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 Blutkrieg

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Fial-Dark
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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 2:08 am

Sie sah alles... einfach alles. Langsam trat Chidori aus den Schatten hervor und ging auf Sinthoraz zu. Respekt! sagte sie kurz und knapp und verbeugte sich vor ihm. Ich wusste das du ein interessanter Typ bist. Ich glaube ich fange langsam an dich zu mögen. Sie versuchte zu lächeln. Allerdings gelang es ihr nicht, da sie Tag und Nacht nur mit dem gleichen Gesicht herum läuft. Plötzlich ertönte ein grollender Lärm und Chidori fuhr herum. Was war das? Bevor sie weiter darüber nach denken konnte, handelte sie lieber. Sie nahm Sinthoraz an der Hand und zog ihn in den geheimen Gang, aus dem sie gekommen war. Gerade als sie durch die Geheimwand durch sind traten auch schon mehrere Wächter Banmors in den Kerker gestürmt. Verwirrt schauten sie sich um. Mist er ist entkommen. Das wird Banmor aber nicht gefallen. sagte einer von ihnen. Hmm... und die Wächter, welche ihn bewachen sollten sind tot. meinte ein anderer. Erst verschwindet seine Tochter aus ihrem Zimmer und nun ist Sinthoraz auch noch auf der Flucht. Das wird dem Lord aber absolut nicht gefallen. Die Wachen zogen sich zurück und CHidori atmete erleichtert auf. Puuuh... Das war knapp. Aber es ist schlecht...dass die Trottel bemerkt haben, dass ich nicht mehr in meinem Zimmer bin. Chidori überlegte kurz. Hmmm...ich glaube ich sollte in mein Zimmer zurückkehren. Und was machst du? Die Hexe sah ihn mit großen Augen an.

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Trin schaute zu, wie die beiden Männer abgeführt worden. Dann wendete sie sich wieder dem Herrscher zu, welcher sie um Entschuldiung bat und fragte warum sie nicht bei Shaian in Vin sei. Bei Shaian in Vin? Was hat Shaian den da zu suchen? Entschuldigt mein lord, aber ich bin kurz bevor das Fest endete aufgebrochen. Ich wusste gar nicht das Shaian etwas in Vin erledigen wollte. Trin sah Raphael verblüfft an. Doch nach wenigen Augenblicken kam ihr so ein gedanke. Ihr habt Shaian auf eine Mission geschickt. Und ich sollte mitgehen. Ohne eine weitere Antwort abzuwaten, redete die Elfe weiter. Nun wenn das so ist. Dann werde ich mich nun auf den Weg begeben und Shaian so schnell ich kann folgen. Es ist schon eiige Zeit vergangen seit dem Fest und da muss ich mich beeilen, das ich ihn einholen kann. Und Lord Raphael. Macht euch keine Sorgen wegen der Wachen. Damit verbeugte sich die junge Elfe und drehte auf den Absatz um. Schnell verließ sie das Herrscherhaus. Trin besorgte sich ein Pferd und reitete unter den Toren von Shima hindurch in die Ebene von Farrian. Doch anstatt nach Osten trieb es die Elfe nach Süden. Sie wusste nicht was, aber Trin hatte noch etwas zu erledigen bevor sie sich zu Shaian aufmachte.

Banmor funkelte seinen Sohn an, als dieser auf das Thema Menschenfrau kam. So du sprichst dieses Thema in dr Öffentlichkeit an um mich bloss zu stellen. Du möchtest mich also au der Fassung bringen. Nun gut. Du kannst es dir anhören während du da so rumhängst. Anscheinend hast du eh gerade nichts anderes vor. Ja ich habe deine verachtende Menschenmutter ermordet. Sie hatte es nicht anders verdient. Wir sind Dämonen und wenn uns etwas nicht passt, dann vernichten wir auch unsere Angehörige. Deine Mutter war di Köngin. Dch hatte sie im Hintergrund Machenschafften am Laufen, welche unverzeilich waren. Sie hätte das Land in Choas gestürzt und so musste sie verschwinden. Euch Kindern habe ich dies nicht erzählt, da ihr zu klein wart. Ausserdem geht es dich nichts an. Sie war nur der Träger meines Kindes. Und zu mehr wurde sie nie gebraucht. Banmor verzog keine Miene während er so Varresh anlog. Natürlich hatte sein Sohn die Wahrheit gesagt, doch dies würde der Herrscher nicht zugeben. Zuviel lag auf dem Spiel.
Banmor schaute weiterhin zu wie sein Sohn ausgepeitscht wurde. Llael führte jeden Schlag hart aus. Und jeder Schlag hinterließ immer tiefere blutende Wunden auf Varreshs Rücken. Der Mensch konnte nicht fassen was er da gerade mit anhören musste. Ein regelrechter Vater-Sohn-Krieg. Ausgführt in aller Öffentlichkeit. Am liebsten hätte Llael die Peitsche genommen und Banmor das Maul gestopft. Doch dieser war zu gut bewacht. Und im jetzigen Augenblick würde er nur sein Leben mit so einer Tat riskieren.
Nach einiger Zeit, inder Llael langsam seine Kraft verlor, wurde dieser durch einen Dämonen abgelöst. Mit neuer, frischer Kraft an der Peitsche wurden die Schläge wieder grausamer. Durch die Strassen Drakars hörte man diese schallende Geräusch, als die Peitsche auf Varreshs Rücken traf. Doch nicht nur der Rücken, auch die Schulterbereiche und Teile siner Brust waren stark verletzt. Die Peitsche war lang und traf sogar über ihr Ziel hinaus.
Llale stand wieterhn auf dem podest. Wi lange würde diese Tat den noch andauern. Es waren jetzt schon einige Stunden vergangen und immernoch kein Ende in Sicht. Früh am morgen hatte die Strafe angefangen und nun war es schon nach Mittag. Wie lange würde Varresh noch aushalten?

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Zuletzt von Fial-Dark am Mo Mai 23, 2011 5:11 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 9:22 pm

Der Halbdämon biss die Zähne zusammen. Sein Rücken kam ihm vor wie ein Herz aus reiner Qual. Mittlerweile war er sich nicht einmal mehr sicher ob man ihn überhaupt noch als Rücken erkennen konnte. Egal wie sehr Banmor sich auch bemühte ihm die Worte zu verdrehen und ihm einen Schrei zu entlocken, Varresh lies das nicht zu. Denoch kam er nicht mehr dazu auf Banmors dreckige Lüge zu antworten denn er spürte bereits wie ihn seine Kräfte engultig verließen.
Alles drehte sich vor seinen Augen und die Schläge der Peitsche hatten schon einen völlig anderen Klang. Der nächste Hieb war der letze den er noch spürte bevor er das Bewusstsein verlor.

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Nun endlich gab Banmor das Zeichen mit der Strafe aufzuhören. Varresh hing bewusstlos in den Ketten und der Vollstrecker ließ die Peitsche sinken.
Dies soll es gewesen sein. Macht ihn ab und bringt ihn weg, befahl Banmor. Wer es wagt gegen die Gesetzte zu verstossen, den wird es nicht besser ergehen. Damit drehte sich Banmor um und lief zielstrebig zum Herrscherhaus. Er musste ewas unternehmen. Dieser Junge wurde langsam aber sicher zu einer Gefahr. Diese Öffentliche Demütigung würde noch eine Weile anhalten und Banmor kann soetwas im Moment nicht gebrauchen. Doch was sollte er tun? Das erste was dem Dämonen in den Sinn kam war auch das Simpelste. Varresh aus dem Weg räumen. So würde Banmor sein Gesicht wahren und wäre ein lästiges Übel los.

Varresh wurde, während der Herrscher zum Haus zurücklief von den Ketten befreit. Llael wolte Varresh helfen, doch der Mensch wurde nicht zu ihm glassen. Banmors treue Scharr kettete Varresh ab und rugen ihn in Richtung Herrscherhaus. Noch eine ganze Weile starrte Llael auf die beiden Posten, an dennen Varresh gerade noch befestigt war. Es war heute keine Strafe gewesen, di war eine zur Schaustellung der Macht gewesen. Llael kochte. Und er war auch nur ein Werkzeug gewesen. Musste denjenigen veretzten, welcher ihm das Leben geretet hatte. Mit schnellen Schritten verließ der Mensch das Podest und suchte das nächste Pub auf. Er wollte jetzt nur noch trinken.

Banmor stand in der Eingangshalle des Herrscherhauses und überlegte seine nächsten Schritte, da wurde der bewusstlose Varresh hineingetragen. Stopp, hielt Banmor die Diener auf. Bringt ihn in den Saal und legt ihn dort auf den Boden. Ausserdem schickt mir die Drei herbei. Danach verschwindet.
Sofort taten die Diener wie ihn geheißen und verschwanden dann. Banmor folgte in den Saal und verschloss hinter sich die großen Türen. Kaum war dies geschehen standen plötzlich zwischen Banmor und Varresh drei Dämonen. Dies waren Banmors engste Vertraute und sie erledigten jeden Job, welchen der Herrscher ihnen auferlegte. Mein Lord, sie haben uns gerufen, verbeugten sich die Drei. Ja. Ich habe eine Aufgabe für euch. Nehmt Varresh, welcher sich hinter euch befindet und schafft ihn mir aus den Augen. Ich will das er von der Bildfläche verschwindet. Für immer. Bringt ihn in den Sumpf und töte ihn.
Die Drei drehten sich um und beschauten Varresh. Danach sahen sie wieder zu Banmor und nickten. Jawohl. Wir werden dies erledigen. Gut und nun geht. Ich habe noch einiges zu tun. Einer der Drei schulterte Varresh und zusammen wolten sie schon gehen, da hielt Banmor sie auf. Ich will das niemand ihn sieht. Also benutzt eure schnellsten Pferde. Nach einem nicken verließen die Drei das Herrscherhaus. Mit Varresh auf dem Rücken, welcher durch einen Mantel verdeckt wurde, ritten sie aus Drakar in Richtug Sümpfe.
Banmor grübbelte noch ca. 2 Stunden doch dann beschloss er seine Tochter Chidori aufzusuchen. Diese wurde in ihr Zimmer gebracht und der herrscher wollte sie nun zur Rede stellen. Nach einigen Minuten erreichte Banmor den Flur, an dessen Ende sich Chidoris Zimmer befand. Von dem Tumult welcher sich vor einigen Minuten in Kerker abgespielt hatte, wusste der Herrscher noch nichts.

Dank der schnellen Pferde, welche durch Zauber und Untotenkraft beflügelt waren, hatten die Drei die Sümpfe nach knapp zwei Stunden erreicht. In der Nähe eines Friedhofes hieften sie den immernoch bewusstlosen Varresh vom Pferd und schmissen ihn auf den Boden. Mit Todesverachtug blickten sie auf diesen runter. Noch nie konten sie ihn leiden. Der, welcher Banmor das Leben schwer machte. Nun war ihre Chance. Varresh völig unfähig sich zu wehren lag vor ihnen.

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Zuletzt von Fial-Dark am Mo Mai 23, 2011 5:26 am bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 9:27 pm

Sein Körper tat sein möglichstes um ihn zu beweißen wie schlecht es um ihn stand.
Der Aufprall jegte ihm den Schmerz durch alle Glieder. Varresh riss die Augen auf und versuchte sich aufzurichten, doch einer der Dämonen verpasste ihm nur einen Schlag ins Genick so das er weider zusammensackte. Was hatten diese Lakeien Banmors nur vor? Der halbdämon wusste, er würde im Moment nichts gegen sie ausrichten können. Er verfluchte sich für diese Schwäche und konnte nicht verhindern was nun geschah.

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Nachdem einer der drei Varresh niedergeschlagen hatten, lachten sie. Na was haben wir denn da? Aufgewacht nur um deine letzten Minuten oder eher Sekunden mitzuerleben? Mit diesen Worten und mit geballten Fäusten, welche von einigen spitzen Klingen geziert waren schlugen sie auf den Halbdämon ein. Nach wenigen Minuten war Varresh schlimm zugerichtet. Einer der Drei zog nun sein Schwert. Mit einem kurzen hinterhältigen Grinsen und voller Tatendrang ließ er das Schwert sehr langsam in Varreshs Brustkorb gleiten. Varresh konnte nichts machen. Blut quoll aus seinem Mund und seiner Wunde. Kurz bevor er das Schwert wieder rauszog hauchte der Dämon kurz. Ein Geschenk von deinem Vater. Auf das du in der Hölle schmorst. Während Varresh die Sinne schwanden zog er das Schwert heraus. Lachend drehten sich die Drei um und stiegen auf ihre Pferde. Ihren Job hatten sie erledigt und so machten sie sich auf den Weg, zurück nach Drakar.

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Er versuchte sich gegen die heimtückischen Angriffe zu wehren doch fehlte ihm dazu die nötige Kraft.
So konnte er der Klinge die nun auf ihn zukam nicht mehr entgehen. Sie traf schnell und wurde dann langsam in seine Brust gebort.
Diesmal stand er kurz davor einen Schrei auszustoßen.
Varresh riss den Mund auf, doch kein Schrei kam über seine Lippen sondern nur Blut.
Ruckartig wurde die Waffe wieder herausgerissen und der Halbdämon spürte wie das Leben aus ihm herausfloss. Die Letzen Worten die der Dämon aussprach erweckten nichts anderes als lodernden Hass in ihm.
Er fühlte sich veraten und nun dazu noch abgeschoben. Aus den Weg geräumt weil er nicht das war was Banmor sich erhofft hatte.
Also ist das nun dein Wille Vater? dachte er während alles vor seinen Augen an Konturen verlor.
Glaubst du wirklich damit endet es?
Varresh sank zurück und schloss die Augen.
Das Gefühl der Welt verlor sich und er versank in einer kalten Dunkelheit.
Alles was er noch hörte war das Lachen der drei Dämonen. Dann nichts mehr.

Kaiden schob sich den letzen rest seines Males in den Mund. Das essen scheckte hervoragend. In Vin hatte ihm es schon imemr geschmeckt.
Der junge Mann schob den Teller etwas weg und sah die anderen am Tisch an.
Gut ich bin satt wegen mir können wir uns langsam auf den Weg machen.

