StartseiteKalenderFAQSuchenMitgliederNutzergruppenAnmeldenLogin

Teilen | 
 

 Blutkrieg

Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3 ... 9 ... 16  Weiter
AutorNachricht
Fial-Dark
Schattenlord,Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 10858
Anmeldedatum : 16.09.09
Alter : 33
Ort : Vorm Rechner

BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 1:29 am

Ein lautes Röhren durchlief den Sumpf.
Verdammt,der war echt gut, sprach eine laute Stimme, jetzt bin ich dran.
Zwei Gestalten traten aus den Schatten, es waren zwei Mänenr in einfacher Bauernkleidung. Sie gehörten offensichtlich zu den Lichtkrieger.
Einer der Männer holte tief Luft und stieß einen dröhnenden Rülpser aus.
Wahnsinn, wo hast du den denn hergeholt? fragte die andere Stimme überrascht.
Schallendes Gelächter ertönte von den beiden. Dann war das Zusammstoßen von Krügen zu hören.
Aaaach..dieses Bier ist einfach das Beste, sagte der eine und nahm noch einen kräftigen Zug.
Sag mal, fing der eine an, hast du von dem Friedhof hier im Sumpf gehört?
Der andere schüttelte sich. Ja natürlich, knurrte er und senkte den Blick.
Glaubst du etwa auch diese Märchen über den Rachegeist der dort sein soll? Ich sag dir das ist alles Quatsch.
Ich bin mir da nicht so sicher. Angeblich sollen dort schon viele Menschen verschwunden sein.
Ach du bist so ein Angsthase. Komm, wir schließen eine Wette ab. Derjenige der sich traut auf den Freidhof zu gehen bekommt einen Monat Bier von demjenigen der es sich nicht traut.
Im Gesicht des Angesprochenen arbeitete es sichtbar.
Ok, abgemacht! Wenn der Vollmond wieder erscheint gehen wir zu dem Friedhof.

Sinthoraz war mit Chidori in der Bibliothek angekommen und das Mädchen setzte sich gleich auf seinen Stammsessel am Kamin.
Er seufzte und nahm ein Buch zu Hand.
Sag mal Chidori, wie gut kennst du dich mit arkanen Gegenständen aus? Ich habe hier ein Buch in dem von einem Tempel die Rede ist der mitten in der Wüste liegt..hast du schonmal davon gehört? Mit einem zufriedem Grinsen bemerkte er die Reaktion der jungen Hexe. Sie wusste etwas, da war er sich sicher.
Er verschränkte die Arme vor der Brust und wartete darauf was sie antworten würde.
_______________________________

Während sich Llael in gebürtigem Abstand zu Varresh und dem Lichtherrscher aufhielt, hatten sich Shaian und Trin etwas vom Fest entfernt.
Die Elfe lächelte ihren Freund an, als dieser ihr versprach bei der Suche zu helfen. Ich danke dir. Oh da fällt mir etwas ein. Da der Sumpf ja jetzt durch deine hervorragende Arbeit begehbar ist, kann ich dort mal hingehen, oder? So wirklich erwartete Trin keine Antwort, denn sie sprach gleich weiter. Vielleicht finde ich dort endlich Hinweise. Weil uns das Reisen dahin bisher sehr erschwert wurde, konnte ich bisher keinen Fuß in den Sumpf setzen. Es war schön dich wiederzusehen Shaian. Doch ich werde nun gehen. Gleich am Mrgen mache ich mich auf den Weg dorthin. Wenn ich gut voran komme bin ich beim nächsten Vollmond dort.
Kurz machte Trin einen Knicks und dann verließ die Elfe Shaian, mit einem Lächeln im Gesicht.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Varresh deutete nochmals eine Verbeugung an. Ich danke euch Herr von Shima.
Nun zog er die Kapuze seiner Kutte herunter und sah Rapheal aus seinen roten Augen an. Vieleicht versteht ihr nun meinen Wunsch mich nicht vor allen zu zeigen.
Ich schätze das würde nur zu unruhen führen.
Lord Raphael, mein Name ist Varresh Vizarr. Ich bin der Sohn Banmors.
Ich hörte bereits von eurer Abmachung mit meinen Vater.
Mir wurde die Ehre zuteil der Sitzung beizuwohnen.
Schließlich kam mir zu ohren das in Arandil Shima ein Fest stattfindet und jeder dazu eingeladen ist. Ich hoffe doch sehr das ihr mich nicht dafür verdammt, wegen meines Erscheinens, doch ist es nicht jedem gestatten an diesem Fest teilzuhaben? Und ich dachte mir um unanehmlichkeiten zu vermeiden, werde ich mich vor euch zeigen.
Varresh sah Rapheal aufmerksam an.

Kaiden sah Dekar verwirrt an als dieser ihn mit sich zog. Zu der Seherin und Ausgerechnet nach Vin. In Ordnung murmelte er.
Er wollte keinesfals zu diesen Ort zurück und zog es deshalb vor zu schweigen.

_________________
Silence in Dark



Zuletzt von Fial-Dark am Fr Sep 25, 2009 1:31 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://dsmclan.forumieren.de
Fial-Dark
Schattenlord,Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 10858
Anmeldedatum : 16.09.09
Alter : 33
Ort : Vorm Rechner

BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 1:31 am

Dekar musterte Kaiden sehr genau. Wie jetzt? In Ordnung? Ist das alles was du dazu zu sagen hast? Kein "Halleluja"? Kein Freudentanz? Er legte den Kopf schief. Man Kaiden...manchmal weiß ich echt nicht...woran ich bei dir bin...aber was solls. Lass uns die anderen suchen gehen.

Raphael verzog keine Miene als Varresh sich zu erkennen gab. Ahh der Sohn von Banmor. Was für eine Ehre Euch hier bei unserem Fest begrüßen zu dürfen. Er lächelte, allerdings war er skeptisch darüber. Was hatte ein Schattenkrieger auf einem Lichtfest zu suchen? Die Frage bleibt wohl ungeklärt.
Nun gut Varresh. Amüsier dich gut. UNd es wird mein Geheimnis bleiben dass Ihr hier seid. Und nun. Viel Spaß. Er lächelte nochmal und hatte den Blick dann auf die Menschenmasse gerichtet.

Shaian schaute ihre Freundin verdutzt an, als diese sich nun verabschiedete. Wie du willst uns jetzt schon wieder verlassen? Er ging einen Schritt auf sie zu. Kein Wunder, dass wir nicht viel voneinander wissen. Wenn wir uns nur immer kurz sehen. Er seufzte. Mensch Trin... pass auf dich auf. Er wollte eigentlich etwas anderes sagen, ließ es dann aber doch. Und somit verabschiedete er sich von ihr und ging zurück zum Fest.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Es tut mir echt Leid Dekar meinte Kaiden betroffen.
Nimms mir bitte nicht übel nur irgenwie bin ich gerade nicht so ganz bei der Sache.
Sicher komme ich mit euch. Immerhin ist es ein Befehl von Raphael.
Kaiden folgte Dekar.

Varresh verabschiedete sich von Raphael und entfernte sich.
Dann suchte sein Blick nach Lleal. Er fand ihn nicht weit vom Lagerfeuer entfernt.
Söldner ich werde nun gehn, ich denke ich habe genug gesehen und ich muss sagen es war doch recht amüsant. Er deutete kaum merklich auf den Podest und auf dem wild gestikulierenden Thingosil. Sein gegenüber verzog die Lippen zu einen grinsen. Varresh hatte seine Kapuze wieder über den Kopf gezogen. Dann verabschiedete er sich auch von Leal und wandte sich ab.
Der Halbdämon näherte sich seinem Pferd welches ihn schnaubend empfing.
Mit einer schwungvollen Bewegung sas er auf, klopfte dem Tier auf den Hals und sah dann zum Nachthimmel hoch. Der Weg den er vor sich hatte war noch weit.
Bald war Vollmond. Varresh würde die Zeit nutzen um in den Sümpfen noch etwas zu erledigen. Er trieb sein Pferd an und verließ Arandil Shima.

_________________
Silence in Dark

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://dsmclan.forumieren.de
Fial-Dark
Schattenlord,Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 10858
Anmeldedatum : 16.09.09
Alter : 33
Ort : Vorm Rechner

BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 1:32 am

Arsinoe ereichte die Sümpfe und sprach dort eine Zauberformel, um kürzlich verstorbene Geister herbeizurufen.
Tatsächlich erschien ihm ein Wesen aus der Rasse der Lichtwesen und er näherte sich ihm, um mehr zu erfahren.
Wer bist du und wer tat dir dies an, fragte er das Geisterwesen.
Der Geist konnt nicht sprechen ,zu groß schien der Schock zu sein vom eigenen Tod.
Aber er berührte Arsinoe mit seiner Hand an der Stirn und es begann sich eine wahre Flut von Bildern und Eindrücken in Arsinoe´s Gedanken eizudringen.
Nach einigen Momenten war alles vorbei,auch das Geisterwesen war verschwunden.
Arsinoe versuchte sich einen Zusammenhang aus dem wirren Bildern zu machen und das einzige was sich dabei laufend wiedeholte war ein genaues Bild eines menschlichen Söldners mit namen Llael.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Chidori sah Sinthoraz tief in die Augen und blieb ausdruckslos. Dann stand sie auf und ging zu dem einzigen Fenster, welches sich in diesem Raum befand, und schaute sich dort die Umgebung an. Danach drehte sie sich um und ging zu einem Regal, das völlig eingestaubt in einer Ecke stand. Dort nahm sie sich eine Leiter und Chidori kletterte diese empor. Sie fing an einige Bücher leicht herauszuziehen und wieder reinzuschieben. Ein bestimmtes legte sie quer auf das Regal. Andere schob immer wieder rein und raus. Ein Buch in der obersten Reihe schob sie so weit hinein, bis es an der Wand anschlug. Plötzlich ertönte ein grollendes Geräusch und das Regal öffnete sich. Sie stieg von der Leiter herunter und stellte sie zurück an ihrem Platz. Folge mir. sagte sie zu Sinthi und stieg die Treppen herunter.

Shaian kehrte nun zum Fest zurück und genehmigte sich noch eine letzten Drink. Er sah Thingosil mit einem Hauptmann, welcher ihn gerade durch die Menge, direkt an Shaian vorbeiführte. Er scheint wohl verloren zu haben. dachte er sich noch und nahm einen Schluck seines Drinks.
Dekar sagte nun nichts weiter zu Kaiden und ging einfach mit ihm im Schlepptau durch sie Menschenmassen auf der Suche nach Thingosil, Trin und Shaian. Am Büffet fand er schließlich beide. Thingosil wollte gerade das Fest verlassen, als Dekar ihm hinterher rief. Hey Thingosil warte mal... Dann drehte er sich zu Shaian um. Und du komm auch mal her. Shaian blickte Thingosil an und zuckte mit den Schultern. Schließlich gingen beide zu Kaiden und Dekar. Was gibt es denn?? Dekar holte tief Luft und fing dann zu erzählen. Also Shaian. Dein Vater möchte, dass du, Kaiden, Trin, Thingosil und ich nach Vin gehen, um dort die Sehrerin über die Zukunft zu fragen.
Shaian hob eine Augenbraue, als er das Wort Vin hört und schaute Kaiden an. Ohje...der Arme...aber da muss er nun durch... Er seufzte und wendete sich wieder an Dekar. Ähm geht klar. Aber was Trin angeht... nun ja sie befindet sich nicht mehr in Arandil. sagte er zu Dekar. Dieser zuckte mit den Schultern. Na dann werden wir halt nur zu viert losziehen müssen. Das schaffen wir doch mit links. Er lächelte triumphierend. Gut. antwortete Shaian. Morgen bei Sonnenaufgang reiten wir los.

Das Fest ging langsam seinem Ende zuund die Dorfbewohner und die Bewohner von Shima gingen nach Hause. Joshua und Raphael verließen als letztes das Fest und machten sich nun auf den Weg nach Hause. Dort würde sie dann geschafft ins Bett fallen und tief und fest schlummern.

_________________
Silence in Dark

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://dsmclan.forumieren.de
Fial-Dark
Schattenlord,Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 10858
Anmeldedatum : 16.09.09
Alter : 33
Ort : Vorm Rechner

BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 1:34 am

von Sinthi:

Es war Vollmond und sein Schein erhellte den Supf. Dünne Nebelschwaden wallten durch die Gräser und von irgendwo hallte der Schrei eines Tieres durch die Nacht.
Zwei Gestalten liefen durch das Gebiet und standen nun vor dem Eingagstor zum Friedhof.
Verdammt ey, ich hätte mich nicht zu dieser Wette überreden lassen sollen! Hast du etwa Schiss? Dann gib die Wette doch auf und ich habe gewonnen. Ach halts Maul und lass uns das endlich hinter uns bringen.
Der Mann schob das Tor auf das, wie auch nicht anders zu erwarten, mit einem lauten Quietschen sich öffnete.
Die beiden gingen hinein und betrachteten die Umgebung.
Der Nebel vor dem Eisentor war ja schon lästig, aber die Suppe hier war noch um einiges dicker.
Man konnte die Umrisse vieler Grabsteine sehen die in Reihen standen.
Insgesamt war dieser Friedhof so groß wie eine kleine Stadt, eine Stadt der Toten.
Einer der beiden näherte sich einer dieser Reihen und betrachtete die Grabsteine genauer.
Manche waren kunstvoll verziert, manche so groß wie er selbst, andere zeigten lebensgroße Menschen oder Dämonen.
Ok,wir waren hier kein böser Geist da und wir können wieder gehen, sagte der eine und wand sich um Richtung Tor.
Hey wieso so schnell du Schisser? erwiderte der andere. Er stellte sich vor einen Grabstein, nahm anlauf und trat mit voller Wucht gegen diesen. Die Zeit und die Witterung hatten den Stein porös werden lassen, so das er unter dem Tritt auseinanderbrach. Der Mann lachte.
Bist du verrückt geworden? schrie der andere und sah ihn mit angstverzerrtem Gesicht an.
Ich habe gehört das man den Toten Geschenke mit auf den Weg ins Totenreich gegeben hat damit sie dort in Saus und Braus leben können. Er begann in der Erde zu graben und stieß nach einer Weile auf etwas hartes.
Erwischt, knurrte er zufrieden und begann auf den Sargdeckel mit seiner Axt einzuschlagen. Das Holz splitterte und nach einem kurzem Augenblick hielt er ein paar silberne Ringe in die Höhe.
Siehst du? Hier liegt ein Vermögen begraben, jetzt steh da nicht so rum sondern hilf mir!
Als die beiden nach einer Weile an einen Grabstein kamen auf dem ein Engel und ein Dämon abgebildet waren die miteinander kämpften, hielten sie kurz inne.
Reicht es denn nicht eigentlich? fragte der eine.
Der andere begann wortlos in der Erde zu graben und erreichte bald den Sarg, er war verzierter als alle anderen Särge die er gesehen hatte.
Da drin ist bestimmt genug damit wir beide steinreich werden!
Er schlug auf den Deckel und fasste in das entstandene Loch um an die Gegenstände zu kommen.
Plötzlich war ein lautes Knurren zu hören.
Mein Gott was war das? fragte der eine.


Als sich die Geheimtür öffnete, staunte Sinthoraz nicht schlecht.
Viele Stunden hatt er hier verbracht und er kannte, seiner Meinung nach, alle Geheimnisse die in ihr innewohnten aber diese Tür war ihm neu.
Er musterte die Tür argwöhnisch als Chidori hindurchschritt und ihn aufforderte ihr zu folgen. Na das kann ja lustig werden, dachte Sinthoraz und ging hinter ihr her.

