naja...lass es mich so sagen. Ich kümmer mich um sie. Raphael fasste siech an den Kopf. Ah ja...du kümmerst dich also um sie?? Und wie soll das aussehen? Mit ihr durch die Straßen gehen, als ob nichts gewesen wäre? Oder mit ihr Essen gehen und vermutlich noch bezahlen? Und das nennst du dann Bestrafung. Das ich nicht lache. Nein So leicht mache ich es dir nicht. Ihr beide bekommt einen Auftrag. Der nur für euch ist. Und ich denke der Auftrag dürdte dir gefallen Trin. Shaian schuate kurz zu Trin, dann wieder zu seinem Vater. Ihr findet endlich die Kinder, die Trin schon seit Jahren sucht. Ich gebe euch eine Woche. Solltet ihr sie bis dahin nicht gefunden haben, dann gebt ihr die Suche für immer auf. Und ja Trin das meine ich ernst. Er schaute sie mit einem verärgertem Blick an.
Aber Vater! Wenn Trin sie schon seit Jahren sucht, wie sollen wir dass denn in einer Woche schaffen? Aeon ist ein großes Land. Dafür brauchen wir eine Ewigkeit um alles abzusuchen. Der Lord seufzte. Okay einen Monat und keinen Tag mehr! Aber ein Monat...ist doch auch... Raphael unterbrach ihn. Einen Monat. Das ist mein letztes Wort. Wenn du glaubst, dass ihr es nicht schaffen könnt, warum bist du dann noch hier und nicht auf deiner Mission?
Jawohl Vater. sagte er, stand auf und machte kehrt in richtung Ausgang des Saales. Shaian seufzte. Er würde nun also einen ganzen Monat mit Trin alleine verbringen. Da bleibt ja nun viel Zeit um mir ein wenig Klarheit zu verschaffen. dachte er und verließ den Saal. Er machte sich auf den Weg in sein Zimmer, um einige Sachen zusammen zu suchen. Trin folgte ihn mit einem großen Abstand.
Als der Herrscher wieder alleine mit Joshua im Saal war, seufzte er. Sein Diener bemerkte dieses und sprach seinen Lord an: Waren Sie nicht ein wenig streng mit Shaian? Erneut begann Raphael zu seufzen. Vielleicht, aber ich denke, dass ihm diese Mission mal gut tun würde. Er wird es schon irgendwie überleben. lächelte er und machte sich wieder an seine Arbeit.

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Trin schaute Shaian nicht mal an, als dieser in den Saal kam und sich direkt neben sie stellte. Doch sie war schon etwas verblüft als sie hörte das er den Herrscher davon abhalten wollte sie zu bestrafen. Was den? Tuts ihm jetzt auf einmal Leid? Pfff... Du? Um mich kümmern? Ich brauche keine Hilfe. Und schon gar nicht von einem der mir so misstraut. Doch dannn wurde die Elfe plötzlich aus den Gedanken gerissen. Wie konnte der Herrscher nur? Sie mit Shaian auf der Suche nach den Kindern? Eine Woche? Trin schaute etwas entgeistert drein, was bei Elfen doch eher selten vorkommt, das soetwas sieht. Eine Woche? Sie hat doch schon Jahre damit verbracht. In dem Punkt stimmte Trin mit Shaian überein. In einer Woche ging das nicht. Und sogar das Zeitfenster von einem Monat würde nie reichen. WAS? rief Trin plötzlich aus, als Rapheal ihr sagte das wenn sie die Kinder nicht finden, die Suche einzustellen sei. Die linke Hand der Elfe ballte sich zu einer Faust und sie sah ganz genau den verärgerten Blick des Herrschers. Das kann er nicht verlangen. Ich bin kein Sklave dem man sagen kann, wann er was zu tun hat. Ich komme aus Lorien. Und bin nur an die dortigen Gesetzte gebunden. Wie kann er nur?
Eine Weile starrte Trin den Herrscher noch an, doch da die Unterredung nun sein Ende gefunden hatte, folgte sie dann doch Shaian aus dem Saal. Innerlich kochte die Elfe vor Wut. Zu sehr in ihren Gedanken vertieft, bemerkte sie nichtmal wie sie dem Herrschersohn hinterherlief, in einem ziemlich großen Abstand. Während Shaian sein Zimmer erreicht hatte und darin verschwand, blieb Trin etwas entfernt stehen. Erst als zwei Wachen an ihr vorbeiliefen und über ein interessantes Thema sprachen hörte sie zu.
Ich frage mich ob es war ist. Was meinst du? Na das der Sohn von Banmor, dem dunklen Lord, gestorben ist. Er soll im Sumpf tödlich verunglückt sein. Von Tieren, du verstehst was ich meine. Keine Ahnung. Wer weiß das schon. Aber er hatte sich ja eh kaum gezeigt. Oder hast du jemals was von ihm gehört, ausser das jetzt?
Die Elfe stand wie angewurzelt da und starrte den Beiden hinterher. Der Sohn von Banmor? Im Sumpf? Könnte er es...? Trin war verwirrt. Plötzlich wurde sie von Shaian in sein Zimmer gezogen. Er war kurz rausgekommen, hatte sie stehen sehen und schon war sie nun mit Shaian alleine.

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Zuletzt von Fial-Dark am Di Mai 24, 2011 4:35 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:15 pm

Shaian hatte nun seine Sachen komplett reisebereit gepackt. Er bemerkte, dass Trin ihn nicht ins Zimmer gefolgt ist. Hmm, sie ist vermutlich sauer. dachte er. Dann öffnete er die Tür und sah sie auf den Gang, mit dem Rücken zu ihm gedreht, stehen. Es schien, als ob sie den Wachen hinterherschaute. Shaian packte sie am Arm und zog, ohne sie vor zuwarnen, in sein Zimmer und schloss die Tür. Die Elfe wollte gerade loschreien, da hielt Shaian auch schon die Hand vor ihrem Mund. Bevor du mich anschreist.. und du hast allen Grund dazu... hör dir bitte an was ich zu sagen habe. sagte ihr und schaute ihr dabei ernst, und sanftmütig zugleich, in ihre Augen. Er wies ihr an sich zu setzen. Also Trin. Es tut mir wirklich leid, dass ich dich öffentlich auf den Straßen angeschrieen habe. Das wollte ich eigentlich nicht. Ich wollte die ganze Situation in Ruhe mit dir besprechen. Aber ich hatte vorhin und auch schon die ganze Zeit irgendwie schlechte Laune. Zum einen liegt es daran, dass ich die Mission als Gruppenführer mit den Anderen total in den Sand gesetzt habe. Zum Anderen gibt es da noch einen weiteren Grund. Außerdem erzählte mir die Seherin etwas über dich. Ich weiß nicht ob ich glauben sollte. Aber dann zeigte sie mir Bilder und irgendwie schien mir das so real, dass ich ihre Geschichte glauben schenkte. Er machte eine kurze Pause, um auf Trin zuzugehen. Trin hör mir zu...das alles tut mir wirklich leid...ich weiß nicht was in letzter Zeit mit mir los ist. Ich bin total durcheinander. Weißt du eigentlich dass ich seit über 3 Wochen keinen Dienst mehr habe? Und warum? Nur weil ich gerade echt zu nichts zu gebrauchen bin. Ich lasse alles fallen, flieg immer wieder auf die Nase...ich weiß nicht warum... Er legte den Kopf in den Nacken. Hmm... Doch eigentlich weiß ich warum...aber ich fürchte das kann ich dir jetzt nicht sagen. Dafür würden wir jetzt zu viel Zeit verlieren, wo wir doch die Kinder suchen müssen. Er seufzte. Ich weiß mein Vater war etwas sehr streng mit dir und mir...aber er ist nun mal der Herrscher von der ganzen Lichtseite. Dazu zählt auch Lorien. Das weißt du doch....! Ich glaube außerdem nicht, das wir die Suche komplett vergessen können, auch wenn wir sie nicht innerhalb eines Monats gefunden haben. Ich glaube er will uns einfach unter Druck setzen. Mehr ist es nicht. Damit wir uns mehr anstrengen. Verstehst du? Sei also bitte nicht mehr sauer auf ihn oder mich. Wie gesagt es tut mir wahnsinnig leid. Du bist meine beste Freundin und ich möchte nicht, dass wir uns streiten. Er sah sie nun etwas wehleidig an.

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Trin hört Shaian kurz an. Schnell nahm er seine Hand wieder von ihrem Mund und als er ihr anzeigte sich zu setzten, ging Trin zum Fensterbrett. Dieses war mit Kissen ausgelegt, es wurde offentlichtlich als Sitzgelegenheit benutzt. Die Elfe setzte sich schräg hin und schaute aus dem Fenster. Von dort hatte man einen wunderschönen Ausblick auf Teile von Shima und den angrenzenden Wald. Sie hätte Shaian am liebsten angeschrien, doch ließ sie ihn gewähren und erklären. Du sagst es, in der Öffentlichkeit..., murrte Trin in sich hinein, doch sie hörte weiter zu. Als Shaian auf die Seherin zu sprechen kam, schaute die Elfe kurz zu diesem, nur um dann ihren Blick wieder aus dem Fenster schweifen zu lassen. Bilder? Seit wann können Seherinen Bilder zeigen? Normalerweise können nur sie diese sehen. Shaian kam nun auf Trin zu und auch sie seuftze als er ihr vo seinem Zustand erklärte. Doch dann schnitt er das Thema mit dem Herrscher wieder an. Trin stand auf und lief eine kurze Runde durchs Zimmer. Oh, er wird es verbieten. Wie lange suche ich schon nach ihnen? Denkst du wirklich ich habe nicht mitbekommen wie darüber gesprochen wurde, ich gehe einem falschem Glauben nach. Das ich aufgeben sollte. Selbst dein Vater hat dies mal gesagt. Er wird es nicht zulassen, das ich weiter suche, wenn wir in einem Monat keinen Erfolg haben. Ja er mag über das ganze Reich herrschen. Doch vergiss nicht. Wir, die Elfen, sind viel länger da. Wir haben schon in Lorien gelebt da war die Hauptstadt Shima nicht mal erbaut und auch nicht in den Gedanken der Wesen. Wer durfte immer helfen kommen, wenn es wieder einen Krieg zwischen euresgleichen und den Schatten kam? Trin war immernoch sauer. Aber vielleicht war es einfach auch zu viel auf einmal. Sie musste sich beruhigen, das spürte sie. Doch hier konnte sie es nicht. Nicht hier, in der Stadt.
Trin fasste sich mit einer Hand an den Kopf. Ich weiß. und wir sind auch schon lange befreundet. Doch es ist zuviel. Zuviel mit einmal. Die Elfe schritt zur Tür und machte sie auf. Du wirst sicher noch einiges zu erledigen haben, ich werde draussen im Wald, an unserem Baum warten. Dann schaute sie nochmal zurück in Shaians Gesicht. Doch zuvor. Welche Bilder hat dir diese Seherin gezeigt?

Banmor sass in seinem Thron und hatte gerade eine Unterredung mit einem seiner Wachleute beendet. Die Vorbereitungen für die große Trauerfeier waren in vollem Gange. Banmor setzte alles daran, das niemand der Beteiligten auch nur ein Wort über Varreshs wahren Tod verlor. Auch blieb bisher die Suche nach seiner Tochter erfolglos. Egal wie oft Banmor die Wachen fortschickte. Sie kamen immer ohne Chidori zurück. Doch egal wo sie auch war. Banmor würde sie bald finden. Was er dann allerdings mit ihr anstellen würde, dass wusste er noch nicht.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:17 pm

Shaian hörte sich an was Trin ihr zu sagen hatte. Und er musste ihr zustimmen, dass die elfen bereits vor seinem Vater gelebt hatten. Doch als sie anfing darüber zu sprechen, musste der Herrschersohn gründlich nachdenken. Hmm...Sie hat Recht. Elfen gibt es schon länger und mein Vater ist erst seit ca. 10 Jahren Herrscher über die Lichtseite. Hmm...wo ich jetzt mal so drüber nachdenke.... Er musterte die Elfe sehr genau. Wie alt ist Trin eigentlich? Er war sich sicher, dass sie es ihm schon einmal erzählt hatte. Aber in seinem Stress den er immer mit sich rumschleppen musste, hat er dies wohl verdrängt. Er könnte sie ja fragen, aber wer weiß wie die elfe darauf reagieren könnte. Also beließ er es erstmal dabei und hoffte inständig, dass er es ihm irgendwann mal durch Zufall wieder einfällt.
Trin kam nun allmählich zum Schluss und nannte Shaian den Ort an dem sie sich nachher treffen würden, um sich auf die Suche nach den Kindern zu machen. Sie schritt auf die Tür zu und öffnete diese, schaute sich aber noch einem zu dem Lichtkrieger um. Bilder über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Bilder über dich, mich und noch jemanden. Es ist kompliziert das jetzt zu erklären. Er seufte, schnallte seinen Rucksack auf den Rücken, schritt an ihr vorbei und verließ vor ihr sein Zimmer. Wir treffen uns in circa einer Viertel Stunde. sagte er noch zu ihr und ging in Richtung Trainingsplatz.
Dort warteten bereits seine Freunde Dekar und Kaiden auf ihn. Und zu seiner Verwunderung war auch Thingosil dabei. Hey Shai. Du lässt uns aber lange warten. sagte Dekar grinsend zu ihm, als er direkt vor ihm stand. Shaian musste ebenfalls grinsen, wurde dann jedoch ernst. Ja tut mir leid Jungs. Ich muss auch gleich wieder los. Ich habe eine Mission. Ich wollte mich eigentlich nur von euch verabschieden, weil ich für längere Zeit nicht in Shima sein werde. Was? Warum? Wo musst du denn hin? Und vor allem.. was musst du machen? fragte Dekar sofort nach. Der Herrschersohn seufzte. Ich soll einen Monat lang mit Trin die verschwundenen Kinder suchen. Wenn wir es innerhalb einen monat nicht geschafft haben, dann soll Trin die Suche entgültig aufgeben. Ich frage mich nur wie wir das schaffen soll, wo doch Trin schon mehrere Jahre an der Suche hängt. Dekar bekam große Augen. Einen Monat? Ohje...das ist ja wirklich kaum zu schaffen. Er überlegte kurz. Ich hab's! Ich werde euch bei der Suche helfen, wenn wir uns aufteilen geht es doch bestimmt viel schneller und ich bin mir sicher, dass Kaiden und Thingosil.... Nein, das geht nicht! Trin und ich sollen diese Aufgabe ganz alleine erfüllen. unterbrach er Dekar. Und außerdem habe ich für euch doch eine andere Mission. Dekar wurde hellhörig. Auch die anderen Beiden schienen von großer interesse zu sein.

Chidori hatte nun beschlossen sich so langsam nach Drakar auf zu machen. Sie bedankte sich bei dem älteren Pärchen für ihre Gastfreundlichkeit, packte ihre Sachen und zog auch schon los. Mitten im Wald blieb sie abrupt stehen. Ohne sich umzudrehen sagte sie: Du kannst nun rauskommen Sinthi. Dann drehte sie sich um und schaute auch schon direkt in die Augen des Magiers. Ich gebe zu ich habe es all die Tage nicht bemerkt. Aber irgendwie habe ich es immer gespürt, dass mich jemand verfolgt. Sie ging ein paar Schritte auf ihn zu. Warum bist du hier?

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Du und Trin alleine auf einer Mission staunte Kaiden. Na wenn das mal gut geht.
Wir wünschen euch beiden natürlich alles gute und viel erfolg dabei. Aber wenn dein Vater es so sagt könen wir dich wohl nciht begleiten.
Er verschränkte seine Arme hinter den Kopf und sah weiterhin zu Shaian. Schade eigendlich, es wird langsam echt langweilig. Aber erzähl doch mal, was sollen wir für dich nun erledigen?