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Zuletzt von Fial-Dark am Mo Mai 23, 2011 5:26 am bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 9:30 pm

von Sinthi:
Er sah die kleine Hexe,mit seinem mittlerweile wieder normalen Augen, die aus den Schatten getreten war an.
Er hatte schon vorher ihre Anwesenheit bemerkt. Aber das sie sich traute ihn hiernach so offen anzusprechen überraschte ihn sehr.
Sein Blutdurst war zwar gestillt und er hatte sich wieder beruhigt aber dennoch spürte er dieses Verlangen tief in sich drin weiterhin.
Die Berührung der Hexe brachte ihn aus seiner Trance und er staunte weiter als sie ihn wieder einmal in einen Geheimgang drängte.
Er überlegte kurz was er nun tun sollte und sah dann an sich herab.
Ich denke ich werde mir neue Sachen aus meinem Zimmer besorgen und mich danach aus dem Schloss begeben. Wenn ich weiterhin bleibe, wird es noch zu einem Massaker unter den hier versammelten Leuten kommen. Und da ich nun auf der Flucht bin, such ich mir wohl irgendwo ein gutes Versteck wenn du keinen besseren Vorschlag hast.

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Bevor der Herrscher auch nur ein Wort sagen konnte, erkannte Trin schnell was ihre jetzige Aufgabe war: Shaian nach Vin folgen. Und so verabschiedete sie sich von Raphael und machte sich sofort auf den Weg. Der Lichtlord seufzte. Hach diese Kinder heut zu Tage. Die schaffen mich echt. Aber Trin ist wirklich ein schlaues Mädchen. Er lächelte Joshua an. Dieser nickte und sagte: Und zu Shaian scheint sie auch sehr gut zu passen. Raphael schuate ihn nun entsetzt an. Wie meinst du das denn jetzt, mein lieber Joshua? Sein Diener grinste. Na so wie ich es Ihnen sag, mein Lord. Ohne weiter darauf einzugehen wechselte Josh das Thema. Sie müssen noch einige Anträge unterschreiben. sagte er und legte einen Stapel vor Raphaels Nase. Dieser schaute seinen Diener etwas schräg an. Hab ich was verpasst? dachte er und zuckte dann mit den Schultern. Letztendlich machte er sich nun wieder an die Arbeit.

Shaian sah Kaiden an. Du kannstes wohl kaum erwarten, was? Er seufzte. Okay wenn ihr dann alle bereit seid dann werden wir jetzt weiter aufbrechen. Wir müssen schließlich noch die Seherin finden. Dekar stand auf und nickte. Ich bin bereit. Er, Kaiden und Thingosil verließen das Gasthaus und ließen Shaian mit der Rechnung zurück. Dieser schaute verwirrt drein. Wie jetzt? Ihr elenden Schnorrer. Er ging zur Bedienung und bezahlte die Zeche, dabei bemerkte eine elfenähnliche Gestalt an einem Tisch sitzen. Sie hatte langes blondes Haar und war in Shaian's Augen einfach wunderschön. Er wollte auf sie zu gehen, um sie anzusprechen, doch etwas hielt ihn zurück. Zum einen die Mission und zum anderen eine langjährige Freundin. Aus einen ihm unbekannten Grund musst er gerade jetzt an Trin denken. Er wusste nicht wieso. Shaian! Wo bleibst du denn? rief Dekar ihm zu. Dies holte den jungen Herrschersohn in die Wirklichkeit zurück. Er schüttelte leicht den Kopf und sagte: Ich komme ja schon. Mit diesen Worten ging er zu seinen Freunden, um ihre Mission fortzusetzen.

Chidori nickte ihm zu. Warte ich möchte dich begleiten. Aber vorerst muss ich in mein Zimmer zurück. Ich habe ein unwohles Gefühl in der Magengegend. Sie packte Sinthoraz wieder an Arm und ging mit ihm den Geheimgang bis zu ihrem Zimmer hinauf. Du wartest hier im Schrank. Bin gleich wieder da. Sie ließ Sinth im schrank zurück und setzte sich, nachdem sie den Wandschrank geschlossen hatte, auf ihr Bett. Dort tat sie so als ob sie lesen würde. Ihr Gefühl hatte sie nicht getäuscht, denn als sie gerade begann zu lesen klopfte es an der Tür und ihr Vater betrat den Raum.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 9:32 pm

Während Trin weiter durch die Ebene nach Süden ritt, hatte sich Llael in dem Gasthaus volllaufen lassen. Der ganze Tag war einfach beschissen gelaufen. Nicht nur das Varresh in aller Öffentlichkeit bestaft wurde, für etwas was jawohl er selbst getan hatte. Dann musste auch noch er, der Täter höchstpersönlich, den Herrschersohn auspeitschen. Er hätte es nicht gemacht, doch Varresh bestand drauf und wenn er verweigert hätte. Wer weiß was dann geschehen wäre. Llael rülpste und stand dann auf. Mit torkelnden Schritten verließ der Mensch das Etablessement. In dieser Spelunke trieb sich nur der schlimmste Abschaum rum. Genau jetzt die perfekte Gesellschaft gewesen, doch nun war der Mensch einfach nur müde und wollte ins Bett. Doch weit kam er nicht. Die nächste Gasse beantspruchte Llael für sich, indem er sich einfach hinlegte und schnarchend einschlief.

Banmor klopfte an die Tür, welches ins Zimmer seiner Tochter führte. Nachdem die Sache mit Varresh geklärt war und er Zeit allein im Saal verbracht hatte, war er ruhiger geworden. Wesentlich ruhiger. Nun würde er einfach nur mit Chidori reden wollen. Schnell betrat er das Zimmer und fand seine Tochter auf dem Bett sitzend vor, mit einem Buch in der Hand. Chidori. Wie ich sehe bist du wieder hier. Mir wurde gerade berichtet du seist nicht in deinem Zimmer gewesen, als die Wachen nach dir schauten. Nun seis drum. Ich muss mit dir sprechen. Du wirst sicherlich genau wissen warum ich dies tun musste. Doch was du da gemacht hast, war enfach partu nicht angebracht. Was dich für eine Strafe erwartet weiß ich noch nicht. Aber Sinthoras wird erstmal unten im Kerker schmorren. Was hast du dir eigentlich dabei gedacht? Regeln hintergehen und du hättest Drakar verwüsten könne. Was du schon ein wenig damit gemacht hast.

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Chidori legte ihr Buch beiseite und stand auf, ging zum Fenster und setzte sich auf die Fensterbank. Und wenn es so wäre. Dann hätte ich halt Drakar zerstört. Seis drum. Ist mir ehrlich egal. Sie seufzte und starrte aus dem Fenster hinunter auf dem Platz, wo Varresh vor kurzem noch gefoltert wurde. Ich wollte nur meinen Bruder helfen. Denn deine Regeln kotzen mich an. Dabei schaute sie ihren Vater wieder an. Wir dürfen so gut wie gar nichts mehr machen. Während du den Lichtkriegern alles erlaubst. Was soll denn das? Jeder fühlt sich hier nicht mehr wohl.Keiner kann mehr seinen Hobbys nach gehen. Das ist so ungerecht. Sie sprang auf, nahm eine Porzellanvase vom Regal und warf diese gegen eine Wand. Früher war alles so viel besser. Ich hasse Drakar. Ich hasse alle, die hier leben....und vor allem hasse ich dich am meisten. Und lass bloß Sinthoraz und Varresh in Ruhe. Sie haben nichts getan. Schon mal daran gedacht, dass auch andere schuldig sein können? Nein natürlich nicht...nur die eigenen Kinder sind schuldig.... Chidori verschränkte ihre Arme vor der Brust und starrte ihren Vater finster an.

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Zuletzt von Fial-Dark am Mo Mai 23, 2011 5:27 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 9:33 pm

Banmor sah Chidori mit wütend funkelnden Augen an, als diese ihren kleinen Wutausbruch bekam. DU bist ein Kind des Schattens. Natürlich hasst du mich, das liegt nunmal in deiner Natur, als meine Tochter. Was denkst du warum du so sehr die Folterrei magst und hier deine Spielchen machst? Weil ich in deinem Alter genauso war. Banmor ging einen Schritt auf Chidori zu und verpasste ihr eine kräftige Ohrfeige. Es geht dich nichts an, was ich mit Sinthoraz oder Varresh mache. Dann fasste er ihr mit einer Hand ans Kinn und umschloss es mit seinen Fingern. So konnte er ihren Kopf besser festhalten und ihr in die Augen sehen. Mit Verachtung in seiner Stimme tönte er. Du hasst also Drakar auch, weil es nun so Anders ist. Nun hast du überhaupt eine Ahnung wie es in Drakar zugeht? Nein, denn du spielst hier den ganzen Tag mit deinen Folterinstrumenten. Du bist ein Kind und hast dich nicht überall reinzumischen was dich nichts angeht. Dann ließ er seine Tochter los, nachdem er ihr noch, mit seinen spitzen Klauen, einige Striemen am Kinn verpasst hatte. Du wirst hier in deinem Zimmer bleiben, wenn du nicht genauso bestraft werden willst wie dein Bruder. Damit wendete sich der Herrscher ab und verließ Chidoris Zimmer. Natürlich nicht ohne das er Wachen vor ihrem Zimmer postierte.

Trin war in der Zwischenzeit an einem großen, halbrundförmigen Tor angelangt. Dies befand sich in einem kleinen Wald, direkt auf der Farrian-Ebene. Gut versteckt und nur von Wesen zu finden, welche dieses kannten. Trin kannte es. Sie hatte es schon einige Male benutzt, dieses Überbleibsel der alten Zeit. Damals wurden mehrere dieser Tore in der Welt errichtet um damit schneller an bestimmte Orte zu kommen. Natürlich musste sich an dem Zielort ebenfalls eines befinden. Deswegen standen diese auch nicht in den großen Städten, war die Gefahr doch zu groß gewesen. Feinde hätten vond er Existenz dieser Tore erfahren und wären dann in die Stadt mit einem Hinterhalt eingedrungen. Heute gab es nur noch wenige dieser Tore und auch waren sie nur noch wenigen genau bekannt. Trin hatte durch Zufall von diesem erfahren. Ausversehen hatte sie ein Gespräch von den Elfenältesten mitbekommen und die genaue Lage dieses Tores erfahren.
Trin sprang vom Pferd und schritt auf das Tor zu. Nach einem leisen Murmeln, welches das Tor aktivierte, schaute sich die Elfe nocheinmal um, dann trat sie hindurch.
Gerade noch in den Ebenen befand sich die Elfe plötzlich in einem Sumpf. Doch dies war nicht irgendein Sumpf. Es waren die Faydark-Sümpfe. Trin drehte sich zu dem Tor um und deaktivierte es mit einem weiteren Spruch.
Nachdem das erledigt war schritt die junge Frau durch den Sumpf. Nach einiger Zeit des Laufens bemerkte Trin plötzlich das in nicht allzu großer Ferne etwas auf dem Boden lag. Sie wusste nicht was es sein könnte, doch mit jedem Schitt daraufzu nahmen die Konturen zu. Nun erkannte die Elfe was es war. Da lag ein Mann, mitten in den Sümpfen. Nur mit einer Hose bekleidet, der Oberkörper war komplett frei. Und irgendwie mit etwas beschmiert. Trin rannte zu diesem und kniete sich neben ihn. Erst jetzt als sie sich ihn genauer betrachtete sah sie das wirklich schreckliche Bild. Doch das schlimmste war. Es handelte sich um den jungen Schattenkrieger, welcher die Grabräuber in die Flucht geschlagen hatte. Er war mit Blut beschmiert. Er hatte die Augen geschlossen und an seinem Mund klebte trockenes Blut. Mitten in seiner Brust befand sich eine Stichwunde, zugefügt von einem Schwert, welches genau neben dem Krieger lag. Oh nein. Nicht doch.
Trin dachte schon er sei tot, doch aus Reflex legte sie ihren Kopf auf seine Brust und hörte es. Es war ein Herzschlag. Nicht sehr stark, aber er war da. Die Elfe erhob ihren Kopf und legte ihre rechte Hand an die Wange des Mannes. So zerschunden. Was war da nur geschehen?
Doch nun war keine Zeit für irgendwelche Fragen, die nicht beantwortet werden konnten. Trin musste handeln, sonst würde dieser Mann doch noch sterben. Er musste versorgt werden. Doch nicht hier. Schnell richtete sie seinen Oberkörper auf, nur um entsetzt zu sehen, das sein Rücken von tiefen blutverschmierten Striemen geziert war. Oh meine....was ist das nur? Halt aus. Ich helfe dir.
Mit einiger Krafanstrengung schaffe es die junge Elfe, den bewusstlosen Mann zu dem Tor zu bringen. Hier konnte sie ihm nicht helfen, doch kannte sie den perfekten Ort dafür. Mit dem blutferschmierten Schwert und dem jungen Mann schritt Trin durch das Portal, nachdem sie es erneut aktiviert hatte.

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von Sinthi:
Sinthoraz war die ganze Zeit über im Schrank geblieben und hatte aufmerksam dem Gespräch der beiden zugehört.
Als er aus seinem Versteck kam sah er die rote Stelle im Gesicht der kleinen Hexe und runzelte die Stirn. Dieser Banmor war wirklich eigenartig. Dieser Narr sollte doch wissen das er, wenn er seine KInder gegen sich aufhetzt, sich von innen heraus selbst vernichtet. Er schüttelte den Kopf und lehnte sich an die Fensterbank.
Also, begann er, wenn du einen Weg in die Nähe meines Zimmers kennst nehmen wir den. Ich würde blutverschmiert sicher für Aufsehen sorgen. Banmor sollte bald Nachicht erhalten was in den Kerkern passiert ist und nach mir suchen lassen oder im schlimmsten Fall sich selbst auf die Suche nach mir begeben. Danach müssen wir nochmal in die Bibliothek. Von da aus bring ich uns beide von hier weg. Zumindest, fügte er mit einem seltsamen Blick an Chidori gewand hinzu, wenn du mich noch begleiten willst.