Thingosil wollte gerade das Fest verlassen, was ein gut gemeinter Rat des Hauptmannes war da ihm Thingosils Alkoholspiegel Sorgen machte, als er seinen Namen rufen hörte.
Es war Kaiden der seinen Namen gerufen hatte. Langsam ging Thingosil auf ihn zu und hörte sich an was er zu sagen hatte.
Eine Mission nach Vin um dort die Seherin nach der Zunkuft zu befragen,hm das klingt ganz reizvoll, dachte sich Thingosil.
Nur gab es ein Problem, er würde morgen früh bestimmt mit seinem Kater zu kämpfen haben, das hatte er schon im Gefühl.
Mit diesen letzten Gedanken ging er in sein Bett und versuchte einigermaßen seinen Rausch auszuschlafen.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Sein Pferd verfiel in ein leichtes Trab. Der Vollmond stand schon hoch am Himmel und der Nebel erschwerte die Sicht.
Varresh hatte schon einen weiten Weg hinter sich gebracht und erreichte nun endlich die Faydark Sümpfe. Auch wenn Banmor es verboten hatte, so würde er dennoch zum Friedhof reiten. Ein klatschendes Geräusch ertönte im gleichmäßigen Abstand als der Halbdämon seinen Hengst durch den Sumpf lenkte. Er kannte die Tücken dieses Gebietes und wusste von den Gefahren die hier lauerten. Die Faydark Sümpfe hatten schon vielen leichtsinnigen Wanderern den Tod gebracht, die es wagten sich zu weit vorzuwagen. Selbst die Wesen der Schatten und Diener Banmors vermieden einige Stellen in diesem Gebiet.
Dort lauerten Wesen die selbst ihnen gefährlich werden konnten.
Wesen die zwischen Licht und Schatten keinen Unterschied machten.
Auch Varresh war schon mehrmals einer dieser Kreaturen begegnet.
Meist in gebührenden Abstand. Sein Weg führte ihn zu dem Friedhof inmitten der Sümpfe.
Er wusste wenn Banmor davon erfahren würde, so hätte dies eine lange Predigt von Verboten und Einhaltungen für ihn zur Folge. Doch dies war ihm eigentlich egal. Auf diesen Friedhof befand sich auch das Grab seiner Mutter. Und selbst wenn es ihm nicht erlaubt war die Sümpfe zu betreten so würde er dennoch dort hingehen.
Varresh erinnerte schmerzhaft an ihren Tod, als sie vor seinen Augen zu Boden ging mit einer Klinge in der Brust steckend. Damals wusste er nicht wer dies getan hatte, doch mittlerweile war ihm so einiges klar geworden. Angewidert schüttelte er die Bilder von sich. Er hatte den Friedhof fast erreicht da vernahm er Stimmen. Jemand war auf den Friedhof.
Varresh bedeutete seinem Pferd etwas langsamer zu werden. Aus der Ferne sah er nun zwei kleinere Gestalten sich über die Gräber beugten. Sie unterhielten sich dabei.
Der eine wirkte eher Ängstlich der andere Jedoch schien sichtlich gefallen an ihren Vorhaben zu finden. Laute Schläge hallten zu ihm herüber als der Mann mit der Axt auf den Deckel eines der Säge einschlug. Er beugte sich wieder und brachte etwas Glitzerndes zum Vorschein. Grabbeilagen. Varreshs Gesicht verfinsterte sich. Schließlich näherten sie sich dem nächsten Grab. Das Grab seiner Mutter. Der Mann hob seine Axt und lies sie nach dem Freischaufeln auf den Sarg hernieder sausen. Dann griff er hinein. Das genügte ihm.
Varresh stieß ein dunkles Knurren aus und beschleunigte sein Pferd.
Die Männer sahen erschrocken auf und einer von ihnen wich zurück.
Der andere lies von dem Grab ab und starrte auf die Gestalt die nun aus den Nebeln heraustritt und auf sie zukam. Varresh zog sein Schwert. Sämtliche Verbote die sein Vater ihm auferlegt hatte schlug er in diesem Moment einfach in den Wind. Er würde nicht zulassen das dieses Bauernpack der Lichtkriecher ungeschoren davon kam.
Der Halbdämon ließ sein Pferd vor ihnen aufsteigen und der Hengst schlug mit den Beinen in der Luft. Die Grabräuber sprangen panisch auf und stürzten los.
Varresh lies sein Pferd um sie herum tänzeln. Er roch ihre Angst und genoss sie sichtlich.
Nix anderes hatten sie verdient. Wieder ließ er sein Pferd steigen. Auf die Beiden Männer musste er wirken wie ein Rachegeist der sich aus dem Grabe erhoben hatte um die Sünder zu strafen. In seiner schwarzen Kluft total verhüllt auf dem schwarzen Pferd mit roten Augen. Dieser Gedanke bereitete ihn Freude jedoch zügelte es seinen Zorn keineswegs.
Er verfolgte die Männer, schwang immer wieder seine Waffe und knurrte verächtlich.
Langsam trieb er sie zu den Toren des Friedhofes hinaus, tiefer in den Sumpf herein.
Ja Varresh kannte die Tücken dieses Gebietes und er wusste welche Stellen gefährlich waren.
Wieder ließ er sein Pferd steigen und schlug mit der Waffe nach einen der Männer.
Dieser wich aus und verlor dabei den Halt. Rücklings fiel er in den Sumpf.
Sein Gefährte schrie auf und warf sich zur Seite und den weiteren Hieb von Varresh zu entgegen. Doch Varresh lag es gar nicht daran ihn zu treffen. Wenn er das gewollt hätte so wäre dies schon längst geschehen. Währenddessen leckte der Sumpf nach seinem Opfer und der Mann schrie während er immer tiefer im Sumpf versank.
Er stieß einen wimmernden Schrei aus sein Gefährte wollte ihm zur Hilfe eilen.
Doch er konnte ihn nicht erreichen ohne selbst einen Fuß in den Sumpf zu setzen und dies vermied er. Wieder schrie der Mann um Hilfe. Varresh saß ruhig auf seinem Pferd und sah ihn ausdruckslos an. Der Mann konnte sein Gesicht ohnehin nicht sehen.
Dann hob er erneut sein Schwert und hielt es mit der Klinge voran über den Kopf des versinkenden. Wenn du leben willst dann greife zu. Doch sei dir darüber in klaren, es wird wehtun. Ein hinterhältiges Grinsen huschte über seine Lippen.
Der Mann starrte die Klinge über sich an. Nackte Panik beschlich ihn. Dann aber griff er nach der Klinge und sie fraß sich in sein Fleisch. Blut bahnte sich seinen Weg.
Varresh hielt die Klinge eisern fest. Der Mann begann sich an ihr hochzuziehen und schnitt sich immer tiefer in das Fleisch. Schmerzen jenen dem sie gebühren, sprach Varreh und zog die Klinge zu sich samt den Mann der sich an sie klammerte. Als dieser wieder festen Boden unter den Füßen hatte, ließ er sich fallen und umfasste sich das was von seinen Händen noch übrig geblieben war. Varresh stieß ein dunkles Lachen aus. Der andere Mann half seinem Freund nun auf, warf dem Dämon auf dem Pferd noch einen letzen verschreckten Blick zu und zog ihn dann mit sich fort.
Beim nächsten Mal werde ich euch töten. Sprach Varresh und sah ihnen nach.
Als die beiden sich entfernt hatten zog er die Kapuze der Kutte herunter und verstaute seine Klinge, nachdem er sie an seiner Kleidung abgestreift hatte.
Dann machte er sich auf den Weg zurück zum Grab seiner Mutter um noch in Ordnung zu bringen was noch zu retten war.

_________________
Silence in Dark

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://dsmclan.forumieren.de
Fial-Dark
Schattenlord,Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 10858
Anmeldedatum : 16.09.09
Alter : 33
Ort : Vorm Rechner

BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 1:35 am

Trin war sehr früh am morgen, nach dem Fest erwacht und hatte sich sofort auf den Weg nach Süden begaben. Die Elfe wollte in die Sümpfe. Von dem Auftrag des Herrschers hatte sie nichts mehr mitbekommen.
Einige Tage reiste die junge Frau so durch Täler und Wälder. Am Abend des nächsten Vollmondes erreichte Trin die Faydark Sümpfe. Die Sonne began schon unterzugehen und trotz ihrer anfänglichen Bedenken doch erst am nächsten Morgen hineinzugehen, schritt die Elfe in die Sümpfe hinein. Mit vorsichtigen Schritten bewegte sie sich fort, doch konnte es es doch manchmal nicht vermeisten knietief im Sumpf zu versinken. So beschwerlich der Weg auch wurde, Trin lief weiter. Nach einiger Zeit war es duster und dicker Nebel lag über den Sümpfen. Die Elfe schaute sich nach etwas um, was einem Lagerplatz gleich kommen könnte, da vernahm sie plötzlich merkwürdige Geräusche und Stimmen. An der Tonlage konnte sie erkennen das es sich um Männer handelte, zwei Männer. Trin ging in die Richtung des Lärms und fand sich bald darauf an einem Friedhof wieder. Das Tor stand zur Hälfte offen und die Gräber sahen frisch ausgegraben aus. Trin schlich leise weiter und sprang, in der Nähe von zwei Männern auf einen Baum. Sie beobachtete die Beiden, wie sie sich gerade an einem reich verziertem Sarg zu schaffen machten. Die Elfe verzog wütend das Gesicht. Egal ob Dunkel- oder Lichtwesen, sowas war nicht zu verzeihen. Kurz davor vom Baum runterzuspringen hörte sie ein tiefes Knurren. Schnell schaute sich die junge Frau um und sah die Quelle des Geräusches auf die beiden Männer zureiten.
Der Mann vom Fest? Kein Lichtwesen. Aber ihnen wurde doch verboten hierherzukommen. Gespannt schaute die Elfe dem ganzen Schauspiel zu. Wie der mysteriöse Mann die Beiden mit seinem Pferd umkreiste und ihnen damit einem heiden Schrecken einjagte. Trin war verblüfft. Der Reiter war eindeutigein Schattenkrieger und trotzdem tötete er die beiden Männer nicht. Dies wäre die perfekte Chance gewesen. Er ließ sie sogar laufen, nachdem er dem einen doch noch einige Schmerzen zugefügt hatte.
Trin verzog das Gesicht, die beiden Männer würde so nicht davonkommen. Gerade wollte Trin den Beiden folgen, da streifte der Mann seine Kaputze runter. Und dann um Trin nochmehr zu verblüffen kniete sich der mann hin und versuchte das Grab wieder herzurichten. Irgendetwas an Diesem fazinierte Trin. Sie konnte es selbst nicht so ganz verstehen. Plötzlich während sie ihn noch so anschaute, drehte er seinen Kopf und schaute zu ihr hoch. Er hatte sie bemerkt? Aber wie? Sie hatte doch keinen Mucks von sich gegeben. Ohne weiter drüber zu grübbeln sprang die Elfe vom Baum und gesellte sich zu dem Schattenkrieger. Ich bin verblüfft. Das war die Gelegenheit um zwei dämliche Lichtwesen zu töten. Doch du hast sie am Leben gelassen. Und noch dazu hast du sie laufen lassen. Es hätte mich ehrlich nicht verwundert wenn sie jetzt tot wären. Ihr tötet ja gerne einfach so. Dann schaute sie ihn fragen an. Wie hast du mich mitbekommen?

Llael hatte sich, nachdem Varresh ihm gesagt hatte, er würde wieder gehen auch auf den Weg gemacht. Doch er ließ sich im Gegensatz zu dem Herrschersohn Zeit. In Drakar würde ihn eh nichts erwarten. Nur trostloses rumliegen und daraufhoffen mal wieder einen vernünftigen Auftrag zu bekommen. Das Fest war gut, es gab endlich mal wieder Abwechslung, doch nun müsste er für den nächsten Spass wieder warten müssen. und so lief Llael weiter. Irgendwann würde er sicherlich wieder in Drakar ankommen.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Chidori stieg gemeinsam mit Sinthoraz die Treppe hinunter und die Tür fiel automatisch ins Schloss. Unten angekommen gab es einen kleinen Schrein und viele Regale mit Bücher zu sehen. Chidori drehte sich zu Sinth um und sagte: Dies ist die verbotene Bibliothek. Hier findet man alle Geheimnisse. Sogar über den Tempel. Sie ging hinüber zu dem mit Spinnennetz versehendem Regal. Eine schwarze Spinne bahnte sich grade einen Weg nach unten. Hey Archi. sagte das kleine Mädchen zu ihr. Archi umkreiste die Hexe ein paarmal, dann verschwand sie unter dem Regal. Chidori ging jeden Buchtitel durch, bis sie es endlich fand. Sie zog es heraus und drückte dies in Sinthis Hand. Hier steht alles über den Tempel drin. Allerdings gibt es nicht nur dieses Buch. weiter hinten sind noch mehr... Allerdings steht in jedem Buch etwas anderes. Es wird Tage dauern, die alle zu lesen und heraus zufinden, welches Buch denn der Wahrheit entspricht.
Sinthoraz fing an zu grinsen. Dies gab Chidori zu verstehen, dass sie und er wohl gemeinsam in der Bibliothek durcharbeiten werden, um die Wahrheit heraus zufinden.
Sie zuckte mit den Schultern und meinte dann: Von mir aus... Varresh ist eh nicht da...habe also nichts besseres zu tun. Sie ging in die hinterste Ecke und holte sich ein Buch, dann setzte sie auf einen Sessel und begann zu arbeiten.
Mehrere Tage verbrachten sie in der Bibliothek. Am Tag fünf, klappte sie das Buch zu und seufzte. Man...ich bin nun voller Wissen....ich brauch ne Pause, sonst platzt mir der Schädel. Sie legte das Buch beiseite. Lass uns was essen gehen. Ich habe Hunger... sagte sie zu Sinthoraz und schaute ihn nun erwartungsvoll an.

Da Thingosil am Morgen nach dem Fest, noch einen dicken Kater hatte und Shaian und Dekar eigentlich noch einen freien Tag gehabt hätten, sind die vier Krieger, natürlich wie abgesprochen ohne Trin, nach Vin erst einige Tage später aufgebrochen. Gerade befinden sich die Vier in einem Wald, den sie, wie sie bald bemerkten, noch einige Tage beiwohnen würden. Da es nun nachts war und sie vom Laufen sehr müde geworden sind, beschlossen die Vier ein Lager aufzuschlagen. Nun saßen sie um ein Lagerfeuer und erzählten sich Geschichten aus Kindertagen.

_________________
Silence in Dark

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://dsmclan.forumieren.de
Fial-Dark
Schattenlord,Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 10858
Anmeldedatum : 16.09.09
Alter : 33
Ort : Vorm Rechner

BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 1:36 am

Arsinoe überlegte lange was er machen soll.Zum einen hatte er einen Auftrag und zum anderen einen Freund ,wenn man es so nennen will,den er nicht verraten will.
Er gelangte zu dem Ergebni,Daß er sich noch zeit ließe um Banmor zu informieren und so noch etwas mehr heraus zu finden,um gegebenenfalls Llael noch zu helfen.


Silwyna landete in der Nähe von Shima auf einer Wiese.
Hier muß es ein Fest gegeben haben so voll wie es hier ist, dachte sie.Mal sehen wo ich eine unterkunft finde und ob ich dann noch ein paar Kräuter kaufen kann.
Sie führte ihren Greifen zu einem nahe liegenden Stall und brachte Winterauge dort gut unter.Dann machte sie sich auf den Weg um alles zu erledigen was sie sich vornahm.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Sinthoraz kam aus dem Staunen garnicht mehr raus. Er musterte den Raum in den ihn Chidori gebracht hatte und macht sich dann, nachdem er ihr ein freches grinsen zugeworfen hatte, an die Arbeit sich durch die Bücher zu wühlen.
Als Chidori irgendwann bemerkte dass sie Hunger habe, meldete sich auch in seinem Magen der Hunger und er ging mit ihr nach oben in Richtung Küche.
Sicher würden die Köche ihnen schnell was machen. Was anders würden sie sich auch garnicht trauen.
Er setze sich an eine Stirnseite eines langen Tisches und warf Chidori einen auffordernden Blick zu.

Im Stillen war Thingosil mehr als dankbar dass sie erst ein paar Tage später aufbrachen als geplant. Der Tag nach dem Fest war der blanke Horror gewesen.
Das einzige was er hervorgebracht hat war(wir kennen alle den spruch) Nie wieder Alkohol.
Die Gruppe war jetzt in einem Wald, saß am Lagerfeuer und erzählte sich Geschichten die sie erlebt hatten.
Thingosil hatte es sich, in einer leichten Lederrüstung, auf seiner Decke gemütlich gemacht und nahm einen Schluck aus seinem Wasserbeutel wärend er gespannt den Geschichten der anderen lauschte und dabei träumend in die Flammen starrte.