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:18 pm

Kaum Shaian aus dem Zimmer gefolgt, schlug die Elfe einen anderen Weg ein, geradewegs aus dem Herrscherhaus. Gedankenverloren streifte sie durch die Strassen, bis sie endlich den Stadtrand erreicht hatte und vor dem Wald stand. Was solte sie nur tun? Shaian vergeben, war eine Sache doch was würde passieren wenn sie die Kinder...nein Kinder waren sie sicher nicht mehr. So lange wie die Suche nun schon dauerte. Trin seuftzte. Hatte sie doch keine Ahnung wie sie heute nun aussahen. Die Kinder, nicht nur elfische waren schon herangewachsen. Damals in Lorien wurden in der einen Nacht nicht nur Elben entführt. Kinder aus verschiedenen Rassen waren damals in den großen Wäldern untergebracht. Zu gefährlich war der Rest der Welt.
Mit leichter Eleganz kletterte Trin auf einen der Bäume und setzte sich auf den Ast. Sie schaute in die Ferne und ihre Gedanken schwirrten ziellos umher. Doch immer wieder schoss einer dieser Gedanken zu ihm.
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von Sinthi:
Thingosil lief gerade vom Dienst nach Hause als ihm zwei Leute auffielen.
Es waren Dekar und Kaiden. Neugierig und weil er sonst nichts besser zu tun hatte, ging er zu den beiden. Bevor er fragen konnte was es neues gäbe, kam Shaian auf die kleine Gruppe zu und erzählte irgendwas von einer Mission die nur die Elfe Trin machen könnten und von einem Auftrag für Dekar, Kaiden und ihn.
Er wurde hellhörig und lauschte nun gespannt.

Einige Tage hatte Sinthoraz das Dof beobachtet und hin und wieder den alten Mann einen Überraschungsbesuch abgestattet, um sicher zu gehen das er ihn auch nicht vergaß.
Der Magier aß gerade etwas, als er spürte wie Chidori das Dorf in Richtung Wald verließ. Er gab seinem Diener Anweisungen wieder zurück zu gehen und ging in die Richtung in der er Chidori vermutete. Die Mühe sich vor ihr zu verstecken macht er sich erst garnicht. Sie hatte seiner Meinung nach genug Zeit für sich gehabt.
Als er sie erreicht hatte, ging er stumm hinter ihr her.
Irgendwann hielt die kleine Hexe an und forderte ihn auf sich zu zeigen.
Gesagt getan.
Sinthoraz überlegte sich kurz ob er lächeln sollte als er in ihr Gesicht sah, beließ es dann aber bei einem gekünstelten hüsteln.
Was ich hier will? Ich bin dir die ganze Zeit gefolgt seit du in den Wald gelaufen bist, wollte dir aber Zeit geben um deine Gedanken wieder zu sammeln. Ja ich war auch da als du ohnmächtig wurdest und ich habe nicht eingeriffen als dich diese Leute mitnahmen. Versteh das nicht falsch, wenn du zu irgendeinem Zeitpunkt in Gefahr gewesen wärst, hätte ich dir geholfen. Zudem habe ich dem netten Herrn der dich aufgenommen hat, klar gemacht was passieren würde wenn dir etwas in seiner Obhut zustößt. Ich war die ganze Zeit in diesem Wald und habe auf dich aufgepasst. Während er sprach, musterte er Chidori, konnte aber keine äußerlichen Wunden feststellen.
Mit einem seufzen lehnte er sich an einen Baum in der Nähe und sah die Hexe an.
Zufrieden mit der Antwort?

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Also doch! Die kleine Hexe wurde also von dem Magier beschattet. Irgendwie freute sie sich darüber, ließ sich das aber nicht anmerken. Chidori legte den Kopf schief. Von mir aus. sagte sie nur, drehte sich wieder um und setzte ihren Weg fort. Ich nehme an du kommst mit nach Drakar? Ich will zur Beerdigung.

Der Herrschersohn schaute Kaiden mit einem leicht verärgertem Gesicht an. Hey was soll das denn wieder heißen? Dekar konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Reg dich ab, Shai! Kaiden hat doch recht. Shaian seufzte. Jaja...ich verstehe schon. Er fuhr fort. Dabei bemerkte er die Neugier seiner Freunde und musste grinsen. Ich sehe schon ich habe euch neugierig gemacht. Ich habe mit meinem Vater gesprochen und für ihn ist es okay, dass ich euch zum spionieren nach Drakar schicke. Dekar schluckte. Wie jetzt? Drakar? Ja, dass was Seherin Mina erzählt haat, beunruhigt mich doch sehr. Eigentlich wollte ich ja mit euch gehen, aber ich habe nun einen anderen Auftrag bekommen. Deshalb leg ich euch diese Mission in die Hand. Er schaute seine Freunde mit ernstem Gesicht an. Dekar, du bist der Älteste. Du wirst die Gruppe führen. Und ihr Beiden, werdet darauf aufpassen, dass er keine Dummheiten macht. Dekar schaute nun verwirrt. Hey! So dumm bin ich nun auch wieder nicht. sagte er empört und verschränkte die Arme. Weiß ich doch! Trotzdem ist es besser sich mit seiner Gruppe abzusprechen und nicht unüberlegt zu handeln. So wie du es halt gerne machst, ne? Dekar senkte den Kopf, den Shaian erzählte die Wahrheit. Gut, am besten ihr tarnt euch! Zieht euch so an wie die auf der Schattenseite. Und verhaltet euch unauffällig! Wenn ihr auffliegt, könnte das vielleicht schlimme Folgen haben. Obwohl Banmor eigentlich sehr gnädig mit uns ist....! Dank dem Friedensvertrag. Findet heraus was dort in Drakar abgeht. Und falls ihr etwas heruasgefunden habt, lasst es mich sofort wissen. Dekar baute sich wie ein Soldat auf. Jawohl, Shaian! Gut! Ich muss jetzt los. Ich möchte Trin nicht solange warten lassen! Ich wünsche euch viel Erfolg. sagte er und ging nun in Richtung Wald, wo auch schon seine Freundin Trin, auf einen Baum sitzend, auf ihn wartete. So! Ich bin soweit. Er schaute lächelnd zu ihr hinauf.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:19 pm

Zwei Wochen waren vergangen seit Trin vom Baum runtergesprungen war und sich mit Shaian auf die Suche begeben hatte. Von Arandil-Shima, nach Vin und schließlich nach Lorien waren die Beiden gereist. Doch nicht einmal dort haben sie weitere nützliche Informationen erhalten können. In Lorien hatten sie nochmal mit den Ältesten geredet doch diese blieben verschwiegen und rieten den Beiden die Suche aufzugeben. Trin weigerte sich und Shaian stand ihr dabei zur Seite. Schließlich hatten sie die elbischen Wälder wieder verlassen und sich auf den Weg in Richtung Sümpfe gemacht. Die Lichtseite hatte nichts zu bieten und so mussten die Beiden in Richtung Drakar reisen. Shaian hatte Trin nie erzählt, dass sich Dekar, Thingosil und Kaiden ebenfalls auf den Weg dorthin begeben hatten, welche ihr Ziel gerade erreicht hatten.
Die Elfe und der Herrschersohn hatten sich in der Zwischenzeit ein kleines Lager am Rande des Sumpfes erreichtet. Es hatte einige Zeit gebraucht und endlich waren sie durch diesen. Shaian sass an dem Feuer und starrte herein, während sich Trin niedergelegt hatte. Schon seit einigen Tagen sah sie nicht mehr so gut aus, quälten sie doch jede Nacht die gleichen Träume. Träume, welche Trin schon lange nicht mehr hatte. Überall dieses Feuer und die Hitze. Lorien brannte. Überrannt von Unbekannten. Sie töteten, nahmen sich die Frauen und entrissen schließlich dem Wald die Kinder. Trin war jünger und hatte sich mit einigen dieser Kinder versteckt. Musste sie doch auf diese achten. Doch sie wurden entdeckt. Die Elfe konnte nichts machen, sie wurden genommen. Das letzte was Trin von ihnen sah, war der Junge, dessen Hand sie gehalten hatte. Der Junge hielt tampfer ihre Hand, doch die Elfe war zu schwach und konnte sie nicht halten. Der Junge wurde fortgerissen, seine Hand rutschte aus ihrer.
Die Elfe lag auf einer Decke und stöhnte im Schlaf.

Llael hatte seit einiger Zeit wieder seine Ruhe vor Banmors Wachen, waen sie doch zu sehr damit beschäfftigt die Stadt zu sicher. Morgen würde die Trauerfeier endlich stattfinden. Banmor hatte sicher ebenfalls viel zu tun. Um dies war sich der Mensch ziemlich sicher. Llael hatte keine Lust mehr. Er brauchte Abwechslung und so verließ er seine kleine Hütte, lief durch die Stadt und erreichte nach einiger Zeit den Stadtrand. Aus den Augenwinkeln konnte der Mensch drei vermummte Gestalten erkennen, welche gerade in der Stadt ankamen.

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Drakar. Stadt der Dunkelheit. Heimat der Schattenwesen. Wie ein bedrohlich wirkendes Tier, das sein Maul weit aufgerissen hatte. Und sie marschiereten mitten hinein. Was würde sie dort erwarten. Kaiden versuchte sich seine Unruhe nicht anmerken zu lassen.
Er zog aber denoch seine Kapuze weiter ins Gesicht.
Eigendlich hielt er diese Aufmache die Dekar ihnen besorgt hatte, für eher auffällig als das was sie eigendlich bezwecken sollte. Der junge Schwertkämpfer, musste höllisch darauf achten nicht auf die übergröße Kutte zu treten.
Er war definitiv kleiner als der Dämon dem sie mal gehört hatte.
Kaiden wollte erst gar nicht wissen wie Dekar das bewerkstelligen konnte.
Aufmerksam beobachte er seine Umgebung. Die Vorbereitungen für die Trauerzeremonie waren in vollen Gange. Morgen also sollte sie stattfinden.
Morgen, hmm wo sollten sie nur diese Nacht verbringen. Ob Dekar sich da schonmal drüber gedanken gemacht hatte.
Sie durften doch auf keinen Fall aufallen.
Kaiden spürte Blicke auf sich haften. Sein Blick traf den eines großen grimmig dreinschauenden Mannes. Doch wie ein Dämon wirkte er nicht.
Aber er schien interresse an den dreien zu zeigen.
Soviel zu unauffällig, dachte Kaiden

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:20 pm

Nun war es also soweit. Dekar, Kaiden und Thingosil waren nun in Drakar angekommen. Alle in schwarze Kutten gekleidet, welche ihnen Dekar zuvor von Dämonen besorgt hatte. Dekar musste schlucken, als er die grauenhaften Gestalten in Drakar sah. Boah das ja gruselig. Ganz anders als in Shima. sagte er leise. Der Platz, auf den sie nun waren, wurde für etwas vorbereitet. Während sich die drei jungen Krieger durch die Menge streiften, bermekten sie, das jemand auf ihnen zu kam. Dekar musste erneut schlucken. Er hatte offensichtlich Angst. Eine ungehuerliche Gestalt trat auf ihnen nun zu. Was macht ihr hier? sagte er in einem miesgelaunten Ton. Ähmm also... begann Dekar zu stottern. Der Mann unterbrach ihn. Warum seit ihr nicht bei den Bauarbeiten für den Sarg? Na los abmarsch, oder wollt ihr das Banmor euch bestraft? Dekar schüttelte den Kopf. Nein, wir werden uns gleich wieder an die Arbeit machen. sagte er und lief auch schon gleich in die Richtung in der der gruselige Mann gezeigt hatte. Das war knapp. Dort angekommen wurden sie auch schon voll in das Baugeschehen einintegriert. Ich habe schon gedacht, dass er uns enttarnt hätte. flüsterte er seinen Kameraden zu.

Chidori und Sinthoraz waren nun auch in Drakar angekommen, jedoch waren sie ebnfalls undercover unterwegs. Denn Chidoir wollte es vermeiden, dass ihr Vater sie entdeckt. Sie und der Magier halfen bei der Dekoration mit. Die kleine Hexe fing an zu schniefen. Das macht mich alles irgendwie traurig. sagte sie leise zu Sinth. Ich kann es immer noch nicht glauben, dass Varresh tot sein soll. sie schluchzte. Ich vermisse ihn so.

Shaian und Trin machten eine Pause am Lagerfeuer. während Trin schon eingeschlafen war, saß der junge Herrschersohn am Feuer und schaute hinein. Er dachte über einige Dinge nach. was passiert, wenn sie die Kinder nun nicht mehr finden können? Wie würde es mit der Freundschaft zu trin weitergehen, wenn sie wüsste, was er für sie empfindet? Warum hatte Trin nur diesen Schattenkrieger geholfen? Warum hatte sie nur diesen Weg gewählt? All diese Fragen konnte er sich nicht beantworten. Shaian bemerkte, dass trin einen unruhigen Schlaf hatte, denn sie fing an zu stöhnen. Der junge Krieger setzte sich neben ihr und legte beruhigend eine hand auf der ihren. Ist ja gut. Ich bin bei dir. flüsterte er ihr beruhigend zu. Der Herrschersohn konnte nicht schlafen. Ihm schwirrten zu viele Fragen im Kopf herum. So blieb er die nacht über bei Trin und hielt ihre Hand.

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Llael mussterte die drei Gestalten, als diese plötzlich von einem Arbeiter angeredet wurden und sich schon an die Fertigung des Sarges machten. Kurz zuckte der mensch mit den Schultern. Er hörte schon die Flöhe husten so daneben war er. So setzte der Krieger seinen Weg fort und verließ Drakar. Der ganze Trubel ging ihm einfach nur tierisch an die Nerven. Sobald dieses Schauspiel vorbei war, würde endlich wieder Ruhe hier in Drakar einkehren. Vielleicht könnte er dann demnächst wieder einige Aufträge annehmen.

Nachdem Trin endlich aus ihren Träumen erwacht war und Shaian zusammen mit ihr das Lager zusammengepackt hatte, reisten sie weiter. Noch knapp zwei Wochen, dann läuft die Frist aus, Trin seuftze. Ich bin schon so lange untewegs, wie sollen wir das nur schaffen? Die Elfe schaute gerade aus, musterte diese unwirkliche Landschaft. Die dunkle Seite hatte wirklich etwas merkwürdiges an sich. Doch auch irgendwie fazinierend, doch dies sagte sie nicht.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:23 pm

Nach einen schnellen und harten Ritt erreichte Arsinoe endlich Drakar.
Schnell ging er von den Stallungen an allen Wachen vorbei zum Thronsaal.
Nach einer kurzen Verbeugung ,vor Banmor, kniete er sich nieder und richtete sein Wort an den dunklen Herrscher.
Gebieter ich fürchte mir könnte bei den Geisterbefragungen ein Fehler unterlaufen sein.Ich testete meine Fähigkeit an unterschiedlichen Plätzen und unter den verschiedensten Umständen und mir kam der Schluß,daß die letzten Erinnerungen der Wesen nicht immer die Besten oder auch genauesten sind.Daher würde ich ,falls es nicht schon zu spät dafür ist,von einer eventuellen Bestrafung von Llael absehen.Es liegt nicht in meinen Befugnissen aber ich dachte mir das ich diesen Fall noch einmal genauer ansehe.
Er blieb bei seiner Verbeugung und wartete auf eine Antwort.