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Zuletzt von Fial-Dark am Mo Mai 23, 2011 5:28 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 9:34 pm

Chidori grinste hämisch. Klar gibt es Wege in die Nähe deines Zimmers. Es gibt allerdings auch einen Weg in dein Zimmer. Sie legte den Kopf schief. Du hast recht. besorgen wir dir erstmal neue Kleidung. Beim letzten Satz von Sinthoraz antwortete sie ohne zu überlegen. Ähm...klar will ich dich begleiten. Ich will bloß weg von hier. Ich habe keine Lust mehr auf das alles hier. Manchmal wünsche ich mir echt ein Lichtkrieger zu sein, obwohl mir das zu wider ist. Aber die dürfen echt alles. Das regt mich so auf. Chidori sprach im leisen Ton, denn sie wollte ja nicht, dass die Wachen vor der Tür alles mitbekamen. Schnell packte sie das nötigste, was sie gebrauchen könnte, in ein Rucksack und sattelte diesen über ihre Schulter. Na gut lass uns los. Ich bring dich in dein Zimmer. sagte sie und ging mit ihm wieder durch den Wandschrank. Diesesmal bogen sie bei der ersten Kreuzung nach links ab und liefen einen langen dunklen Gang entlang. Mitten im Gang blieb Chidori plötzlich stehen. Eine kleine schwarze Spinne krabbelte die Wand empor. Die kleine Hexe betrachtet diese und bemerkte bald, dass es ihre Spinne Archi war. Kurz erklärte Chidori der Spinne wo sie hinginge. Ohne zu zögern sprang diese auf ihre Schulter und gab ihr zu verstehen, dass sie die beiden begleiten wollte.
Chidori ging weiter. An einer weiteren Weggabelung bogen sie nach rechts ab und gingen dann durch eine Tür. Nun standen sie im Zimmer

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Shaian ging gemeinsam mit seinen Kameraden durch Vin. Da sie nicht wussten, wo genau sich die Seherin befand, fragten sie jeden einzelenn Dorfbewohner in Vin, den sie trafen. Doch niemand konnte Auskunft über eine Seheringeben, denn sie kannten keine. Dekar wollte schon aufgeben und setzte sich auf eine Bank, welche an einem Haus stand. Ich glaube wir finden sie nie. seuftze er. Shaian überhörte diesen Kommentar, denn er war mit seinen Gedanken woanders. Er konnte es immernoch nicht verkraften, dass wenn er eine schöne Frau sah, an Trin denken musste. Hatte ihn Dekar's Kommentar dazu so sehr verwirrt? War er vielleicht doch in Trin verliebt? Er verstand die Welt nicht mehr. Gedankenverloren lief er einfach weiter ohne darauf zu achten wohin. Hey Shaian wo willst du hin? rief Dekar ihm zu. Keine Antwort, Dekar legte den Kopf schief. Ähm wir sollten ihm folgen, oder was meint ihr? fragte er die anderen beiden. Nicht das ihn noch etwas passiert. Ohne auf die Reaktion der Anderen zu warten lief er auch schon dem Gruppenführer hinterher.
Shaian kam an einem finster aussehenden Haus zum Stehen. Er schaute sich um. Die Gegend wirkte sehr still und beunruhigend. Über der Tür des Hauses war ein Auge zu erkennen. Der Herrschersohn trat näher heran. Nun erkannte er ein Schild an der Pforte hängen, worauf irgendwelche Sprechzeiten standen. Shaian wusste nicht genau ob er richtig war. Doch irgendetwas lockte ihn. Vielleciht war es die Neugier. Oder aber das Interesse, welches in ihm gewckt wurde. Also öffnete er die Tür und trat ein. Die Innenausstattung ließ zu wünschen übrig. Überall hingen, lagen und standen Kleinkrams. Auch erkannte er auf einem Tisch mehrere Voodoo-Puppen liegen. Er schien richtig zu sein. Ha-Ha-Hallooo? rief er in den Raum hinein. Daraufhin schien sich etwas in der hintersten rechten Ecke zu bewegen. Dekar, Thingosil und Kaiden standen nun ebenfalls vor dem Haus. Allerdings war Shaian nun verschwunden. Äh ja... toll. Er ist weg. sagte Dekar und schaute seine beiden Genossen irritiert an.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 9:41 pm

Kaiden sah sich verwirrt um. Na kommt schon meinte er zu den anderen. Er kann sich doch nicht in Luft aufgelöst haben. Er warf einen Blick durch die Umgebung da viel ihn das seltsame düster wirkende Haus auf. Er wird doch wohl nicht da rein gegangen sein? fragte er sich und schluckte. An dieses Haus konnte er sich nicht erinnern. Als er noch in Vin gelebt hatte, stand es nicht hier. Da war sich der junge Schwertkämpfer absolut sicher. Ob dies das Haus der Seherin war. Was würde sie dort drinne erwarten und was würde die Seherin ihnen sagen? Kaiden zögerte noch kurz dann aber seufzte er. Ich denke mal er ist dort drinne. Lasst uns rein gehen und nachsehen.

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Eine kleine Feuerstelle in der Mitte eines runden Lagers mitten im Wald. An Bäumen befestigte elbische Tücher, welche vor Regen schützen sollten. Unter diesen befanden sich einige Decken, welche als Schlafplatz dienten. Das Feuer brannte heiß während eine kleine dolchartige Klinge in ihm lag. Ausserdem hing an Ästen darüber ein kleiner metallener Becher. In diesem befand sich leicht köchelndes Wasser. In der Nähe standen ein kleiner Aufbau an welchem elbische Sachen hingen.
Trin hockte neben dem Schattenkrieger, welchen sie sachte auf die Decken gelegt hatte. Immernoch war dieser bewusstlos. Es hatte einige Zeit gedauert, doch die Blutung an der Einstichstelle direkt auf seinem Brustkorb konnte die Elfe stoppen. Nun versorgte sie gerade den Rücken des Mannes. Mit einer selbst angerührten Paste bestrich sie die vielen Striemen, dannach legte sie Leinentücher auf die Stelllen. Nachdem sie den Verletzten wieder auf den Rücken gelegt hatte, stand sie auf und ging zu der Feuerstelle. Mit ihrer zierlichen Hand nahm die Elfe die Klinge aus der Glut, nur um danach wieder zu dem Mann zu gehen. Da sie nicht wusste wie weggetretten er war, legte Trin ihm ein Holzstück in den Mund. Was sie nun vorhatte würde sehr schmerzhaft werden und wenn der Mann wach war, würde er spätestens jetzt das Bewusstsein verlieren.
Trin legte ihre linke Hand auf den Brustkorb des Verletzten, mit der rechten führte sie die glühende Klinge zu der offenen Wunde. Als die Klinge die nackte Haut berührte gab es ein merkwürdiges Geräusch und der Mann, obwohl nicht bei Bewusstsein, bäumte sich kurz auf und biss in das Holzstück. Kurz darauf nahm Trin die Klinge wieder weg und legte sie auf den Erdboden. Nun gab Trin auch auf diese Stelle die Paste und verband die Wunde sorgfälltig, nachdem sie ihm auch das Holzstück wieder weggenommen hatte. Die anderen Stellen waren nicht so schlimm wie befürchtet. Man konnte erkennen, das jemand ziemlich sauer war. Diese Wunden kamen von Faustschlägen. Die Frau hatte sie einfach nur gsäubert. Damit der Schattenkrieger nicht noch mehr Körperthemperatur verlor, wickelte sie ihn schließlich noch in viele Decken ein. Hatte er doch nur eine Hose an gehabt, als sie ihn fand.
Nun begab sich Trin wieder zum Feuer und warf einige Blätter in das Wasser. Es waren anscheinend irgendwelche Kräuter. Während der Mann nun schlief und das Wasser weiterhin vor sich hinköchelte lief sie zu einem näheliegenden See und wusch sich das Blut von den Händen und dem Gesicht. Ihre blutbesudelte Kleidung hatte sie schon vor einiger Zeit ausgezogen und gewaschen. Danach hatte Trin sie zum trocknen aufgehangen und sich neue Sachen angezogen.
Das Wasser mit den Kräutrn war nun fertig und Trin nahm es von der Feuerstelle. Mit gekonnten Griffen entfernte sie die Blätter ohne sich die Finger zu verbrennen. Dann füllte sie etwas von der Brühe in einen kleinen hölzernen Becher. Nach einiger Zeit der Abkühlung kniete sich die Elfe neben den Mann und hob dessen Kopf etwas an, um ihm die Brühe einzuflössen. Als auch dies nun endlich erledigt war, stellte sie den Becher zur Zeite und schaute den schlafenden Mann an.
Was war wohl mit ihm geschehen und wieso war er nochmal im Sumpf? Wollte er das Grab wieder besuchen und wurde deswegen dort gleich bestraft? Doch dies konnte nicht ganz stimmen. Die Striemen auf seinem Rücken waren zwar frisch und neu, doch einige sahen aus als wären sie Stunden zuvor entstanden. Was auch immer die Antwort war. Trin wusste sie zu diesem Zeitpunkt nicht. Was ihr mehr zu schaffen machte war die Tatsache, dass sie sich irgendwie anders benahm. Normalerweise hätte sie so einem Wesen nie getrau und schon gar nicht geholfen. Was war nur los mit ihr? Sogar Shaian hatte sie am Anfang mit Verachtung und Misstrauen gestraft. So war ihre Natur, doch hier und jetzt tat sie es nicht. Sie machte sich wrklich Sorgen um den Mann. Gleichzeitig hatte sie aber im Hinterkopf, das sie nach Vin musste. Shaian wartete dort sicher auf sie. Welche Mission er auch immer dort hatte. Eine Zeitlang sass die Elfe einfach nur da und starte vor sich hin. Doch dann war sie zu müde um ihre Augen offen zu halten. Der Krieger würde eh nicht so schnell wach werden, also legte sich Trin in einem kleinn Abstand zu ihm hin und schloss die Augen. So würde sie schneller bei ihm sein, wenn was sein sollte.

Währendessen in Drakar hatte Banmor von den Dreien die Nachricht bekommen, dass sie Varresh endgültig aus dem Weg geräumt haben. Nun war nur noch ein Problem. Wie sollte man Varreshs Verschwinden erklären. Doch auch dafür hatte der Herrscher einen Plan. Während er einen Diener losschickte um einen Schreiber zu holen, legte sich Banmor schonmal passende Worte zurecht.
Kaum war der Schreiber da, diktierte der Herrscher auch schon folgende Worte:
Bevölkerung von Drakar, Mit tiefsten Bedauern muss ich heute den Verlust meines geliebten Sohn Varresh Vizar mitteilen. Wie es den Anschein hat, ging mein Sohn nochmal in den Sumpf, in seinem geschwächten Zustand. Leider wurde er von den dort lauernden Wesen, vor welchen immer wieder berichtet worde, getötet. Erst heute morgen fanden meine Wachen ihn, nachdem ich sie in tiefer Sorge losgeschickt hatte. Wir alle haben mit seinem Tot einen großen Verlust erlitten. Zu Varreshs Ehren werde ich demnächst eine Trauerfeier veranstalten lassen.
Mit diesen Worten schickte Banmor den Schreiber los und ließ die Worte in der Stadt verbreiten.
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von Sinthi:
Thingosil ging an Kaiden vorbei, öffnete die Tür und stürmte in den dahinter liegenden Raum, wobei er fast mit Shaian zusammen stieß der nur wenige Meter von der Tür entfernt stand und sich nicht bewegte.
Hey Shaian, du kannst doch nicht einfach so abhauen. Wir haben uns schon fast Sorgen gemacht. Hast du was gefunden?
Er stellte sich neben ihn und folgte seinem Blick.
In einer Ecke schien sich etwas zu bewegen.
Fast automatisch ließ er seine Hand auf das Heft des Schwertes gleiten.

Zum Glück hatte er aufgeräumt und sein Zimmer sah mal ausnahmsweise vernünftig aus. Auch wenn noch überall Schriftrollen, Bücher und Überreste seiner Experimente rumlagen.
Er ging zu seinem Kleiderschrank und nahm sich frische Sachen heraus. Dann packte er sich genügend Reisegepäck sowie einige Schriftrollen ein und drehte sich wieder zu der kleinen Hexe um.
Ok, wir gehen jetzt zur Bibliothek. Sobald wir dort sind musst du mir den Rücken freihalten falls jemand Uneingeladenes kommt. Ich brauche ein paar Minuten. Und ich bin mir sicher das du den schnellsten Weg zur Bibliothek kennst. Also lass uns keine Zeit verschwenden.

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Zuletzt von Fial-Dark am Mo Mai 23, 2011 5:28 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 9:43 pm

Chidori schaute sich in Sinthoraz Zimmer um. Hier war sie noch nie gewesen. Es war recht ordentlich, jedoch lagen mal hier und mal da eins, zwei Schriftrollen rum. Der Magier packte seine Sachen schnell zusammen und zog sich um. Als er fertig war fragte er die kleine Hexe ob sie ihm Rückendeckung geben kann, sobald sie in der Bibliothek sind. Chidori nickte. Ja sollst du bekommen. Also lass uns schnell hier abhauen. Die Hexe führte ihn wieder durch die Geheimgänge bis zur Bibliothek. Als sie dort ankamen sagte sie: So mach schnell...ich will nicht entdeckt werden.