_________________
Silence in Dark

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://dsmclan.forumieren.de
Fial-Dark
Schattenlord,Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 10858
Anmeldedatum : 16.09.09
Alter : 33
Ort : Vorm Rechner

BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 1:37 am

Varresh starrte Trin irritiert an. Es war ihm noch nie wiederfaren das einer der Lichtkrieger so offen auf ihn zu ging. Hatte diese Elfe denn keine Furcht vor ihm?
Auch wenn er nur zur Hälfte ein Dämon war, so sah man ihm seine dunkle Herkunft denoch an. Er räuperte sich.
Ich bin erstaunt das du so offen zu mir sprichst.
Und noch dazu schimpft du diese Männer als dämlich
. Er stand auf und legte den Kopf ein wenig schief.
Du weißt doch sicherlich das Banmor uns Schattenkriegern verboten hat Lichtbewohner zu töten. Dies erklärt doch deine Frage.
Auch ich muss mich dem Beugen. Denoch habe ich gegen den Willen unseres Herrschers verstoßen und um auf deine Frage zu antworten wie ich dich bemerkt habe, dies ist nicht sonderlich schwer für einen Krieger der Schatten.
Immerhin haben wir euch jahrelang gejagt.

Die Elfin blieb denoch und Varresh sah sie aufmerksam an.

Kaiden kratze sich nachdenklich am Hinterkopf. Eine Geschichte. Mhmm lasst mich überlegen. Er versuchte in seinen Erinnerungen zu kramen um etwas zu finden was einer guten Geschichte gleich kam. Denn sein größtes Erlebenis wollte er niemanden vor Augen führen. Also vermied er um jeden Preis von seiner Heimat zu erzählen. Kaiden begann von dem Kieger mit dem er als er noch ein Kind war, immer wieder trainiert hatte zu berichten. Dieser Mann hatte ihm einige seiner Heldentaten erzählt und nun gab Kaiden sie weiter an seine Freunde. Er vermied allerdings zu sagen , das dieser Krieger schon lange Tot war.
Die anderen lauschten ihm gespannt zu während sie weiterhin am Lagerfeuer saßen.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Trin schaute den Schattenkrieger an, der ihr das gleich tat. Oh ja. Ihr habt uns lange gejagt. Da ist es nicht verwunderlich, das du meine Gegenwart gespürt hast. Schattenkrieger haben gute Sinne. Nun richtete die Elfe ihren Blick auf das Grab, welches sich neben dem Mann befand. Es war wirklich fürchterlich zugerichtet. Trin nickte kurz und schritt dann zum Grab, an dem Krieger vorbei. Nachdem sie sich hingekniet hatte, machte sich die junge Frau an dem Grab zu schaffen und richtete es einigermassen wieder her. Ohne ihren Blick vom Grab zu wenden erklärte sie dem Mann ihre vorher gewählten Worte.
Diese beiden Männer haben nichts anderes verdient, als dämlich bezeichnet zu werden. Egal ob Schatten oder Licht, ein Grab ist heilig. Niemand sollte die Ruhe stören. Außerdem..., nun richtete sich Trin wieder auf und drehte sich um, damit sie den Schattenkrieger anschauen konnte. Außerdem haben Elfen schon seit jeher ein eher zwiespältigs Verhältnis zu anderen Rassen. Wir helfen nur dann wenn WIR es für nötig halten. Und meistens halten sich Elfen aus Belangen anderer Wesen raus. Dies kriegen wir tag täglich eingetrichtert. Elfen denken sie sind die, welche niemanden brauchen. Also warum sollte ch diese Beiden nicht dämlich nennen? Sie fordern ja geradezu einen weiteren Krieg heraus.

Während Llael so durchs Land strich, kamen ihm langsam einige ungewollte Gedanken. Er hatte zwar seinen Spass gehabt, doch was wenn ihn jemand gesehen haben sollte? Wenn jemand herausbekommt das er hinter dem Mord der jungen Frau steckte. Und auch hinter den vielen Anderen. Er vertrib sich seine Langeweile, doch zu welchem Preis? Wenn das herauskommen sollt, dann wäre er fällig. Und so will er nicht zu Grunde gehen. Nicht so, in einem Frieden. Wenn Banmor ihn nicht tötet und ihn stattdessen ausliefern sollte. Was wäre die größere Strafe? Llael wusste es nicht. Noch nie hatte er soviel über nur ein Thema nachgedacht. Doch sein jetziges Handel stellte eine Gefahr dar. Er müsste aufpassen. Würde alles rauskommen was würde passieren?

_________________
Silence in Dark

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://dsmclan.forumieren.de
Fial-Dark
Schattenlord,Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 10858
Anmeldedatum : 16.09.09
Alter : 33
Ort : Vorm Rechner

BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 1:38 am

Es bringt ja doch nichts, dachte sich Arsinoe nach langem hin und her überlegen.Ich kann es nicht abwenden noch verhindern.Banmor wird es über kurz oder lang ja doch erfahren warum dann nicht von mir.Vielleicht kann ich ja noch etwas gutes für mich herausschlagen.
Er schwang sich auf Rekjas, seinem treuen Begleiter und ritt nach Drakar.

Nach 2 Tagen quer durchs Land erreichte er endlich den Palast und wurde auch prompt beim Herrscher vorgelassen.
Ich bringe Kunde von meinem Auftrag,sagte er nach einer Verbeugung.
Nun ich habe deinen Befehl ausgeführt und bin einigen Spuren nachgegangen,die ich fand und dank meiner Fähigkeit mit Geistern zu reden konnte ich einen Täter ermitteln.Dieser Geist sandte mir Bilder und Eindrücke von seinen letzten Lebensmomenten.Da erschien ein klares Bild und ein dazu gehöriger Name.


Silwyna mietete sich in einer älteren Unterkunft ein und verbrachte einige Tage in der Stadt.
So dann mal auf zu den Händlern,mal shen ob ich nochwas holen kann oder auf nachschub warten muß.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Varresh hob eine Augenbraue als die Elfe sich am Grab seiner Mutter zu schaffen machte. Noch etwas was er von ihr nicht erwartet hatte.
Ja das ist wirklich bekannt das ihr Elfen euren eigenen Kopf habt.
Denoch hätte ich von dir eher erwartet das du deine Waffe gegen mich erhebst.
So tun sie es doch eigendlich alle diese Lichtkrieger.
Aber gut es war ja nur meine Erwartung.
Der halbdämon pfiff und sein Pferd kam angetrabt. Es blieb neben ihm stehen und beäugte die Elfin mistrauig. Varresh verbeugte sich kurz dann schwang er sich in den Sattel und sah nochmal zu der jungen Frau herab
Es ist das Grab meiner Mutter. Mit diesen Worten trieb er sein Pferd an und verschwand im Nebel.

_________________
Silence in Dark

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://dsmclan.forumieren.de
Fial-Dark
Schattenlord,Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 10858
Anmeldedatum : 16.09.09
Alter : 33
Ort : Vorm Rechner

BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 1:39 am

Chidori und Sinthoraz gingen zusammen in die Küche. Dort setzte sich der Magier an die eine Stirnseite des Tisches und gab ihr zuverstehen, dass sie sich auch setzen solle. Sie machte einen kurzen Knicks und setzte sich ihm dann gegenüber. Sie bekamen die feinsten Köstlichkeiten vorgesetzt, worauf sie sich auch sogleich stürtzten. Obwohl Chidori einen großen Hunger hatte, aß sie wohl gesittet ihre Speisen. Dazu trank sie ein Glas Wasser. Nebenbei beobachtete sie ihren Gegenüber. Hmm... überlegte sie. ...ich weiß nicht was ich von ihm halten soll... Er ist wirklich Intelligent und hat hervorragende Fähigkeiten.... Wenn wir uns zusammen tun würden, dann wären wir vielleicht unschlagbar.... So schlimm ist er auch nicht,, wie ich anfangs dachte...Mal sehen was er für Ziele hat. Als sie zu Ende gegessen hatte, stand sie auf und stellte ihr Geschirr in den Abwasch, danach setzte sie sich wieder zu Sinthoraz an den Tisch. Jedoch diesmal neben ihn. Sag mal... darf ich dich mal was fragen? Hast du irgendwelche Absichten? Oder sagen wir es so... Verfolgst du ein bestimmtes Ziel? Sie schaute ihn mit großen Augen an.

Shaian und Dekar lauschten Kaidens Geschichte.Als er fertig war, meldete sich Dekar nun zu Wort. Sag mal Thingosil. Wie bist du aufgewachsen? Und vorallem woher kommst du? Ich habe dich noch nie vorher gesehen. Oder liegt es daran, dass ich blind durch die Stadt laufe? Wie hast du es eigentlich zur Stadtwache geschafft? Und wie trainierst du? Das interessiert mich schon eine ganze Weile. Shaian schüttelte amüsiert den Kopf. Mensch Dekar. Überarbeite ihn nicht gleich. Eine Frage nach der Anderen. Er lächelte und legte eine Hand auf seine Schulter, dann drehte er sich zu Kaiden um. Irgendetwas bedrückt dich doch... das sehe ich dir an. Du musst mit mir nicht darüber sprechen, aber manchmal ist es echt besser über seine Probleme zu reden.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

von Sinthi:
Als die beiden am Tisch saßen und aßen, musterte er Chirdori aus den Augenwinkeln.
Er wusste noch nicht wirklich was er von ihr halten sollte.
Sinthoraz amüsierte sich im Stillen, als Chidori ihr Geschirr in den Abwasch stellte.
Er war kurz davor zu sagen, dass das die Bediensteten machen könnten, verkniff es sich aber dann doch.
Als sie zurück kam und sich neben ihn setzte, wurde er aufmerksamer und als sie ihn fragte musste er ein bisschen über seine Antwort nachdenken.
Ich denke.., begann er, das ich danach sterbe der mächtigste Magier zu werden und mein Können unter Beweis zu stellen. Ich bin nicht machtgeil, falls du das jetzt denkst. Alles was ich an Macht besitzen will, soll von mir selbst kommen und nicht durch irgendeine fremde Macht die ich mir zu Nutzen mache.
Er schwieg eine Weile bevor er sich an seine Begleiterin wande.
Was ist dein Ziel Chidori?

Thingosil begann laut zu lachen als ihn Dekar so bombadierte mit Fragen.
Alsooooo, begann er und setzte sich von seiner Decke auf, ich bin mit meinem Vater in Shima aufgewachsen. Meine Mutter starb kurz nach meiner Geburt. Noch bevor ich anfangen konnte zu denken hat auch mein Vater mich verlassen. Warscheinlich weil er ihren Verlust nicht ertragen konnte. Der Hauptmann der Stadtwache nahm mich auf und ich verdiente mir mein Geld mit allgemeinen Arbeiten wie auf dem Feld. Als ich 7Jahre alt war, begann mich der Hauptmann im Schwertkampf zu unterrichten. Seitdem trainierte ich jeden Tag mit den Leuten aus der Stadtwache. Und das ich zur Stadtwache gekommen bin, liegt daran das jemand ein gutes Wort für mich eingelegt hat beim König und er wohl die Idee nicht schlecht fand.
Er lachte wieder und schaute Dekar jetzt mit einem schelmischen grinsen an.
Und das du mich nie in der Stadt gesehen hast kann ich dir auch erklären. Immer wenn ich dich sah, hast du dir den Kopf nach den jungen Damen verdreht.
Er ließ sich auf seine Decke zurückfallen und lächelte in die Runde.
_______________________________

Eine Weile schaute Trin in die Richtung, in welche der Schattenkrieger verschwunden war. Das Grab seiner Mutter..., die Elfe kniete sich nochmal und berührte den Grabstein. Ein schönes Grab, auch wenn es etwas gelitten hat. Mit einer kurzen Handbewegung in Richtung Gesicht, nahm Trin ihren linken Ohrring ab und legte diesen auf das Grab. Ein kleines Geschenk, als Wiedergutmachung für diese fräfelhafte Tat.
Nach dieser doch seltsamen Geste erhob sich das Lichtwesen wieder und machte sich auf den Weg zurück. Raus aus dem Sumpf. Nicht mal ein paar Meter von diesem entfernt stieß Trin auf die Beiden Grabschänder. Ohne große Müh konnte sie die Beiden festnageln. Die Elfe würde sie zum Herrscher Raphael bringen, damit sie für ihre Tat büssen würden. So schnell wie sie konnte trieb die junge Frau die beiden Männer vorran und nach einiger Zeit hatten sie die Pforte des Lichts erreicht. Während einer kleinen Rast hörte Trin, wie sich zwei Frauen darüber unterhieltn, dass einen Tag nachdem fest die leiche einer jungen Frau entdeckt wurde. Dies machte die Elfe neugierig und so unterhield sie sich einige Zeit mit diesen Frauen. Das arme Mädchen lag in einer Blutlache und einem großen loch in der brust, mit zerrissenen Kleidern, in einer unscheinbaren Gasse. Sie wurde noch am Morgen nach dem Fest durch einen Strassenhändler entdeckt. Trin bedankte sich für diese Informationen und machte sich, zusammen mit den beiden Männern im Schlepptau, wieder auf den Weg. Auf den Weg nach Shima und zum Herrscher Raphael.

Banmor hatte sich in seinem Thronsaal aufgehalten als plötzlich Arsinoe auftauchte und anfing zu berichten. Kurz blickte der Herrscher auf die noch halboffene Tür, dann sah er jedoch seinen Diener an. Nach einem kurzen nicken verwies er diesem ruhig zu sein. Ja ich kann es sehen, was du meinst. Da ich dich erschaffen habe, sehe ich was du weißt und in Erfahrung gebracht hast. So so. Es war also ein Söldner, ein Mensch und gleichzeitig ein Schattenwesen welcher diese Morde begangen hat. Und das obwohl Frieden herrscht. Und dieser Mensch heißt also Llael. Llael, der Söldner, welcher für mich auch immermal Aufträge erledigt hat. Was denkt er sich nur? Banmor sah seinen Diener Arsinoe düster an. Nun gut. Du hast gute Arbeit geleistet. Doch was ist mit Llael?

Llael streife währenddessen an den Grenzen des Sumpfes lang. nicht mehr lange und er würde wieder zu hause in Drakar sein. Nichts ahnend, doch mit verwirrenden Gedanken im Kopf, trieb es ihn immer weiter.

_________________
Silence in Dark



Zuletzt von Fial-Dark am Mo Mai 23, 2011 5:03 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://dsmclan.forumieren.de
Fial-Dark
Schattenlord,Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 10858
Anmeldedatum : 16.09.09
Alter : 33
Ort : Vorm Rechner

BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 1:41 am

Nachdem Varresh Drakar endlich erreicht hatte führte ihn der erste Weg ersteinmal in sein Zimmer. Dort entledigte er sich seiner Kutte und legte den Waffengurt auf das Bett. Ausgiebig streckte er sich und warf einen Blick aus den Fenster.
Es schien als würde Drakar schlafen. Alles war ruhig und nur hin und wieder patoulierten Wachen die Wermauern.
Drakar der große Drache der schlief und nur darauf wartet endlich wieder zuschlagen zu dürfen. Die Verteidigung der Stadt hatte sehr nachgelassen seit der Vertag mit der Lichtseite geschlossen wurde. Leichtsinn, einfach nur purer Leichtsinn wie Varresh fand. Der Halbdämon begann sich nun auch den Rest der Kleidung zu entledigen um sich frische anzuziehen. Dann verließ er sein Zimmer.
Varresh Magen stieß ein dumpfes grollen aus. Kein Wunder er hatte nicht gerade viel auf seinem Weg nach Shima und zurück zu sich genommen.
Er entschied sich dazu einen Abstecher in den Esssaal zu machen.
Während er so den Korridor entlangschlenderte, musste er nochmals an die Elfe im Sumpf denken. Es war wirklich mutig von ihr sich so offen auf ihn zuzubewegen oder aber sie fühlte sich dank dem Friedensabkommen einfach nur zu sicher.
Varresh setzte ein kleines Lächeln auf. Als er an der Tür zum Speisesaal ankam hörte er Stimmen. Die eine erkannte er sofort es war Chidoris doch die zweite konnte er noch nicht so recht zuordnen.
Der Halbdämon betrat den Saal und staunte nicht schlecht als er seine Schwester mit dem Dunkelmagier Sinthoraz am Tisch sitzen sah.