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Banmor hatte nicht wirklich Zeit für seinen Sklaven, welchen er mit dunkler Magie aus einem Elben erschaffen hatte. Doch trotzdem gestattete der Herrscher Arsinoe zu reden, als dieser den großen Saal betrat. [color:9a0b=FirebrickDas ist nun auch nicht mehr wichtig. Während du deine Geister befragt hattest, habe ich Varresh für seine Taten im Sumpf bezahlen lassen. Er hatte doch zugegeben es getan zu haben. Llael hatte nur das Vergnügen die Strafe an meinem Sohn durchzuführen. Du solltest dich weniger im Sumpf aufhalten. Dann würdest du soetwas nicht verpassen. Ausserdem sind wir in vollem Gange für die Trauerzeremonie Varreshs. Falls du auch dieses nicht mitbekommen haben solltest Varresh ist im Sumpf getötet worden. Schon oft hatte er diese Lüge in den letzten Wochen erzählt und ihm kam sie immernoch glaubwürdig über die Lippen, jedenfalls kam es Banmor so vor. Er ließ jedenfalls keinen Zweifel an seinen Worten. Wenn du mich nun also endlich entschuldigen würdest. Morgen ist die Feier und ich muss noch einiges erledigen um meinem geliebten Sohn die letzte Ehre zu erweisen. Banmor stand auf und stieg die Treppe vom Thronpodest herab. Aber du kannst noch etwas für mich erledigen. Hilf gefälligst ein wenig und verschwinde nicht wieder, murrte Banmor Arsinoe an. Ausserdem ist meine Tochter verschwunden. Doch wenn ich sie finde und in die Hände bekom kann sie etwas erleben. Hmm....Wenn sie mir auch in die Quere kommen will, dann sollte ich sie ebenfalls erledigen.

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Zuletzt von Fial-Dark am Mo Mai 23, 2011 5:30 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:25 pm

In Arsinoe kochte es innerlich.
Erst gestatte er mir,daß ich mich zurück ziehe und dann hätte ich doch hier bleiben sollen.Also wenn ich könnt würde ich alle Verstorbenen die er zu verantworten hat herbeirufen und gegen ihn aussenden.Aber das würde er wohl nur mit wenig Aufwand zerschlagen und mir dann weit schlimmeres antun als den so ersehnten Tod.An eine Rückverwndlung ist dann auch nicht mehr zu denken.
Wie ihr befehlt mein Herr,sagte er statdessen.Und was wäre für euch zu tun?

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Banmor war zum Fenster gegangen und hatte dem geschäftigen Treiben zugesehen, doch dann drehte er sich zu Arsinoe um und funkelte ihn an. Na was denkst du denn? In der Stadt helfen. Bei den Vorbereitungen natürlich. Und nun geh in die Stadt und hilf oder willste hier Wurzeln schlagen? Kaum ausgesprochen drehte sich Banmor wieder zu dem Fenster und schaute hinaus.

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Wie Ihr befehlt.Arsinoe verließ den Saal und begab sich zuerst in die Ställe,um nach seinem Pferd zu sehen.
Ich weiß nicht was ich tun soll mein Freund,sagte er zu seinem Tier und streichelte dessen Seite.Zum einen muß ich gehorchen und zum anderen will ich hier nur weg.Als er von Rekjas keine Antwort erhielt ging er hinaus und suchte sich eine Wache oder Vorsteher um dort nach Arbeit zusuchen.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:26 pm

von Sinthi:
Thingosil hatte echt schlechte Laune.
Dieses angeblich "unauffällige" eindringen und spionieren war ein totaler Reinfall gewesen. Und jetzt halfen sie auch noch bei dieser Trauerfeier.
Er wusste nicht genau wieso aber ihm gefiel das absolut nicht.
Der junge Wächter murrte leise vor sich hin und sah sich nach seinen Mitstreitern um.

Der Magier sah sich unwohl um.
Weißt du Chidori, ich kann dich ja verstehen dass dich das traurig macht. Aber sollten wir uns nicht unauffällig verhalten um nicht aufzufallen? Wäre doch sehr ärgerlich wenn Banmor sich die Vobereitungen persönlich anschauen will und dabei seine entlaufene Tochter und einen gesuchten Magier trifft.
Er zuckte mit den Achseln. Ich will dir ja keinen Vorwurf machen, aber warum wolltest du unbedingt einen Tag vor der Trauerfeier hierher? Je länger wir hier sind,umso größer ist die Gefahr das man uns erkennt.

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Chidori schniefte noch einmal kurz. Du hast ja recht. Lass uns die Arbeit schnell hinter uns bringen und dann verschwinden. Sie holte ein Taschentuch aus ihrer Tasche und putzte sich die Nase. Dann schluckte sie ihre ganze Traurigkeit hinunter und machte sich weiter an die Arbeit. Eigentlich verstand sie sich nicht. Früher hatte sie kein jegliches Gefühl gezeigt. Die Hexe hatte weder geweint noch gelacht. Sie empfand rein gar nichts. Nichts außer Hass. Früher konnte sie einfach so unschuldige Menschen und Kinder töten. Doch seitdem sie wusste, dass ihr Bruder Varresh nicht mehr unter den Lebenden weilt. bekommt sie nicht mel so eine einfache Sache gebacken. Chidori hatte das Leben des älteren Ehepaar, welches ihr das Leben rettete, einfach verschont. Und dies lag nicht daran, dass Drakar und Shima einen Friedensvertrag abgeschlossen hatten. Nein! Denn wenn Chidori eins von ihrer Umgebung gelernt hat, dann wie man einen Mord vertuscht, so dass es aussieht, als wäre das Pärchen auf natürliche Weise gestorben. Doch sie tat es nicht. Vielleicht aus Respekt vor ihren Bruder. Er wusste zwar, dass sie gerne mit Folterinstrumenten herum experimentierte, allerdings hatte er keine Ahnung, dass seine Schwester jemals einen Mord begangen hatte. Denn darüber konnte sie wie ein Grab schweigen.
Sie seufzte. Sie verstand einfach gar nichts mehr. Am liebsten würde sie für immer aus Drakar verschwinden und nie wieder kommen. Hier hängen einfach zu viele Erinnerungen an ihren Bruder. Nach einiger Zeit war die Dekoration angebracht. Chidori schaute zu Sinth hinauf. Okay... ich glaube wir sollten uns erstmal zurückziehen. In einem Wald oder so. Jedenfalls außerhalb von Drakar. Sie nahm ihn an der Hand und ging mit ihm unauffällig in Richtung Drakar Ausgang. Jedenfalls dachte sie es.

Auch Dekar war mit seinen Arbeiten soweit fertig. Puh! Das wäre erledigt. sagte er zu seinen Begleitern. Er bemerkte das Thingosil nicht besonders gut drauf war. Doch was sollte er machen. Der junge Krieger war noch nie zuvor Gruppenanführer gewesen. Er wusste nun also nicht wie er mit der gesamten Situation umgehen sollte. Jedoch wusste er, dass Kaiden schon ein paar mal Führer war. Auch wenn er seinen Stolz hatte. In dieser Lage war es wohl sehr unangebracht. Er schritt auf Kaiden zu und nahm ihn beiseite. Du Kai. Ich schaffe es einfach nicht. Ich bin ein miserabler Anführer, wie du vielleicht bemerkt hast. Deshalb ernenne ich dich jetzt zum Gruppenführer.

Shaian reagierte erst gar nicht auf Trins Frage. Er war zu sehr mit seinen Gedanken beschäftigt. Ihm interessierte zwar schon was mit den Kindern geschehen ist und wo sie stecken, doch irgendwie hatte er dafür keinen Kopf. So lief er weiter schweigend und gedankenverloren neben Trin her.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:28 pm

Bitte was?? fuhr Kaiden auf und hielt sich gleich darauf die Hand vor den Mund nachdem ihn die anderen arbeiter verwundert ansahen.
Bitte was? wiederholte er etwas leiser. Du hast doch von Shaian den Auftrag bekommen und ich glaube das nicht ohne Grund. Wie kommst du denn also nun auf die glorreiche Idee deine Füherschaft an mich abzudrücken.Er sah ihn eine Weile lang durchdringend an doch Dekar schien sich von seiner Entscheidung nicht abbringen zu lassen. Kaiden seufzte. Also gut dann halt so.
Dann ist mein erster Befehl eben weiterzuarbeiten und dann suchen wir uns eine Bleibe. Schließlich ist Morgen diese Trauerfeier.
Kaiden wartet nicht mehr auf eine Antwort, sondern setzte seine Arbeit fort.

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Der Tag war schon ziemlich vorangeschritten, da erschien Banmor in den Strassen von Drakar. Er wollte sich selbst davon überzeugen, dass die Arbeiten voran gingen. Begleitet wurde der Herrscher von zwei seiner Wachen. Gerade betrachtete er das Podest, auf welchem er letztens noch seinen Sohn bestraft hatte. Genau hier würde morgen der Sarg stehen und er die Rede halten. Das Podest war nun mit Fackeln geschmückt, welche die richtige Atmosphäre geben werden.
Lord, sehen sie mal dort, ertönte plötzlich eine Stimme neben Banmor. Der Herrscher drehte sich um und sah seine Wache an. Diese deutete gerade mit dem Arm in Richtung einer Gasse. Banmor konnte sich ein lautes Lachen gerade verkniefen. Da war sie also doch wiedergekommen. Seine Tochter Chidori. Und sie hatte sogar Sinthoraz mit im Schlepptau. Chidori sass auf dem Fussboden und ihre Kapuze war zurück auf ihre Schultern gefallen. Das kleine Mädchen war mit einem Arbeite zusammengestossen und hingefallen. Sinthoraz beugte sich gerade zu ihr runter, zog schnell ihre Kaputze wieder hoch und half ihr auf. Sollen wir sie verfolgen Lord? Nein, lasst sie. Sie werden morgen sicherlich auch auf der Trauerfeier sein. Dort werdet ihr sie dann festhalten und nach der Zeremonie zu mir bringen. Damit drehte sich Banmor wieder um und verließ den Platz wieder. Hier war er fertig und nun freute er sich erst recht auf den morgigen Tag.

Der Tag der Trauerfeier war endich gekommen, ganz Drakar hatte sich an dem großen, zentalen Platz versammelt. Banmor stand auf den Podest, neben sich der Sarg. Erhellt wurde die Szenerie durch die vielen Fackeln und dem Vollmond, welcher durch den Flammenschein blutrot im Zenit stand. An den Ecken des Podestes standen zum Schutze von Banmor jeweils zwei Wachen. Zwischen der Bevölkerung befanden sich nochmal Eindutzend. Doch nicht nur diese standen zwischen den Leuten, verkleidet mit unauffälligen Kutten standen fünf weitere Personen in der Menge. Shaian und Trin hatten kurze Zeit vor Beginn Drakar erreicht und waren mit Kaiden, Dekar und Thingosil vor der Stadt zusammengestossen. Gemeinsam hatte sich die kleine Gruppe auf den Platzt gesellt. Sie wollten wissen was genau hier vor sich ging. Banmor fing gerade mit seiner Rede an. Gerade rechtzeitig zum Anfang gesellten sich noch zwei andere Gestalten in die hinteren Reihen. Es waren Chidori und Sinthoraz.
Leute von Drakar, wir haben uns heute hier versammelt um von meinem geliebten Sohn Varresh Abschied zu nehmen, welcher zu Früh von mir gerissen wurde. Trotz unserer kleinen Meinungsverschiedenheiten war er doch mein Sohn. Der Erbe meiner Herrschafft, er hätte mich stolz gemacht und euch wahrlich gut geführt. Doch das Schicksal hat ihn noch vor mir geholt, als er in den Sumpf gegangen war. Wo er von den dortigen Lebewesen, in seinem geschwächten Zustand, ermordet wurde....
Während Banmor so redete hörte man plötzlich entfernte Pferdehufe. Trin drehte sich um und schaute sich etwas in der menge um. Sie wollte wissen woher die Geräusche genau kamen. Da sah sie ihn. Es war ein Mann, komplett in schwarzen Sachen, mit inm langen Umhang, bekleidet. Er sass auf einem schwarzen Hengst. Trin stutzte etwas. Das konnte nicht sein. Oder doch? Der Hengst. Es war der gleiche Hengst.

Llael hatte nicht wirklich Lust. Diese Trauerfeier war doch einfach nur grotesk. Trotzdem war Llael auch zu dem großen Platzt gekommen. Er hörte sich wie alle anderen die Rede an. Doch während Banmor so sprach hörte auch der Mensch plötzlich Hufe. Hmmm....könnte interessant werden, dachte er sich und lehnte sich an eine Hauswand.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:31 pm

Der Hengst bäumte auf und der dunkle Reiter. zog sein Schwert.
Dann beschleunigte er sein Tier. Die Menge vor ihm wich zur Seite aus um nicht unter die Hufe des galoppierenden Tieres zu kommen. Er hielt direkt auf das Podest zu.
Aus der Menge kamen nach und nach mehr Gefolgsleute von Banmor zum Vorschein und zogen ihre Waffen. Sie attackierten den Reiter doch er parierte die Hiebe geschickt.
Immer näher kam der dem Podest. Sein Ziel war fast erreicht.
Weitere Wachen stellten sich ihm in den Weg.
In ihren Händen hielten sie Lanzen. Der Reiter brachte sein Pferd zum halten. Es bäumte sich abermals auf. Dann tänzelte es nervös auf der Stelle. Seine Hand schoss nach vorne und in ihr bildete sich nun eine kleine Flamme. Sie wuchs an und nahm an intensivität zu.
Fahrt zur Hölle, knurrte er und das Feuergeschoss raste auf die Männer los. Schreie hallten und der Geruch von verbranntem Fleisch stieg in die Luft. In der Menge brach Panik aus.

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Die Bewohner Drakars sahen mit Schrecken wie der unbekannte Reiter blitzschnell durch die Menge ritt und plötzlich die Wachen Banmors attackierte. Als diese von Feuer getroffen tot zusammensackten geriet die Masse in Panik und flüchtete sich nach allen Seiten in Sicherheit. Nicht daraufachtend wenn sie alles damit umrannten. Die fünf verkleideten konnten auch nur raten was genau da passierte und schon wurden sie ebenfalls von der Menge erwischt und auseinander gerissen. Trin landete unsanft auf ihrem Hintern, ihre Kapuze fiel nach hinten vom Kopf runter. Man sah ihr blondes Haar, was für Schattenbewohner doch sehr untypisch war. Doch niemand achtete darauf, alle wollten nur weg. Die junge Elfe schaute sich um, in der Menge sah sie die anderen nicht.

Banmor unterbrach seine Rede, als der Reiter plötzlich angriff. WAS SOLL DAS, schrie er, doch in dem Geschrei der Menge ging dieses unter. Der Reiter kam näher, immer näher. Und Banmors Wachen wurden von einer Sekunde auf die nächste getötet. Haltet ihn auf, befahl der Herrscher den Wachen, welche an dem Podest standen. Diese setzten sich auch gleich in Bewegung und wollten den Reiter stoppen.