Auch Dekar und Kaiden tauchten nun neben Shaian und Thingosil auf und starrten in die gleiche Ecke, wie der Herrschersohn auch schaute. Dort hinten hatte sich doch tatsächlich etwas bewegt. Hallooo? rief Shai erneut in den Raum. Plötzlich gab es einen lauten Knall. Die Tür flog mit einmal zu. Dekar wandte sich zur Tür. Ganz schön gruselig was? Findest du? kam als Antwort zurück. Eine in weiß gekleidete Person betrat nun den Raum. Ihr Gesicht war von einer Kapuze verdeckt. Keiner der vier konnte erkennen wie sie aussah. Doch ihre Stimme klang sehr lieblich und jung. Die junge Frau trat auf die vier Freunden zu. Raphael schickt euch, stimmts? Shaian schluckte und nickte zögerlich. Irgendetwas machte ihm Angst. Die Frau sprach weiter. Lasst mich raten. Ihr wollt wissen wie es in Zukunft um die Lichtseite steht? Diesesmal war es Dekar der antwortete: Ja das stimmt. Aber... ähm.. woher.. wissen sie das? fragte er mit zittriger Stimme. Auch er bekam Angst.
Die Frau lachte. Na was glaubst du denn? Warum weiß ich soviel darüber?

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Als die Tür hinter ihnen zuschlug sprang Kaiden erschrocken zur Seite, dann atmete er tief durch.
Das fängt ja gut an dachte er missmutig. Kaum betritt man so ein Haus und schon passieren merkwürdige Dinge. Aus einer dunklen Ecke trat nun eine weißgekleidete Gestalt hervor mit einer Kapuze die das Gesicht verbarg.
Und nun kommt auch noch die mysteriöse Frau ins Spiel. Kaiden hatte ein mieses Gefühl in der Magengegend. Das war ihm nun doch alles zu mysteriös.
Ihre ersten Worte bewießen schon das diese Frau nicht wie die anderen zu sein schien. Eindeutig dies war die Seherin die nun vor ihnen Stand.
Was dabei nun wohl rauskommt. Am ende prophezeit sie und noch das Ende von Shima. Kaiden sah sie aufmerksam an und wartet darauf was noch geschehen würde. Eigendlich wollte er nu schnell weg hier.
Weg von diesem Haus und raus aus Vin.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 9:46 pm

Die Nachricht von Varreshs Ableben verbreitete sich rasch in ganz Drakar und bald gab es kein anderes Thema mehr. In der Stadt bildeten sich zwei Lager raus, welche die sich darüber freuten das Varresh endlich weg war und nun Ruhe herrschte. Die andere Seite konnte es nicht fassen und waren sehr bestürzt. Sie konnten nicht glauben, das Varresh nach der Strafe überhaupt laufen konnte. Geschweige denn so weit zum Sumpf. Auch konnten sie Banmors Worte nicht so richtig glauben. Einen tag vorher ließ er seinen Sohn noch auspeitschen und nun.

Llael wachte klatschnass in der kleinen Gasse auf. Man hatte er einen Kater. Und warum lag er hier und nicht zu hause. Kaum aufgerapelt und auf die volle Strasse gelaufen schlugen ihm schön laute Stimmen entgegen, welche etwas vom Tode Varreshs erzählten. Llael sah aus als habe er ein Gespenst gesehen. Varresh? Tot? Nicht möglich? Immernoch nicht ganz da, lief er erstmal nach hause. Diese Info musste er erstmal verdauen. Und er brauchte neue Klamotten.

Trin wachte nach einiger Zeit auf. Merkwürdige Geräusche weckten sie. Diese kamen von dem Schattenkrieger, welcher durch seine Wunden Fieber bekommen hatte. Schnell rappelte sich Trin auf und lief mit einem Tuch in den Händen zum Wasser. Zum Glück war diese kalt. Mit dem durchtränkten Tuch kam sie wieder zu Lager und legte es auf die Stirn des Mannes.
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von Sinthi:
Er sah die weiß gekleidete Gestalt misstrauisch an. Alles was mit Zauberei oder dergleichen zu tun hatte misstraute er zutiefst.
Er nahm seinen Mut zusammen, trat vor und verbeugte sich leicht vor der Gestalt.
Ihr seid also die Seherin? Dann werdet ihr sicher schon auf unser Eintreffen gewartet haben und wisst unser Begehren. Wir wollen so schnell es geht unserem Herrscher die Botschaft überbringen und unseren Auftrag erfüllen.
Thingosil warf seinen Begleitern einen kurzen Blick zu als die Gestalt eine Weile schwieg und wartete gespannt auf eine Antwort.

Sinthoraz stöberte durch die Regale wärend Chidori ihm den Rücken frei hielt.
Als er sich sicher war außerhalb ihrer Hörweite zu sein, bog er in eine kleine Nische ein und lehnte sich an die Mauer.
Er schloss die Augen und vor seinen Augen tanzten bunte Lichter. Immer wenn ihn dieser Bluthunger befiel, war er danach für mehrere Stunden geschwächt.
Aber sie mussten so schnell wie möglich hier weg. Banmor würde es nicht dulden das er in seinem Schloss seine Wächter tötete und einfach so davon kam.
Er verzog das Gesicht zu einer Grimasse und stieß sich von der Wand ab.
Im hinteren Bereich der Bibliothek war ein kleiner runder Kreis auf dem Boden, der aus einem sehr schwarzem Gestein bestand.
Sinthoraz war zufällig darüber gestolpert als ihm ein Buch runterfiel.
Ihm fiel damals die magische Kraft auf die in diesem unscheinbarem Stück Stein schlummerte.
Seitdem hatte er diesen Kreis sorgfältig studiert. Deswegen war er die meiste Zeit hier gewesen. Und er hatte das Geheimnis gelöst.
Er rief Chidori zu sich. Als die kleine Hexe bei ihm war sagte er ihr, sie solle sich umdrehen und nicht zu ihm sehen, sondern die Umgebung im Auge behalten.
Noch muss sie nicht alle Geheimnisse kennen, dachte er bei sich.
Daraufhin legte er seine Hand auf den Stein und ließ die Magie in kleinen Schüben durch den Stein pulsieren. Der Stein reagierte und Sinthoraz spürte wie die Magie in dessen Innerem sich zu bewegen begann.
Er konzentrierte sich voll und ganz auf die gleichmäßige Verteilung der Magieschübe.
Würde ihm auch nur ein Fehler unterlaufen, würde er nochmal von vorne beginnen müssen. Und er war sich nicht sicher ob er das in seinem jetztigen Zustand schaffen könnte.
Die Umgebung um den Stein begann zu flimmern. Bald erhob sich so etwas wie ein dünner roter Nebel aus dem Stein der aufstieg und sich dann langsam zu einem ovalen Tor öffnete, in dessen Innerem sich eine entfernte Landschaft grau abzeichnete.
Sinthoraz atmete erleichtert aus als das Tor komplett beschworen war und drehte sich mit einem leichten Grinsen zu Chidori um.
Nach ihnen Madame, gab er leicht neckend von sich und wies mit der Hand auf das Portal.
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Llael befand sich im Sumpf, genau an der Stelle an der Varresh angeblich ums Leben gekommen war. Es hatte einige Zeit gedauert, doch nun war er hier. Llael hatte sich gleich nachdem er die Nachricht gehört hatte auf den Weg nach Hause begeben. Kaum dort angekommen zog er nur neue Klamotten an und war auch schon wieder weg. Nach einigen zielträbigen Befragungen hatte der mensch den genauen Ort erfahren an dem es Varresh erwischt haben sollte. Mit diesen Informationen im Gepäck war es sofort losgezogen.
Llael btrachtete den Boden. Es waren kaum Kampfspuren zu sehen. Und merkwürdige Abdrücke von Hufen bfanden sich auch im näheren Umkreis. Dem Menschen kam das etwas verdächtig vor. Doch was wenn diese Hufe nur zu den Herrscherwachen gehörten, welche Varesh gesucht haben. Es wa alles komisch. Wie hätte der Halbdämon in seinem Zustand herkommen können? Und vorallem warum? So dumm kann Varresh nicht gewesen sein, gleich nach einer Bestrafung wieder in die Verbotenen Orte zu gehen.
Egal wie lange der Mensch darüber nachdachte. Er kam auf keinen Nenner, der dies alles erklären sollte. Unverrichteter Dinge machte sich Llael nach einiger Zeit wieder auf, um nach Drakar zurückzukehren. Ausserdem wäre es nicht gut, wenn man ihn jetzt auch verbotener Weise hier treffen würde.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 9:48 pm

Chidori war eine Meisterin in unbemerktes Bewachen und Beobachten. Während Sinthoraz irgendetwas vorbereitete, war sie damit beschäftigt die Bibliothekarstür im Auge zu behalten. Und jedes Mal, wenn sich einer der Wachen oder sogar einer der Bewohner ihr näherte gab sie Sinth ein Zeichen. Einige Zeit später sollte sie dann zu ihm eilen, um sein Tun und Machen zu bewachen. Dabei sollte sie mit den Rücken zu ihm gedreht stehen.
Da sie aber viel zu neugierig war, warf sie immer wieder mal einen Blick über ihre Schulter, um zu sehen, was der Magier da macht. Aus ihrem Blickwinkel konnte sie einen komisch einfach aussehenden Stein erkennen, worauf sich der Magier eindeutig zu konzentrieren schien. Was hat er vor? dachte sich Chidori.
Urplötzlich erschien ein Portal aus dem Stein. Ruckartig drehte sich die kleine Hexe um und bekma große Augen. Was hast du gemacht? Und vor allem wie? Chidori kam aus dem Staunen nicht mehr heraus.
Doch als Sinthoraz ihr sagte, dass er ihr den Vortritt lässt, schaute sie ihn skeptisch an. Wir wollen da durch? Kurz überlegte sie, ob sie ihn vertrauen sollte. Doch der Gedanke war eigentlich sinnlos. Warum sollte Sinthoraz plötzlich gegen sie arbeiten, wo sie doch in den letzten Stunden zusammen hielten. Sie schüttelte mit den Kopf. Okay also los. sagte sie und war auch schon im Portal verschwunden.
Da sie wohl zu sehr mit etwas Anderem beschäftigt waren, ist die Nachricht, welche vermittelte, dass Varresh angeblich tot sein sollte, bei den beiden noch nicht vorgedrungen...

Der Herrscher hingegen hatte gerade von dieser Nachricht, von einem seiner Boten, erfahren. Enttäuscht schüttelte er den Kopf. Wie kann ein Vater, dass nur seinem eigenen Kind antun? fragte er sich selbst. Ich hätte Banmor mal lieber nichts von dem Vorfall erzählen sollen. Für solch eine Tat sollte er zwar bestraft werden, doch den Tod hat niemand verdient. Raphael war gerade in seinem Zimmer und schaute nun aus dem Fenster in die Ferne. Er wusste, dass er seinem Sohn etwas nie antun würde, auch wenn er jemanden töten sollte. Sei es auch einer von der Lichtseite. Seufzend ging er nun zu seinem Bett. Der Lord war von seiner Arbeit so müde, dass er jetzt diesen Schlaf gebrauchen könnte. Er legte sich hin und schlief auch sofort ein. Ohne zu wissen, dass er etwas unangenehmes träumen würde...

Das ist richtig, Thingosil. Die Frau nahm ihre Kapuze ab und lächelte den jungen Krieger an. Shaian und Dekar staunten nicht schlecht. Sie hatte nicht nicht nur eine liebliche Stimme, sondern war auch noch sehr jung und wunderschön. Wie ich bereits gesagt habe , fuhr die Seherin fort. habe ich gewusst, dass ihr zu mir kommen würdet, um mich übder den zukünftigen Zustand von Aeon zu befragen. Sie musste grinsen, als sie die Blicke der Männer sah. Setzt euch doch, wies sie die vier jungen Krieger an. Und lasst eure Münder zu, sonst fliegen noch Fliegen hinein. Und ihr würdet euch verschlucken und vielleicht daran ersticken. Und das wollen wir doch nicht, oder? Sie lächelte verführerisch. Shaian, Dekar, Kaiden und Thingosil nahmen auf den großen, alten Kanapee, welches mitten im Raum stand, platz. Die Seherin setzte sich ihnen gegenüber. Mein Name ist Mina und ich werde euch nur eine Frage beantworten. Also wählt sie mit Bedacht.
Dekar schluckte und auch Shaian musste gründlich überlegen. Eigentlich plagte ihn nur eine Frage zur Zeit, doch die Zukunft Aeons war wohl wichtiger. Man muss seine Frage also sehr gut überlegt stellen. fragte sich der Herrschersohn. Das ist gar nicht so leicht.
Dekar wollte gerade seine Frage stellen, doch er wurde von Mina unterbrochen.
Ich werde euch gleich sagen, dass ich die Frage über die Zukunft so nicht beantworten kann, da sie zu breitgefächert ist. Dekar murmelte ein Mist verdammter... und begann wieder zu überlegen.
Shaian hatte inzwischen gründlich überlegt, was er fragen würde, doch Dekar war schneller. Was wird demnächst in Drakar passieren? platzte es aus ihm heraus. Mina seufzte. Ich sagte doch, keine breitgefächerten Fragen. Aber okay. Ich werde euch eine Kleinigkeit verraten. Sie holte tief Luft und begann: Es wird in Drakar eine Veränderung geben. Ob diese nun positiv oder negativ für Shima ausfällt, kann ich euch nicht sagen.
Die Männer schauten sich verwirrt an. Wie jetzt? fragten Shaian und Dekar gleichzeitig.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 9:51 pm

Also ich finde es ja gut das wir eine Frage beanwortet kriegen aber könnten sie uns vieleicht nicht ganz so im unwissenden stehen lassen? , meinte Kaiden vorsichtig und achtete dabei sehr auf seine Wortwahl. Ich meine wir wissen nun nicht ob wir uns Sorgen machen müssen oder nicht? Uns liegt Shima wirklich sehr am Herzen und Lord Rapheal hat uns wohl nicht ohne Grund hierher geschickt.