Schließlich grüßte er Sinthoraz kurz und ging dann zu seiner Schwester hinüber.
So ich bin wieder da aber wie ich sehe hast du dich nicht einmal gelangweilt.
Er grinste Frech. Darf ich fragen was ich hier verpasst habe?
Es kommt doch äuserst selten vor das jemand die Interresse meiner Schwester erweckt. Mein Respekt.

Die Letzen Worte sprach er zu Sinthoraz gerichtet.

Dankbar nickte Kaiden Shaian zu. Er wusste das er seinen Freund alles erzählen konnte, doch dieses schreckliche Erlebniss wollte er wirklich für sich bahalten.
Schließlich wandte er sich zu Thingosil.
Du sprichts so offen über deine Vergangenheit. Fällt dir das denn nicht schwer?

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Shaian zog die Augenbrauen nach oben, als Kaiden nichts zu ihm sagte und sich lieber an Thingosil wandte. Der junge Herrschersohn zuckte mit den Schultern und wandte sich ebenfalls Thingosil und Dekar zu. Das hast du gut beobachtet. Unser Dekar hat wirklich viel zu viel für die Frauenwelt übrig. Ich bin ganz ehrlich auch sher froh darüber, dass Trin nicht dabei ist... So ist er wenigstens von der Mission nicht abgelenkt. Shaian zwinkerte, worauf Dekar nur mit den Kopf schüttelte. Das stimmt doch gar nicht. Warum sollte ich mich an Trin ranmachen...Sie ist doch deine Freundin. Er verschränkte beleidigt die Arme vor der Brust. Shaian sah ihn verwirrt an. Ähm? Trin und ich sind nur Freunde...nichts weiter...Ich frage mich echt wie du auf diese absurde Idee kommst. Wieder schüttelte Dekar den Kopf. Da ist eindeutig mehr dahinter...Du scheinst es nur noch nicht zu wissen... Aber wie du willst. Dann seid ihr beiden halt NUR Freunde. Dem Wort "nur" schenkte er eine besondere Betonung. Shaian winkte den Satz mit einer einfachen Geste der Hand ab und sagte nichts mehr weiter dazu.

Währenddessen im Herrschersaal:
Ach Joshua, seufzte Raphael. das Herrscherdasein ist auch nicht mehr das was einmal war. Ständig neue Fälle um die man sich kümmern muss. Und dann hält sich mein Bruder auch nicht an den Friedensvertrag. Er sollte seine Leute, und vor allem seinen Sohn Varresh, mehr unter der Kontrolle haben. Ich bin mal gespannt, wie er auf meinen Brief reagieren wird. Joshua war gerade dabei den Tee für seinen Lord anzurichten, als dieser plötzlich angesprochen wurde. Aber mein Lord. Ich glaube nicht, dass Banmor wusste, was sein Sohn Varresh getan hatte. Erneut seufzte Raphael. Das habe ich auch so nicht gesagt. Naja bin mal gespannt was er mit ihm anstellt. Er schüttelte mit den Kopf. Wie konnte es nur soweit kommen? Und ich habe ihn auch noch gehen lassen. Joshua stellte den Tee vor seinem Lord ab und legte nun eine Hand auf seine Schulter. Sich Vorwürfe zu machen ist völlig unnötig, mein Lord. Ihr konntet es ja nicht wissen, was er vorhatte. Du hast ja recht, mein lieber Joshua. na komm lass uns den Schreibkram fertig machen un dann machen wir Schluß für heute. Joashua nickte und lächelte. Dann machten sich beide wieder an ihre Arbeit.

Inzwischen in Drakar:
Chidori wollte gerade Sinthoraz auf seine Frage antworten, als plötzlich Varresh, ihr Bruder, in die küche platzte. Nein ich habe mich köstlich amüsiert. sagte sie beleidigt und antwortete gar nicht auf seine Frage. Warum haust du einfach ab, ohne mir etwas zu sagen? Das fand ich gar nicht nett von dir. Ich bin richtig böse auf dich... Sie drehte sich von ihm weg. Und außerdem haben Sinthi und ich noch etwas zu erledigen. Bevor sie und Sinthoraz den Raum verließen, blieb sie noch einmal stehen. Ach ja.,.. Vater sucht dich schon überall. Er hat was mit dir zu besprechen. Und er scheint nicht sehr erfreut zu sein. Hast du etwas schlimmes angestellt? Naja viel Spaß. Dann verschwand sie gemeinsam mit Sinthi wieder in der verbotenen Bibliothek.

_________________
Silence in Dark



Zuletzt von Fial-Dark am Sa Feb 06, 2010 11:05 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://dsmclan.forumieren.de
Fial-Dark
Schattenlord,Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 10858
Anmeldedatum : 16.09.09
Alter : 33
Ort : Vorm Rechner

BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 1:42 am

von Sinthi:
Die beiden Männner tapsten unbeholfen vor ihrer Häscherin her.
Wenn sie das richtig verstanden, würde diese verdammte Elfe sie irgendwo hinbringen wo über sie gerichtet würde.
Lange grübelten sie darüber nach was sie tun sollten bis einer der beiden auf die Idee kam einfach zu lügen und alles abzustreiten. Es gab schließlich keine Zeugen.
Sie würden einfach sagen das sie diese Elfe bei der Grabschänderei erwischt hätten, diese sie schließlich gefangen genommen, sie sogar noch verletzt hat als sie sich wehren wollten und sie nun als Sklaven verkaufen wollte.

Thingosil sah eine Weile in das Gesicht von Kaiden bevor er sprach.
Natürlich tut es weh daran zu denken..aber ich will nicht mein ganzes Leben durch die Gegend wandeln mit nichts weiter als meinem Schmerz. Ich überspiele meistens meine Gefühle mit einem Grinsen oder mit Humor. Das Leben geht weiter und ich kann nichts daran ändern was passiert ist. Der Schmerz etwas verloren zu haben was einem wichtig war, macht einen hart und wenn man nicht aufpasst auch kalt.
Er senkte den Blick und sprach nun leiser weiter, Ich glaube du kennst diesen Schmerz, ich kann ihn auch in deinen Augen sehen.

Gerade als Chidori zu einer Antwort ansetzte, kam Varresh in den Saal.
Sinthoraz grüßte ihn mit einem kurzen Kopfnicken.
Es ist auch nicht leicht mein Interesse zu erwecken, meinte er an Varresh gewand.
Jedoch soll es hin und wieder vorkommen, fügte er mit einem leichten lächeln hinzu.
Es amüsierte ihn ein bisschen wie Chidori mit ihrem Bruder sprach. Jeder am Hof zollte ihm Respekt und viele begegneten ihm mit Ehrfurcht.
Auch er hatte sein Interesse geweckt. Zu gegebener Zeit würde er herausfinden warum.
Chidori stand auf und ging aus dem Raum um weiter mit ihm die Bücher zu durchforsten.
Er warf einen überraschten Blick zu Varresh dessen Gesicht sich in eine unergründliche Maske verwandelt hatte.
Sinthoraz nickte ihm nochmal zum Abschied zu und ging dann schnell hinter Chidori her.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Das hatte ich nicht bedacht, dachte sich Arsinoe.Das er ja alles weiß und sieht was ich erfahre.So kann nichts für mich herausschlagen mit meinem Wissen.Herr, sagte er in einem Ton, von dem er hoffte es klang nicht zu aufdringlich.Ich hoffte , daß für mich eine Art Belohnung auf diesen Auftrag folgen würde.
Wenn es nicht zu viel verlangt wäre, würde ich mich die nächste Zeit etwas zurück ziehen um mich eigenen Dingen zuwenden zu können.
Er sagte die in dem Wissen das der dunkle Herrscher nicht alles in seinem Kopf sehen oder fühlen konnte.Wie sonst ist zu erklären ,das er sich immer wieder in unmittelbarer Umgebung einer Elfe aufhalten konnte und dies keinerlei Folgen für ihn hatte.Er weiß nichts von Silwyna und meiner gemeinsamen Zeit mit ihr;vor sowie auch nach meiner Verwandlung.Also muß sie einen Platz in meinem Herzen besitzen der, sich dem Willen Banmor´s verschließt.
Geduldig wartete Arsinoe auf eine Antwort und verbeugte sich abermals bis er diese von seinem Herrn bekam.


Während dessen schlenderte Silwyna über denn Markt und kaufte hier und da ein paar Sachen.
Viel ist hier zur Zeit nicht zu holen.Entweder ich begebe mich selbst in die Wälder des Umlandes oder hoffe darauf ,das bei meiner Heimkehr Arsinoe am See auf mich wartet.

_________________
Silence in Dark

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://dsmclan.forumieren.de
Fial-Dark
Schattenlord,Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 10858
Anmeldedatum : 16.09.09
Alter : 33
Ort : Vorm Rechner

BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 1:42 am

Es waren einige Stunden vergangen und endlich hatte die Gruppe, bestehend aus der Elfe Trin und den zwei Grabschändern, die Hauptstadt Shima erreicht. Nachdem sie eines der prachtvollen Eingangstore passiert hatten, welche die einzigen Eingänge durch den großen Wall um Shima waren, suchte Trin nach Wachleuten des Herrschers. Sie wollte so schnell wie möglich diese beiden Männer loswerden und sich wieder ihrer Suche widmen. Zu viel Zeit hatte die Elfe schon verloren. Und nun geisterte ihr zu allem Überfluss immer dieser merkwürdige Mann aus dem Sumpf im Kopf rum. Was war so besonders an ihm, dass sie an ihn denken musste? Er war ein Schattenkrieger, doch irgendetwas war an ihm. Nur wusste Trin nicht was es war. Durch ein Kopfschütteln versuchte sie ihre Gedanken wieder auf ihre Aufgabe zu lenken. Nochmal schaute sich Trin um, dann sah sie zwei Wachmänner, welche gerade auf sie zukamen. Anscheinend wollten die Beiden gerade ihre Patroullie anfangen. Trin lief geradeweg auf sie zu. Verzeihung. Ich bräuchte kurz...., fing sie an, doch plötzlich schrie einer der Männer los. HILFE. Diese Verrückte will uns als Sklaven verkaufen. Sie müssen uns helfen. Wir haben sie bei Grabschänderei erwischt. Sie hat uns gefangen und meinem Freund die Hände fürchterlich zugerichtet. Danach zwang sie uns mit ihr zu kommen. Retten sie uns vor dieser Person. Trin schaute die beiden Männer fassungslos an, als sie diese doch schlechte Lüge miteinmal rausplatzten. Doch schnell fasste sie sich wieder und blickte zu den beiden Wachen. Diese sahen sehr verwirrt aus, doch zogen plötzlich ihre Schwerter und richteten diese auf Trin. Das ist nicht war. Die Beiden lügen. Ich habe sie bei so einer Tat beobachtet. Sie haben das angerichtet. Ich habe die Beiden hergebracht, damit gegen sie gerichtet wird. Doch den Wachen war das Durcheinander anscheinend etwas zu viel. Schweigt. Alle drei. Eine Elfe soll ein Grab beplündert haben? Warum?, fragte der eine Wachmann. Doch der Andere warf auch seine Meinung ein. Schon, aber warum sollten es dieser zwei ehrenhaften Bürgen denn machen. Und Elfen kann man nicht trauen. Sie denken nur an sich und haben uns im Krieg auch kaum geholfen. Trin konnte nicht fassen was sie da hörte. Die beiden Männer grinsten derweilen in sich rein. Alles lief wie geplant. Eine ganze Weile stritten die Wachen. Und sowohl Trin, als auch die beiden männer konnten sie nicht von ihrer Unschuld überzeugen. Zu allerletzt beschlossen die Streithähne, dass sie sowohl die Elfe, als auch die Männer in den Kerker werfen. Solange bis feststeht wer die Wahrheit spricht. Trin wollte sich das nicht gefallen lassen und so wehrte sie sich. Wie könnt ihr es wagen. Ich bin eine Freundin des Sohnes eures Herrschers. Lasst mich los. Das kann ja jeder sagen. Die junge Frau ließ nicht locker und nach wenigen Minuten war es dem Wachman zuviel und er holte aus. Mit voller Wucht schlug er Trin eine runter, sodass diese ohnmächtig und mit blutnder Lippe zusammensackte. Die beiden Männer, welche ebenfalls nicht mitwollten gaben sofort jeden Wiederstand auf. Sie wollten keine Schläge abbekommen.
Gemeinsam wurden die drei in den Kerker des Herrscherhauses gebracht. Während die beiden Männer in eine Zelle kamen, wurde Trin in eine weitere gegenüberliegende gebracht.

Banmor, auf seinem Thron sitztend, sah Arsinoe an. Wache. Findet Llael in der Stadt. Er muss sich irgendwo rumtreiben und bringt ihn hierher. Sagt ihm ich habe eine Aufgabe für ihn. Die herbeigerufene Wache verbeugte sich und begab sich sofort auf die Suche nach Llael. Der erste Punkt den sie anlief, war Llaels Hütte. Und zur großen Verwunderung befand sich der Mensch dort. Er wollte gerade seine Hütte betretten. Llael. Der Herrscher Banmor schickt nach ihnen. Er hat einen Job für sie.Der Mensch, gerade wieder in Drakar angekommen, drehte sich um und schaute die Wache finster an. Toll. Eigentlich wollte ich schlafen. Aber wenn der Herrscher ruft, seufzte er und folgte der Wache. Auf dem Flur des Herrscherhauses, kurz vor dem großen Saal, trafen die Wache und llael auf Varresh. Kurz nickte Llael diesen an, welcher anscheinend ebenfalls auf den Weg zu Banmor war.
Währenddessen besprach Banmor weitere Details mit Arsinoe. Dieser wollte einige Zeit für sich haben. Banmor war nicht ganz abgeneigt, ihm diesen Wunsch zu erfühlen. Hatte sein Diener doch gute Dienste erwiesen. Gerade wollte der Herrscher zu einer Antwort ansetzen, da öffneten sich die Saaltüren und sowohl Llael, als auch Varresh betraten den Saal. Nach einigen Minuten hatten die Beiden den Thron erreicht. Varresh. Llael. Ihr seit hier, gut, knurrte der Herrscher. Zuerst zu dir, Llael. Wir haben frieden mit den Lichtwesen. Das heißt keine Kriegshandlungen oder sonst irgendwas. Es gibt immer welche, die dies missachten und tun was sie wollen. Doch nicht während meiner Herrschaft. Ich habe erfahren was du gemacht hast. Du hast im Sumpf mehrere Lichtwesen grausam ermordet und ihnen die Herzen herausgeschnitten. Du weißt was dich nun für eine Strafe erwartet, oder? Hinrichtung. Wachen. Führt ihn ab. Der Herrscher war so in Rage, dass er sich auch gleich an seinen Sohn wendete. Und auch gleich zu dir. Ich habe erfahren, du hast das Fest der Lichtwesen besucht. Schon dies gehört sich nicht. Einfach so dort aufzukreuzen und sich untr die Bewohner zu mischen. Doch was dem Fass den Boden ausschlägt ist was du dort in der Zwischenzeit getan hast. Ich habe durch einen Brief erfahren, dass am nächsten Tag eine junge Mädchenleiche gefunden wurde. Ermordet und vorher missbraucht. Wie kannst du es wagen soetwas zu tun? Was denkst du, soll ich nun mit dir machen? Der Herrscher schaute finster drein. Er war zornig.
Llal konnte nicht fassen was er hörte. Wie haben sie von den Morden im Sumpf erfahren? Nun steckte er in der Klemme. Nun gab es kein Zurück mehr. Doch warum dachte der Herrscher das Varresh am Tod des Mädchens schuldig war? Er war es doch. Nun konnte Llael nicht mehr richtig denken. Er hätte nie gedacht, das es so schnell wieder auf ihn zurückkommen würde. Und schon kamen die Wachen und packten Llael an den Armen. Bereit ihn fortzuführen. Zu seiner Hinrichtung.