Llael musste lachen, dieser Tag wurde von Minute zu Minute immer besser. Er genoss den Geruch von verbranntem Fleisch und die Schreie klangen herrlich in seinen Ohren. Der Mensch sah mit Freude wie die Bewohner Drakars in Panik ausbrachen. Kurz wunderte er sich, sah er doch einen hellen kurzen Schein in der menge, doch dann schaute der Mensch wieder gespannt in Richtung Reiter.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:32 pm

Als weitere Männer sich in den Weg stellten richtete sich der Mann im Sattel auf und schwang sich von seinem Pferd. Dieses drehte sich herum und riss dabei einige der Angreifer von den Füßen. Der Mann rollte sich am Boden ab und kam in der selben Bewegung wieder auf die Beine. Blitzschnell wechselte er sein Schwert von der rechten in die linke Hand und schlug die Klinge in die Beine des am nähestehnsten. Der Wachman brach schreiend zusammen und schon stand der Fremde hinter ihm. Die Klinge sang als sie durch die Luft schnitt und den Wachen gelang es nicht den Kämpfenden aufzuhalten. Mehr und mehr gingen zu Boden.
Als einer von Banmors Lakaien ihn von Rücken aus angreifen wollte, drehte sich der Mann ruckartig herum und hieb ihn ins Gesicht. Tiefe Furchen gruben sich in dieses und wimmernd wich der Getroffene zurück. Nun zog er den nächsten an sich heran und das Krachen von Knochen schallte noch lange in den Ohren der anderen.
Kurz darauf brannte der nächste Angreifer lichterloh. Immer mehr von Banmors Dienern fielen. Die Reihen der Angreifer lichteten sich.

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Die Wachen fielen, seine Wachen fielen. Banmor konnte es nicht fassen. Waren den alle zu schwach um einen einzelnen Mann aufzuhalten? Musste er denn sogar eingreifen? Banmor kochte vor Wut. Wer war dieser Kerl und vorallem was wolle er?
Der Herrscher tat etwas was er schon bei seiner Tochter, an dem Tag von Varreshs Bestrafung getan hatte. Er blockierte mit einem schnellwikenden Zauber die Magie des Angreifers. Dann zog er sein Schwert und ging an den Rand des Podestes. Der Angreifer war nah, gerade noch mit den letzten Wachen beschäfftigt. Schluss jetzt oder du wirst es teuer zu stehen bekommen, rief Banmor. In diesem Moment fiel seine letzte Wache.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:36 pm

Er stellte sich vor den Herrscher von Draker und hielt sein Schwert vor sich.
Hier würde es enden. Hier und jetzt. Seine Magie war für einen kurzen Moment gebannt doch dies würde ihn nicht daran hindern. Die ersten Schlagaustausche folgten. Geschickt parierte er Banmors Angriffe. Nein er würde es nicht soweit kommen lassen das dieser Dämon ihn nochmals Schaden konnte.
Der Fremde bewegte sich schnell und enging so Banmors tötlichen Angriffen.
Er genoss die Wut die in dem Dämonenlord aufkeimte. Banmor fühlte sich seiner Sache sicher und dies würde der letzte Fehler sein den er je begannen hatte.
Wieder wechselte er das Schwert von der einen in die andere Hand.
Der Kampf dauerte eine ganze Weile. Nahm an heftigkeit zu. Keiner der herumstehenden griff mehr ein. Beide Seiten waren gute Kämpfer.
Was Banmor an Stärke beßas, machte der verhüllte Mann mit schnelligkeit wett.
Ein heftiger Angriff erfolgte von Banmors Seite aus, doch er entging diesem ebenfalls. Und dies war seine Gelegenheit. Er stürmte nach vorne duckte sich unter der Waffe hinweg und rammte Banmor die Klinge bis zum Heft in die Brust.
Dabei durchdrang der Stahl die leichte Rüstung die Banmor für diese Feierlichkeiten ausgewählt hatte und bohrte sich noch in den Pfahl an dem vor einiger Zeit noch jemand in graußamer Folter getanden hatte.
Die Getalt ließ die Klinge los.
Diese Waffe gebe ich dir mit Dank zurück.
Er zog die Kapuze herunter und ein Raunen ging durch die Menge.

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Ein Raunen und der Name der nun laut wurde, dass war das nächste was Banmor hörte, nachdem er dn letzten Angriff nicht parieren konnte und mit dem Schwert durchbohrt wurde. Banmor fixierte den Angreifer und konnte es nicht glauben. Der Herrscher ignorierte den Schmerz, welcher durch seinen Körper zog. Varresh. Du? Das ist nicht Möglich, du kannst nicht leben. Banmor war fassungslos. Sein Sohn, am Leben?

Die Menge einerseits in Panik, auf der anderen Seite gebannt vom Kampf war nun ruhig und rief immerwieder einen Namen. Trin richtete sich auf, schnell zog sie ihre Kaputze wieder hoch. Varresh, den Namen hörte sie. Die Elfe schaute zum Podest. Der Kampf war vorbei und sie konnte es nicht glauben. Banmor, der Herrscher Drakars, aufgespiesst an einem Pfahl, mit dem Schwert welches sie bei dem Verletzen gefunden hatte. Sie erkannte es. Dann fiel sie, die Kopfbedeckung des Angreifers. Trin fasste es nicht. Du?, flüsterte sie. Er war es, der Mann, welchen sie im Sumpf gerettet hatte. Varresh.

Llael stieß sich von der Wand ab, an welcher er die ganze Zeit gelehnt hatte. Er hatte ihn gesehen, den ganzen Kampf. Er war gut, sehr gut sogar. Der Mensch fing an zu lachen. Ich wusste es. Du bist wahrlich nicht der Typ der einfach in einem Sumpf ermordet wird. Vorallem nicht von Tieren.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:37 pm

Arsinoe wurde von Kampflärm geweckt.Nach den Vorbereitungen am vergangenen Tag zog er sich zu Rekjas in den Stall zurück, um dort über sein Gespräch mit Banmor zu grübeln.Nun jedoch schreckte er hoch und begab sich in Richtung Festplatz.
Dort angekommen sah er gerade noch zwei Kämpfer und wie der eine den anderen durchbohrte.Er erkannte den Herrscher als den eben unterlegenen Streiter und dann schwollen die Rufe des Volkes an und er vernahm den Namen von Banmor´s Sohn.
Erleichterung aber auch Wut spiegelten sich in Arsinoes Miene wieder.Zum einen die Erleichterung, da er jetzt wohl der Sklaverei entkommen sein würde.Zum anderen die Wut, wohl fortan nicht mehr auf eine Rückverwandlung hoffen zu können.
Mal sehen wie ich dies nun zu meinem Vorteil nutzen kann ,dachte er sich.Er zog sich in eine Ecke des Platzes zurück aus dem er nicht zu beobachten war und wartete auf das kommende Geschehen.

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von Sinthi:
Thingosil wurde von der Menge mitgerissen als die Panik ausbrach. Er erkannte Kaiden der neben ihn gedrängt wurde und zog ihn mit in eine Ecke des Platzes um den ganzen Menschen zu entkommen wärend er im Hintergrund das Klirren von Stahl hörte. Durch die ganzen umherrennenden Menschen war den beiden der Blick auf das Podium von ihrer Position aus verwehrt.
Verdammt was geht denn hier ab? ,knurrte er und rieb sich die linke Seite in die er den Ellenbogen irgendeines anderen abbekommen hatte.
Ist bei dir alles ok Kaiden? Der junge Wächter drehte sich zu angesprochenem um, als dieser nicht auf ihn reagierte und sah wie dieser mit einem wutverzerrtem Gesicht in Richtung Podium sah. Thingosil warf nun auch einen Blick dorthin.
Der unbekannte Angreifer hatte sich der nun still gewordenen Menge zugewand und seine Kapuze vom Gesicht gezogen wärend Banmor, der Herrscher Drakars, mit einem Schwert an einen Balken genagelt war.
Thingosil war sich der Reaktion seines Begleiters noch unschlüssig.
Kaiden? ,fragte er vorsichtig, Was ist los?

Sinthoraz und Chidori hatten Glück das sie ganz hinten standen als die Menge in Panik ausbrach. So hatte der Magier Chidori hinter sich gestellt um als möglicher Schild zu dienen wärend sich beide auf eine ruhigere Position vorschoben.
Gebannt sahen beide den Kämpfen zu und Chidori gab einen unergründlichen Laut von sich als Banmor das Schwert in den Bauch gestoßen wurde.
Der Angreifer hatte sich nun vor der Menge aufgebaut und nahm seine Kapuze ab.
Es war Varresh, der angeblich getötete Herrschersohn, Chidoris Bruder.
Sinthoraz`s Augen weiteten sich ein bisschen, ob seiner Überraschung und er warf einen schnellen Blick zu der kleinen Hexe.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:38 pm

Nun war es also soweit. Die Trauerfeier begann.Banmor hielt seine Rede und Chidori rollte nur mit den Augen. So ein Lügner. flüsterte sie leise zu Sinthoraz.
Shaian stand neben Trin in der Menge und hatte einen perfekten Blick auf seine drei Freunde. Banmor hatte einen Sohn? dachte er sich. Merkwürdig! Plötzlich ertönte ein Galopp und Shaian wandte sich um. ein schwarzer Ritter mit einer Kapuze auf den Kopf saß auf einem Pferd und ritt durch die Menge. Nebenbei brachte er die Wachen Banmors zur Strecke. Es ging alles sehr schnell. Alle schraken zurück. Dekar, der immer weiter nach vorne gedrängt wurde und schließlich in einer Anhäufung von Wachen landete, wusste nicht was nun zu tun war. Um nicht aufzufallen zog er sein Schwert um sich den schwarzen Ritter entgegen zu stellen. Dies bekam Shaian mit. Und da er seinen Freund nicht tot sehen wollte schnellte er durch die Masse, um Dekar von den Wachen wegzubekommen. Er hatte Glück, dass er noch gerade rechtzeitig Dekar aus der Anhäufung wegzog, denn just in diesem Moment wollte der fremde schwraze Ritter auf seinen Freund einstechen. Dekar und Shaian kamen hart auf den Boden auf. Sie hatten großes Glück, denn der schwarze Reiter kümmerte sich nicht weiter um die beiden und ritt nun immer weiter auf dem Podest zu. Danke, murmelte Dekar. Schon okay. Lass uns schnell von hier verschwinden. sagte Shaian und rappelte sich auf, hielt Dekar eine Hand hin, welcher diese erneut dankend annahm und ging dann zusammen mit ihm zurück zu Thingosil und Kaiden. Kai? Was ist denn los? fragten Shai und Dekar gleichzeitig. Erst jetzt bemerkten die beiden, was sich genau auf den Podest abspielte. Der fremde hatte geradewegs den Herrscher von Drakar sein Schwert in den Bauch gerammt und gab sich anschließend zu erkennen. Auch Shaian erkannte ihn wieder. Aber das ist doch....!
Chidori blieb während des Kampfes zwischen den Wächtern und dem Fremden hinter Sinthoraz versteckt. Erst als dieser schwarze Ritter auf dem Podest stand und Banmor sein Schwert in den Magen stach trat sie neben dem Magier. VATER! schrie sie. Was fiele dem Fremden ein, einfach so ihren Vater zu verletzen. Sie hasste Banmor zwar, dennoch war es ihr Vater und konnte es somit nicht wirklich gutheißen, was dort geschah. Als sich jedoch der Fremde zu erkennen gab, traute sie ihre Augen kaum. Das kann doch...! Wie ist das möglich? Ohne zu realisieren, was nun als nächstes geschah, fiel die kleine Hexe auch schon in Ohnmacht.

Währenddessen in Shima.
Raphael seufzte. Sein Diener Joshua wurde dadurch aufmerksam gemacht. Mein Lord, was ist mit ihnen? Der Herrscher seufzte erneut. Ach heute ist doch die Trauerfeier von Banmors Sohn. Sozusagen meinem Neffen. Banmor hatte mich gebeten daran teilzunehmen. Aber wie du sehen kannst, mein lieber Joshua, konnte ich aus wirschaftlichen Problemen nicht hingehen. Joshua legte den Kopf schief. Er wollte gerade ansetzen etwas zu sagen, als sein Herrscher plötzlich, vor Schmerzen, krümmend auf den Boden lag.

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Banmor schaute seinen Sohn an, dieser hatte einen sehr kalten Gesichtsausdruck. In dem Herrscher stieg die Wut auf. Alles war so perfekt geplant gewesen, doch nun musste er wieder auftauchen. Warum bst du nicht tot?, gurgelte er beim Blutspucken. Ich hätte dich gleich zusammen mit deiner Mutter in Lorien umbringen sollen. Dann wärst du mir nicht so lang ein Dorn im Auge geblieben. Varreshs Ausdruck blieb weiterhin unverändert, doch Banmor wusste das sein Sohn nun doch verwirrt war. Oh ja. Du hast dich mal in Lorien aufgehalten. Deine Mutter hatte dich mitgenommen. Doch das ließ ich mir nicht gefallen und so habe ich mich mit einem Trupp auf nach Lorien gemacht. Dieses elende Weibsbild sollte endlich verschwinden. Aber ich war wohl zu dumm und habe dich einem elbischen Mädchen aus der Hand gerissen, nachdem deine Mutter schon tod war und du dich mit einigen Kindern versteckt hattest. Dies war ein Fehler. Der Herrscher krümmte sich und hustete wieder Blut.

Llael konnte nicht ganz begreifen was er da gerade hörte. Ebenso die Leute von Drakar waren fassungslos was ihr Herrscher da gerade erzählte.
Die junge Elbin, welche mitten in der Masse stand, sank auf die Knie. Was musste sie da gerade hören? Banmor war in Lorien eingefallen? Er hatte dieses große Massaker angerichtet? Trin schaute zu Varresh. Er wurde einem elbischen Mädchen aus der Hand gerissen? Das konnte nicht sein. Der Junge, welchen sie nicht festhalten konnte? Einer der Kinder nachdem sie so lange gesucht hatte?

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Zuletzt von Fial-Dark am Mo Mai 23, 2011 6:04 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:39 pm

Varresh lies es sich zwar nicht anmerken aber die Worte Banmors beunruihgten ihn.
Sollte er tastächlich einmal unter Menschen und Elfen gelebt haben. Ein Dämon unter Lichtwesen? War dies die Lösung der seltsamen Träume. Das Dorf das in Flammen stand?
Hatte man ihn nur glauben lassen, das er von je her in Drakar lebte.
Lügen über Lügen. Varresh war es leid. Er holte aus und trat gegen den Griff des Schwertes so das Banmor nochmals aufstöhnte.
Ich habe genug von deinen Spielchen.
In deiner Hand ist Drakar dem Untergang geweiht. Wer nicht deine Meinung teilt muss verschwinden, dabei hast du nicht einmal vor deinen eigenen Kindern halt gemacht.
Das einzige was dich je interessiert hat war dein Ruf. Dafür musste Mutter sterben und dafür sollte ich ihr folgen.

Der Halbdämon beugte sich zu ihm herunter und beugte seinen Kopf nach vorne. Dann sprach er so das nur Banmor es noch verstehen konnte.
Ja vielleicht hättest du mich töten sollen solange du noch die Gelegenheit dazu hattest.
Ich sagte dir bereits du wirst tief fallen. Und noch etwas. Ich habe Mutter geliebt und ich würde alles für meine Schwester tun, doch du warst mir stets nur verhasst.
Fahr zur Hölle wo du hingehörst.
Varresh erhob sich und richte seine Handfläche auf Banmor.
Rotes Licht umspielte diese und wuchs zu einer Flamme heran.
Nun zeichnete sich auf den Lippen des Halbdämons ein kaltes Lächeln ab.
Deine Zeit ist vorbei. Ich befreie Drakar von deiner Dummheit.
Varresh lies eine mächtige Feuerbrunst auf Banmor los und schritt schließlich gemächlich zurück.
Er genoss die Schreie des Dämonenlords und schloss die Augen.
Dabei breitete er die Arme aus und reckte den Kopf empor.
Der Wiederschein der Flammen musste in ganz Drakar zu sehen sein. Hier und jetzt fiel der Herrscher der dunklen Seite und der Thron Drakars würde leer stehen.
Hier und jetzt starb sein Vater und alles was Varresh Vizarr ihm noch schenkte war dieses kalte Lächeln auf seinen Lippen.