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Nachdem Chidori durch das Portal gegangen war folgte nun auch Sinthoraz ihr.
Er hasste diese Art der Fortbewegung aber er war nunmal dazu gezwungen.
Es gab ein heftiges Ziehen in seinem Körper und sein Magen drehte sich um als er das Gefühl hatte schnell und hart nach vorne gezogen zu werden.
Einen kurzen Augenblick später atmete er salzige Meeresluft ein und ein erstaunter Ausruf war zu hören. Meister Sinthoraz!
Er blinzelte und sah jemanden auf ihn zukommen. Erst als die Gestalt näher ran war erkannte Sinthoraz sie.
Ach du bist es Longin, der Magier verengte die Augen, ich hätte wetten können du wärst schon längst nicht mehr hier.
Er sah sich in der kleinen Höhle um in der er gelandet war.
Von draußen höhrte er das Rauschen der Wellen die gegen die Klippen schlugen auf denen die Höhle war.
Als er den Stein zum ersten Mal benutzt hatte, war er hier aufgetaucht und hatte sie sofort als Fluchtmöglichkeit ausgebaut.
Longin, den er sich als Sklaven zugelegt hatte, hatte er hierher gebracht damit er hier für Ordnung sorgte und alles instand hielt für die Rückkehr seines Meisters.
Offenbar hatte er sich auch alle Mühe gegeben.
Wo ist das Mädchen das vor mir hier ankam, fragte er seinen Diener.
Ach die kleine? Kurz nachdem sie hier ankam ist sie rausgerannt. Ich glaube ihr ist diese Reise nicht gut bekommen.
Sinthoraz nickte, die kleine Hexe würde ihren Magen schon wieder unter Kontrolle bringen. Sollte sie allerdings nicht bald kommen, sollte er vorsichtshalber doch nach ihr sehen.
Er setzte sich an einen Tisch auf dem eine Menge Karten lagen von der Umgebung.
Meister? Longin war vorsichtig an ihn herangetreten. Habt ihr schon von den neuesten Gerüchten gehört die man sich in der Stadt Drakar erzählt?
Es war ein Talent was Sinthoraz an seinem Diener schätzte. Longin hatte überall seine Ohren. Seine Spione waren überall und ließen ihm Information schneller zukommen bevor sie sonst jemand hörte. Nur manchmal vergriff er sich im Ton ihm gegenüber. Für jeden anderen Diener hätte das den Tod bedeutet.
Sinthoraz drehte sich leicht zu ihm um. Nein, sollte ich das?
Der Diener merkte den scharfen Klang der Stimme seines Gebieters und wurde blass.
Ich dachte nur, stammelte er vor sich hin, da ihr aus dem Palast kommt habt ihr es vielleicht schon am ehesten erfahren.
Der Magier stand auf und baute sich vor Longin auf. Dann hör auf zu denken und sag mir endlich was du gehört hast bevor meine Geduld mit dir endet.
Der Diener nickte hastig. Es geht um den Herrschersohn Varresh.., und er begann zu erzählen
Sinthoraz schloss die Augen und versuchte das soeben gehörte zu überdenken.
Das konnte nicht wahr sein. Er entschied sich Chidori zu suchen und ihr die Lage mitzuteilen.

Thingosil hatte aufgehört über eine halbwegs gute Frage zu grübeln.
So etwas lag ihm noch nie.
Ihn interessierte vielmehr, wie diese Seherin es geschafft hat so jung zu bleiben.
Er war sich sicher von irgendwem schon einmal gehört zu haben das sie Steinalt sei.
Wieder betrachtete er sie genauer. Ihm lief ein Schauer über den Nacken.
Das hatte bestimmt schon wieder mit Magie zu tun.
Er verdrehte leicht die Augen und verschränkte die Arme vor der Brust.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 9:52 pm

Die kleine Hexe kam etwas unsanft in einer Höhle auf. Schlagartig wurde ihr schlecht. Diese Art von Reisen schien ihr Magen nicht besonders gut zu tun. Sie stand auf und lief sofort aus der Höhle, vorbei an einem ihr unbekannten Mann. Draußen angekommen begab sie sich hinter einem Busch, um sich dort ihren Magen zu entleeren.
Nachdem es ihr wieder besser ging, schaute sie sich um. Es war ein herrlicher Anblick. Zum ersten Mal sah Chidori das Meer und ihre Natur. Sie hatte in ihrem bisherigen Leben nur das innere des Schlosses von Drakar gesehen und dieses kannte sie auswendig. Die Wellen schlugen gegen die Felsen und der Wald, welcher links am Wasser stand wog sich im Wind.
Sie zog ihre Schuhe und Strümpfe aus und lief ans Wasser heran, welches sich sogleich um ihre Füße schmiegte. Da das Wasser aber sehr kalt war, sprang sie vor Schreck zurück. Nach einer Weile gewöhnte sie sich an diese Kälte und begann im Wasser herumzulaufen. Sie hatte eine Menge Spaß und fühlte sich frei. Jedoch nur für einen kurzen Moment. Denn Sinthoraz tauchte hinter ihr auf und erzählte ihr von den Verlust Varreshs. Chidori schaute ihn mit großen Augen an. Nein, sag dass das nicht stimmt. Du verarschst mich doch! Sinthoraz schüttelte den Kopf. Chidori sank auf die Knie. Nein...das ist nicht wahr. schniefte sie. Das kann nicht wahr sein. Zum ersten Mal begann das Mädchen bitterliche Tränen zu weinen. Ihr Bruder war ihr ein und alles. Und jetzt ist er einfach tot. Was soll sie nun machen, ohne ihn. Sie hatte doch nur Varresh. Langsam stand sie wieder auf und lief ohne ein weiteres Wort an Sinthoraz gerichtet davon. Der Wald war jetzt nun ihr erster Zufluchtsort.

Mina schaute Shaian, Kaiden und Dekar an. Tut mir leid, mehr kann ich leider nicht verraten. Ich bin auch nur eine Seherin und mehr, als auf eure Frage zu antworten, kann ich nicht. Shaian sah Dekar verärgert an. Allerdings... begann sie vom neuen und schaute den Herrschersohn mit durchdringenden Augen an. Dieser sah herausfordernd zurück. ...müsste ich mal mit dir unter vier Augen reden, Shaian Lowane. Sohn von Lord Raphael.
Shaian sah sie verblüfft an. Mit mir? Was habe ich denn getan? Nichts, es geht um deine Freundin. Wenn ich nun die anderen drei Herrschaften bitten dürfte, draußen auf ihren Anführer zu warten? Sie lächelte Dekar, Thingosil und Kaiden freundlich an.
Dekar wollte protestieren, doch Shaian brachte ihn mit seinem Blick zum Schweigen. Der Krieger schluckte, stand auf und seufzte. Wenn es denn unbedingt sein muss. sagte er und ging gemeinsam mit Kaiden und Thingosil nach draußen. Schon komisch, oder? meinte er zu seinen Kumpels.
Mina, die Seherin fuhr, nachdem die drei jungen Krieger draußen war, fort. Wie gesagt...es geht um deine Freundin. Shaian schaute verwirrt. Was ist denn mit Trin? Also gut... hör zu....
Einige Zeit später kam Shaian etwas miesgelaunt aus dem Haus. Na los, Jungs. Wir müssen meinem Vater bericht erstatten. Ich habe keine Lust, noch mehr Zeit zu verschwenden. sagte er etwas barsch und lief auch sogleich Richtung Heimat.

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Kaiden kratze sich irritiert am Kopf als Shaian an Thingosil, Dekar und ihm vorbeieilte.
Was ist dem den über die Leber gelaufen? fragte er sich und sah seine Freunde fragend an.
Insgeheim war er froh das sie endlich Vin verlassen konnten. Auf der anderen Seite jedoch machte er sich doch nun Sorgen.

Kaiden schlenderte die Straßen Shimas entlang. Vor ca zwei Wochen waren sie von Vin zurückgekehrt um dem Lord Raphael die Nachricht zu überbringen.
Eine Nachricht die seiner Meinung nach nicht sehr hilfreich gewesen war und mehr Fragen als Antworten hinterließ. Noch dazu benahm sich Shaian in letzter Zeit seltsam.
Irgendwie abweisend und dazu noch genervt. Kaiden wusste nicht so recht was er noch tun sollte. Er hatte heute schon alles erledigt was er sich vorgenommen hatte und den Rest des Tages galt es einfach nur Zeit herum zu bekommen.
Gelangweilt setzte er sich auf den Rand eines Brunnens auf dem Platz und beobachtete das treiben auf Shimas Straßen.



Ein Ort, so anders. Nicht so wie er es sonst kannte. Dort herrschte keine dauerhafte Dunkelheit, sondern es gab Tag und Nacht.
Er war sich nicht sicher so einen Ort jemals besucht zu haben und doch sah er ihn nun klar und deutlich vor sich. Kinder spielten auf den Straßen.
Bewohner gingen ihrem Tagwerk nach. Es herrschte ein geschäftiges Treiben.
Was war das nur für ein Ort? Plötzlich hörte er das donnern von Pferdehufe.
Reiter näherten sich dem Dorf. Krieger mit dämonischen Fratzen wüteten unter den Dorfbewohnern. Geschrei erfüllte die Luft.
Kinder verschwanden von den Straßen.
Feuer stieg von den Häusern empor. Bald schon verschwanden die Reiter.
Zurück ließen sie nur ein zerstörtes Dorf. Leer und verlassen vom Gestank des Todes verpestet und alles wurde Schwarz.

Von fieberhaften Träumen geplagt riss Varresh die Augen auf.
Die Bilder verschwanden und machten nun etwas anderen Platz.
Zuerst sah er nur die Konturen von etwas das sich bewegte. Dann gewahr er ein gespanntes Tuch über sich.
Der Halbdämon stütze sich auf den Unterarmen ab und versuchte aufzustehen.
Ein stechender Schmerz durchfuhr seinen Körper und erlaubte es ihm nicht sich richtig aufzusetzen. Schwer atmend verharrte er in dieser Position und er versuchte sich ein Bild von seiner Umgebung zu machen. Es sah aus wie ein Lager. Doch konnte er sich nicht erklären wie er hier her kam. Varresh sah an sich herab und bemerkte das man ihm am Oberkörper einen Verband angelegt hatte. Er versuchte das Geschehene in seine Gedanken zu rufen, doch noch gelang es ihm nicht so recht. Neben den Decken auf die man ihn gelegt hatte, lag ein blutiges Schwert.
Er betrachtete er stirnrunzelnd. Schlagartig schoss ihm ein Bild durch den Kopf. Jemand stach auf ihn ein. Dämonen. Die Diener Banmors.
Ja jetzt konnte er sich wieder erinnern. Nach dieser ewiglangen Folter in Drakar, hatte er das Bewusstsein verloren und war mitten in den Fay Dark Sümpfen, zu sich gekommen. Banmors Lakaien hatten ihn dort hingebracht um ihn dort zu Töten. Banmor, sein eigener Vater.
Varresh gab ein leises Knurren von sich und versuchte nochmals aufzustehen.
In seinen Zustand noch ein vergebliches Unterfangen wie er sich selbst eingestehen musste.
Resigniert lies er sich wieder zurücksinken. Plötzlich gewahrte er eine Bewegung neben sich.
Varresh sah sich um und entdeckte nun die schlafende Person. Zuerst ärgerte er sich darüber das seine Sinne anscheinend nicht mehr richtig arbeiteten doch dann machte sich Verwunderung auf seinen Zügen breit. Er erkannte die Elfe aus den Sümpfen.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 9:53 pm

Nach einigen Tagen des wartens machte sich Silwyna wieder auf dem Heimweg, um nach den verletzten Tieren zusehen und nach etwagigen neuen Hilfebedürftigen.
In dem Wirtshaus hatte sie auch nichts neues erfahren können ,was ihr bei ihrer Suche zur Heilung oder sogar der Rückverwandlung ihres einstigen Geliebten weiterhelfen könnte.
Im Stall angekommen ging sie sogleich zu Winterauge und streichelte im den Nacken.
Es geht nach Hause mein Freund, sagte sie zu ihm was er mit einem Nicken beantwortete und dann schwang sie sich auf seinen Rücken um den Stall zu verlassen.

Auf ihren Flug zu ihrem See sah sie Arsinoe im Richtung Sümpfe reiten.
Wo will er denn hin und warum wartete er nich auf mich beim See? fragte sich Silwyna und schwenkte in seine Richtung um dem geschehen weiter zu folgen.

Arsinoe ritt Tagelang durch die Gegend um sich von dem Geschehen in Drakar und seinem mitwirken an selbigen abzulenken.
Er bemerkte nicht einmal das er sich auf dem Weg in die Sümpfe machte,in die ja der Zutritt seit Tagen gesperrt ist.Er sah sich etwas um und bemerkte flüchtig einen großen Schatten über sich hinweg gleiten.
Ah Silwyna ist hier ,mal sehen wie weit sie mir folgt.dachte er sich und verlangsamte sein Pferd.

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Es waren nun schon zwei Wochen vergangen und Llael konne und wollte es immernoch nicht glauben. Varresh und tot? Pah... Der lässt sich nich so leicht umbringen. Es war irgendwie nicht mehr das selbe in Drakar. Die Stimmung war einfach anders seit dem Tag. Im Dunkeln hatten sich zwei Parteien gebildet, welche sich gegenseitig hassten und es auch immerwieder zeigten. Llael war das völlig egal. Sollten sich diese Personen doch an die Kehle gehen. Wäre wenigstens mal etwas spassig hier in der Stadt. Er selbst musste seit der Bestrafung Varreshs auf seine Schritte achten. Wurde er doch von Banmors Schergen beobachtet. Und so tat Llael etwas was er eigentlich verabscheute. Er tat nichts. Und dies schien seine Wachen besonders zu ärgend, was Llael wiederrum freute.
Auch würde bald die öffentliche Trauerfeier stattfinden. Llael war ja überhaupt nicht der Sinn danach. Was sie doch nur eine Farce.