_________________
Silence in Dark



Zuletzt von Fial-Dark am Mo Mai 23, 2011 5:04 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://dsmclan.forumieren.de
Fial-Dark
Schattenlord,Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 10858
Anmeldedatum : 16.09.09
Alter : 33
Ort : Vorm Rechner

BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 1:43 am

Fassunglos riss Varresh die Augen auf. Leiche beim Fest.
Und er soll diese Tat begonnen haben? Er verzog die Lippen zu einen zynischen Grinsen. Dann sah er zu den Wachen die gerade Llael abführen wollten.
Wenn jetzt nichts geschah dann wäre es um den Söldner geschehen.
Varresh hatte von den Morden im Sumpf gehört. Einfache Kaufleute die dort falsche Geschäfte abwickelten und denen dabei kein Mittel zu hoch war.
Deshalb mussten sie wohl verschwinden und Llael hatte diesen Auftrag also übernommen.
Der Shi Handan Arsinoe hatte also Banmor Bericht erstattet.
Der Halbdämon wusste um die Fähigkeiten von Banmors Diener.
Die Geister der Toten wurden also beschworen um sie nach dem was sie zuletzt sahen befragt zu werden.
Die Wachen hatten Varresh bereits passiert und näherten sich dem Tor.
Halt rief er. Dann sah er zu seinen Vater.
Wenn du das tust verlierst du einen guten Mann. Varresh war sich selbst noch nicht genau bewusst warum er das nun tat.
Irgendwie hatte er den Söldner schätzen gelernt.
Dann hast du also auf dem Fest dich nicht zurückhalten können mein Freund dachte er.
Auch wenn ihm die Tatsache nicht behagte das Llael die Frau getötet und sogar vergewaltigt hatte,
was Varresh eigentlich missachtete, so fuhr er dennoch fort.
Ich nehme an das dein Diener die Geister der toten rief? Banmor nickte nur grimmig.
Dann habe ich dir folgendes mitzuteilen setzte Varresh fort.
Die Geister erzählen nur das was sie kurz vor ihrem Tod gesehen haben.
Was sie nicht sehen können sie nicht wissen.
Llael befand sich im Sumpf allerdings muss er sie nicht deswegen gleich getötet haben.
Um auf den Punkt zu kommen Vater. Sie wurden von Hinten abgestochen.
Wie also soll der wahre Täter nun gefunden werden.
Varresh näherte sich dem Thron.
Dann ging er vor Banmor in die Knie.
Auch ich war gegen deinen Willen im Sumpf.
Es waren nur erbärmliche Kaufleute. Skrupellos und niederträchtig.
Des Lebens nicht länger Wert.
Er machte eine kurze Pause und fügte dann hinzu.
Und was die Frau beim Fest angeht.
So hat meine Klinge sie vielleicht gerichtet und an ihr vergriffen hat sich jemand anderes. Man kann mir viel zutrauen aber niemals das.
Vater du kennst mich eben nicht und du hast mich nie gekannt

Mit diesen Worten erhob er sich und erwartete die Antwort.
Er wusste genau das er nun seine Situation extrem verschlechtert hatte doch Angesichts der Hinrichtung von Llael hielt er es für das Richtige.
Varresh warf noch einen beschwörenden Blick zu Llael der nichts anderes bedeutet als :
Mach jetzt blos nichts falsches.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Der Söldner, kurz davor von den Wachen abgeführt zu werden, starrte Varresh nur fassungslos an. Er nahm die Schuld auf sich? Varresh versuchte ihm gerade das Leben zu retten. Doch warum? Llael war drauf und dran etwas zu sagen, doch dann sah er den Blick des Herrschersohnes und schwieg. Was hast du vor? Mich retten und dich damit an den Galgen bringen?

Banmor kochte vor Wut. Was musste er da gerade hören. Nicht der Söldner, sondern sein eigen Fleisch und Blut hatte diese Taten vollbracht. Der Herrscher erhob sich und sah seinen Sohn mit verachtungswürdiger Mine an. Nicht Llael, sondern du? Seit wann scheren einen Prinzen solche Angelegenheiten, das er dafür während der Friedenszeit Morde begeht? Und dann auch noch ein Unschuldiges Mädchn ermordet? Was verdammt nochmal hast du dir eigentlich dabei gedacht?
Banmor starrte seinen Sohn an. Sein Gesichtsausdruck war mal verachtungswürdig mal nicht ganz zu deuten, doch anscheinend ratlos.
Du kennst die Strafe für solch ein Verhalten. Wir haben Frieden, da ist solch eine Tat noch schwerwiegender. Doch soll ich dir wirklich glauben? Warum du, wenn doch Llael auch da war?
Nun schaute Banmor Arsinoe fragend an. War Varresh im Sumpf? Haben die Geistern ihn nicht gesehen, sondern nur Llael?

_________________
Silence in Dark



Zuletzt von Fial-Dark am Mo Mai 23, 2011 5:05 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://dsmclan.forumieren.de
Fial-Dark
Schattenlord,Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 10858
Anmeldedatum : 16.09.09
Alter : 33
Ort : Vorm Rechner

BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 1:44 am

Wie ihr ja bereits sagtet seht ihr "alles was ich sehe oder erlebe" , sagte Arsinoe in einem hoffentlich überzeugendem Ton. Und auch ihr habt in den mir gesandten Eindrücken nur Llael gesehen.
Er sah zu dem Söldner und Varresh hinüber und fragte sich was nun wieder in ihren Köpfen vorsich geht.Bei Llael sah er nur gut verstecktes Erstaunen ,aber beim Sohn des Herrschers konnnte er keine Regung bemerken.
Kann es wirklich sein das der Geist ihn nicht sah?dachte er sich.Aber was soll´s ich habe meinen Auftrag erfüllt und werde für die nächste Zeit meine Ruhe von all dem hier haben.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Der Halbdämon legte verschränkte die Arme vor der Brust.
Wie ich bereits sagte. Die Geister der Toten können nur von dem berichten was sie auch sahen.
Schließlich brachte er noch eine weitere Situation zu Sprache.
Bevor du nun über all das Urteilst Vater, möchte ich dir noch etwas mitteilen.
Ich war im Sumpf bei der Grabstätte. Als ich dort ankam sah ich Bewohner der Lichtseite, wie sie gerade die Gräber schändeten. Ich maßte mir an sie zu verjagen und einem von ihnen einen Denkzettel zu verpassen, ließ sie aber danach ziehen.
Vieleicht sollten du und der Lord Shimas besser auf eure Leute achten, bevor ihr vorschnelle entscheidungen trefft. Denke mal über meine Worte nach.
Nicht alles ist so wie es für dich scheint.
Lass den Sölder gehen. Mehr habe ich dazu nicht mehr zu sagen.

Varresh enthielt sich jedem weiteren Wort.

_________________
Silence in Dark

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://dsmclan.forumieren.de
Fial-Dark
Schattenlord,Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 10858
Anmeldedatum : 16.09.09
Alter : 33
Ort : Vorm Rechner

BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 1:45 am

Es war dunkel, feucht und stickig. Ein Ort an dem niemand gerne seine Zeit verbringen wollte. Doch Trin und die zwei Grabschänder hatten keine andere Wahl. Die Wachen wollten die Wahrheit nicht verstehen und so wachte Trin, mit brummndem Schädel, in einer Zelle liegend wieder auf. Toll, grummelte sie, sehe ich aus wie eine Grabschänderin? Die junge Elfe schaute sich um. Sie war in einer kleinen Zelle, welche nur an einer Wand offen war. Doch diese wurde mit starken Metallstäben zugesperrt. Ein langer Flur ging geradeaus durch die Ebene und beherrbergte mehrere solcher Zellen. Die beiden Männer befanden sich in der Gegenüberliegenden. Trin konnte sie genau sehen. Sie waren mit diesem Zustand auch nicht zufrieden, hatten sie doch gehofft, die Wachen würden ihnen glauben. Doch nun sassen auch sie her fest. Und keiner wusste für wie lange.
Trin stand auf und betrachtete die Wände. An einer dieser befand sich in halber Höhe eine kleine Öffnung, welche als Fenster diente. Die junge Elfe erkannte das es Nacht war.
Wie konnte das nur geschehen? Von einem Moment auf den nächsten sass sie im Kerker fest. Diese Wachen, wie dumm konnten die nur sein? Kurz berührte Trin ihre Lippe. Diese tat noch immer weh, schließlich hatte einer der Wachen sie genau dorthin geschlagen. So dass sie bewusstlos geworden war. Menschen, sie denken die Welt gehört ihnen und sie können machen was sie wollen. Nicht mal zuhören können sie. Ich schätze mal das könnte die ganze Nacht dauern.

Llael schaute Varresh an, noch immer wurde der Mensch von den Wachen festgehalten. Varresh. Er log gerade den Herrscher an. Doch nicht er hatte die Personn getötet sondern Llael selbst. Und dann, um Banmor nochmerh in Rage zu bringen erzählte Chidoris Bruder auch noch er war heute wieder im Sumpf. Genau dies war doch nun verboten. Gut er selbst hält sich auch nicht dran, aber... Llael verstand einfach nicht was Varresh da machte. Aber anscheinend mit aller Macht ihn vor der Hinrichtung zu bewahren.

Banmor funkelte Arsinoe an. Wie dem auch sei. Gerade wollte der Herrscher noch mehr sagen, da gestand Varresh heute wieder im Sumpf gewesen zu sein. Und dann hatte er auch noch etwas mit einem Lichtwesen angestellt. Dies brachte Banmors Gedultsfaden zum reissen. GENUG, schrie der Herrscher los. Du bist der Sohn des Königs und hast nichts besseres zu tun, als Anordnungen zu ignorieren. Das du im Sumpf warst, als der Handel mit den Lichtwesen noch nicht im Gespräch war, ist eine Sache, doch nun war es ausdrücklich verboten. Doch nicht genug. Egal was du für Gründe hattest. Sie rechtfertigen keine Morde. Wir haben Frieden und da brint unser Volk keine Lichtwesen um. Ob du das Mädchen nun missbraucht hast oder nicht sei dahingestellt. Doch du hast sie mit einem Stich ins Herz ermordet. Dem noch nicht genug, erzählst du mir dass du während du verbotender Weise im Sumpf warst, angebliche Grabschänder zur Vernunft bringen musstest. Hat es dir nicht gereicht sie einfach festzunehmen und den Lichtwachen auszuliefern? Nein, du musstest wieder Gewalt anwenden. GENUG IST GENUG. Du wirst eine Strafe erhalten. Nun setze sich Banmor wieder auf den Thron und schaute Varresh ausdruckslos an. Wachen. Lasst den Menschen Llael los. Ihr werdet nun Varresh Vizarr in den Kerker begleiten. Diese Nacht wird er nun dort verbringen.
Die Wachen gehorchten sofort und ließen Llael los. Mit schnellen Schritten gingen sie zu dem Herrschersohn. Genau neben ihm standen sie nun, bereit diesen wegzuführen. Doch berühren taten sie ihn nicht.
Deine Strafe wird morgen in der früh verkündet werden. Und nun geh mir aus den Augen. Damit schaute Banmor die Wachen an und zeigte ihnen damit Varrseh abzuführen. Llael, du wirst dich nun nach Hause begeben und dort bleiben. Was mit dir geschehen wird, wegen dem Verstoss in die Sümpfe zu gehen, auch dies wird morgen verkündet. Ich versichere, du wirst keine Gelegenheit haben dein haus zu verlassen, denn Wachen werden davor postiert. Und nun geh, diese Wachen bringen dich raus.

Llael gerade die Wachen losgeworden, schaute nur fassungslos Varresh und den Herrscher an. Varresh im Kerker? Und dazu noch eine Strafe. Das konnte nichts Gutes bedeuten. Llael fühlte sich schuldig. Sollte er das Ganze jetzt nicht aufklären? Doch varresh Blick verriet im er solle es nicht. und so schwieg der Mensch. Warum tat der Halbdämon das? Er war Llael nichts schuldig. hatte er doch Varresh in diese Situation wegen dem Mädchen gebracht. Seine Gedanken wurden jäh vom König unterbrochen, als dieser ihm anwies nach Hause zu gehen. Das mit dem Haus nicht verlassen bedeutete irgndetwas. Doch Llael hatte keine Ahnung was es sein könnte. Doch plötzlich standen weitere Wachen im Saal, diese welche für Llael bestimmt waren. Mit einem letzten Blick auf Varresh wurde der Mensch nach draussen gführt, wo er sich auf den Weg nach hause machte. Dort angekommen ging er ins Haus und setzte sich aufs Bett. Ihm gingen so viele Gedanken durch den Kopf. Was hatte Varresh damit nur gplant und was würde das für eine Strafe sein?

Nachdem sowohl Varesh, als auch Llael ohne weitere Worte, gegangn waren, lehnte sich der herrscher an seinen Thron. Erst jetzt bemerkte er, das Arsinoe noch da war.
Du kannst dich nun ebenfalls entfernen. Sobald ich neue Aufgaben habe melde ich mich, solange bist du erstmal erlöst.

_________________
Silence in Dark



Zuletzt von Fial-Dark am Mo Mai 23, 2011 5:06 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://dsmclan.forumieren.de
Fial-Dark
Schattenlord,Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 10858
Anmeldedatum : 16.09.09
Alter : 33
Ort : Vorm Rechner

BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 1:47 am

Nach einer Verbeugung verließ Arsinoe schnell den Thronsaal und ging zu denStallungen.
Auf zum See Rekjas,sagte er zu seinem Pferd und ritt aus den Stadttoren.

Nach ihren Besorgungen stieg Silwyna auf ihren Greifen und flog zurück in ihr zu Hause.
Das war nicht so erfolgreich wie ich annahm, dachte sie.Na vielleicht hat sich ja am See etwas getan was mich aufmuntert.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Chidori war nun doch nicht in die Bibliothek zurückgekehrt. Dafür war sie viel zu neugierig, was ihr Vater nun von Varresh wollte. Also nahm sie Sinthoraz bei der Hand und führte ihn durch einen erneuten geheimen Gang. Schließlich kamen sie gemeinsam aus der rechten Ecke des Thronsaales heraus. Da diese Ecke nicht beleuchtet war, wurden sie auch von niemanden bemerkt. So konnten sie in aller Ruhe das Gespräch zwischen Varresh, Arsinoe, Llael und Banmor belauschen. Die kleine Hexe verzog das Gesicht. Was? Mein Bruder hat jemanden umgebracht? Das glaube ich nicht. flüsterte sie zu Sinthoraz. Dafür kenne ich ihn zu gut. Das würde er nicht machen. Schließlich hält er sich an die Regeln von unserem Vater. Diesem Llael würde ich es eher zutrauen. Sie schaute Sinthi verwirrt an. Was hat mein Bruder auf einen Fest der Lichtwesen zu suchen? Beiden lauschten weiter. Banmor verkündete nun sein Urteil. WAS? Sie können ihn doch nicht in den Kerker sperren. Boah ich hasse den Herrscher. Ich konnte ihn noch nie leiden. Er und seine blöden Regeln. regte sich Chidori leise auf. Innerlich kochte sie vor Wut. Sie wollte sich auch schon auf ihren Vater stürzen, doch dann würde sie sich verraten. Und wie sollte sie ihn dann erklären, woher sie die ganzen Geheimgänge kennt. Dieses Risiko konnte sie nicht eingehen.

Shaian, Dekar und die anderen haben ihren Weg fortgesetzt und kamen nun in Vin an. Dort schauten sie sich erst einmal um. Man kam ja schließlich nicht jeden Tag nach Vin. Wonach Dekar als erstes Ausschau hielt waren die hübschen Frauen. Er wollte auch schon einige ansprechen, doch Shaian und Kaiden hielten ihn zurück. So weiß jemand wie die Seherin aussieht? Beziehungsweise wo wir sie finden können? fragte der Herrschersohn. Alle schüttelten den Kopf. War ja klar. Mein Vater muss immer so geheimnisvoll tun. Na denn lasst uns die Dorfbewohner fragen. Plötzlich fing Dekar's Magen an zu rumoren. Ähm? Könnten wir vorher eventuell noch etwas essen gehen? Ich habe Hunger. Shaian seufzte und lächelte. Na dann lasst uns erst was essen gehen. sagte er und ging auf eine Gaststätte zu.