Kaiden konnte sich nicht mehr zurückhalten. So viele Gedanken kreisten durch seinen Kopf.
Sie schmerzten und verursachten in ihm eine unkontrollierbare Wut.
Das Bildnis seines Bruders erschien vor seinem geistigen Auge. Er sah erneut sein ableben.
Als sein Bruder zu boden ging stand dort diese Gestalt vor ihm. Ein kleiner Junge mit einer Klinge in der Hand. Auf den Lippen dieses kindliche Lächeln. Dieses Gesicht hatte er nie vergessen und nun stand der Mörder seines Burders unmittbar in seiner Nähe.
Der Dämon der die Klinge führte. Auch wenn er nun schon älter war, Kaiden hatte ihn erkannt.
Er stürmte los so dass es den anderen nicht mehr gelang ihn aufzuhalten. Dabei zog er ein Schwert.
Alle die ihm im Weg standen stieß er zur Seite und rannte direkt auf Varresh zu.
Dieser drehte sich nun zu ihm herum. Kaiden riss sein Schwert hoch und stellte sich direkt vor ihn. Mörder brüllte er.

Varresh legte verwundert den Kopf schief.
Was wollte dieser Kerl hier. Nochdazu gehörte er endeutig nicht zu den Bewohnern Drakars.
Waren noch mehr von ihnen hier? Im Endeffekt konnte es ihm aber doch egal sein.
Du hast ihn getötet! Schrie der Junge ihn an und schien zu allem bereit zu sein.
Du hast meinen Bruder getötet. Dein Gesicht würde ich überall erkennen.
Der Halbdämon verschränkte die Arme vor der Brust und maß ihn mit einem nachdenklichen Blick. Er konnte sich nicht an diese Person erinnern. Noch ein Teil seiner Erinnerung die ihm fehlte. Du wirst dafür Bluten. Hörst du dafür blutest du, fuhr der Junge fort und stürmte kurzerhand auf ihn zu. Varreshs Hand schoss nach vorne und packte den jungen Krieger am Kragen dann hob er ihn von den Füßen.
In der Menge bewegten sich weitere vermummte Gestalten. Du bist scheinbar nicht alleine, meinte er gelassen.
Hör zu Kleiner. Ich weiß nicht wer du bist und was du von mir willst.
Wenn ich wirklich deinen Bruder getötet habe dann ist dem halt so und du kannst nichts mehr daran ändern.
Geh bevor du dir noch ernsthaft wehtust, kleiner Lichtkrieger. Geh mit deinen Freunden hier und überbringt euren Lord die Botschaft von Banmors tot.
Mit diesen Worten schleuderte er Kaiden einfach fort so das dieser hart auf den Boden aufkam. Direkt vor den Füßen der Gäste. Kaiden blieb benommen liegen.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:41 pm

Joshua lief sofort zu Raphael. Mein Lord, was ist mit ihnen? WACHEN! Holt sofort einen Heilpraktiker. Die Wächter des Thronsaales ließen sich dies nicht zweimal sagen und eilten auch schon davon. Einige Zeit später kamen sie mit drei Heilern zurück. Die Schmerzen, die nun der Herrscher verspürte wurden immer heftiger. Schließlich hörte für einen kurzen Moment sein Herz auf zu schlagen. Die Heiler handelten sofort und legten den Herrscher auf eine Trage, die dann anschließend in ein Behandlungszimmer gebracht wurde.
Joshua konnte immer noch nicht glauben was gerade geschah. Er setzte sich vor das Behandlungszimmer und hoffte, dass es ihm bald wieder besser geht.

Shaian wusste nicht wo er als erstes hinschauen sollte. Zu Trin, welche etwas weiter hinter ihm kniet oder zu dem Fremden, der noch immer auf dem Podest verweilte. Und wie sich nun gerade herausgestellt, war Varresh, welcher gerade seinen Vater ermordet hatte, der Schattenkrieger, den Trin gerettet hatte. Denn das wusste er von der Seherin Mina. Er wusste nicht was er nun Varrresh gegenüber verspürte. Puren Hass oder gnadenlose Eifersucht. Wie dem auch sei, beides läuft darauf hinaus, dass er ihn nicht mochte. Er verstand nur nicht, warum Trin ihn gerettet hatte. Warum würde sie so ein Monster retten wollen? Was trieb sie dazu? Shaian konnte sich darauf keinen reim machen. Lange Zeit zum überlegen hatte er sowieso nicht. Denn Kaiden ging plötzlich auf Varresh los. Der lcihtkrieger legte den Kopf schief. Ehe er reagieren konnte, lag Kaiden auch schon völlig benommen vor seinen Füßen. Dekar ging sofort in die Knie und versuchte Kaiden wieder auf die Beine zuhelfen. Ist alles in Ordnung mit dir? fragte Dekar besorgt.
Shaian mit erbostem Blick zu Varresh hinauf. Du denkst wohl du kannst dir alles erlauben was? schrie er ihn an. Er bemerkte nebenbei nicht das die Schattenwesen, die Lichtkrieger immer weiter einkreisten.

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von Sinthi:
Thingosil glaubte einfach nicht was er da miterlebte.
Kaiden war einfach so auf den Schattenkrieger losgestürmt und war von diesem zu Boden geworfen worden. Ungläubig sah er wie nun kurz darauf Dekar zu ihm rannte und Shaian nun den Schattenkrieger anschrie. Waren denn alle verrückt geworden?
Mit dieser unüberlegten Handlung hatte er sie alle verraten. Thingosil rannte nun auch los zu den beiden. Diese Deppen, dachte er sich zähneknirschend.
Als er bei den beiden angekommen war sah er kurz wütend zu dem Schattenkrieger hoch. Aber dieser machte keine Anstalten sich um die enttarnten Lichtkrieger zu kümmern.
Thingosil wand sich zu den anderen um. Shaian sah immernoch so aus als wolle er sich jeden Moment auf den Schattenkrieger stürzen. Dekar hockte noch immer neben Kaiden und dieser war noch immer benommen und schien nicht wirklich bei sich zu sein. Der junge Wächter überdachte kurz ihre derzeitige Lage und kam zu einem Schluss.
Mit einem lauten klatschenden Laut verpasste er Kaiden eine dait er wieder zu Sinnen kam, griff ihm unter den linken Arm und schnauzte Dekar an, Jetzt hilf mir endlich mit ihm und glotz nicht so!
Mithilfe von Dekar schaffte er es Kaiden auf die Beine zu heben.
Los, wir hauen hier ab und zwar sofort! Er schob die beiden vor und wand sich um, um zu sehen wo der Rest der Gruppe war. Er schnappte sich noch schnell Shaian. Hilf lieber Dekar. Trin sah er nirgendwo, sie war wohl etwas früher auf die Idee gekommen zu fliehen. Sie hatten sich vorher ausgemacht, dass wenn sie getrennt werden sollten, sie sich draußen vor Drakar alle wieder treffen würden.
Er rannte an Dekar und Shaian vorbei die den noch immer verwirrten Kaiden mit sich schleiften und positionierte sich vor sie wärend er sein Schwert zog. Passt auf Kaiden auf, wir versuchen ihre Überraschung auszunutzen.
Die vorher näher gerückten Schattenkrieger hielten kurz inne, bildeten eine Gasse und hielten genügen Abstand zu ihnen, während Thingosil versuchte alle Seiten abzusichern. Ihm stand bereits der Schweiß auf der Stirn und er hörte sein Herz pochen. Die Situation war mehr als gefährlich geworden. Stückchenweise drängten sie sich vor und verließen langsam den Platz und kamen auf eine Straße. Apprupt endete die Menschenmenge und sie gingen noch ein Stückchen bis Thingosil nicht anders konnte als den Mund vor Staunen aufzureißen und stehen zu bleiben.
Von dort wo sie grade standen hatte man einen guten Blick über ganz Drakar.
Und Drakar brannte an mehreren Stellen und Kampflärm war zu hören. Wurde etwa Drakar von der Lichtseite angegriffen? Sollten sie etwa soviel Glück haben und Verstärkung bekommen haben? Er drehte sich zu Dekar, Shaian und Kaiden um und seine Zuversicht schwand. Kaiden wurde immernoch von den beiden gestützt und in deren Blick war die Anstrengung den jungen Kriegern anzusehen. So würden sie nie schnell vorwärst kommen.
Lasst uns hier schnell verschwinden, sagte er an Dekar gewand der nur knapp nickte und seinen Blick wieder in Richtung Drakar richtete. Er schien sich auch zu fragen was da vor sich ging. Zusammen gingen sie etwas schneller weiter und trafen nach einer ganzen Weile auf den ersten Widerstand. Es waren mehrere gerüstete Soldaten der Schattenseite die gegen andere Soldaten kämpften. Das Vierergespann hielt verdutzt an und sah sich die abstrakte Situation an. Schattenkämpfer die gegeneinander kämpften? Was war hier nur los?
Plötzlich hatte Thingosil einen Einfall und er drehte sich zu seinen Mitstreitern um.
Der Herrscher Drakars wurde soeben getötet, damit ist der Thron frei und es wird zwei Meinungen geben. Die einen die an Banmors Ansichten festhalten und diejenigen die dem rechtmäßigen Thronfolger folgen. Dem Sohn Banmors.
Er sah wieder zu den großen, dunklen Rauchwolken von den Feuern die in Drakar wüteten. Drakar hat sich geteilt und nun bekämpfen die beiden Seiten sich. Das war vielleicht die perfekte Gelegenheit hier zu verschwinden. Zu viert verschwanden sie in eine Seitenstraße um die Krieger zu umgehen. Mit einem letzten Aufwallen ihrer Umhänge verschwanden sie in einer Rauchwolke.

Sinthoraz hatte nur darauf gewartet das sowas passierte. Als Chidori hintenüberfiel fasste er schnell zu und bekam sie noch rechtzeitig zu fassen ehe sie unsanft aufschlug.
Mit Leichtigkeit hob er die kleine hoch und sah kurz zu Varresh.
Doch dieser schien sich nicht um sie zu kümmern, wenn er sie überhaupt schon bemerkt hatte.
Der Magier wand sich um und bahnte sich einen Weg durch die Menge in Richtung Schloss. Dort würden sie vermutlich in Sicherheit sein und Chidori könnte sich erholen.
Der Weg dorthin kam ihm irgendwie länger als sonst vor und auf den Weg dorthin kamen ihm immer wieder Krieger entgegen die in Richtung Stadt rannten. Dazu noch der rote Schein der die Wolken am Himmel färbte, beunruhigte Sinthoraz.
Als sie endlich am Schloss ankamen war dort die totale Panik ausgebrochen. Überall rannten Schlossbewohner durch die Gegend und Soldaten versuchten eine Art Ordnung reinzubringen.
Sinthoraz wand sich in Richtung einer Wand und betätigte einen geheimen Schalter der die Öffnung zu einem Geheimgang freimachte. Am Ende dessen waren es nur noch ein paar Biegungen bis zu Chidoris Kammer. Komischerweise waren auf dem ganzen Weg keine Wachen zu sehen. Offenbar waren sie alle irgendwohin abgezogen worden.
Er betrat die Kammer der kleinen Hexe und legte diese auf ihr Bett, deckte sie zu und lehnte sich an ein Fenster um nach draußen zu sehen. Auf dem Glas des Fensters spiegelte sich der rote Schein des Feuers in der Stadt.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:42 pm

Aus seiner Ecke heraus verfolgte Arsinoe das Geschehen.Was er sah beunruhigte in zusehenst, denn als Varresh Banmor auf einmal in Flammen aufgehen ließ, sah er zeitgleich seinen Wunsch von der Rückverwandlung schwinden.Gleichzeitig aber freute er sich auch.Wenigstens ist kann er keinen weiteren Schaden anrichten.
Er wollte sich abwenden aber da rannte jemand auf Varresh zu wurde aber von diesem abgefangen und weg geschleudert.
Was soll ich jetzt nur machen,dachte er sich.Mit Banmors Tod wird es mir wohl nie gelingen meine alte Gestalt wieder zu erlangen,aber vor Varresh das Knie beugen will ich auch nicht.
Arsinoe beschloß erstmal abzuwarten und die Zukunft entscheiden lassen was passiert und wie es mit ihm weitergehen soll.

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Trin konnte es immernoch nicht fassen. Alles passierte so schnell. Mit einer Sekunde auf di nächste stand Drakar in Flammen, Banmor war tot, Varresh schaute Shaian, Kaiden, Dekar und Thingosil mit todesverachtung an. Beinahe so hatte die Elfe gedacht, hatte die letzte Stunden für die 4 geschlagen. Zum Glück war sie noch nicht entdeckt worden. Trin richtete sich nun auf und sah noch wie Thingosil sich anscheinend nach ihr umsah. Doch plötzlich wurde Trin angerempelt und fiel wieder hin, dabei rutschte ihr wieder die Kaputze vom Kopf und ihre langen, blonden Haare wehten im Wind. Doch nicht lange blieb Trin auf dem Boden liegen, mit einem Mal wurde sie am rechten Arm gepackt und nach oben gezogen. Sie schaute auf und sah in die Augen eines Menschen, welcher einen langen schwarzen Umhang trug. Die junge Elfe versuchte sich aus dem Griff zu befreien doch wurde einfach mit nach vorne zum Podest gezogen, auf welchem Varresh immernoch stand.