Trin war Langezeit wach gewesen und hatte den Schattenkrieger nicht aus den Augen gelassen. Doch nun musste sie einfach eingeschlafen sein. Es war ein halber Tag, indem die Elfe genau neben dem Krieger lag und schlief. Doch dann spürte sie eine Bewegung neben sich und ein leichtes Knurren war zu hören. Trin öffnete die Augen und richtete sich etwas verschlafen auf, nur um in die endlich geöffneten Augen des Verletzten zu sehen. Endlich war er wach. Doch sofort sprang Trin auf und kniete sich neben den Krieger. Mit sanften doch starkem Händedruck presste sie ihn wieder zurück auf die Decken. Nicht. Du warst schwer verletzt und die Wunden sind noch immer nicht ganz verheilt. Dann lächelte sie den Krieger an. Du bist endlich wach.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 9:55 pm

Varresh stieß ein leises knurren aus als er von Trin zurück gedrückt wurde.
Er hasste es von anderen Leuten Befehle zu erhalten. Auch wenn die Elfin dies vieleicht nicht beabsichtigt hatte, so fühlte er sich dennoch so.
Du brauchst mich nicht zu befürmuttern Elfin, meinte er kalt und schob mit doch mehr angstrengung als er erwartet hätte ihren Arm zur Seite. Dabei stieß er einen zischenden Laut aus als der Schmerz durch seine Glieder zog.
Verdammt gab er verzerrt von sich. Mit jeder weiteren Bewegung verfluchte er seinen Zustand und vor allen seinen Vater. Für all das was man ihm angetan hatte.
Er sah missmutig zu der jungen Elfe hinüber. Zumindest glaubte er das sie noch jung war. Dies konnte man bei dieser Rasse nie mit bestimmtheit sagen.
Allerdings war es bei den Dämonen meist nicht anders.
Als er ihr so in die Augen sah, kamen die Bilder zurück. Die Bilder des Dorfes aus seinen fieberhaften Träumen. Doch warum gerade jetzt? Varresh riss sich von ihren Anblick los und sah zu Boden. Dann ballte er die Hände zu Fäusten und stemmte sich mit den Ellenbogen in eine halbwegs sitzende Position.

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Trin ließ den Krieger gewähren, auch wenn sie es nicht für richtig hielt. Mit ein wenig Sorge im Gesicht sah die Elfe wie er sich aufrichtete. Ist alles in Ordnung?, fragte sie ihm, als dieser angsprannt und doch etwas abwesend schaute. Du hast lange geschlafen und es sah wirklch nicht gut für dich aus. Dann richtete sich die Elfe auf und holte einen kleinen Becher. Ich weiß du willst es wahrscheinlich nicht, aber du musst etwas zu dir nehmen. Damit reichte sie ihm diesen. Immernoch gespannt betrachtete Trin den Krieger. Er war wach, was auch gut war. Doch noch lange nicht bei Kräften und er sah immernoch furchtbar aus.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 9:57 pm

Warum sollte sich ein Lichtwesen wie du um mich sorgen dachte der halbdämon und legte den Kopf ein wenig schief. Dann taxierte er kurz den Becher den die Elfin in der Hand hielt. Schließlich nahm er ihn ihr aus der Hand, kippte den Inhalt seine Kehle runte rund stellte ihn neben sich. Zufrieden? murrte er.
Dann sah er nochmals an sich herunter. Außer der Hose hatten sie ihm nichts von seiner Kleidung gelassen. Noch dazu fühlte er sich einfach erbärmlich schwach.
In diesem Zustand so musste er sich eingestehen, würde er nicht einmal mehr sein Schwert richtig halten können, geschweige denn es führen.
Schweigend sah er die Elfin an.

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Als der Krieger den Becher nahm und ihn entleerte nickte die Elfe zufrieden. Doch dann sah sie wie er an sich heruntersah. Nun ja, ich habe dich genauso gefunden. Aber ich habe einige Sachen für dich besorgt. Sie liegen da hinten, damit zeigte die Elfe hinter ihn. Dort lagen ein Hemd, ein Mantel, Schuhe und eine neue Hose. Alles ziemlich schwarz gehalten.
Als der Krieger sie nach einger Zeit nur ansah murrte Trin los. Was? Noch nie eine Elfe gesehen? Doch da ertönte ein wiehern. Oh ja. Vor einiger Zeit kam ein schwarzes Pferd angelaufen und hatte sich an deiner Seite niedergelassen. Als ich näher gekommen war, ist es geflohen. Aber nicht weit. Es hält sich ziemlich nah am Lager auf. Es muss dich wirklich respektieren. Nach einem Moment des Schweigens legte Trin ihren Kopf schief. Falls du dich wunderst wo du bist. Wir befinden uns ziemlich nahe vom See der Tränen.

So vergingen weitere drei Tage, in welchen Trin und der Schattenkrieger kaum miteinander redeten. Eigendlich nur das nötigste, da der Krieger die meiste Zeit schlief und sich von seinen Wunden erholen musste. Der Krieger hatte die Elfe daraufangesprochen warum sie das tat. Ihre Antwort war: Ich weiß es nicht. ich habe es einfach getan. Es war Nacht und der Mann schlief tief und fest. Trin hatte noch einige Besorgungn gemacht. Kurz schaut sie nach dem Rechten, dann legte auch sie sich schlafen.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 9:58 pm

Varresh erwachte abermals aus fiebrigen Träumen. Er rieb sich die nasse stirn und setzte sich vorsichtig auf. Ein Schatten bewegte sich zwischen den Bäumen.
Der Halbdämon warf einen kurzen Blick zur Elfin die in seiner nähe schlief, dann aber richte er sich mühsam auf. Den stechenden Schmerz der von seinen Rücken ausging ignorierte er so weit es ihm möglich war. Auch wenn er dabei stark schwankte und das Gefühl hatte als würden jeden Moment seine Beine ihren Dienst versagen. Langsam streifte er den Mantel über, ergriff sich das Schwert das fast sein Ende gesesen wäre und schritt in die Richtung in der der Schatten verweilte.
Komm nur her murmelte er leise und tatsächlich bewegte sich erneut etwas, nun aber direckt auf ihn zu. Der schwarze Hengst schnaubte und senkte seinen Kopf zu Varresh herunter. Dieser streichelte ihm über die Blesse und ergriff dann die Zügel.
Ich habe genug herumgelegen lass uns gehen schwarzer, meinte er und schwang sich in den Sattel. Fast hätte er dabei aufgeschrien konnte es sich aber gerade noch so verkneifen. Nochmals warf er einen Blick zurück. Die Elfe schlief immer noch.
Varresh trieb sein Pferd an.

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Trin wachte verschlafen auf. Es musste morgens sein, denn der langsam wärmer werdende Wind verriet es. Die Elfe richtete sich auf und schaute sogleich in Richtung Schattenkrieger. Doch er lag nicht mehr da. Erschrocken sprang sie auf und schaute sich um. Niemand war mehr in der Nähe. Sogar der schwarze Hengst war weg. Trin seufzte. Ob es so gut war, das er schon aufgestanden war? Kurz schüttelte die Elfe mit dem Kopf. Nun, es nützte nichts mehr. Sicherlich war er schon lange fort. Wieso hatte sie auch geschlafen?
Es dauerte einige Zeit, doch dann hatte die Elfe alle Sachen zsammengepackt und war reisebereit. Es wurde langsam Zeit, sie musste zurück nach Shima. Nocheinmal schaute sich Trin um, dann machte sie sich auf den Weg. Dank der versteckten Portale und ihrem schnellen Pferd, hatte sie die Stadt schon bald ereicht. Trin stieg vom Pferd und führte es an den Zügeln haltend durch die Strassen. Gerade war sie um eine Ecke gebogen da stieß sie mit jemandem zusammen. Trin blickte denjengen an. Es war Shaian. Er war total gedankenverloren durch die Strasse gelaufen. Shaian. Hallo.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 9:59 pm

Einige Wochen sind vergangen, als Chidori, nachdem Sinthoraz ihr die schlechte Nachricht überbrachte, in den Wald lief, um alleine zu sein. Dort lief sie mehrere Tage gedankenverloren umher. Sie erinnerte sich an all die Erlebnisse zurück, die sie mit ihren Bruder Varresh gehabt hatte. Sie fühlte sich völlig leer und verlassen. Ab und zu drehte sie sich um, weil sie glaubte, dass Sinthoraz ihr folgen würde. Doch dem war nicht so. Eigentlich war sie darüber auch sehr froh, denn so konnte sie mal in Ruhe nachdenken. Aber andererseits fühlte sie sich dadurch noch mehr im Stich gelassen. Niemand war bei ihr, um ihr zu zuhören.
Wenige Tage später brach sie zusammen, da sie schon länger nichts mehr zu Essen und zum Trinken hatte. Ein älteres Ehepaar fand die kleine Hexe und versorgte sie schließlich. Sie hatten es allerdings nicht besnders einfach mit Chidori, da sie unfreundlich, traurig und grob zugleich war. Trotz alledem hatte das ältere Paar sehr viel Geduld mit ihr. Und Chidori war ihnen insgeheim sehr dankbar darüber. Die kleine Hexe wusste nicht wo sie genau war. Sie bemerkte aber eindeutig, dass es mal hell und mal dunkel in dem Dorf wurde, indem sie sich nun befand. Alle Bewohner waren sehr freundlich zueinander und Chidori widerte es an. Allerdings bekam sie dadurch mit wo sie gelandet war. Es schien fast so, als wäre sie nun auf der Seite des Lichtes gelandet. Gerade saß sie in dem Garten vor dem Haus, in dem sie untergekommen war, und schaute sich ihre Umgebung an. Sie verstand die Menschen hier nicht. Sie schüttelte den Kopf, doch dann wurde sie von etwas aufmerksam gemacht. Die Nachricht, dass Varresh tot sei, ist sogar bis zur Lichtseite durchgedrungen. Die Nachbarn unterhielten sich gerade über seine Beerdigung. Chidori wurde hellhörig und ging auf sie zu. Von den beiden Männern erfuhr sie nun dass die Beerdigung schon bald stattfinden würde.

Währenddessen lief Shaian die Wochen mit einer miesen Laune herum. Selbst von Kleinigkeiten, wie "Geh mal auf diese Mission" oder "Hol mir das ab", war er total genervt. Er wollte noch nicht einmal seiner Lieblingsbeschäftigung, trainieren mit Dekar, nach gehen. Kaiden und Dekar trauten sich auch nicht in darauf anzusprechen. Seit sie von der Seherin aus Vin wiederkehrten, ist Shaians Laune von Tag zu Tag übler geworden.
Nun lief er gerade gedankenverloren mit einer sehr schlechten Laune durch die Stadt Shima, als plötzlich jemand in ihm hineinrannte. Er erkannte sofort. Es war seine altbekannte Freundin Trin, die Trin, weswegen er so üble Laune hatte. Hallo. sagte er kurz und ging an ihr vorbei. Er würdigte ihr noch nicht einmal eines Blickes.

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Während Varresh sein Pferd durch die Fay Dark Sümpfe lenkte gingen ihm eine vielzahl von Gedanken durch den Kopf. Wieder sah er das Dorf und nun auch noch diese Elfe. Warum hatte sie ihm geholfen? Sie hatte ihm vieleicht sogar das Leben gerettet. Sich dies einzugestehen behagte dem Halbdämon zwar gar nicht doch letztendlich hätte er wahrscheinlich diese Nacht nicht überstanden.
Banmor hätte somit Triumphiert. Als er in der Ferne Lichter von Fackeln erblickte zog er sich die Kapuze des Mantels tiefer in Gesicht.
Er ritt genau auf ein Lager zu. Drei Männer konnte er um ein Lagerfeuer sitzend ausmachen.
Als Varresh sein Pferd neben ihnen zum stehen brachte, sahen sie zu ihm auf.
Einer erhob sich und reichte ihm einen Krug mit Bier. Kann ich dir vieleicht helfen Fremder? meinte er freundlich. Varresh schüttelte den Kopf. Dann unterzog er die drei Manner einen musternden Blick. Dem Aufzug und der Waffen nachzuuerteilen, gehörten diese Leute nicht den Bauern Shimas an sondern schienen eher gewöhnliche Banditen zu sein, die hofften in den Sümpfen etwas wertvolles zu erbeuten. Ich bin nur auf der durchreise. Aber sagt, was erzählt man sich so neues in dieser Gegend? Der Mann runzelte die Stirn. Wisst ihr es noch nicht? Jeder erzählt davon. Ganz Drakar trauert. Varresh legte den Kopf schief. Ganz Drakar trauert? Wiederholte er. Der Mann nickte eifrig. Der Sohn des Herrschers ist gefallen. Ihm zu ehren wird bald eine Zeremonie gegeben um seine Seele die letzte Ehre zu erweißen. Nun verzogen scih Varresh Lippen zu einen zynischen Lächeln. Im dunklen würde man es eh nicht erkennen. Sein Blick allerdings blieb kalt.
So so, und wann soll diese Zeremonie stattfinden?
Wenn der nächste volle Mond über Drakar steht mein Herr, bekam er zur Antwort.
Die Hand des Halbdämons schloss sich um den Griff des Schwertes, welches er mitgenommen hatte. Habt dank für diese Nachricht meinte er und lenkte sein Pferd herum.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:00 pm

Während im ganzen Land die Nachricht über de Tauerfeier zum Tode Varreshs verbreitet wurde, sass Banmor in seinem Thron und starrte vor sich hin. Ab und an huschte ihm ein Grinsen übers Gesicht. Mit Varreshs Tod hatte er mehrere Sorgen weniger gehabt. Nun musste nur noch die sinnlose Trauerfeier stattfinden und dann wäre auch das vorbei. Nun ein problem blieb, egal wie weit die Trauerfeier und seine scheinheilige Rede waren. Seine Tochter. Chidori war nachwievor verschwunden, seit dem Tag, andem er Varresh töten ließ. Und dieser Sinthoraz war auch verschwunden. Von Beiden hatte man bisher keine Spur gefunden. Nun um dieses Problem würde er sich kümmern, wenn Varresh endlich beerdigt war. Ein für alle Male.

Trin drehte sich um, als Shaian einfch an ihr vorbei lief. Mit einem schnellen Griff hielt sie seinen linken Arm fest und damit blieb er unweigerlich stehen. Dann legte die Elfe ihren Kopf schief. Shaian? Was ist den los? Du benimmst dich doch sonst nicht so abweisend?