Währenddessen in Shima im Herrschersaal. Raphael hat gerade von seinen Wachen erfahren, dass man Trin und zwei andere im Kerker gefangen hielt. WAS? Was macht Trin im Kerker? schrie er seine Wachen an. Bringt sie sofort zu mir und bringt die anderen zwei auch gleich mit. Schließlich entscheide immernoch ich, wer in den Kerker kommt und wer nicht. Die Wachen nickten und liefen eingeschüchtert wie sie waren in den Kerker und brachten die drei Gefangenen in den Thronsaal.

_________________
Silence in Dark

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://dsmclan.forumieren.de
Fial-Dark
Schattenlord,Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 10858
Anmeldedatum : 16.09.09
Alter : 33
Ort : Vorm Rechner

BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 1:48 am

von Sinthi:
Sinthoraz staunte nicht schlecht als Chidori auf einmal seine Hand nahm und er staunte noch mehr als sie nochmals ein ihm unbekannten Gang entlang gingen.
Er kniff die Augen etwas zusammen als er die Vorwürfe gegen Varresh hörte.
Der Herrschersohn war also auf einem Fest der Lichtwesen gewesen und nun wurde seine dortige Anweseheit wohl mit einem Mord in Zusammenhang gebracht.
Er merkte wie Chidori innerlich kochte und sich anspannte,er warf einen Blick auf sie.
Wenn sie jetzt etwas dummes machen würde, würden sie endeckt und er war sicher das diese Geheimgänge auch geheim bleiben sollten.
Aber die Hexe entspannte sich wieder.
In seinem Gehirn arbeitete es auf Hochtouren. Würde Varresh wirklich so etwas tun? Und wenn, was könnte er da machen und welchen Nutzen könnte er daraus schlagen?
Er sah nochmal zu der kleinen Hexe und legte ihr dann beruhigend die Hand auf die Schulter.
Lass uns gehen, flüsterte er, je länger wir hier bleiben desto größer ist die Gefahr das man uns bemerkt. Und deinem Bruder ist auch nicht geholfen wenn du dich einmischst.
Er sah nochmal zurück.

Thingosil konnte Dekar verstehen. Auch er sah sich nach den hübschen Mädchen um. Ihm fiel besonders ein hübsches junges Mädchen mit langen dunklen Haaren die sie sich zu einem Zopf gebunden hatte, auf. Er lächelte ihr zu und bekam einen ziemlich roten Kopf als sie zurücklächelte.
Er ging den anderen hinterher und warf bevor sie eintraten nochmal einen Blick auf das Mädchen. Sie sah ihm immernoch hinterher.
Es gab einen dumpfen Laut als er mit dem Kopf voraus gegen den Rahmen der Tür lief.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Ein dumpfer Laut ertönte und die Ketten in denen seine Handgelenke geschlagen waren klirrten.
Wie kann er mich nur gleich für alles verantwortlich machen.
Wie lange habe ich mich nun an deine dämlichen Regeln gehalten Vater.
Hast du jemals darüber nachgedacht?
Varresh zog seine Hand zurück. Dann betrachtete er missmutig die Stelle an der Wand, die vor kurzen unter seiner Wut leiden musste.
Sicher, er hatte alle Vorwürfe gegen Lleal ein wenig verdreht, doch wenn Banmor in ihm auch nur eine Sekunde lang das sehen würde was er vorgabzu sehen , dann hätte er anders gehandelt und seinen eigenen Sohn nicht sofort verurteilt.
Allerdings hatte Varresh nichts anderes von ihm erwartet.
Es war nur wieder einmal eine Bestätigung dafür das Banmor ein alter Narr war.
Eigenes Fleisch und Blut, das ich nicht lache. Knurrte er verächtlich.
Dann wurde er aufmerksam. Schritte näherten sich und die Wachen kamen auf ihn zu.
Der Tanz beginnt murmete Varresh und verzog die Lippen zu einen zynischen grinsen.
Wenigstens so dachte er konnte er nun diese Zelle verlassen. Die Nacht hatte er nicht wirklich schlafen können. Die Wachen öffneten das Gittertor, traten ein und stießen Varresh unsanft vor sich her. Bewegung. Polterte der eine. Der Halbdämon stieß ein tiefes knurren aus. Vorsicht! Sprach er danach scharf. Der Mann machte einen Satz zurück und ging schließlich an ihm vorbei um vorne weg zu laufen. Dabei sah sie ihm nicht mehr an doch Varresh konnte seine Angst spüren. Er lies dennoch alles geschehen.
Man führte ihn hinaus auf einen großen Platz. Die Bewohner Drakars hatten sich dort zahlreich versammelt. Varresh richtete nun den Blick auf Banmor der etwas Abseits des Platzes Stand um das geschehen zu überblicken. Abgeschirmt von seinen Wachen.

_________________
Silence in Dark

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://dsmclan.forumieren.de
Fial-Dark
Schattenlord,Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 10858
Anmeldedatum : 16.09.09
Alter : 33
Ort : Vorm Rechner

BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 1:49 am

Trin hatte sich in der Zwischenzeit in eine Ecke gesetzt und hoffte das die Nacht schnell vorbei sein wird. Nach einiger Zeit, die Elfe wusste nicht wie lange, kamen Wachen in den Kerker. Insgesamt 6 Wachen stellten sich vor die zwei Zellen. Ihr drei, steht auf. Der Herrscher wünscht euch zu sehen, sagte einer der Wachen laut. Sowohl Trin, als auch die beiden Männer erhoben sich.
Kaum aus den Zellen getretten wurde jeder von zwei Wachen umstellt und aus dem Kerker geführt. Nach wenigen Stufen kamen alle in einem großen Flur an. Trin konnte nun sehen das es der frühe Morgen des nächsten Tages war. Sie hatte doch einige Zeit dort unten verbracht. Zum Herrscher also, dachte sich die junge Elfe. Dann dürfte sich das ja alles aufklären. Sicher schritt sie weiter, während die beiden Männer hinterher liefen. Ihre Blicke huschten immer hin und her. Ihnen war nicht ganz wohl zu mute. Würde ihnen den der Herrscher glauben? Es war alles nur eine Lüge und sicher müssten sie diese irgendwie untermalen.
Kurze Zeit später erreichte die Gruppe die große Tür, welche in den Herrschersaal führte. Die zwei Diener, links und Rechts der Flügeltüren, sputeen sich und öffneten diese, so das alle eintreten konnten. Der Saal war groß und lang. Es dauerte einige Zeit bis Trin, die beiden Männer und die Wachleute das Podest erreicht hatten, auf dem sich der Thron samt Herrscher befand. Kaum angekomen machte Trin einen Knicks, die beiden Männer folgten ihrem Beispiel und verbeugten sich. Keiner wusste was nun auf sie zukam.

Banmor hatte noch einige Zeit über die Worte seiner Sohnes nachgedacht. Doch am Ende des Tages war der Herrscher müde ins Bett gegangen. Er wuuste nicht wie er seinen Sohn für diese Tat bestrafen sollte. Und was Llael anbetraf hatte er auch keine Idee. So schlief der Herrscher ein.
Sehr früh am nächsten morgen schickte Banmor nach einem Diener. Während der doch eher schlaflosen Nacht hatte er die Strafe festglegt. Nach einigen Minuten kam der Diener auch schon an. Banmor ließ diesen etwas aufschreiben, was er ihm vorsagte. Dann setzte er sein Siegel auf das Blatt Papier. Während sich der Herrscher anzog rannte der Diener zu einem Vorleser, welcher dm Volk wichtige Bekanntmachungen vorlass.
Bevor sich banmor mit diesem Leser auf den Weg in die Stadt, samt Leibwache, machte, schickte er noch einge Wachen aus. Welche die Varresh aus dem Kerker holten und welche die sich auf den Weg zu Llael machten.
Nach einigen minuten hate der kleine Staat einen großen Platz erreicht. Varresh wurde gerade vorgeführt und Llael kam auch, samt der Wachen.

Llael war gerade aufgewacht gewesen, da kamen auch schon mehrere Wachen in sein Haus gestürmt. Der Mensch hatte kaum Zeit sich anzuziehen und schon musste er ihnen folgen. Llael konnte es nicht fassen. Er wurde zu dem großen Platz geführt. Menschenmassen, in deren Mitte sich der Herrscher befand, und Varresh auf einem größeren hölzernen Podest befanden sich dort. Llael wurde durch die Wachen direkt zu dem Podest geführt, direkt neben Varresh. Eins fragte sich Llael. Wieso waren so früh am morgen soviele Personen hier?
Die Wachen neben den beiden grinsten. Der Herrscher hat gestern abend noch uns Wachen ausgeschickt, wir haben die Leute daraufaufmerksam machen müssen, dasheute morgen etwas verkündet wird. Das hätte sich Llael ja denken können.
Plötzlich stellte sich ein kleiner Mensch vor die Beiden und zog eine Schriftrolle hervor. Dann began er zu lesen. Wehrte Anwesende. Der Herrscher Banmor ließ sie heute hierher rufen, damit sie sehen was passiert, wenn man sich gegen Regeln auflehnt und während eines Friedens Leute tötet. So wird heute Varresh Vizarr, der Sohn unseres Herrschers Banmor, öffentlich mit 1000 Peitschenhieben bestraft. Diese werden von dem geführchteten Söldner Llael durchgeführt.
Llael starrte erst den Leser, dann Banmor an. Wie bitte? Er sollte die Bestrafung durchführen? Eine Bestrafung, welche eigentlich unsinnig war. Er hatte diese Taten begangen, nicht Varresh. Nun streifte sein Blick, den von Varresh.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Der Halbdämon starrte ausdrucklos geradeaus. Die Bestrafung fiel heftiger aus als er es befürchtet hatte.
Ja er war ein Dämon doch floss auch menschliches Blut durch seine Adern. Varresh hatte Lleals Blick bemerkt.
Tu einfach was man dir sagt. Ich will es hinter mich bringen Söldner. meinte er geradeaus aber so das es die Wachen in seiner Nähe nicht verstehen konnten. Wer mit dem Feuer spielt muss brennen.
Er spannte sich ein wenig an wobei die Ketten an seinen Händen wieder einmal klirrten. Sein Blick war nun auf Banmor gerichtet.

_________________
Silence in Dark



Zuletzt von Fial-Dark am Mo Mai 23, 2011 5:07 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://dsmclan.forumieren.de
Fial-Dark
Schattenlord,Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 10858
Anmeldedatum : 16.09.09
Alter : 33
Ort : Vorm Rechner

BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 1:50 am

Es ging ein Raunen durch die Menge, als die Strafe von 1000 Peitschenheben gegen Varresh ausgesprochen wurde. Der Vorleser war jedoch noch nicht am Ende und so wurde die Masse wieder ruhig. Varresh Vizarr hat sich der Taten schuldig bekannt: Mehrfacher Mord gegen Männer, im Sumpf, dessen Betreten verboten ist. Missbrauch und Ermordung einer jungen Frau, während des Festes der Lichtwesen. Und Folter von zwei Lichtwesen, welche sich im Sumpf befanden. Dies hat die Bestrafug zur Folge, welche solange durchgeführt wird, bis der Gerechtigkeit Genüge getan wurde. Damit rollte der Mann das Papier wieder ein und verließ das Podest.

Llael nickte Varresh zu, als dieser ihm sagte er solle die Strafe ausführen. Llael war nicht wohl dabei. Doch er würde dies als Strafe ansehen. Als Strafe soetwas vorläufig nie wieder zu tun. Nicht solange dieser Frieden und wie er Varresh etwas Schuldig war.
Eine der Wachen zog nun den Menschen zur Seite. Auf dem Podest befanden sich zwei senkrecht stehende Pfeiler, ca. 30cm in der Breite. An diesen befand sich jeweils ein Metallring am oberen Ende. Zwei Wachen gingen nun zu Varresh und führten ihn zu den Pfeilern. Ohne irgendwelche Gegenwehr ließ sich der Halbdämon an die Pfeiler ketten. Dabei wurden die länglichen Ketten, an seinen Handgelenken an den Ringen befestigt. Somit stand Varresh aufrecht da, die Arme straf nach oben erhoben. Nachdem er so angebunden wurde, kam Llael und stellte sich hinter den Herrschersohn. Bevor der Söldner irgendetwas machen konnt, kamen zwei Männer. Der eine ging zu Varresh und riss dessen Oberteil herunter. Der Zweite brachte eine harte und ziemlich robuste Peitsche zu Llael und drückte sie diesem in de Hand.
Llael betrachtete diese und warf nochmal einen Blick auf Varresh. Sollte er dies wirklich tun? Noch war es Zeit dem Herrscher die Wahrheit zu sagen? Doch dann wäre das was Varresh vorhatte für nichst gewesen. Und seit wann war Llael so verweichlicht? Der Mensch sah Banor an. Dieser gab mit seinem Nicken das Zeichen die Bestrafung anzufangen. Llael seufzte kurz. Doch dann erhob er die Peitsche und schlug zu. Mit einem kräftigen Schlag traf die Peitsche auf dem Rücken von Varresh auf. Doch dieser ließ keinen Ton hören. Ein roter Striemen zog sich nun quer über den Rücken des Halbdämons. Und es sollten noch mehr werden, denn Llael holte bereits zum zweiten Schlag aus.

Banmor schaute zu, wie Llael seinen Sohn, in aller Öffentlichkeit auspeitschte. Durch die Menge ging immerwieder ein Raunen. Einige jubelten bei jedem Schlag, ein Anzeichen dafür, dass sie Banmors Urteil und damit die Strafe befürworteten. Der Andere Teil spie einfach nur Verachtung aus. Zwischen dem ganzen Getümmel schalteten die Peitschenhiebe weiter durch Drakar.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Was sollte das Heissen? Nun wurden ihm doch noch dinge angehängt die er niemals auf sich nehmen wollte.
Foltern der Grabschänder? Vergewaltigung?
In Varresh keimte die Wut auf. Mehr als zu vor brannte dieses Feuer in seiner Seele.
Wie konnte sein eigener Vater ihn so bahandeln. Varresh fühlte sich verraten.
Ein weiterer Schlag traf seinen Rücken. Lleal schien langsam warm zuwerden,
denn die schmerzlichen Berührungen der Peitsche wurden von mal zu mal schlimmer.
Der Halbdämon senkte den Kopf. Du willst mich schreien hören Vater? dachte er.
Das werde ich dir nicht gönnen. Verlass dich darauf.Zwischen den Haarsträhnen hindurch taxierte er den Herrscher.
Das wirst du mir büßen. Elender Bastard.
Aus Wut wurde Hass. Varresh starrte weiterhin trotzig zu Banmor während zahlreiche Hiebe seinen Rücken trafen und ihre Spuren hinterließen.

Kaiden konnte sich nun ein Lächeln nicht verkneifen. Man sah nicht alle Tage das ein Mann mit hohen Rang gegen einen Türahmen rannte.
Er versuchte es sich nicht anmerken zu lassen und drehte sich herum.
Doch sofort wünschte er es nicht getan zu haben. Vin lag vor ihm.
Es war nicht mehr so wie er es gekannt und verlassen hatte doch viele Dinge erinnerten ihn an die Schrecklichen Momente.
Kaiden riss sich von dem ANblick los und sah zu den anderen. Wo ist den nun diese Seherin?