Llael hatte sich gleich nachdem Varresh seinen Vater getötet hatte, von der Wand abgestossen und in Richtung Menge gelaufen. Nur vom Weiten sah er die 4 Lichtwesen und wie sie sich dann einen Weg durch die Menge bahnten. Kurz schüttelte der Mensch seinen Kopf. Nun zur Zeit hatten sie ein anderes Problem. Und so lief Llael durch die Menge in Richtung Podest. Nach wenigen Schritten stieß er mit jemandem Zusammen und als er nach unten Richtung Boden schaute sah er blondes Haar und elfische Ohren. Dies war der Schein vorhin gewesen. Llael bückte sich und zehrte die Elbe auf ihre Füße, nur um sie gleich mit zu Varresh zu bringen. Kaum am Podest angekommen schritt er schnell neben diesen. Schau mal was ich noch gefunden habe. Sie hat sich noch nicht verdrückt, wie die Anderen. Damit schaute er kurz zu der Elbe. Doch erstmal egal. Varresh. Ich weiß dir ist das egal. Aber du hast gerade deinen Vater ermordet und dadurch ist nun der Thron leer. Dies hat die verschiedenen Parteien dazugebracht sich genau jetzt zu bekriegen. Du musst was unternehmen. Jetzt. Schließlich bist du der rechtmässige Erbe. Mir egal was du nun machst, aber halte gefälligst die Meute auf, bevor Drakar in ihrem Wahn untergeht.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:42 pm

Das ganze Chaos hier schien so langsam überhand zu nehmen, nachdem Varresh seinen Vater den Tod brachte. Zuerst würde er von einem Lichtkrieger angeschrien und als Mörder verrufen. Was der Halbdämon durchaus nicht bestreiten konnte.
Nachdem er ihn dann endlich zum schweigen gebracht hatte machte sich auch schon der nächste Lichtkrieger lauthals bemerkbar. Er hatte diesen Mann schon einmal gesehen. Im Tronsaal seines Vaters. Der Bote. Varresh war sich absolut sicher.
Es kam ihm nur zu gute das der Lichtkrieger von den anderen Eindringlingen mitgezerrt wurde. Eine Sorge weniger um die er sich nun gedanken machen musste.
Das Chaos das nun um ihm herum ausgebrochen war, verwunderte ihn nicht einmal.
Es war einfach so berechenbar udn doch hatte er gehofft davon verschont zu bleiben. Varresh hatte mit angesehn wie Sinthoraz seine Schwester Chidori auser reichweite des Chaos gebracht hatte. Im stillen dankte er dem Magier dafür.
Nun kam auch noch der Söldner Llael auf ihm zu und zog eine weitere Lichtkriegerin mit sich. Nochdazu versuchte Lleal ihn auf Dinge aufmerksam zu machen die er ohnehin schon wusste. Nur wirklich interesse daran hatte er nicht.
Doch was blieb ihm nun für eine Wahl. Das Chaos war sein verdienst.
Varresh maß erst ihn und dann sie mit einem nachdenklichen Blick.
Wieder stand er der Elfe aus den Sümpfen gegenüber und somit musste er auch an Banmors worte zurückdenken. Varresh schüttelte den Kopf um sich so von den Gedanken zu befreien die über ihn herfielen. Lass die Elfe gehen Söldner. Ich bin ihr etwas schuldig.
Er sah ihr kurz tief in die Augen dann aber wandte er sich ab und lief an ihr vorbei.
Drakar stand in Flammen. Varresh sprang wieder auf das Podest und hob seinen Arm in die Höhe. Dann beschwor er eine Kugel aus reinen Feuer und ließ diese direkt in seiner Nähe in den Boden einschlagen. Ein donnerndes Geräuch folgte und Varresh hatte damit erreicht was er wollte. Die Aumerksamkeit der Randalierenen Meute.
Seid ihr den alle des Wahnsinns? knurrte er. Wollt ihr Drakar in Schutt und Asche legen. Eure Heimat? Der Stolz der Schattenseite. Wie erbärmlich ist das denn.
Glaubt ihr wirklich ich sehe weiter mit zu wie mein Vater unser Volk systemmatisch zerstörrt und in seinen Willen zwingt. Was habt ihr von mir erwartet. Der große Banmor, mein Vater lasst mir zu Ehren eine Trauerzeremonie verantalten weil er glaubt ich sei tod. Nein weil er glaubt er hat mich aus den Weg geräumt.
Denn ich habe mich gegen ihn gewandt. Ich habe die Schnauze voll von diesen dämlichen Regeln. Und genau deswegen sollte ich sterben.
Doch bin ich tot? Nein. Wie ihr sehen könnt steh ich noch vor euch.
Und ihr habt seine Lügen geglaubt. Ihr wärt ihm weiterhin gefolgt bis ins bittere Ende. Also frage ich euch. War es denn falsch Banmor zu stürzen.
Was will Drakar mit einem Herrscher der nur an seinen eigenen Nutzen denkt?
Was habt ihr davon wenn ihr unsere Stadt nun zerstört?
Mein Ziel war es nur Drakar aus den Klauen dieses Alten Narren zu befreien.
Und nun seid ihr frei also tut was dagegen oder vergeht.
Es liegt in euer Hand.

Varresh schwieg und sah zu der Menge. Einer der Dämonen rannte mit erhobener Waffe und einen Schrei auf den Lippen auf ihn zu.
Elender Narr , knurrte Varresh, lies ihn denn noch näher kommen.
Wer sterben will soll herkommen. Ich erfülle ihm diesen Wunsch , sprach er etwas lauter. Der Dämon griff an und Varresh riss die Arme nach vorne. Er packte die Klinge mit den blosen Händen und entriss sie dem Angreifer.
Das Schwert landete weiter abseits mit einen scheppernden Laut.
Der Dämon wusste nicht wie ihm geschah. Varresh Hand schoss nach vorne und bohrte sich in die Brust seines Opfers. Dabei lächelte er und getattete ihm einen letzen Blick auf seine dämonischen Fänge. Dann schrie sein Opfer los. Dessen Haut verfärbte sich langsam schwarz und das Feuer Varreshs verbrannte ihn von innen nach außen. Bald schon verwandelte er sich in einen brennenden Leib und Varresh riss seine Hand zurück. Danach ließ er das verkohlte Herz fallen.
Mit feurigen Blick wandte er sich an die Menge, während der brennende Leib hinter ihm mit einem dumpfen Laut auf den Boden aufschlug. Gibt es noch jemanden der meine Worte in Frage stellt? Ein unerträgliches Schweigen hielt einzug.
Wie ich sehe habt ihr verstanden.
Varresh machte einen abfälligen Laut und setzte sich in Bewegung.
Sein Weg führte ihn zu Chidoris Zimmer.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:43 pm

Die vier sahen dem Treiben der Schattenkrieger eine Weile lang zu. Schließlich seufzte Dekar und sagte: Lass uns heimkehren. Alle stimmten ihn zu. Gerade als sie losziehen wollten, schoss Shaian plötzlich ein Gedanke durch den Kopf. Wartet! Was ist mit Trin? Wieder war es Dekar der seufzte. Du und deine Trin. Er schüttelte den Kopf. Shai. Sie ist eine Elfe. Sie ist nicht dumm. Vermutlich ist sie schon längst entkommen. Ich habe keine Lust hier noch länger zu verweilen. Und Kaiden sicherlich auch nicht. Er schaute auf Kaiden, der immer noch sehr benommen war. Es ist mir egal, was ihr macht. Ich werde nicht ohne Trin gehen. Er ließ Kaiden los und lief zurück in Richtung Schloss. Ihr könnt ja schon vorgehen. Wir kommen dann nach. sagte er noch zu ihnen und lief weiter.
Dekar, der nun mit dem Gewicht Kaidens zu kämpfen hatte, damit sie nicht umfielen, fand diese Aktion von Shaian absolut indiskret. Was für ein sturer Kerl, sagte er nun über seinen Freund. Na ja lasst uns schon mal vorgehen. Wir können ja dann außerhalb von Drakar warten. Ich habe nämlich keine Lust, dass die Schattenkrieger doch noch ihre Meinung ändern und uns doch noch umbringen wollte. Dekar schaute ein letztes mal auf Shaian zurück und ging mit den anderen Beiden gen Ausgang.
Shaian brauchte nicht lange, um Trin zu entdecken, denn diese kam ihm schon auf dem halben Weg entgegen. Der Herrschersohn legte den Kopf schief. Wie bist du....? Ähm...? Ach ist ja auch egal. Lass uns von hier verschwinden, ja? Er lächelte sie an, nahm sie am Arm und verließ mit ihr langsam die Hauptstadt Drakar.
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Chidori war nun in ihrem Zimmer. Langsam wurde sie wach. Sie setzte sich langsam auf und legte die linke Hand an den Kopf. Aua. Mein Schädel brummt. Sie sah Sinthoraz am ihrem Fenster stehen. Ähm, Sinth? Was machen wir in meinem Zimmer? Wie komme ich hierher? Was ist mit Vater? Und was ist mit....! Sie hielt inne. Die kleine Hexe war sich plötzlich nicht mehr so sicher was sie da eigentlich auf den Platz gesehen hatte. Da war dieser Fremde..., versuchte sie nun ihre Gedanken zu ordnen. ...der auf einmal so aussah wie Varresh. Oder habe ich mich geirrt? Hatte er vielleicht nur Ähnlichkeit mit ihm gehabt? Schließlich war er doch tot. Irritiert schaute sie sich im Zimmer um.
Plötzlic klopfte es an ihrem Zimmer und ein Mann betrat den Raum. Chidori's Augen weiteten sich. Bist du echt? Sie rieb sich die Augen. Der Mann der wie Varresh aussah, blieb in dessen Gestalt. Es dauerte einige Zeit bis die Hexe begriff, dass es tatsächlich ihr Bruder war. Blitzschnell sprang sie auf und lief ihm in die Arme. Du bist es wirklich! Du lebst! Chidori begann Freundetränen zu vergießen.

In Shima hatte sie die Situation drastisch verschlechtert. Raphaels Herz hörte immer mal wieder auf zu schlagen. Die Heiler wussten nicht woran es lag, denn rein gesundheitlich sollte es ihm bestens gehen. weder ein Organ war beschädigt, noch trug er sonstige Verletzungen mit sich. Die Heilfachmänner waren mit ihrem Latein am Ende. Schließlich beschlossen sie ihn eine weile zu beobachten, um somit herauszufinden, warum sein Herz ab und zu aufhört zu schlagen. Joshua setzte sich neben dem Krankenbett von seiner Lordschaft. Zitternd hielt er dessen Hand. Er sah eindeutig wie Raphael mit seinem Leben rang.

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Varresh umarmte seine Schwester. Er war erleichtert das ihr nicht geschehen war und das hatte er den Magier Sinthoraz zu verdanken.
Ich bin froh das dir nichts wiederfahren ist. In diesem Chaos hätte es böse ausgehen können. Es tut mir Leid das ich mich so lange versteckt habe. Aber in meinen... sagen wir Zustand, wäre ich für Banmor leichte Beute gewesen.
Verzeih mir. Doch für Drakar musste ich tot bleiben.
Eine weile verharrte er so, bis er sich schließlich an Sinthoraz wandte. Ich danke dir, das du auf meine Schwester aufgepassz hast. Sie ist mri das wichtigeste was ich noch habe und ihr Verlust würde schwer wiegen.
Dafür werde ich mich bei dir erkennlich zeigen.

Von draußen hörte er Kampfeslärm. Diese Trottel, dachte er. Kaum hatte er ihnen den Rücken gekehrt tobten sich die Schattenkrieger wieder aus.

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Dies war nun das dritte Mal, dass Trin diesem Krieger gegenüberstand. Sie wusste nicht was sie von der ganzen Situation halten sollte, doch zu ihrer Überraschung befahl Varresh dem Menschen sie laufen zu lassen. Eine zeitlang starrte die Elfe zurück in des Kriegers Augen. Fast schien es ihr das sie sich für die paar Sekunden in diesen verlor. Doch dann ging Varresh ohne ein weiteres Wort zu sagen davon. Mit einem Mal wurde ihr Arm wieder gepackt und Trin wenete ihren Blick von dem Krieger und schaute zu dem Menschen.
Du hast gehört was er gesagt hat, du kannst gehen. Also verschwinde hier, Elfe. Damit stieß der Söldner sie von der Podestkante und sie fiel auf einige der Leute drauf, welche genau da gestanden hatten. Wieder wurde sie nach oben gezerrt und mehrere feindliche Augen sahen sie an. Doch zu ihrem Estaunen wurde sie auch jetzt wieder losgelassen und einfach weitergeschubst. Die junge Elfe war so sehr damit bschäfftigt sich durch die Massen zu quetschen, welche nun auch wieder anfingen sich gegenseitig zu bekriegen, dass sie nur entfernt am Rande einen kurzen Schmerz in ihrer rechten Seite verspürte. Dieser war so schnell wieder verschwunden das sie sich nicht weiter darum kümmerte und einfach nur lief. Nach einer ganzen Weile, in der sie durch einige kleine Gassen gerannt war, traf Trin dann endlich auf Shaian. Etwas ausser Puste verschnaufte die Elfe kurz und grinste Shaian dann ebenfalls an. Dieser war schon erstaunt das sie da rausgekommen war. Doch lange konnte die Elfe keine Luft holen, schon wurde sie von Shaian mitgezerrt.
Es dauerte seine Zeit doch dann hatten es auch die Beiden aus Drakar geschafft. Lass mich kurz Luft holen, Shaian, meinte Trin und hielt an. Das viele Rennen und Flammenqualm sind nicht sehr zu empfehlen, grinste sie. Doch als die Elfe zu Shaian hochschaute blickte dieser doch etwas merkwürdig drein. Was ist?

Nachdem er die junge Frau vom Podest gestossen hatte und Varresh einfach gegangen war musste Llael mit ansehen wie die Leute von Drakar wieder aufeinander losgingen. Dabei war deutlich zu erkennen das die Partei für Banmor immer wieder angriff und sich Varreshs Anhänger nur verteidigten. Dies war ein Krieg zwischen den verschiedenen Sympatisanten. Der Mensch schüttelte den Kopf. Kaum war Varresh weg sahen Banmors Anhänger ihre Chance. Nun kämpften sie darum das Varresh nicht sein rechtmässiges Erbe annehmen würde. Bemerkten sie doch nicht, das sie damit nur Drakar und sich selbst schadeten.
In ganz Drakar flammten neue kleine bis große Feuer aus. Der Kampflärm war nur um so deutlicher zu hören. Überall in den Strassen rannten die Leute hin und her. Der Himmel über Drakar wurde immer roter. Llael seufzte. Es war so offensichtlich was Varresh über den Trohn dachte, sonst wäre er nicht gleich wieder davon gegangen. Genau dies spürten und sahen Drakars Kinder. Und nun...
Der Mensch sprang vom Podest und bahnte sich seinen Weg zum Herrscherhaus. Einige Kämpfe konnte er geschickt in den Gassen umgehen. Andere wurden ausgefechtet, zum Unglück Llaels Gegner. Nach einiger Zeit hatte der Mensch das Herrscherhaus erricht. Nun musste er nur noch Varresh finden. Das Haus war merkwürdig leergefegt, doch konnte Llael an einem der Fenster einen Lichtschimmer sehen. Der Mensch überlegte nicht lang und lief durch die vielen Korridre genau zu diesem Zimmer. Dort angekommen fand er eine offene Tür und als er in das Zimmer sah, stand dort Varresh, seine Schwester im Arm, wie er sich bei Sinthoraz bedankte. Kurz räusperte sich der Mensch und dann trat er in den Raum. Ich will wirklich nicht diesen Moment stören, doch wir haben da ein Problem. Dank dir ist zwar Banmor nun nicht mehr unte den Lebenden. Doch wenn wir nichts unternehmen wir auch bald nicht mehr. Die Meute da draussen liefert sich einen Kampf, wegen dem Thron Drakars. Banmors Anhänger lassen es nicht bleiben. Du bist der rechtmäsige Erbe, der Sohn Banmors. Nur du solltest auf den Thron gehen und dies solltest du am besten allen da draussen klar machen. Sonst ist Drakar dem Untegang geweiht.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:44 pm

Sinthoraz deutete vor dem Schattenkrieger eine leichte Verbeugung an.
Es war mir ein Vergnügen sondergleichen auf sie aufzupassen, gab er in einem leicht ironischem Ton von sich und musste unwillkürlich grinsen. Solltest du je wieder jemanden brauchen der auf sie aufapsst melde ich mich gern freiwillig. Unsere Waldspaziergänge habe ich sehr genossen.
Einen Moment später kam der Krieger Lael herein und redete sofort auf Varresh ein. Sinthoraz hörte sich an was die beiden zu bereden hatten und dachte einen Moment nach.
Varresh, wand er sich an den Krieger nachdem Laeal geendet hatte, ich gebe zu das mich diese ganze Herrschersache nicht wirklich interessiert. Sollte jedoch dieser Konflikt länger anhalten sehe ich eine ernste Gefahr für den Fortbestand Drakars. Wielange glaubst du wird es dauern bis nicht nur alle in Drakar, sondern auch außerhalb, von der Inneren Zerrissenheit Drakars erfahren? Was würdest du tun wenn du hören würdest das eine Großmacht wie die unsere sich selbst schwächt und für äußere Angriffe sich preisgibt wie eine verdammte Hure?
Er sah in den Gesichtern Laels und Varreshs das der Vergleich Drakars mit einer Hure nicht sonderlich gut ankam. Auch wenn es die Wahrheit war.
Der Magier ging einen energischen Schritt auf Varresh zu.
Du hast Drakar mit deiner Handlung die Hauptschlagader aufgerissen, jetzt musst du dich entscheiden ob du Drakar am Leben erhalten willst oder es ausbluten lässt. Ich bin mir sicher die Lichtseite würde sich über letzteres freuen und dich als ihren Helden feiern, sagte er in einem leicht spöttischem Ton wurde dann aber schlagartig wieder ernst.
Nun, wie ist deine Entscheidung? Diese Aufstände beenden oder Drakar sich selbst überlassen?