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Shaian blieb abrupt stehen. Wie kann sie es wagen? dachte er. Der Herrschersohn schien nun innerlich zu kochen vor Wut. Er drehte sich zu Trin um und schaute sie mit einen wütenden Blick an. Du fragst mich was los ist? Das weißt du doch am besten von uns beiden! schrie er sie nun an. Einige Menschen auf den Straßen drehten sich bereits zu den beiden um. Trin schaute ihn nun etwas verwirrt an. Shaian seufzte. Wie ich deinem Blick entnehmen kann, weißt du nicht wovon ich rede. Habe ich recht? Nun ich werde es dir sagen. Er holte tief Luft, um sich etwas zu beruhigen und fing an zu berichten. Wie ich gehört habe, warst du im Sumpf unterwegs! Ich frage mich echt was du dort zu suchen hattest. Wir hatten einen Auftrag. Vater hat mir davon berichtet, dass du davon nichts wusstest. Aber er sgate mir, nachdem du angeklagt wurdest, dass du dich nun auf den Weg zu uns nach Vin machst. Hmm nun frage ich dic: Wo bist du nun hingegangen? Denn nach Vin kamst du ja anscheinend nicht. Wir haben dich nicht gesehen. Er machte eine kurze Pause, ließ ihr aber keine Chance darauf zu antworten. Dank einer bestimmten Person, weiß ich aber wo du hingegangen bist und was du dort getrieben hast. Du bist also wieder zum Sumpf und hast dort jemanden geholfen, der wie es aussieht nicht zu der Lichtseite gehört. Es muss also einer von der Schattenseite gewesen sein...! Habe ich nicht recht, Trin? Und nun frage ich dich: Warum hast du ihm geholfen? Du weißt ganz genau, dass wir beide damals von den Schattenkriegern ziemlich verletzt worden. Wir wären beinahe gestorben. Wir konnten mit Glück sagen, dass wir es überlebt haben. Warum hilfst du denn so einem Wesen? Was trieb dich dazu? Willst du uns etwa verraten?? Er ging eiige Schritte auf sie zu und erwartete nun Antworten, doch eigentlich wollte er sie nicht hören. Er legte seine Hände auf ihre Schultern und sagte mit einem ernsten Blick: Mein Vater erwartet dich. Er will Antworten von dir. Mit diesen Worten drehte er sich um und verschwand schon um die nächste Ecke.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:03 pm

Trin schaute Shaian mit ausdruckslosen Augen an. Sie wusste nicht was er wollte, doch dann schrie er sie an und offenbarte was ihm in der Seele brannte. Die Elfe war es nicht von Shaian gewohnt so hart angepackt zu werden. Seine Worte waren vernichtend. Zu gerne wüsste sie wer diese Person war, welche Shaian dies erzählt hatte. Doch der Herrschersohn sagte nur das Raphael sie sehen wollte und verschwand dann.
Trin schnaubte, drehte sich um und ging in Richtung des Herrscherhauses. Pfff...dazu hat er kein Recht. Was fällt ihm eigentlich ein? Ja ich wollte kommen, doch ich konnte ihn so nicht liegen lassen. Wütend kam die Elfe am Haus an und wurde auch sofort eingelassen. Raphael hatte da strickte Anweisungen gegeben und Trin wurde direkt zum Saal eskortiert. Wie kann er nur denken ich verrate ihn? Was denkt er eigentlich von mir? Kaum an der Saaltür angekommen schaute Trin auf, ihr Gesicht weiterhin ausdruckslos. Wie es bei Elfen halt war, konnte man nicht sagen was sie nun dachte.
Die Wachen öffneten die Türen und Trin betrat den Saal.

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Shaian wartete ab, bis sich Trin entfernt hatte und sich auf den Weg zum Schloss machte. Dann kam er auf die Hauptstraße zurück und lief in Richtung Brunnen. Er hatte von weitem gesehen, dass Kaiden da saß und so manches mitbekam, so scheint ihm. Er setzte sich neben Kaiden und seufzte. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich weiß wirklich nicht mehr was ich machen soll. Ich fühle mich so leer. So hilflos....und ich weiß nicht mal wieso! Erneut seufzte er.
Ich weiß noch nicht einmal warum ich so sauer bin auf Trin. Okay...vielleicht hat es schon was wegen unserer Vergangenheit zu tun. Aber sonst...ich meine...wir haben ja schließlich einen Friedenspakt mit der Schattenseite, aber ich habe nun mal meine Prinzipien. Ich glaube das versteht Trin nicht. Er schloss seine Worte mit einem drittem Seufzer ab.

Raphael saß auf seinem Thron im Herrschersaal und dachte über seine Alpträume nach. Sie hatten irgendeinen Zusammenhang, aber wusste nicht welchen. Joshua saß neben ihm und stempelte einige Papiere ab. Er bemerkte, dass sein Herrscher sehr unruhig war, wollte ihn aber nicht darauf ansprechen.
Die Aufmerksamkeit wurde nun auf die große majestätische Tür des Saales gelenkt. Die Elfe Trin trat ein und die Wachen schlossen hinter ihr wieder die Tür.
Der Herrscher sah auf. Ah Trin. Du bist es. Shaian hat mir so einiges erzählt. Was hast du nun zu deiner Verteidigung zu sagen?

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:06 pm

Als Shaian zuerst Trin anschrie und ihr den vorwurf machte einen Schattenkrieger geholfen zu haben und sich dann neben ihm niederlies sah Kaiden ihn erst mal irritiert an. Die ganze Zeit war dieser jedem Gespräch ausgewischen, so das der junge Schwertkämpfer es einfahc nicht mehr erwartet hätte.
Shaian erzählte ihm von seinen Problem udn Kaiden legte ihm erst einmal eine Hand auf die Schulter.
Ich denke was immer Trin dazu bewegt hat. Du wirst es bald herausfinden.
Ich selbst wüsste nicht was ich in einer Situation machen würde, wenn ein verletzter Krieger der Schattenseite vor mir liegen würde.
Vieleicht solltest du die Sache mal so sehn. Trin ist einfach sehr gutmütig.
So hat sie dieses Mal einfach keinen Unterschied gemacht.
Er sah Shaian aufmerksam an. He es wird sich klären denke ich.

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Trin hatte das Podest erreicht, auf welchem der Thron stand. Die Elfe schaute Raphael ausdruckslos an. Verteidigung? Shaian hat also etwas erzählt. Er war nicht bei mir, also frage ich mich was genau er zu wissen glaubt. Trin sah den Herrscher direkt an. Ja ich bin nicht bis nach Vin gekommen. Und dies hat einen Grund gehabt. Doch ich bin niemandem eine Antwort schuldig was ich, als Elfe mache. Aber da ihr es seit, werde ich antworten. Trin wusste, sie war gerade sehr kalt, doch Shaian hatte sie mit seinen Worten verletzt. Sie kannten sich schon so lange. Und was macht er?
Nun, ich musste noch etwas besorgen und dabei bin ich auf einen verletzten Krieger gestossen. Er war schlimm zugerichtet und so habe ich mich um ihn gekümmert. Er war so schwer verletzt, dass er mehrere Tage nicht aufgewacht war. Da ich an seiner Seite bleiben musste bis es ihm besser ging, konnte ich nicht nach Vin gehen. Als es ihm vor einigen Tagen wieder besser ging habe ich mich auf den Weg hierher gemacht. Und kaum bin ich hier, muss ich mich verteidgen? Immernoch mit ausdrucklosen Augen sah Trin nun den Herrscher erst recht an.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:07 pm

Shaian schaute Kaiden irritiert an. Achso ja du weißt ja nicht was damals passiert ist! Also kannst du mich auch nicht wirklich verstehen. seufzend stand er auf. Nun gut du hast wohl recht. Ich glaube ich werde noch einmal mit Trin vernünftig reden müssen. Er drehte sich noch einmal zu Kaiden um. Danke dir mein Freund. Sehen wir uns später auf dem Trainingsplatz? Ich habe mal wieder Lust mit Dekar zu trainieren. Vielleicht hast du dann auch Lust dich mit uns zu duellieren. Er lächelte. Wir sehen uns dann später. sagte er noch und ging dann zum Schloss. Vor der Tür zum Herrschersaal machte er halt und lauschte erst einmal. Dabei lächelte er die Wachen verlegen an. Die schüttelten nur ihren Kopf und winkten die Sache nur mit der Hand ab.

Raphael seufzte. Trin es geht mir nicht darum was du gemacht hast. Es geht mir viel eher darum, dass du zum wiederholten Male meine Befehle missachtet hast. Und nur weil du mit Shaian befreundet bist, kann ich nicht auf dich rücksicht nehmen. Schließlich bestrafe ich die Anderen genauso, weil sie nicht auf mich hören. Ich meine wo kommen wir denn hin, wenn niemand mehr auf mich hören würde. Und wenn ich dich jetzt einfach so gehen lasse und das die Runde macht, na dann habe ich bald eine wütende Meute vor der Tür stehen. Ich denke du verstehst was ich meine oder? Er schaute sie mit einem ernstem Blick an.

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Die Elfe stand da und erwiederte den Blick des Herrschers. Nein, ich kann es nicht verstehen. Zum Wiederholten mal? Sie wissen ganz genau das ich nur hier im Land bin weil ich nach dem Verbleib der Kinder suche. Ich habe bisher jede Aufgabe gemacht, auch wenn sie mich von genau diesem Ziel abgehalten hat. Und wie ich schon das letzte mal sagte. Ich wusste nicht mal das ich mit dem Herrschersohn irgendwohin sollte. Das Fest war schließlich keine Pflicht, ich war nur durch Zufall da. Und bin auch kurz darauf wieder weg. Wie soll ich da einen Befehl missachtet haben? Und hätte ich etwa den Krieger mit einem meiner Pfeile durchbohren sollen, damit ich nach Vin gehen kann? Nein, daran hätte sie nie gedacht. Er war ein Schattenkrieger, doch sie war froh das sie ihm geholfen hatte. Irgendetwas war an ihm und auch wenn er einfach verschwunden war, das änderte daran nichts.
Ich war ja anscheinend eh nicht so erforderlich, euer Sohn hat es doch auch gut alleine hinbekommen. Aber wenn ihr mich bestrafn müsst, nur um euer Gesicht zu bewahren, dann bitte. Tut euch keinen Zwang an.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:08 pm

Joshua schaute Trin entgeistert an. Sie wagt es sich gegen den Herrscher aufzulehnen? Er schüttelte leicht mit dem Kopf und war nun gespannt, was denn Raphael nun dazu zu sagen hat.
Dieser schaute die Elfe nun mit einem bösem Blick an, blieb jedoch sehr ruhig. Ach Trin, natürlich kenne ich deine Aufgabe. Deshalb hast du ja auch das Glück, dass du von mir nicht so viele Aufträge erhältst. Und wenn du mal einen bekommst, dann erfüllst du ihn auch zu meiner vollsten Zufriedenheit. Auch weiß ich, dass du nicht wusstest, dass du einen Auftrag bekommen hattest. Aber ich war mir eigentlich sicher, wenn du weißt das du einen hast, dann würdest du dem auch nachgehen. Er machte eine kurze Pause, um sich zu erheben. Er begann im Raum auf und ab zu gehen. Wie sich nun aber herausgestellt hat, bist du es nicht. Aus was für einen Grund sei erstmal dahingestellt. Was soll ich nun deiner Meinung nach, mit dir anstellen? Du bist eine sehr loyale Ergebene, die noch nebenbei bemerkt sehr gut mit meinem Sohn befreundet ist. Es fällt mir schwer, dich zu bestrafen. Glaub mir. Bei den letzten Worten, sah er ihr direkt in die Augen. Dann sah er wieder weg und bewegte sich wieder in Richtung des Thrones. Eins sollst du jedoch noch wissen. Ich hätte dich auch so auf die Mission geschickt. Du hättest also gar nicht bei den Fest anwesend sein brauchen. Denn es gibt etwas entscheidenes wofür ich dich gebraucht hätte. Du bist eine Elfin, und somit auch eine Frau. Du hättest eindeutig viel mehr Einfluss auf die Seherin gehabt, als die vier Männer. Die wurden doch nur von ihrer Schönheit geblendet. Besonders Dekar, deshalb ist ihm auch nur so eine blöde Frage eingefallen. Wir haben also nicht wirklich viel herausbekommen. Und somit musste ich Ihnen sagen, dass die Mission als gescheitert gilt. Er suefzte kurz. Shaian ist deswegen auch die ganze Zeit gelaunt gewesen. Deswegen und wegen einer anderen Sache, worüber er aber nicht mit seinem Vater reden will. Wie dem auch sei. Das entscheidene ist was ich dir damit sagen will, dass ich dich mit Absicht ausgesucht habe, weil du intelligent bist und nicht auf die Tricks einer jungen Frau hereingefallen wärst. Verstehst du jetzt, warum ich nun ein wenig sauer darüber bin, dass du nicht in Vin warst? Der Herrscher setzte sich wieder auf seinen Thron und wartete nun ihre Reaktion ab. Shaian stand immer noch vor der großen Tür und lauschte aufmerksam.

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von Sinthi:
Sinthoraz hatte der kleinen Hexe zugesehen wie sie in den Wald lief.
Das die sonst so kalte Chidori ihren Gefühlen freien Lauf ließ, hatte ihn sosehr verwundert, dass er nichts darauf sagen konnte.
Er sah zum Wald und erhaschte noch einen kurzen Blick auf die Gestalt Chidoris bevor diese vom Wald verschluckt wurde.
Mit einem Seufzen drehte er sich um und sah auf das Meer hinaus.
Sie wird schon auf sich aufpassen, dachte er, Im Wald gibt es keine gefährlichen Tiere und sie braucht jetzt vermutlich Zeit für sich.
Sinthoraz ging wieder ins Haus wo schon Longin auf ihn wartete.
Alles in Ordnung?, fragte dieser vorsichtig und verneigte sich vor seinem Herrn.
Jaja, sie muss es nur verdauen und ist in den Wald gelaufen. Er lehnte sich an ein Fenster und sah raus in Richtung Wald.
Irgendwie behagte ihm die Vorstellung nicht das Chidori da draußen ganz allein rumlief.
Der Magier fluchte laut und sagte an seinen Diener gewand. Bereite schonmal das Essen für uns vor, ich schau lieber nach ihr. Er wande sich in Richtung Ausgang.
Aber meintet ihr nicht das sie ihre Ruhe bräuchte? fragte Longin ihn.
Wieder überraschte seine eigene Selbstbeherrschung Sinthoraz. Eigentlich hätte er für die Anzweiflung seiner eigenen Worte Longin auf der Stelle in tausend Fetzen zerreißen müssen.
Sie wird mich nicht mitbekommen, erwiderte er einfach nur, ein Magier der sich nicht tarnen kann ist ein toter Magier hat man mir früher immer gesagt.