_________________
Silence in Dark



Zuletzt von Fial-Dark am Mo Mai 23, 2011 5:08 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://dsmclan.forumieren.de
Fial-Dark
Schattenlord,Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 10858
Anmeldedatum : 16.09.09
Alter : 33
Ort : Vorm Rechner

BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 1:52 am

Ich bin recht spät von Shima los geflogen,dachte sich Silwyna.Und Winterauge brauch wohl auch etwas Ruhe wie mir scheint.
Flieg nach Vin mein Freund da werden wir uns etwas ausruhen und mal sehen was es so neues in der welt gibt.
Bei diesen Worten drehte der Greif sich in Richtung Osten und begann nach einiger Zeit in den Landeanflug auf Vin überzugehen.Er landete sicher etwas außerhalb der Tore und Silwyna nahm ihn am geschirr und führte in zu einem großen Gasthaus mit angrenzendem Stall.
Sie kam eben aus dem Stall heraus, als sie sah wie eine kleine Gruppe Menschen ins Gasthaus eintreten wollte.Da bemrkte sie den Blick eines Menschen der zu einem dunkelhaarigen Mädchen sah und nicht merkte das er dem Türrahmen zu nahe kommt.Silwyna wollte noch etwas rufen aber es war schon zu spät und es knallte.
Na das sind mal typisch diese Menschen,dachte sie sichund lächelte.Die können sich anscheinend immer nur auf eine Sache konzentrieren.Und wenn es um´s andere Geschlecht geht dann nicht mal mehr das.
Mit diesem Gedanken schob sie sich an den Menschen vorbei und ging zum Wirt wegen eines Zimmers für sich und des Futters wegen für Winterauge.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Shaian und Dekar mussten lachen, als Thingosil gegen den Türrahmen lief. Und offenbar waren sie nicht die einzigen. Um sie herum lachten auch andere Bewohner des Dorfes, welche die Situation mitbekommen haben. Der Herrschersohn und sein Freund und Begleiter sahen Thingosil, die Bewohner und sich abwechslnd an und zuckten mit den Schultern. Shaian betrat nun auch das Gasthaus und setzte sich mit Kaiden an einem Tisch in einer dunklen Ecke. Dekar vergewisserte sich, dass sich der junge Stadtwächter sich auch nichts getan hat und schob ihn dann in das Gasthaus. Dort setzten sie sich zu Shaian und Kaiden. Lass uns erstmal was essen, Kai. Dann gucken wir nach der Seherin. hörte Dekar Shaian noch zu Kaiden sagen. Vielleicht kann uns ja die Bedienung oder der Wirt weiterhelfen. mischte er sich nun ein. Shaian seufzte nur. Ja vielleicht...! Es hat doch keine Eile, oder? Er schaute seine Kameraden an, doch keiner von ihnen machte auch nur die kleinste Anstaltung. Na also...! Und jetzt lasst uns bestellen.

Währenddessen im Thronsaal in Shima. Der Lichtlord schaute die Elfe und die beiden Diener einer nach dem anderen an. Er überlegte kurz und fragte dann. Nun? Sagt mir warum ihr die drei einsperren ließet? Einer der Wächter fing sofort an aus dem Nähkästchen zu plaudern. Als dieser fertig war runzelte Raphael die Stirn. Langsam treibt ihr mich aber in den Wahnsinn. fing er an ruhig zu sprechen. Seit wann entscheidet ihr einfach über meinen Kopf hinweg? Das hat euch gar nichts anzugehen. Sein Ton wurde nun bissiger. Einige zuckten sogar schon zusammen. Wenn das noch einmal vor kommt, dann werdet ihr degradiert. Und nun geht. Die Wächter verließen den Saal. Und nun zu euch! Er wandte sich an Trin und die beiden Diener. Trin, bitte schildere mir, was sich im Sumpf genau abspielte.

In der Zwischenzeit in Drakar. Varresh Vizarr wurde öffentlich auf einen großen Platz in Drakar bestraft. Alle Bewohner kamen und versammelten sich um den Podest, worauf Varresh und Llael standen. Darunter waren auch Banmor, der sich die Bestrafung aus der ersten Reihe anschaute, Chidori und Sinthoraz, welche ein wenig abseits von Banmor standen. Chidori sah diese Bestrafung ausdruckslos zu, jedoch kochte sie innerlich vor Wut. Am liebsten würde sie ihren Bruder befreien. Nur wie? Sie schaute zu Sinthi und überlegte kurz. Dann kam ihr eine Idee. Hey ich habe eine Idee, wie wir meinen Bruder befreien können. Aber dazu brauche ich deine Hilfe. Du musst mitspielen. flüsterte sie in sein Ohr. Sinthoraz nickte und hörte sich den Plan von Chidori an. Beide lächelten und liessen nun das Spiel beginnen:
Chidori machte einen Schritt auf das Podest zu, sodass sie aus der Masse hervorstach. Hört auf. Das hat mein bruder gar nicht verdient! Er war es nicht. Ich weiß es....

_________________
Silence in Dark

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://dsmclan.forumieren.de
Fial-Dark
Schattenlord,Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 10858
Anmeldedatum : 16.09.09
Alter : 33
Ort : Vorm Rechner

BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 1:53 am

Thingosil rieb sich den Kopf und grummelte vor sich hin wärend Dekar ihn in das Gasthaus schob wo sie sich an einen Tisch setzten und sich etwas zu essen bestellten.
Wärend die anderen redeten, schaute er aus dem Fenster und sah den Wolken zu.

Sinthoraz lächelte und begab sich in Position.
Als Chidori ihren Satz zu Ende gesprochen hatte, legte er lauthals los.
Ach komm, das ist genau das richtige für so einen eingebildeten Herrschersohn wie deinen missratenen Bruder. Wenn ich über die Strafe zu urteilen gehabt hätte, würde seine Bestrafung noch heftiger ausfallen.Er stellte sich bedrohlich wirkend vor die kleine Hexe und sah verächtlich auf sie hinab.
Dein Bruder hat nichts besseres verdient.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Chidori und Sinthoraz zogen nun einige Blicke auf sich. Chidori wandte sich um. Super! Die Show kann beginnen. dachte sie und starrte den Magier jetzt voller entsetzen an. Du wagst es schlecht über meinen Bruder zu reden? Was bildest du dir ein? Dieses mal zeigte Chidori zum ersten Mal Emotionen. Ihre Wut zeigte sich nun in ihrem Gesicht. Varresh hat nichts unrechtes getan. Und du als erbärmlicher kleiner Untertan hast eigentlich gar nichts zu melden. Es ist egal was du du denkst. Chidori erhob die Hand und ohne weiter drüber nachzudenken schoss sie eine Feuerkugel auf Sinthoraz ab. Dieser wich jedoch aus und konterte ebenfalls. Dadurch wurde die kleine Hexe gegen den Podest geschleudert. Diese machte sie erst recht sauer. Voller Wut setzte sie eine Feuerkugel nach der anderen frei. Einige davon gingen daneben und flogen direkt durch die Menschenmenge, andere wurden von Sinth abgelenkt und flogen gegen einen der Türme, welcher auch sofort in sich zusammen fiel.

_________________
Silence in Dark

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://dsmclan.forumieren.de
Fial-Dark
Schattenlord,Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 10858
Anmeldedatum : 16.09.09
Alter : 33
Ort : Vorm Rechner

BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 1:55 am

Raphael sass auf seinem Thron und hatte gerade seine Wachen zurechtgewiesen. Trin machte einen Knicks als er sie nach einiger Zeit ansprach. Lord Raphael. Ich bin vor kurz nach dem Fest in Arandil-Shima zum Faydark-Sumpf aufgebrochen. Dort wollte ich mich umsehen, ob ich Hinweise von den Kindern finden könnte, da die Schattenkrieger dank des neuen Paktes nicht dort sind. Während meiner Suche bin ich in die Nähe eines dort befindlichen Friedhofes gekommen. Nun ich hörte merkwürdige Geräusche und bin nachsehen gegangen, dabei habe ich diese Beiden gefunden. Sie haben die Gräber ausgeraubt, in der irreführenden Annahme sie würden nicht erwischt werden. Kurz schaute die Elfe zu den Männern rüber. Sollte sie dem Herrscher von dem Schattenkrieger erzählen, welcher sich verbotenerweise ebenfalls im Sumpf aufgehalten hatte? Nur eine kleine Sekunde kam ihr diese Frage in den Sinn. Ich habe die Beiden gestellt und sie versuchten zu fliehen. Dabei stürzte einer der Beiden in den Sumpf und droht zu versinken. Er konnte sich mit knapper Not an einm festgekeilten Schwert festhalten. Das Schwert war schon ziemlich alt, sein Besitzer war anscheinend Opfer des Sumpfes geworden. Nun dieser Mann, und dabei schaute die Elfe auf den Verletzen, hatte sich festgehalten und dabei fast seine Hände aufs Spiel gesetzt. Das Schwert, trotz des Rostes, war noch ziemlich scharf. Nun wir konnten ihn befreien und versorgen. Danach habe ich die Beiden hierher nach Shima gebracht, damit sie für dioe Grabschänderei bestraft werden. Allerdings wurde ich dank einer Lüge der beiden gestern Abend ebenfalls in den Kerker geworfen.
In ihrer ganzen Geschichte tauchte nicht einmal der Schattenkrieger auf. Trin verdrehte sogar einige Tatsachen. Warum? Das wusste sie selber nicht so genau. Doch warum sollte sie ihn verraten? Er war dort doch nur wgen dem Grab seiner Mutter. Und die Mäner haben es ja auch überlebt.
Und egal was euch diese Beiden erzählen, es ist eine Lüge. So wie die Beiden eure Wachen belogen haben,fügte die junge Frau nach einer kleinen Pause noch hinzu.
Kaum hatte sie dies ausgesprochen legten die Männer stark Proteste ein, dass dies nicht Stimme, sie die Täterin sei und ein Schattenkrieger die Beiden so zugerichtet hätte.

Banmor wendete seinen Blick von Varresh, als Chidori plötzlich in der Nähe des Podestes stand und rief: Hört auf. Das hat mein bruder gar nicht verdient! Er war es nicht. Ich weiß es....
Kaum hatte das Mädchen dies gesagt fing Sinthoraz auch schon an rumzupöbeln und die Beiden gingen aufeinander los. Banmor, noch immer angesäuert wegen Varresh began nun wieder zu kochen. Er funkelte Llael an, welcher wegen des Tumultes aufgehört hatte Varresh auszupeitschen. Wage es dir ja nicht aufzuhören. Vollziehe die Strafe, ohne Unterbrechung, knurrte der Herrscher und hatte dabei ein bösartiges Funkeln in den Augen. Llael schluckte nur kurz. So hatte man Banmor noch nie erlebt. Aber anscheinend war dies Schauspiel nun der Tropfen auf dem heißen Stein. Und so holte Llael wieder aus, nur damit die Peitsche wieder mit einem lauten Knall auf Varreshs Rücken aufschlug. Auf den Rücken, welcher schon durch rote, blutige Striemen geziert wurde.
Banmor wendete sie währenddesen den beiden Sreithähnen zu, welche nun sogar einen Turm zum Einsturz gebracht hatten. Die Wesen der Dunkelheit schauten nun gebannt beiden Eregnissen zu. Banmor ging einen kleinen Schritt vor seine Leibwache, nur um mit einem grimmign Blick auf die Beiden loszuschrein. AUFHÖREN MIT DIESEM MIESEN SCHAUSPIEL IHR BEIDEN. Mit einer kräftigen Handbewegung beschwor Banmor eine Feuerwand zwischen Chidori und Sinthoraz. Diese erschien mit so einer Wucht, das es die Beiden von den Füßen riss. Des Herrschers Augen funkelten wütend und nur einen Augenblick später wurden Chidori und Sinthoraz von eime grünen Licht umgeben. Banmor hatte gerade die Zauberkraft der Beiden für einen kurzen Moment geblockt. Was denkt ihr eigentlich was ihr hier tut? Glaubt ihr ich komme nicht hinter dieses einfallslose Gespiel? Nun schaute Banmor Chidori an. Glaubst du wirklich du kannst die Bestrafung Varreshs mit so einem Kinderspiel aufhalten. Und denke bloss nicht das hast du umsonst gemacht. WACHE, schafft Chdori in ihr Zimmer und sorgt dafür das sie drinen bleibt. Und Sinthoraz, der Bücherwurm, wird gefälligst in den Kerker geworfen. Nachdem, und dieses Wort betonte Banmor besonders, Varreshs Bestrafung vollzogen ist, werde ich mich um euch kümmern. Damit drehte sich Banmor um und ging wieder zum Podest. Er schaute weiter zu, während Chidori und Sinthoraz abgeführt worden.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Varresh starrte seiner Schwester und Sinthoraz hinterher als sie fortgebracht wurden. Sie hatten versucht ihm zu helfen und dafür war er dankbar doch was nun geschehen würde machte ihn nur noch wütender. Wenn Banmor also erst mit ihm fertig war so würde er nun noch seine eigene Tochter bestrafen.
Wie tief war dieser Dämon eigendlich gesunken. Und wie tief würder er noch sinken.
Lass Chidori zurfrieden! knurrte er und sah Banmor hasserfüllt an.
Was für ein Vater bist du eigendlich. Wenn du deine Kinder schon hasst so musst du es gleich jedem aus Drakar öffendlich zeigen?
Was anderes tust du doch gerade nicht. Habe ich jemals gesagt ich habe die Frau getötet? Waren meine Worte nicht andere, als das was du dir zurechtgelegt hast?
Wenn du meiner Schwester auch nur ein Haar krümmst dann wirst du sehn wie tief du noch fallen kannst du scheisskerl.

Diese Worte waren wahrscheinlich in seiner Situation die unangebrachtesten überhaupt, dass war ihm bewusst doch Varresh wahr einfach nicht mehr danach zu schweigen.
Er knurrte verächtlich als ein weiterer Hieb ihn strafte.

_________________
Silence in Dark



Zuletzt von Fial-Dark am Mo Mai 23, 2011 5:10 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://dsmclan.forumieren.de
Fial-Dark
Schattenlord,Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 10858
Anmeldedatum : 16.09.09
Alter : 33
Ort : Vorm Rechner

BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 1:58 am

Raphael hörte sich beide Seiten genauestens an. Auch Joshua hörte zu. Meine liebe Trin. Ich sehe dir an, dass du die Wahrheit sagst. Jedoch nur zum Teil. Was verschweigst du mir? Raphael kannte sein Volk sehr gut. Er sah jemanden an, wenn einer lügt und jemand etwas verschweigt. Nachdem die Elfe gesprochen hatte, begannen die Diener auh schon an sich zu wehren. Sie erzählten ihren Teil der Geschichte. Bei dem Wort "Schattenkrieger", runzelte der Lord die Stirn. Schattenkrieger?? Wie sah denn dieser aus? erzählt mir mehr darüber. Er hatte eine Vermutung. Wollte aber sicher gehen, dass er eventuell richtig lag.

Das Schauspiel Chidori's und Sinthoraz' wurde also von Banmor durchschaut. Der Herrscher handelte sofort und blockierte deren Magie sofort. Mist. dachte sich die kleine Hexe. So habe ich das nicht geplant. Auf Banmors Befehl hin kamen auch sofort die Wachen, um Sinthoraz und Chidori weg zu sperren. Die Hexe fing an zu protestieren und zu wehren. Das kannst du nicht machen, Vater. Dafür wirst du bezahlen... Ich hasse dich. Ich hasse, hasse, hasse dich. schrie sie ihn an. Dann schaute sie zu Sinth. Es tut mir leid. sagte sie zu diesem, bevor sie nun abgeführt worden. Das Mädchen wurde in ihr Zimmer eingesperrt, wo sie sich auch sogleich an einigen neuen Folterinstrumente hermachte. Das lasse ich mit mir nicht machen. Er wird leiden und das sehr laaaaange... kicherte sie und schaute aus ihrem Fenster, um die Bestrafung ihres Bruders weiter zu beobachten. Halte durch Varresh. Wir werden uns rächen. flüsterte sie leise zu sich.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

von Sinthi:
Sinthoraz spürte die Kälte die in ihm aufstieg als Banmor seine Magie bannte.
Wie mächtig war dieser Mann eigentlich? Seine ganze Magie zu unterdrücken und ihn wie einen einfälltigen Zaubererlehrling aussehen zu lassen.
Er fühlte sich so leer und kraftlos ohne seine Magie. Und jetzt wollte ihn Banmor auch noch in die Kerker bringen lassen.
Kurz bevor er abgeführt wurde, sah er nochmal zu Chidori hinüber und zog erstaunt die Augenbrauen nach oben. Die kleine Hexe sah ihn entschuldigend an.