Thingosil half nun Dekar den noch immer benommenen Kaiden aus Drakar zu tragen.
Ich würde sagen wir richten uns nach dem Notfallplan und warten draußen auf die anderen, sagte er an Dekar gewand. Hoffentlich haben sie die Tore noch nicht geschlossen.

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Die kleine Hexe fühlte sich, in den Armen Varreshs, seit Monaten endlich wieder geborgen. Jedoch wurde dieses schöne Gefühl von dem Krieger Llael zunichte gemacht. Chidori schaute Llael mit einem abwertenden Blick an. Am liebsten wollte sie ihm einen Blitz in den Hintern jagen. Mit verschränkten Armen setzte sie sich auf einem Stuhl in ihrem Zimmer und beobachtete die Situation genauestens. Sie lauschte den Worten von Llael und Sinthoraz. Kopf nickend stimmte sie Sinth zu. Mit einem Mal sprang sie auf und stellte sich neben dem Magier. Sinthi hat recht, Varresh. Ohne dich wird Drakar zugrunde gehen. Sie lächelte. Du bist nun mal der rechtmäßige Erbe. Ich würde es ja auch machen, aber erstens bin ich zu jung und zweitens würde eh keiner auf mich hören. Sie schaute mit einem traurigen Blick nach unten. Jedoch sah sie mit einem ernsten Gesichtsausdruck wieder nach oben. Also Bruder! Trete diese dummen Geschöpfe so in den Hintern, dass sie nicht mehr anders können, als dir zu dienen. Chidori ballte ihre linke Hand zur Faust und schlug diese in ihre rechte Handfläche.

Dekar, Kaiden und Thingosil sind währenddessen schon außerhalb von Drakar. Der Lichtkrieger schaute auf Kaiden hinab. Oh der Ärmste, er braucht dringend einen Heiler. Er schaute zu Thingosil. Meinst du nicht es wäre besser, wenn wir doch schon nach Shima vorrücken? Ich meine Shaian und Trin können ja wohl auf sich alleine aufpassen. Schließlich sind sie gute Kämpfer und zusammen das absolute Dreamteam. Thingosil stimmte ihm nach einem langen Zögern zu und die drei setzten ihren Weg fort.

Für einen kleinen Moment funkelte Shaian Trin böse an. Er hatte gehofft, dass sie es nicht sah. Allerdings war das Glück nicht auf seiner Seite, sodass sie den Kopf schief legte und ihn fragte, was denn los sei. Der Lichtkrieger seufzte. Ja, lass uns eine Pause machen. Er holte eine Decke heraus, breitete sie aus und setzte sich drauf. Sie ließen sich an einem Waldrand nieder. Trin setzte sich neben ihn, hielt aber den durchdringend Blick zu ihm stand. Wieder seufzte er. Du gibst wohl nie auf was? Er sah in die Ferne. Na gut, wenn du es unbedingt wissen willst. Er sah ihr nun direkt in ihre azurblauen Augen, welche in der Sonne wie Diamanten funkelten. Mich beschäftigt es halt immernoch warum du ihm geholfen hast. Was hast du dir nur dabei gedacht??

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Als Lleal und Sinthoraz und Chidori ihre Argumente vorgetragen hatten, fasste sich Varresh an die Stirn und wand seinen Blick zu Boden.
Ihr macht es mir wirklich nicht leicht. Er schwieg eine Weile dann aber setzte er fort. Nein ich habe es mir nicht leicht gemacht. Ich hätte mich aus alledem raushalten können. Ich hätte weglaufen können. Man hielt mich für Tod also wäre es ein leichtes für mich gewesen von der Bildfläche zu verschwinden.Er wusste wie sich das in den Ohren der anderen anhören musste.
Dann nahm die Hand herunter. Meine Entscheidung war alledings den schweren Weg zu nehmen. Jetzt sah er die anderen abwechselt an.
So wie es ausieht muss ich mich nun wirklich entscheiden.
Aber eines solltet ihr wissen. Mir liegt nichts an dem Thron Drakars oder dem Erbe meines Vaters. doch nun muss ich wohl zuende bringen was ich begonnen habe.

Varresh wandte sich um und verließ eilig das Zimmer. Ihm graute vor dem was er nun tun würde und absulut sicher war er sich immer noch nicht.
Als er das Hercherhaus verließ stieg ihm als erstes der Geruch von verbrannten Fleisch in die Nase.
Mehrere Leiber lagen vor den Stufen des Gebäudes.
Egal wo er auch hinsah, überall sah er Zerstöhrung und Kampf.
Das war nicht seine Absicht gewesen und es musste aufhören, sofort.
Varresh bahnte sich einen Weg durch die schreiende Masse wobei er mehr als nur einmal einen Ellenbogen ins Gesicht bekam. Er bewegte sich zielstrebig auf den Podest zu auf dem nun ein Schattenkrieger die Meute aufhetzte.
Ohne Nachsicht sprang der Halbdämon auf das Podest und stieß den Redner einfach hinunter. Dann schrie er los. Schluss damit. Hört sofort auf mit diesem Irrsinn. Er wartete kurz bis ihm genügend Aufmerksamkeit entgegen gebracht wurde.
Was wollte ihr eigendlich mit diesem sinnlosen Auftand ereichen?
Jetzt wo Banmor Tot ist und Drakar frei ist, solltet ihr euch über ganz andere Dinge gedanken machen. Ihr streitet euch um den Thron und die Herrschaft die euch nicht rechtmäßig zusteht und zerstört dabei das was euch doch so wichtig ist.
Glaubt ihr wirklich ich werde weiter mit zusehen wie Drakar zu Grunde geht.
Also genug damit und hört mich an. Ich bin der Sohn Banmors sein rechmäßiger Erbe und nun ist es an der Zeit mein Erbe einzufordern.

Varresh war es zuwieder solche Forderungen zu stellen. Mit Banmor wollte er nichts mehr zu schaffen haben und eigendlich hatte er gehofft es würde alles anders verlaufen. Er sah zu der Menge deren Gesichter verschiedene Audrücke zeigten.
Dann aber hob er nochmals seine Stimme an uns rief aus so das es weit in Drakar zu hören war.
Ich Varresh Vizarr, Sohn Banmors fordere den Thron Drakars.Und nun hasste er sich für diese Worte doch sie zeigten beim Volk Wirkung.
Einige Schwiegen einfach nur.

________________________________________________________________________________

Sowohl Chidori, Sinthoraz als auch Llael folgten Varresh hinaus auf die Strassen in Richtung Platz. Der Mensch konnte nicht fassen wie sich Drakar innerhalb weniger Minuten gewandelt hatte. Ein reinster Kriegsplatz. Überall verwundete und Tode. Die Häuser welche nicht brannten, wiesen ebenfalls Beschädigungen auf. Während Chidori ihrem Bruder auf das Podest folgte blieben Sinthoraz und Llael davor stehen ud schauten nach oben. Gespannt was Varresh nun machen und sagen würde.
Ich hätte nicht gedacht das er dies wirklich sagt, grinste Llael zu Sinthoraz, nachdem Varresh seinen Anspruch auf den Thron gestellt hatte. Eine zeitlang herrschte vollkommene Stille, doch dann mit einem mal wurden Rufe stark. Mehr als dreiviertel der Bevölkerung fing an zu jubeln. Lord Varresh!!!! Dabei klatschten sie und hoben immerwieder ihre Hände empor. Führe Drakar.

Trin sass neben Shaian und fasste es einfach nicht. Schon wieder diese Frage und dann noch deser ständige miesgelaunte Blick. Wie oft muss ich dir denn noch sagen? ICH WEIß ES NICHT. Die Elfe sprang auf und schaute zu Shaian runter, welcher immernoch auf der Decke sass. Verdammt Shaian, ich habe keine Ahnung. Ich habe es einfach gemacht. Er lag so schwer verletzt rum und da habe ich einfach nur geholfen. Hätte ich ihn denn sterben lassen sollen? Ich wusste nicht das er Banmors Sohn war, das er Varresh ist. Und ich wusste auch nicht das er, das er der Junge ist. Verdammt!!!! Hör doch endlich auf mich dafür zu kritisieren, dass ich ihn rettete. Ich kann es einfach nicht mehr hören. Die ganze Zeit, schaust du mich so an und machst mir die unsinnigsten Vorwürfe. Warum tust du das?

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:44 pm

Arsinoe versuchte das eben Gesehene zu verarbeiten,als Varresh das Podest verließ.
Er beobachtete die Menge und die kleineren ,wie auch größeren Streitereien und konnte sich so gut wie aus allem heraus halten.
Was ist eigentlich eben passiert,ging es ihm durch den Kopf.Und was werde ich nun tun müßen um das Ganze gut für mich ausgehen zu lassen.Mit einem mal stürmte Varresh erneut das Podest und hielt eine kleine Rede.Als es dannach verstärkte Rufe zum Wohle des neuen Regenten gab sagte Arsinoe zu sich selbst.Wie geht es nun weiter?Stehe ich jetzt unter seinem Befehl oder entging ich der Sklaverei mit dem Tod meines Herrn?
Er dachte sich,daß er sich erst einmal bedeckt halten würde und man ihm schon Bescheid geben würde ob er nun in Freiheit leben konnte oder desweiteren anderen dienen muß.Mit diesem Gedanken ging er zu den Stallungen wo Rekjas, nervös durch die Brände und den Lärm, wild hin und her galoppierte.Draussen wurde unterdessen schon mit den Aufräumarbeiten begonnen, sodaß Arsinoe erstmal ein wenig Ruhe hier im Stall hatte.
Arsinoe zog sich in einen der hinteren Winkel zurück und beruhigt seinen Gefährten bis er in unruhige Träume verfiel.

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Chidori stand auf den Podest neben Varresh und schaute in die Menge herab. Stolz auf ihren Bruder präsentierte sie sich der Masse. Dabei schenkte sie den Magier Sinthoraz, der vor dem Podest mit Llael stand, ein kleines Lächeln. Hmm, das dürfte interessant werden. Wenn mein Bruder Drakar beherrscht, dann habe ich bestimmt auchz ein wenig Macht. dachte sie und kicherte in sich hinein. Da fällt mir noch was ein. Varresh würde sich bestimmt nicht auf so einen komischen Friedensvertrag mit der Lichtseite einlassen. Das heißt wir können tun und machen was wir wollen. Ui toll.
Plötzlich kam ihr ein Gedanke. Sie erinnerte sich an das Pärchen und dem Dorf, welches ihr wieder auf die Beine geholfen hatte. Sie sagte ihnen damals, als sie fortging, dass sie eines tages sie wieder besuchen kommen würde. Und Chidori beschloss, nachdem die Krönungszeremonie vorbei sein würde, würde sie dem Pärchen einen Besuch abstatten.

Shaian schaute seine beste Freundin mit einem entsetzen Blick an, als diese ihn plötzlich anschrie. Er hatte es doch nicht böse gemeint. Er verstand es nur nicht.
Schließlich beendete Trin ihren letzten Satz mit einer Frage. Der Lichtkrieger stand auf und stellte sich ihr gegenüber. Du willst also wissen, warum ich es tue? begann er. Schon mal daran gedacht, dass es vieleicht Eifersucht sein könnte. Er verschränkte die Arme. Trin hatte sich inzwischen etwas beruhigt und schaute ihn irritiert an. Ja du hast richtig gehört. Ich bin eifersüchtig. Und das extrem und irgendwie regt mich dieses Verhalten auf. Aber was soll ich machen? Er nahm nun ihre Hände und zog sie zu ihm ran. Was soll ich tun? Ich kann doch auch nichts dafür, dass ich mich in dich verliebt habe. Er nahm sie ihn seinen Armen und ohne zu zögern legte er seine Lippen auf den ihren.

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Trin schaute Shaian irritiert an, als dieser feststellte er sei eifersüchtig. Eifersüchtig? Da nahm der Herrschersohn auch schon ihre Hände und zog die Elfin an sich ran. Diese war etwas verwirrt und ohne das sie auf irgendetwas reagieren konnte war Shaian ganz nah. So nah, das sich seine und ihre Lippen berührten. Trin wehrte sich nicht, zu perplex oder warum? Es war ein kurzer Moment doch er fühlte sich lange an.
Dann langsam schob Trin Shaian von sich weg und sah im in die Augen. Sein Gesicht began zu verschwimmen und die Elfe spürte ein immer stärker werdendes Brennen in ihrer rechten Seite. Sie fasste mit der Hand an die Stelle, es war nass. Schnell sah sie ihre Hand an. Blut. Ihre Hand, welche nun anfng zu zittern, war voll Blut. Trin schaute zum Herrschersohn. Shaian. Dann verschwomm alles. Sie merkte noch wie sie fiel.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:45 pm

Sinthoraz grinste Lael zurück und betrachtete die Situation wieder mit ernster Miene. Er bemerkte den Blick Chidoris und sah sie zu seinem Überraschen das sie ihn anlächelte. Er lächelte zurück und ging wieder zurück in Richtung Schloss. Er hatte da noch etwas in dem Blick Chidoris gesehen, etwas was er nur zu gut kannte und schon oft gesehen hat. Er würde sie bei Gelegenheit darauf ansprechen. Doch vorerst gab es hier nichts mehr für ihn zu tun.

Thingosil hatte mir Dekar irgendwo in einem Wald ein Lager errichtet und Kaiden lag auf seinem Umhang am Feuer und bewegte sich unruhig im Schlaf.
Der junge Wächter wusste nicht so recht was er mit Dekar bereden sollte und sah deswegen in den Sternenhimmel empor. So viele Sterne sieht man sonst nie.

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Das hatte er jetzt am wenigsten erwartet. Immer wirde rief ihm die Menge zu. Jubelten während andere schwiegen. Nun musste er doch nochmal an seinen Vater denken. Was sich wohl zugetragen hatte als Banmor den Thron bestieg?
Varresh kannte den Verlauf von solch einer Krönungszeremonie nur von den Erzählungen seines Vaters. Der Gedanke daran behagte ihm ganz und gar nicht.
Doch ganz sicher würde er nicht um solch einen zerimonellen Kram nicht drumherum kommen. Varresh lies einen leisen seufzer vernehmen.
Lord von Drakar, na das kann ja was werden. murrte er.

Kaiden konnte sich endlich aus seinen wirren Träumen befreien. Er sprang auf und wäre dabei fast wieder gestürzt. Wo ist der Dämon? brüllte er. Verdammt wo ist er?!

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Dekar schaute ebenfalls zum Himmel empor. Ja du hast recht. In Shima sehen wir nie Sterne. Weil es bei uns immer Tag ist. So wie es in Drakar immer Nachts ist. Schon komisch oder? Aber es ist toll. Er schaute sich um. Hmm? Wo wohl Shaian und Trin bleiben?
Sein Blick fiel auf Kaiden. Er müsste auch bald aufwachen. Kaum hatte Dekar die Worte ausgesprochen, war Kaiden auch schon wach und brüllte rum. Ähm beruhige dich erstmal.

Shaian fing Trin noch während sie fiel auf und legte sie auf die Decke. Trin? Was ist mit dir? Sein Blick fiel auf ihre Hüfte an der rechten Seite. Sie blutete. Schnell zog er ihr den Mantel aus und fing an die Wunde zu versorgen. Seinen Mantel zog er ebenfalls aus und tupfte mit diesen das Blut ab. Dann riss er ein Stück von ihrem Umhang ab und verband sie. Sie sollte sich erstmal ausruhen. Er nahm sie mitsamt der Decke auf den Arm und lief mit ihr Richtung Shima.

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Während sich Shaian, mit Trin auf dem Arm, immer weiter von Drakar entfernte, wurden die Jubelrufe auf dem großen Hof immer lauter. Es waren nicht viele Minuten vergangen, seit Varresh sein Erbe eingefordert hatte. Neben Llael und Sinthoraz tauchten plötzlich die Priester von Drakar auf.
Ihr habt den Lord gehört, ertönte plötzlich eine Stimme neben Varresh. Nun müssen wir, damit es schnell in Drakar wieder ruhig wird, die Krönungszeremonie durchführen. Da noch einige Vorbereitungen dafür getroffen werden müssen, wird diese morgen erst stattfinden. Wie üblich im Thronsaal des Herrscherhauses. Genau dort werden Lord Varresh die königlichen Insignien überreicht, welche jeder Herrscher vor ihm schon besessen hatte. Damit scheuchte der Oberpriester alle anderen auf, welche sich sofort an die Arbeit machten. Dann wendete er sich an Varresh. Wir werden alles in die Wege leiten für den morgigen Tag. Lord, sie sollten Miss Chidori ins Herrscherhaus bringen. Auch wenn die Strassen nun ruhig sind, man weiß nie ob wieder etwas losgeht. Varresh nickte mit einem mürrischen Blick, doch dann führte er seine Schwester vom Podest hinunter. Während sich die kleine Gruppe um die Geschwiser, Sinthoraz und Llael auf den Weg ins Herrscherhaus machten, begannen die Priester alles für den morgigen Tag vorzubereiten.

Am nächsten morgen befand sich Varresh im Thronsaal und unterhielt sich mit Llael, als plötzlich der Oberpriester hereinkam, im Schlepptau einige Diener, welche die Krönungsrüstung von Banmor trugen. Lord Varresh. Ich hoffe ihr hattet trotz der Ereignisse eine angenehme Nacht. Die Zeremonie kann in 2 Stunden beginnen. Doch vorher habe ich etwas für euch. Die Rüstung eures Vaters. Ihr werde sie, so wie es die Tratition will, zur Krönungszeremonie tragen.

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Varresh starrte den Priester einen Atemzug lang einfach an. Am liebsten hätte er dieses Gläubigen einfach rausgworfen samt den Teil was die anderen mit sich schleppten. Zeremonie hin oder her. An soetwas hatte der Halbdämon noch nie Interesse gehabt. Seid vorsichtig wie ihr mit mir redet Priester, knurrte er und maß dann die Rüstung einen prüfenden Blick. Zuerst wollte er die Männer wieder fortschicken mit dem Argument das ihm diese Rüstung eh nicht passen würde, da sie für Banmor angepasst war, dann aber bemerkte er seinen Irrtum.
Diese Rüstung war nicht annähert so wie er es zuerst erwartet hatte. Sie sollte breiter und größer sein eben passend für einen Dämonenlord, aber das war einfach nur seltsam. Varresh musste sich eingstehen das er diese Rüstung sehr wohl tragen könnte und wieder wünschte er sich das die Zeremonie schnell vorbei war.
Als die Männer mit der Rüstung auf ihn zukamen um ihm beim Anlegen zu helfen, warf Varresh ihnen einen kalten Blick zu. Wenn ich diesen Mist schon mitmachen muss dann lasst mich das wenigstens ohne diese Farce machen. Ich brauche ganz bestimmt keine Hilfe beim anzuziehen. Er knurrte nochmals und die Männer wichen etwas zurück dann nickten sie eifrig und legten die Rüstung auf den Thron.
Raus jetzt und macht euch da draußen nützlich. Die Männer verließen den Saal und Varresh blieb mit Llael und der Rüstung zurück. Missmutig starrte er auf das Dämonische Handwerk.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:46 pm

Kurz hörte man ein Lachen was verzweifelt unterdrückt wurde. Llael musste sich sehr anstrengen nicht einen lauten Lachkampf zu bekommen. Doch er war sofort still als Varresh die Priester anfauchte. Ui, die hören ja sogar, murmelte der Mensch in sich hinein, als die Priester aus dem Saal verschwanden. Llael wollte gerade etwas zu Varresh sagen, da öffnete sich nochmal die Tür zum Thronsaal und der Oberpriester schaute nochmal hinein. Verzeihung Lord. Doch Herr Llael wir bräuchten da ihre Hilfe. Sie müssen zur Zeremonie die Krone in den Händen tragen. Llael starrte den Priester an. Nichts da. Ich stell mich doch nicht irgendwo hin und halte eine komische Krone in den Händen, protestierte Llael lautstark. Diesmal war es Varresh der grinsen musste.

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Varresh konnte sich das grinsen nun nicht verkneifen. Ha. Das halte ich doch mal für eine gute Idee dem Söldner so eine Ehrenvolle Aufgabe zu überreichen. Die Tür zum Saal schloss sich. Varresh warf wieder einen Blick auf die Rüstung. Ach was solls, meinte er. Ich will das nur noch schnell hinter mich bringen. Er ging zu Thron und ob ein Teil der Rüstung an. Dann betrachte er eine weile das Handwerk und wandte sich schließlich wieder Lleal zu, während er begann Teile der Rüstung anzulegen. Was stehst du noch hier. Der Priester wartet auf dich also worauf wartest du noch. Der Söldner warf ihm einen hilflosen Blick zu.
Wir können auch gerne Tauschen. Ich trag die Krone und du nimmst die Rüstung.
Wieder grinste er. Als der Söldner den Saal verlassen hatte machte sich Varresh dran den Rest der Rüstung anzulegen. Igendwie fühlte er sich dabei ein wenig eingengt so das er sich nur nochmals fragte wie Banmor dieses Ding jemals getragen hatte.

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Llael sah Varresh an und schüttelte den Kopf. Ne lass mal. Ich nehme dann doch lieber die Krone. Damit verließ der Mensch den Thronsaal ud wurde sofort ausserhalb des Raumes von dem Priester in Empfang genommen. Während sich Varresh in die Rüstung quetschte, bekam Llael seine Aufgabe genaustens beschrieben.

Zwei Stunden später kniete Varresh vor dem Podest seines Thrones und ihm gegenüber stand der Priester. Neben diesem befand sich Llael, welcher ein Kissen in der Hand hielt. Auf diesem lag die Krone, welche nur bei der Krönungszeremonie aufgesetzt wurde. Der Priester ließ seinen Blick durch den Saal schweifen. Dieser war mit den Leuten Drakars gefüllt. Nur in der Mitte war noch Platz, denn dort verlief der lange Gang, auf welchem Varresh zum Thron gelaufen war.
Leute Drakars. Wir haben uns heute hier versammelt um, Varresh Vizarr, Sohn Banmors, zum Herrscher von Drakar zu Krönen. Durch das Bluterbe hat Varresh den Anspruch auf den Thron und er hat ihn für sich beantsprucht. Nun nahm der Priester die Krone in die Hände und hielt sie über Varreshs Kopf. Varresh Vizarr, hiermit kröne ich euch zum neuen Herrscher von Drakar. Auf das ihr das Volk auf den richtigen Weg führen mögt. Damit setzte der Priester die Krone auf Varreshs Haupt. Erhebt euch nun. Lord Varresh und verkündet eure Botschaft.
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Eine Woche war nun seit der Krönung vergangen. Während Varresh in Drakar für Ordnung sorgte und Chidori sich zusammen mit Sinthoraz auf den Weg machte, Drakar für kurze Zeit zu verlassen, kamen Thingosil, Dekar und Kaiden endlich in Shima an. Vor den Toren machten sie eine kurze Pause. Den ganzen Weg über hattn sie sich gefragt was mit Shaian und Trin geschehen war. Der Herrschersohn hatte, zusammen mit der noch bewusstlosen Trin einen weiten Weg zurückgelegt. Auf der Lichtseite angekommen fand Shaian ein Dorf. Dort in dem Gasthaus wurde die Elfe ersteinmal versorgt und Shaian konnte sich etwas erholen.
Die Sonne war gerade aufgegangen da öffnete eine junge Frau die Tür, welche ins Zimmer von Shaian und Trin führte. Shaian sass auf einem Stuhl neben einem Bett. Der Frau stockte der Atem. Herr. Herr, wachen sie auf. Shaian hob seinen Kopf an und schaute zu der Dame. Herr, die Elfe. Ihre Freundin ist weg. Dabei zeigte sie auf das leere Bett.

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Zuletzt von Fial-Dark am Mo Mai 23, 2011 6:08 am bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:46 pm

Trin stand vor den Toren Drakars. Dank der alten Portale hatte die junge Frau es innerhalb weniger Stunden hierhergeschafft. Kurz musste Trin an das Dorf und Shaian denken. Es tat ihr Leid. Hatte sie ihn doch einfach dort gelassen. Die Elfe schaute an ihre verbundene Seite.
Aus Fieberträumen war sie nach einiger Zeit endlich erwacht und hatte sich in einem kleinen Zimmer wiedergefunden. Sie lag auf einem Bett und Shaian sass gegenüber in der Nähe auf einem Stuhl und schlief. Die jung Elfe richtete sich auf und verspürte einen kurzen Schmerz in ihrer Seite. Sie schaute nach unten und sah einen dicken Verband an ihrer rechten Hüfte. Nachdem sie aufgestanden war, stellte sich Trin vor Shaian, welcher immernoch schlief. Shaian. Eigentlich wollte ich dir eine Ohrfeige geben. Doch anscheinend hat es mich etwas ausser Gefecht gesetzt. Trin beugte sich nach vorne und gab dem Herrschersohn einen Kuss auf die Wange. Tut mir Leid, aber ich muss etwas erledigen.
Trin riss sich von den Gedanken los. Verkleidet mit einem schwarzen Umhang und der Kaputze auf dem Kopf lief sie in die Stadt. Geschickt schlich sich die Elfe bis zum Herrscherhaus vor. Von den Auseinandersetzungen als Varresh Banmor tötete war nichts mehr zu sehen. Kurz huschte ihr Blick durch die Strassen. An einem Eingang zu dem Gasthaus sah die Elfe den Menschen, welcher sie zum Podest geführt hatte. Trin schüttelte den Kopf. Wie sollte sie nun ins Haus kommen? Doch da grinste Trin. In einer kleinen Gasse schnappte sie sich einen Schattenbewohner und schlug ihn nieder. Dann rannte sie aus der Gasse direkt zu den Wachen und sprach in Ruhe mit diesen. Da ist etwas passiert in der Gasse. Anscheinend hat ein übriggebliebener Anhänger Banmors jemanden niedergeschlagen. De Wachen überlegten nicht lang und rannten in die Gasse. Sofort sah die jung Elfe ihre Chance. So schnell sie konnte rannte sie zur Eingangstür und schlüpfte durch diese hindurch in das große Haus.

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Varresh entledigte sich seinem Oberteil und warf es über die Lehne eines Stuhls.
Dann reckte er sich ausgiebig und sah zum Fenster hinaus.
In Drakar herrschte Ruhe. Noch vor kurzen hatte auf den Straßen das reinste Chaos gewütet. Doch Mittlerweile wurden die Aufsessigen und Banmors Anhänger aus Drakar verstoßen wenn sie einer Änderung nicht zustimmten. Wer nicht abzeptieren konnte das Banmors Regeln nicht mehr galten musste sich vor Varresh verantworten.
Reichten dann einfache Worte nicht mehr aus, so folgte Haft oder Verbannung.
So war endlich wieder Ruhe eingekehrt und die Aufständigkeit in Drakar wurde immer weniger.
Varresh löschte das Licht im seinen Zimmer, ging zu seinem Bett hinüber und setzte sich auf die Kante.
Dann zog er die Stiefel aus und stellte sie neben das Bett. Er hatte heute nicht gerade wenig zu tun gehabt und brauchte jetzt etwas Ruhe. Der Halbdämon ließ sich mit verschränkten Armen hinter den Kopf auf das Bett sinken und schloss die Augen. Eine Weile döste er bis er plötzlich ein Geräusch vernahm. Ein leises, kaum wahrnehmbares Geräusch doch den guten Gehör des Halbdämons entging es nicht.
Etwas kam näher. Varresh sprang auf und stellte sich direkt in den Schatten hinter der Tür. Genau in diesen Moment ging sie auf. Jemand trat herein und es war ganz offendsichtlich keine Wache. Was wollte sie Person hier und wie verdammt war sie hier reingekommen? Er wartete noch einen kurzen Moment dann aber schoss seine Hand nach vorne und umfasste den Hals des Eindringlings. Mit einen Rück drehte er sich samt ihm herum und presste ihn gegen die Wand. Dann riss er der Gestalt die Kapuze herunter. Du? sprach er nun erstaunt.
Was machst du hier?

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Trin war erstaunt, das Haus war viel größer als es den Anschein gemacht hatte. Nun ihr blieb nichts anderes übrig, als jeden Raum abzusuchen. Die ersten waren leer, doch dann öffnete sie den nächsten Raum. Zuerst schien es das auch dieser verlassen war. Trin sah Sachen auf einem Stuhl liegen und so ging sie einfach in den Raum hinein. Plötzlich wurde die von hinten am Hals gepackt und gegen eine Wand gedrückt. Im selben Atemzug wurde ihre Kaputz runtergezogen und Trin sah wer ihr Angreifer war. Es war Varresh, genau der den sie gesucht hatte. Und er sah ziemlich verblüfft aus, sie zu sehen. Doch Trin war es ebenso. Stand der Schattenkrieger doch halb nackt vor ihr und hielt sie gegen die Wand gedrückt. Der Oberkörper von Varresh wurde von Narben geziert. Die eine Narbe, wo das Schwert ihn durchbohrt hatte, war genau auf der linken Brust. Und über seine Schultern führten ebenfalls zahlreiche Narben. Die Narben welche ihren Ursprung auf dem Rücken hatten. Trin schaute erst diesen muskulösen Oberköper an, dann sah sie Varresh direkt ins Gesicht. Ich bin froh das es dir wieder besser geht. Du bist ja ziemlich schnell abgehauen, als du einigermassen wieder auf dem Damm warst. Trin sah Varreshs Blick. Nein deswegen bin ich nicht hier. Ich muss einfach mit dir reden. Du warst in Lorien. Damals als Banmors eingefallen war. Doch bevor ich weiter rede. Könntest du mich vielleicht runter lassen. So lässt es sich schlecht reden. Ausserdem tut mir so meine Seite weh. Damit zeigte sie mit ihrer Hand auf den Verband.

Zur gleichen Zeit in dem Dorf, wo sich Shaian aufhielt. Eine junge Frau, so hatte es jedenfalls den Anschein, unterhielt sich mit einem älteren Mann. Ehrlich? Eine Elfe und ein junger Mann sind hier im Gasthaus? Danke werter Herr. Die Frau verbeugte sich vor dem Herrn etwas und rannte dann zum Gasthaus. Am Thresen erkundigte sie sich welches Zimmer die Elfe hatte und schon rannte sie die Treppe hinauf. Von weitem sah sie noch wie ein Dienstmädchen in den Raum ging, welcher ihr gerade genannt wurde. Mit einem Lächeln im Gesicht rannte sie in das Zimmer. Trin! Habe ich dich endlich gefunden, rief die junge Frau, während sie gleichzeitig die Kaputze von ihrem Kopf schlug. Doch ausser dem Dienstmädchen und dem jungen Mann, welcher auf ein leeres Bett starrte war nichts da.

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