So verfolgte er Chidori die ganze Zeit unbemerkt und passte, ohne ihr Mitwissen, auf sie auf.
Nach ein paar Tagen verließen die kleine Hexe aber wohl die Kräfte und sie fiel zu Boden.
Gerade als Sinthoraz aus seiner Deckung hervorkommen wollte, kam ein älteres Ehepaar und nahm sie mit sich.
Misstrauisch folgte er den Leuten unbemerkt bis zu einem Dorf. Wenn Chidori auch nur einen Moment in Gefahr gewesen wäre, hätte er das ganze Dorf wenn nötig niedergebrannt.
Aber die Dorfbewohner schienen freundlich zu sein und versorgten sie.
Sinthoraz blieb einige Tage in der Nähe des Dorfes und stahl sich dann am Abend unbemerkt in das Dorf als der alte Mann, des Pärchens das Chidori mitgenommen hatte, aus der Tür kam.
Wie ein Schatten wuchs Sinthoraz vor ihm in die Höhe und hielt seine Hand an den Mund des Mannes weil der im Begriff war loszuschreien vor Angst. Vielleicht wäre ein weniger spektakulärer Auftritt besser angekommen überlegte er.
Ich will dir nichts tun alter Mann, zischte er. Ich nehm meine Hand jetzt von deinem Mund und du versprichst mir nicht loszuschreien ok?
Der Mann nickte aus angstgeweiteten Augen und atmete tief ein als der Magier seine Hand weg nahm.
Was willst du von uns, fragte der alte Mann schüchtern.
Ihr habt im Wald ein junges Mädchen im Wald gefunden und es mitgenommen in euer Dorf um es zu pflegen. Das finde ich sehr nobel von euch und es rettet euch euer Leben. Ich vertraue sie euch eine Weile an. Sorgt gut für sie, ich bin in der Nähe und wenn ich erfahre das ihr etwas passiert ist..wird euer gesamtes Dorf von mir vernichtet. Ich verlasse mich auf dich alter Mann.
Mit diesen Worten trat er einen Schritt zurück in die Dunkelheit und und verschmolz wieder mit dieser.

Sinthoraz tauchte wieder am Rande des Waldes auf, das Dorf im Blick.
Er hörte einen Ast hinter sich knacken und beschwor innerhalb weniger Augenblicke eine dunkle Feuerkugel in seiner Handfläche wärend er herumfuhr.
Oh, hier steckt ihr also. Ich habe euch schon überall gesucht mein Herr.
Longin trat aus dem Schatten hervor, einen großen Rucksack auf den Schultern.
Ihr seid nicht zurückgekommen, darum dachte ich, ich folge euch mit ausreichend Proviant. Ein verschmitzes Lächeln legte sich auf das Gesicht des Dieners.
Sinthoraz schaute einen Moment verblüfft und lachte dann leise wärend er die Feuerkugel verlöschen ließ.Ich habe eine wirklich gute Wahl bei dir getroffen Longin, möge es so bleiben.
Er drehte sich zu Dorf um.
Was gibts zu Essen?

Nachdem Thingosil wieder zurück war, hatte er erstmal seinen besten Freund den Hauptmann besucht und ihm von seinem "abenteurlichen Auftrag" erzählt.
Sofort danach wurde er in seine Aufgabe als Stadwächter eingewiesen.
Zu seinen Aufgaben gehörte auch das Patroullieren durch die Stadt.
Wie auch an diesem Tag als er mit zwei weiteren Männern aus der Stadtwache umherstreifte.
Gerade bedankte er sich bei einer Frau vom Obststand die ihm einen Apfel geschenkt hatte, als er eine laute Stimme in seiner Nähe hörte.
An den Blicken der anderen bemerkte er das auch sie es registriert hatten.
Sofort machten sie sich auf den Weg zu Quelle dieses Lärms.
Thingosil war überrascht als er Shaian sah der lauthals auf eine Elfe einredete.
Seine beiden Kollegen wollten gerade an ihm vorbei und die beiden auseinander bringen, da hielt er sie mit einer Geste zurück.
Er verfolgte die Unterhaltung soweit es ihm möglich war und wartete was nun passierte.
Doch Shaian ging kurz darauf weg und ließ die Elfe stehen.
Der junge Stadtwächter ging hinter Shaian her und sagte seinen Leuten dass sie hier auf ihn warten sollten.
Er kam gerade an dem Brunnen an, als Shaian sich von jemanden verabschiedete und wegging.
Zu seiner erneuten Überraschung erkannte Thingosil in der zweiten Person Kaiden.
Er ging um den Brunnen herum und stellte sich schräg hinter ihn.
Was ist denn mit unserem kleinen Shaian los?, fragte er leise.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:10 pm

Kaiden sah Shaian ein wenig betroffen nach als dieser fortging.
Wir wissen nichts voneinander was unserer früheres Leben betrifft.
Obwohl wir Freunde sind schweigen wir darüber. Warum nur?
Er bemerkte
nun auch Thingosil der sich genähert hatte und wusste auch nicht so recht was er auf dessen Frage antworten sollte. Naja, meinte er.
Es geht um Trin. Er versteht ihre Reaktion nicht so ganz. Angeblich soll sie einen Schatten geholfen haben. Doch war sie dafür wirklich zu bestrafen? setzte er in Gedanken fort. Ich hoffe das klärt sich noch. Kaiden verabschiedete sich von Thingosil und machte sich auf den Weg nach Hause.
In seinen Kopf schwebte allerdings immer noch ein Gedanke. Warum wussten die beiden Freunde nur so wenig voneinander?

Varresh stieg vom Rücken seines Pferdes und musste sich erst noch eine weile am Tier festhalten um nicht das Gleichgewicht zu verlieren.
Dabei fluchte er leise in sich hinein. Als er endlich das Gefühl hatte, dass seine Beine wieder ihren Dienst taten, lies er los und fasste sich an die Stirn.
Sein Rücken spannte und brachte ihm mit jeder Bewegung in Erinnerung wie sehr er doch unter der Folter gelitten hatte. Varresh nahm die Decke die das Pferd über den Rücken trug herunter und breitete sie auf den Boden aus.
Er brauchte eindeutig noch etwas Ruhe. Und er war ausgehungert, doch dies stellte nur das kleinere Übel dar. Schließlich durchsuchte er seine Umgebung nach etwas Feuerholz, auch wenn das ganze doch sehr langsam ging.
Als er gnügend gesammelt und auf einen haufen gelegt hatte, ließ er sich auf die Decke davor nieder. Dabei stieß er wieder eine Verwünschung aus als der Schmerz erneut folgte. Varresh biss die Zähne zusammen. Erst als der Schmerz nachließ, wagte er sich , sich wieder zu bewegen. Langsam beugte er sich vor und fuhr mit der Hand über das Brennholz. Wenig später begann eine kleine Flamme zu lodern.
Zufrieden sah er in das knisternde Feuer und beobachtete dessen wachsen.
Während er so da saß gingen ihm einige Gedanken durch den Kopf.
Was war nun mit Chidori, glaubte sie der falschen Nachricht die Banmor in die Welt gesetzt hatte und wahr sie immer noch in Drakar und vor allem ging es ihr gut? Hatte Banmor vor schlimmen Strafen für den Söldner Lleal abgesehen?
Was hatte sein Vater nun noch vor. Fühlte er sich nun sicher nachdem er seinen eigenen Sohn angeblich getötete hatte. Beziehungsweiße töten lies?
Warum hatte er dieses Dorf in seinen Träumen gesehn und warum genau da als er der Elfin aus den Sümpfen gegenüber saß. Gab es denn da denn eine Verbindung?
Während ihm all diese Gedanken durch den Kopf schossen, verdüsterte sich sein Blick zunehmend. Nun glaubte er sogar schon das Gesicht seines Vaters in den Flammen zu sehen. Dieses hämische Grinsen. Und ein donnerndes Lachen schien sich in seinen Kopf ständig zu weiderholen. Varresh griff nach einen Stock und schleuderte ihn in die Flammen. Du wirst dafür Bluten Vater. Das Schwöre ich dir!!Die roten Augen des Halbdämons leuchteten nun vollends in der Dunkelheit.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:12 pm

Sie war kalt gewesen, so wie sie seit Jahren nicht mehr zu irgendjemandem war. Trin blickte weiterhin ohn irgendeine Gefühlsregung im Gesicht. Ganz genau wusste sie, dass sie gerade den Herrscher wütend gemacht hatte. Doch gerade in diesem Moment war ihr fast schon egal. Ich bin doch keine Sklavin, welche man einfach hin und her schicken kann. Loyale Untergebene? Pfff....erst Freund spielen, meine Gefühle freilegen das ich Freundschaft schließe und einfach helfe. Und dann? Nur weil ich mal etwas mache was dem Sohn nicht in den Kram passt, einfach fallen lassen. Trin rannten so viele Gedanken durch den Kopf, doch im Grunde war sie gerade jetzt nicht mal auf den Herrscher selbst wütend. Es war Shaian. Anstatt sie einfach zu fragen was war, oder sie einfach erstmal erzählen lassen. Was tut er? Schreit sie an, stellt sie an den Pranger, indem er es gleich seinem Vater erzählt. Shaian wusste nicht was eigentlich wirklich geschehen war und verriert sie gleich. Glaubte nur weil sie jemandem half, würde sie alle verraten.
Während der Herrscher im Saal auf und ab lief, starrte die Elfe weiterhin geradeaus und hörte genau zu. Eine Seherin? Ah, daher also. Während Trin so dastand hörte sie ein merkwürdiges Geräusch. Doch sie ließ sich nichts anmerken und den Herrscher aussprechen. Warum sollte ich es nicht verstehen? Ich kann verstehen warum sie eine Frau zu dieser Person schicken wolten. Doch warum fragen wir nicht den Herrschersohn, was er von der ganzen Sache hält. Kurz zuckten Trins spitze Ohren. Schließlich befindet er sich gerade vor dem Saal. Und ausserdem schien er eh etwas sehr naja unmöglich zu sein.

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Ein wenig tat Arsinoe noch, so als würde er sie nicht bemerken.Aber auf einer Lichtung hielt dann doch an und ließ sie mit ihrem Greifen landen.
Warum folgst du mir ,fragte er sie.Du weißt das ich wenn ich dafür bereit bin mich in deine Nähe begebe.
Ich sah dich nur durch Zufall und dachte mir das du wohl bei meiner Hütte warst und weil ich da nicht war bist du fortgeritten.Da wollte ich dir folgen um mich zu vergewissern das wir uns nicht verpassten.

Nein ich ritt niur so durch die Gegend ,um mich an einige Dinge erinnern zu können.
Ich habe das Gefühl,daß ich meiner, Fähigkeit Geister der Verstorbenen zu rufen nicht mehr trauen kann.Es kann sein das ich einen Unschuldigen in eine missliche Lage gebracht habe und er deswegen eine Strafe ,wenn nicht sogar den Tod zu erwarten hat.Und nun versuche ich hier in den Sümpfen und anderen Gegenden meine Fertigkeit genauer zu prüfen.

Wie kann ich dir dabei helfen,fragte sie oder was brauchst du dazu?
Am besten hilfst du mir im Moment, wenn du nicht in meiner Nähe bist ,sagte er schroff und merkte sogleich das er sich im Ton etwas vergriffen hatte.Ich meine es nicht so aber ich kann mich momentan einfach nicht konzentrieren und will dich nicht einer Gefahr aussetzen dich heraufbeschwören könnte.
Ein wenig beleidigt aber mit dem Gefühl das er es ernst meint wandte sie sich von ihm ab.Silwyna bestieg winterauge und sagte dann zu Arsinoe:
Dann komm zu mir wenn du mit dir im Reinen bist.Ich wede am See auf dich warten.
Sie lächelte ihm zu und gab dann dem greifen ein zeichen um nach Hause zu fliegen.

Arsinoe blieb noch eine Weile auf der Lichtung und versuchte sich auf die Geister um ihn herum zu konzentrieren.
Einige niedere Geister von Wildtieren erschienen ihm auch aber über deren Ableben gab es keine besonderen Erfahrungen zu machen.Alle starben im ewigen Kreislauf der Natur.Die Beutetiere durch Fressfeinde und die Raubtiere durch Kämpfe untereinander oder an schweren Verletzungen bei der Jagd.
Kein Geist erschien ihm der einem Höheren Lebewesen gehörte,also ritt er weiter.

Nach einigen Tagen dann erreichte er eine Stelle an der vor sehr langer Zeit eine Schlacht statt fand und versuchte es dort erneut.
Ihm erschienen Geister von verschiedenster Rasse und Herkunft und bei fast allen waren es grausame Tode die sie zu dem machten was nun hier erschien.
Er suchte sich immer ein paar Geister aus die ähnliche Gedanken an die letzten Momente hatten, wie der letzte Gegener und dessen Waffe.Bei manchen fand er auch den gleichen Gegener der diese Gruppe tötete,aber gab es auch da wieder Ungereimtheiten ,sodaß er sich seiner Gabe nicht mehr ganz so sicher war wie bisher.
Ich sollte mich auf den Weg nach Drakar machen um dem Herrscher zu berichten ,daß ich einen Fehler beim Auswerten der Gedanken des Verstorbenen gemacht haben könnte.Ich hoffe es ist noch nicht zu spät dafür.
Eilig rannte er zu seinem Pferd und es begann ein schneller Ritt ins Zentrum des dunklen Reiches.

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