Kurz bevor sie den Eingang zu den Kernkern erreichten, hielten die Wachen kurz an.
Sinthoraz sah sich etwas verwirrt um. Wieso hatten sie angehalten?
Der Anführer der Wachen stellte sich vor ihn hin. Das Schweigen der Anwesenden verhieß nichts gutes. Plötzlich schoss die Hand des Anführers vor und rammte sie Sinthoraz in den Magen. Dem Magier blieb für einen Augenblick die Luft weg und er stöhnte auf als er auf die Knie fiel.
Er schnappte nach Atem, als eine Hand ihn an den Haaren packte und seinen Kopf in das Genick zog. Der Anführer der Wache sah auf ihn herab.
Endlich habe ich die Gelegenheit dir alles heimzuzahlen du verdammter Mistkerl.
Sinthoraz bekam noch mehrere Schläge in das Gesicht und in den Magen bevor er mit einem Röcheln zusammenbrach. Blut lief ihm über das Gesicht.
Erinnerst du dich, hörte er eine Stimme über sich, an die Bauersfamilie die du kaltblütig abgeschlachtet hast? Ich gehörte zu dieser Familie, doch als du auftauchtest war ich gerade bei de Jagd. Du wirst dafür bezahlen was du damals getan hast.
Sinthoraz erinnerte sich an diesen Abend. Die Sonne stand schon sehr tief als er zu dem Haus der Familie kam. Damals hatter er erst Stunden zuvor bei dem Training das sein Vater überwachte, erkannt wie mächtig er wahr. Sein Vater konnte seine Macht kaum noch beherrschen. Berauscht von dieser Erkenntniss hatte er sich aufgemacht seine Macht weiter auszukosten.
Noch heute hatte er Albträume davon und er hörte ihre Schreie aufs neue. Manchmal wenn er in das Feuer des Kamins sah, sah er schwarze Flammen ein Haus hochzüngeln, wie ein Mann mit seinem Sohn herausgestolpert kommt, vor Entsetzen die Augen aufreißen bevor auch sie durch die schwarzen Flammen vergehen.

Sinthoraz wurde wieder auf die Beine gehoben und vorwärst geschleift.
Wenn dieser Mann tatsächlich zu dieser Familie gehörte, dann würde er gewaltig in der Klemme stecken wenn ihm nicht sofort was einfiel.
Genau in dem Moment in dem er das dachte, spürte er wie der Zauber Banmors der seine Magie unterdrückt hatte verschwand und sie ihn langsam, wie eine Woge durchflutete.
Er grinste diabolisch. Es wurde Zeit das er hier verschwand.
______________________________________

Trin schaut den Herrscher erstaunt an. Mit soetwas hatte sie nun wirklich nicht gerechnet. Doch zum Reden kam sie erstmal nicht, denn die Männer erzählten sofort auf Raphaels Befehl hin wie der Schattenkrieger aussah. Doch im Grunde konten sie ihn doch nicht wirklich beschreiben, denn als sie da waren hatte er noch seine Kapuze über den Kopf gezogen. So konnten die Männer nur sagen wie groß ungefähr der Mann war, welche Klamotten er trug, was in diesem Fall ein Umhang mit einer Kapuze war. Ausserdem erwähnten die Beiden das schwarze Pferd.
Nun schwiegen die Beiden wieder und Trin übernahm das Reden. Ihr seid sehr genau das was man von einem Herrscher erwartet. Ihr wisst viel über euer Volk. Nun. Ja ich habe diesen Schattenkrieger verschwiegen und ich gebe es sogar zu. Nun ihr fragt mich warum. Dieser Schattenkrieger ist verbotener Weise in den Sumpf geritten. Aber doch nur um das Grab seiner Mutter, welches sich nun mal Unglücklicherweise genau dort befindet, zu besuchen. Das Grab, welches diese zwei Grabschänder am schlimmsten verwüstet haben. Nun ich sah keinen Grund ihn zu erwähnen. Hat er doch schon genug Strafe damit bekommen, das er nun das Grab wieder herichten darf. Er hat nichts gesetzwidriges gemacht. Dies waren doch wohl nur die Zwei hier. Trin sah dem Herrscher dabei offen ins Gesicht.

Banmor schaute zu Varresh hinauf, als dieser ihn plötzlich doch mit Worten empfing. Ja, Varresh war sein Kind und normalerweise würde ein Vater soetwas seinen Kindern nicht antun. Doch er und Varresh waren sich noch nie grün gewesen. Und genau heute bzw. gestern hatte sein Sohn den Bogen einfach überspannt. Der Herrscher hörte das Raunen, welches durch die Reihe ging, als Varresh ihn Scheisskerl nannte und Chidori ihm: Ich hasse dich! hinterherief.
Oh keine Sorge ich werde ihr nichts antun. Wie du sagtest. Sie ist mein Kind, sagte Banmor laut. Doch dann schritt der Herrscher aufs Podest und ließ Llael kurz seine Tätigkeit unterbrechen. Banmor legte seinen Kopf genau neben Varreshs und flüsterte ihm ins Ohr. Ja auch du bist mein kind. Aber du weißt sogut wie ich. Wir hatten noch nie ein gutes Verhältnis. Und dies hier hast du dir selbst zuzuschreiben. Wie oft habe ich dir gesagt nicht in den Sumpf zu gehen. Und dann auch noch zu den Lichtwesen. Und kaum warst du dort gibts Tote. Wie gesagt, irgendwas muss dich ja mal zur Vernunft bringen, bisher hat alles andere nichts gebracht.
Kurz danach richtete sich Banmor wieder auf und schaute Llael an. Weiter machen, fügte der Herrscher grimmig hinzu, während er das Podest wieder verließ und sich zu seiner Wache stellte.
Kaum an der Stelle angekommen verkündete er für alle hörbar. Dies ist ein Exempel. Wer es wagt in den Sumpf zu gehen oder Lichtwesen zu töten wird ebenfalls keine Gnade erwarten können.

_________________
Silence in Dark



Zuletzt von Fial-Dark am Mo Mai 23, 2011 5:11 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://dsmclan.forumieren.de
Fial-Dark
Schattenlord,Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 10858
Anmeldedatum : 16.09.09
Alter : 33
Ort : Vorm Rechner

BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 2:01 am

Nun riss Varresh entgültig der Geduldsfaden. Es war ihm sehr wohl kalr das sein Vater ihn nie wirklich leiden konnte für das was er war und für das was in seinem Kopf vorging. Banmor der Dämon reiner Rasse hatte nach dem Recht der Dämonen einen fatalen Fehler gemacht. Er hatte sich mit einer Menschlichen Frau zusammengetan und aus dieser unheilvollen Ehe entstanden zwei Kinder.
Zwei von Blute der Menschen und Dämonen zugleich. Als Banmor bewusst würde wie sehr sein Ruf darunter zu leiden hätte käme dies ans Tageslicht, tötete er die Menschenfrau und gab vor sie seie verschwunden.
Doch Varresh kannte die Wahrheit. Seine Augen sahen die Klinge die durch den Leib seiner Mutter trieb. Er hörte ihre lezten Worte als sie Banmor dafür verfluchte.
Doch als Kind konnte er nichts anderes Tun als darüber zu schweigen.
Dies waren die letzen seiner Erinnerungen bevor man ihn alles vergessen ließ und Hass in sein Herz pflanzte.
Das reicht!! knurrte er. Warum ziehst du dich nun wieder zurück und versteckst hinter deinen Wachleuten? Ja Vater ich konnte dich nie leiden und ich weiß es beruht auf Gegenseitigkeit. Aber du der große Dämonenlord solltest wissen warum ich dies tue. Dein Verrat wiegt schwerer als der meine. Ich habe niemanden getötet und mich an deine verfluchten Regeln gehalten. Und das ist der Dank?
Im Gegensatz zu dir ehre ich meine Mutter noch und ich werde mir das von dir nicht verbieten lassen. Du der sich einen Menschen als Frau suchte. Du der alles verbargt vor deiner Rasse. Und alles was du noch zustande gebracht hast als du deinen Fehler bemerktest, war sie zu töten um sie in Vergessenheit geraten zu lassen. Ich stand dabei. Ich habe dich gesehn. Du magst vieleicht versucht haben mir die Erinnerung daran zu nehmen doch du bist gescheitert. Mörder seiner eigenen Gemahlin. Du brachtest das Menschblut in unsere Familie und deine Hand brachte ihr den Tod und jetzt komm und sag mir ins Gesicht das ich Lüge.
Wenn du mich wirklich zum Schweigen bringen willst Vater so musst du mich töten.
Varreshs Augen funkelten trotzig.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Der Herrscher schaute seinen treuen Diener an, welcher ihn auch sogleich zurück nickte, so als ob er verstanden hat, was Raphael mit seinem Blick sagen wollte. Der Lichtlord wandte sich wieder an die zwei Diener und der Elfin. Wie ich vermutet habe. Ich weiß genau welcher junge Mann sich hinter dem Schattenkrieger verbirgt. Aber das ist glaube ich nicht weiter wichtig. Seine Stimme klang nun etwas boshafter. Viel wichtiger ist was ihr beiden im Sumpf getan habt. Dafür werdet ihr bestraft. Womit? Das weiß ich noch nicht genau. Vorerst sollte der Kerker ersteinmal genügen. Er wurde lauter. WACHEN! Führt die beiden ab und sperrt sie in den Kerker. Sofort eilten die Wachen herein und führten die beiden Diener ab. Nach wieder Ruhe im Thronsaal eingekehrt war wendete sich Raphael an Trin. Es tut mir leid, Trin. Ich habe noch nie an deiner Loyalität gezweifelt. Ich hoffe du kannst es den Wachen verzeihen, dass sie so gehandelt haben. Dafür werde ich mir auch noch etwas einfallen lassen. Er lächelte sie sanft an. Nun eine andere Frage an dich. Warum bist du nicht mit Shaian in Vin?

Chidori sah wie Banmor sich Varresh näherte. Was hat er nur vor? Was bezweckt er damit? Warum hasst er uns so sehr? Ich verstehe es nicht...! Sie biss sich auf die Lippen. Halte bloß durch Varresh. Schlagartig fiel ihr Sinthoraz ein. Sie musste ihn aus dem Kerker befreien. Aber erst einmal heißt es aus dem Zimmer zu verschwinden. Den Haupteingang ihres Zimmer konnte sie zur Flucht nicht verwenden, weil dieser von Banmor's Männer strengstens bewacht wurde. Da blieb nur noch der Geheimgang in ihrem Zimmer. Sie wendete sich vom Fenster ab und ging schnurstracks auf ihren Wandschrank zu. Den öffnete sie und ging hinein. Chidori schloss schnell die Tür hinter sich und kämpfte sich durch ihre Sachen bis zur hintersten Wand durch. Dort stand ein kleines Regal zur Tarnung. Sie schob einige Bücher beiseite und zog den Hebel, der eine weitere Tür öffnete. Schnell huschte sie hindurch und lief einen dunklen Gang bis zu den Kerkern entlang. Die vor kurzem geöffnete die Tür schloss sich in dem Moment, als sie hindurch lief. Unten im Kerker angekommen sah sie ein anderes Schauspiel, als erwartet...

_________________
Silence in Dark



Zuletzt von Fial-Dark am Sa Feb 06, 2010 11:52 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://dsmclan.forumieren.de
Fial-Dark
Schattenlord,Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 10858
Anmeldedatum : 16.09.09
Alter : 33
Ort : Vorm Rechner

BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 2:07 am

von Sinthi:
Sinthoraz wurde von den Wachen durch einen langen, von Fackeln gesäumten Gang geschleift.
Sag mal, wand sich einer der Wächter an einen anderen, kommt es mir nur so vor oder ist es wirklich extrem kälter geworden?
Ja, mir ist es auch schon aufgefallen aber ich dachte es liegt an diesem Kerker.
Der Anführer der Wächter ging mit drei weiteren seiner Männer einige Schritt vor dem Magier und sann über die Foltermethoden nach die er gleich anwenden würde.

Sinthoraz spürte wieder dieses brennende Verlangen das ihn schon seit seiner Kindheit beherrscht und das er versuchte unter Kontrolle zu halten..das Verlangen nach Blut.
Er roch sein eigenes Blut, spürte wie es sein Gesicht herunterlief und eine kleine Spur hinter ihm nach sich zog.
Ein Summen machte sich immer mehr in seinem Kopf breit.
Der Magier keuchte schwer bei dem Versuch sich unter Kontrolle zu halten. Nicht nur das er hier weg musste, er musste auch noch seinen Blutdurst unterdrücken.
Sein Blut pulsierte in seinen Adern, es schien regelrecht zu kochen und aus dem Summen wurde eine Stimme die rief, Blut..gib mir..Blut.
Und mit einmal wurde sein restlicher Wille wie von einer Welle weggerissen.
Sinthoraz verkrampfte sich und bäumte sich auf so das die beiden Wächter sich bemühten ihn festzuhalten.
Gerade wollte einer der beiden den Magier gewaltsam ruhig stellen, als dieser in sich zusammensackte und nur noch von den beiden Wächtern an den Armen gehalten wurde.
Es herrschte absolute Stille in dem Gang das nur durch das Knistern der Fackeln an den Wänden unterbrochen wurde.
Da erklang ein leises Kichern das immer lauter wurde bis es zu einem irren Lachen wurde.
Der Anführer kam ein paar Schritt zurück bis er wie angewurzelt stehen blieb und sich blankes Entsetzen auf seinem Gesicht spiegelte.
Sinthoraz hob langsam den Kopf. Glühend rote Augen sahen dem Anführer der Wache entgegen und ein wölfisches Grinsen umspielte das Gesicht.
Mit einem Schlag wurde alles dunkel, die Fackeln an den Wänden verlöschten und tauchten den Gang in absolute Finsternis.

Die beiden Wächter sahen sich schockiert um. Noch immer hielten sie die Arme des Magiers. Ein irrsinniger Schmerz durchfuhr sie plötzlich und sie schrien auf.
Einer der beiden ging zu Boden. Er hörte neben sich ein Geräusch so das sich sein Magen umdrehte, gefolgt von den gurgelnden Lauten seines Kollegen.
Voller Panik drehte der Mann seinen Kopf hin und her. Ein Paar rot glühende Augenpaare war das letzte was er sah.

Der Anführer stelle sich zwischen seine Männer und starrte angestrengt in die Finsternis als er das Schreien seiner Männer hörte.
Dann herrschte Stille. Plötzlich hörte er Schritte auf sich zukommen.
Ein lautes Rauschen ertönte und der Gang wurde erleuchtet. Die Lichtquelle stammte von einer kleinen schwarzen Kugel in der Hand einer dunklen Gestalt deren Umrisse in den Schatten nur zu erahnen waren. Das Flackern der Schwarzen Feuerkugel tauchte den Gang in ein seltsames Licht.
Dann ging alles sehr schnell. Die Gestalt streckte die Hand mit der Flammenkugel aus und aus ihr lösten sich drei schwarze Flammenblitze.
Sie schlugen in die Körper der Leute des Anführers ein und hinterließen ein Faustgroßes Loch an dessen Rändern noch das Feuer loderte.
Der Anführer ließ sich auf die Knie sinken und sah unter Tränen der näher kommenden Gestalt entgegen. Es schien als würden die schwarzen Flammen sie umspielen.
Als die Gestalt vor ihm stand, wimmerte er nur noch.
Sinthoraz strecke eine Hand aus und umschloss damit den Hals des Mannes. Mit Leichtigkeit hob er ihn vom Boden hoch so das seine Füße den Boden nicht mehr berührten.
Ein Brennen machte sich an seinem Hals bemerkbar und er sah mit Entsetzen das die Flammen nun die Hand die ihn gepackt hielt umspielten und sich in seinen Hals langsam brannten. Die Augen Sithoraz beobachteten die Veränderung des Halses mit kalter Neugier. Deine Familie erwartet dich, flüsterte er. Der Anführer schrie vor Angst und Schmerz und sein Schrei durchlief den ganzen Gang bis es aprubt endete.
Sinthoraz kniete sich neben dem Leichnam hin und genoss für einen Moment das Gefühl seiner Macht. Er sah zu den drei leblosen Körpern der Wächter. Das Feuer hatte die Löcher in ihren Körpern noch um ein vielfaches vergößert. Was davon übrig war dampfte nun vor sich hin. Dabei war er im Vergleich zu den Wachen die ihn festhielten noch zurückhaltend gewesen.
Er schloss die Augen und genoss den Geruch von frischem Blut.

_________________
Silence in Dark

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://dsmclan.forumieren.de
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Blutkrieg   

Nach oben Nach unten
 
Blutkrieg
Nach oben 
Seite 2 von 16Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3 ... 9 ... 16  Weiter

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
DsM :: Fantasy Rpgs :: Rpg-Bereich :: Blutkrieg-
Gehe zu: