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 Blutkrieg

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Fial-Dark
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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:47 pm

Das 16-jährige Mädchen war in ihrem Zimmer und packte ihre Sachen, als plötzlich Sinthoraz in der Tür stand. Sie schulterte ihren Rucksack und drehte sich um. Du kannst mich nicht aufhalten! Ich gehe jetzt erstmal zu dem Dorf zurück, um mich bei ihnen zu bedanken. Schließlich haben sie eine Menge für mich getan. Chidori schritt an ihm vorbei. Auf ihrer Schulter saß Archi, der sie wieder einmal begleiten würde. Sie entfernte sich immer weiter von dem Zimmer und ließ Sinth einfach an der ihrer Zimmertür stehen. Du darfst mich aber gerne begleiten, wenn du das möchtest. Noch einmal wandte sie sich um und lächelte ihn an.
Schließlich begleitete er sie doch und die beiden machten sich nun auf ins Dorf.
So allmählich verließen sie Drakar. Am Eingang kam ihnen eine Person in einem schwarzen Umhang entgegen. Sie trug eine Kapuze. Die kleine Hexe und der Magier schauten sich an und zuckten gleichzeitig mit den Schultern. Sie ließen diese Person einfach passieren, denn es interessierte sie nicht wirklich was mit ihr passiert.

Dekar, Thingosil und Kaiden kamen nun in Shima an. Dort herrschte völliges Chaos. Was ist denn hier passiert? wollte Dekar nun wissen. Ganz Shima war auf dem Innenhof verteilt und beteten. Dekar legte den Kopf schief. Ähm, haben wir was verpasst? fragte er nun eine Wache, welche ihm gerade entgegen kam. Dekar, Kaiden und Thingosil welch ein Wunder! Sie sind endlich hier. Die Wache sah die drei jungen Männer an. Wo ist Shaian? Dekar senkte den Kopf. Wenn wir das wüssten! Er ist nochmal umgedreht, um Trin zu holen. Seitdem haben wir ihn nicht mehr wieder gesehen. seufzte Dekar. Aber was ist denn nun hier passiert? Warum beten diese Menschen hier? Die Wache seufzte ebenfalls. Es ist etwas schreckliches passiert. Unser Lord Raphael ist plötzlich schwer krank geworden. Er ringt mit dem Tod. Sein Herz hört immer mal wieder auf zu schlagen. Die Bewohner von ganz Shima beten nun dafür, dass er am Leben bleibt. Dekar sah die Wache mit entsetztem Gesicht an. Was? Aber...? Wie kann...das sein? Der Krieger konnte es nicht glauben. Was würde Shaian sagen wenn er das wüsste. Und wieso war er noch nicht hier? Ich hoffe Shaian taucht hier bald auf.

Joshua saß immernoch an dem Bett seines Herrschers. Raphael hatte sich schon seit Stunden nicht mehr gerührt. Doch plötzlch fing er an zu reden: Shaian! Wo bist du? Banmor....too...oo.ooo.ot....! Er fing an zu schwitzen an. Joshua sprang sofort auf. Mein Lord sie sind wach! Schnell besorgte er ein handtuch und tupfte die Stirn seines Herrschers ab. Dieser war nun wieder in einem tiefen Schlaf gefallen.

Shaian und Trin hatten sich einem der Gasthäuser eines Dorfes niedergelassen. Während Trin das Bett bekam, schlief der Lichtkrieger auf einen harten, aber doch recht bequemen Stuhl. Bevor er einschlief gingen ihm einige Sachen durch den Kopf. Was wird nun aus Trin und seiner Freundschaft? War es ein Fehler sie zu küssen? War es ein Fehler ihr zu sagen, dass er sich in sie verliebt hatte? Fühlte er wirklich so? Oder war er nur verliebt in die Liebe? Fühlte er sich einfach nur von ihr benachteiligt, weil sie sich mehr um diesen Varresh sorgte, als um ihren besten Freund? Shaian Lowane hatte in seinem Leben noch nie mit der Liebe zu tun. Frauen interessierten ihn nicht besonders. Doch das änderte sich schlagartig als er Trin bei dem Fest der Lichtkrieger wieder sah. Wieso wusste er selber nicht! Es gab eine Menge Frauen, die an ihm interessiert waren. Doch nichts außer seine Freunde, Familie und das Training, war im wirklich wichtig.
Irgendwann schlief er ein und träumte davon, dass er an einem Abgrund stehen und von Varresh dort hineingeschubst würde. Trin stand neben ihm und lachte. Während er schlief verspürte er etwas warmes auf seiner linken Wange. Kurz lächelte er, schlief aber dennoch weiter.
Einige Zeit später klopfte es an der Tür, eine Frau platzte in das Zimmer und weckte den Lichtkrieger. Hmm was? Shaian sah sich um. Die Frau hatte recht. Trin war tatsächlich nicht mehr hier. Aber wie kann das sein? Sie ist doch verletzt. Er fasste sich an den Kopf. Versteh einer die Frauen. Er seuftze. Plötzlich kam noch jemand in das Zimmer gestürmt. Es war eine Elfe mit blondem Haar und sie ähnelte stark seiner besten Freundin Trin. Shaian musterte die fremde Frau. Du kennst Trin? Er stand seufzend auf und ging auf sie zu. Scheint so. Tja da kommst du leider etwas zu spät. Sie ist nicht mehr hier.Und weiß auch nicht wohin sie gegangen ist.

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Varresh lies die Elfe los dann sah er an sich herunter. Da stand er doch wirklich nun Oberkörperfrei vor ihr. Was genau willst du mit mir bereden? Er lief zu dem Stuhl und schnappte sich sein Oberteil um es gleich darauf anzuziehen. Ja anscheinend war ich dort aber ich kann mich nicht daran erinnern. Frag mich nicht warum das so ist.
Ich habe das Gefühl ich weiß einiges nicht.
Er sah sie Aufmerksam an. Was hast du damit zu tun, Elfe?

Kaiden starrte auf die betende Menschenmasse. Er konnte es nicht fassen das Lord Raphael im sterben lag. Was war geschehen? Er hatte miterlebt wie Banmor von einem Schattenkrieger getötet wurde der, wie sich herausstellte auch noch der Mörder seines Bruders war und dazu noch der Sohn des dunklen Lords.
Und nun lag der Herscher der guten Seite im sterben. Kaiden konnte es nicht verstehen.

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Trin stand nun wieder auf ihren Füßen und sah mit einem kurzen Grinsen zu wie Varresh sich sein Shirt wieder anzog. Du vergisst. Ich habe dich länger als eine Minute oben ohne gesehen. Trin ging zu Varresh welcher immernoch an dem Stuhl stand. Du hast doch sicher nicht dagegen. Ohne eine Antwort abzuwarten setzte sich die Elfe auf den Stuhl. Hmmm. Du kannst dich also nicht erinnern? Ich mich dafür umso mehr. Auch wenn es für mich doch ein kleiner Schock war herauszufinden das der Junge, welchen ich bei dem Überfall in Lorien festhielt, eigentlich du warst. Trin schaute Varresh in die Augen. Aber ich muss zugeben, du hast die gleichen Augen, auch wenn sie heute etwas anderes ausstrahlen. Die junge Elfe seufzte. Vor genau 17 Jahren, ich war gerade 4, wurde meine Heimat Lorien überfallen. Damals wurden einige Kinder einfach entführt. Du warst auch dabei. Ja du hörst richtig. Du hast mal in Lorin gelebt. Zusammen mit deiner Mutter. Sie war eine schöne Frau.

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Varresh sah sie starr an. Dann aber hatte er sich schnell wieder im Griff und lies sich auf die Bettkante sinken. Also ist es doch war, was Banmor mir erzählt hatte kurz vor seinem Tot. Nur warum erinnere ich mich nicht daran? Er machte eine kurze Pause dann setzte er fort. Ich erinnere mich daran das er meine Mutter tötete doch ich habe geschwiegen, was aber davor geschah ist mir schleierhaft. Ich weiß nur das ich meine Mutter geliebt habe.
Es ist fast so als hätte jemand meine Erinnerungen ausgelöscht. Alles was ich noch weiß ist das ich als Kind ein hartes Training hier in Drakar durchleben musste.
Viele sind daran zu grunde gegangen. Sagen wir einfach mal die Schwachen.
Aber warum erzähle ich dir das eigendlich du gehörst der Lichtseite an. Eigendlich sollte ich dich hier und jetzt töten. Immerhin bist du hier eingedrungen. Wie auch immer ich werd mal mit den Wachen reden müssen.
Er schnaubte verächtlich.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:48 pm

Die junge Elfe sah den Schattenkrieger genau an. Dann musste sie lachen. Deine Wachen können nun wahrlich nichts dafür. Ich habe sie doch nur ein klein wenig auf einen imaginären Lichtkrieger gehetzt. Sie tun also nur ihren Job, würde ich sagen. Doch dann schaute Trin wieder ernst. Naja. Es ist wahr, dass ich hier eingedrungen bin. Doch hatte ich eine andere Wahl? Du hättest mich doch eh nie empfangen. Ich wäre doch gleich an den Stadttoren erschlagen worden. Schließlich habe ich diese nette Wunde auch zugefügt bekommen, obwohl du sagtest ich solle Laufen gelassen werden. Du warst mir was schuldig. Trin lächelte nun kurz. Nun, egal. Ich habe keine Ahnung warum du es erzählst. Ich kann schließlich nicht hellsehen. Hmmm. Mich töten? Naja aber dann kann ich dir ja nicht erzählen wie du damals nach Lorien gekommen bist. Oder etwas anderes, was du nicht mehr weißt. Die Elfe schaute nun wieder direkt in seine Augen. Ich hätte es nicht gedacht. So lange suche ich nun schon. Und nun endlich habe ich einen der verlorenen gefunden. Und übrigens, mein Name ist Trin. Ich kenne deinen ja nun auch. Da ist es nur fair.

Die junge Elfe schaute Shaian verwirrt an. Wie Trin ist nicht da? Wo ist sie? Wo ist meine Schwester? Plötzlich bekam die junge Frau einen wütenden Gesichtsausdruck. Sie ist verletzt und du weißt nicht wo sie ist? Was bist du den für einer? Anstatt zu schlafen hättest du auf meine Schwester achten müssen. Mit leichten Tränen in den Augen sank die Elfe auf das leere Bett. Was wen ihr was passiert? Nun habe ich gedacht ich hätte sie endlich gefunden.

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Das du noch verwundet worden bist ist bedauerlich liegt aber nicht in meinen ermessen. Was kannst du mir denn darüber erzählen was ich nicht weiß? Immerhin warst du selbst nur ein Kind. Kann denn ein Dämon unter Menschen und Elfen unbemerkt leben? Würde mich wundern. Und was erhoffst du dir nun? Dann hast du vieleicht eines der Kinder gefunden, zurückbringen kannst du es nicht.
Varresh sah sie mit durchborenden Blick an.

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Mit einem ausdruckslosen Gesicht schaute Trin Varresh an. Wer hat was davon gsagt das ich dich zurückbringen will? Ja ich war ein Kind. Doch solche Ereignisse lassen sich nicht einfach vergessen. Oh du lebtest normal unter uns. Deine Mutter war ein Mensch. Daals waren schwere Zeiten. Viele waren des Krieges überdrüsig. In Lorien war der einzige Ort wo dieser Krieg noch nicht hingekommen war. Viele wurden damals aufgenommen. Trin stand auf und ging zum Fenster. Nach einem kurzen Blick nach draussen drehte sie sich wieder um und schaut Varresh an. Und nun zu deiner Frage. Ehrlich gesagt erhoffe ich mir gar nichts. Ich denke ich wollte einfach mal mit dir reden. Frag mich nicht warum. Aber seit unserem ersten Treffen geisterstes du immer irgendwie in meinen Gedanken rum. Wer weiß voran es liegt. Aber seit dem Treffen hatte ich auch wieder die Träume vom brennenden Lorien.

Träume eines brennenden Dorfes. Er teilte sie. Alles deutete nun darauf hin das er wirklich einmal in Lorien gelebt haben musste. Aber warum. War er nicht ein Kind Drakars? Was war nun Lüge und was die Wahrheit? Varresh wusste es nicht mehr.
Ich denke du solltest jetzt gehen , Elfe. Ich denke du wirst es heil hier heraus schaffen. Immerhin hast du dich ja bis hier hin geschlichen. Er deutete auf die Tür. Varresh wollte nur noch alleine sein.

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Trin lächelte. Wie ihr wünscht Lord Varresh, neuer Herrscher von Drakar. Damit machte sie einen eleganten Knicks. Sie wendete sich von ihm ab und ging zur Tür, welche sie öffnete. Bevor sie herausging drehte sie sich nochmal um. Lustig. Normalerweise bin ich die Kälte in Person, doch bei dir bin ich irgendwie anders. Achja. Wenn du dir schon dein Shirt wieder anziehst, dann pass auf das es richtig rum ist. Mit einem freudigen Lächeln im Gesicht verließ Trin das Zimmer und schloss de Tür hinter sich.
So elegant wie sich sich eingeschlichen hatte, kam sie auch wieder aus dem Haus raus. Nach wenigen Minuten hatte sie sogar die Stadtgerenze von Drakar erreicht. Mit einem letzten Blick zurück machte sich die Elfe auf den Weg zurück.

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Nach langer Zeit erwachte Arsinoe im Stall.Es mußte früh am Morgen sein,wie er am emsigen Treiben im und vor dem Stall bemerkte.
Habe ich wohl ein wenig zu lange geschlafen,ging es ihm durch den Kopf.Seltsame Träume hatte ich. Vermutlich ließen diese mich nicht schnell erwachen.

Er ging aus dem Stall und betrachtete die Gegend.Irgend etwas ist verändert.Gestern war hier doch alles verwüstet.Er sprach den nächst besten Bewohner an was in der Nacht nach der Ermordung passiert sei, da es hier wieder sauber und ordentlich sei.Erstaunt bekam er zu hören,daß der Tod von Banmor nun schon über eine Woche hersei und Varresh zum neuen Herrscher gekrönt wurde.Verstört darüber irrte Arsinoe weiter um sich umzusehen.
Was ist nur mit mir los? Warum schlief ich nur solange?Er ging zurück zum Stall und fragte den Knecht.Warum hast du mich nicht geweckt?Wie könnte ich nur über eine Woche schlafen ohne das es hier das Treiben im Stall nicht bemerkt wurde?Ihr wurdet sehr wohl bemerkt,Herr, sagte der Knecht. Aber als wir euch wecken wollten ließ euer Pferd es nicht zu.Es wollte niemanden zu euch vorlassen und wir konnten es auch nicht ablenken oder gar von eurem Lager vorlocken.Er verneigte sich und ging dann seiner vorherigen Arbeit nach.

Arsinoe setzte sich an Rekjas Seite.Was war hier nur los mein Freund.Rekjas stieß ihn leicht mit seinem Kopf an und Arsinoe fielen wieder seine Träume ein.An einem bestimmten punkt wurde Rekjas sehr unruhig so das Arsinoe ihn verwirrt ansah.Wieder dachte er an diese Szene seines Traumes und wieder begann das Pferd unruhig mit den Hufen zu scharren.
Willst du mir damit etwas sagen? Rekjas bewegte sein Haupt.Dann werde ich also versuchen dem nach zu gehen was ich im Traum sah.Wieder nickte Rekjas.

Am Abend ging Arsinoe zu dem Platz wo das Podest stand.Auf dem Weg dorthin begegneten ihm einege Anwohner.Eine in schwarz gekleidete Frau welche in den Herrscherhaus verschwand,Wachen die in eine Gasse liefen und der ein oder andere der aus den Wirtshäusern der Umgebung kam.Bis auf diese Personen war es am Platz leer also wartete er bis er ganz allein war und begann seine Beschwörungen.Ich hoffe nur das es noch nicht zu spät ist und ich einen gut erhaltenen Geist des ehemaligen Herrschers bekomme.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:48 pm

Die ganze Nacht liefen der Magier und die Hexe durch einen dunklen Wald. Schließlich wurde es wieder Tag und die beiden beschlossen erstmal eine Rast einzulegen. Sinth entfachte ein Lagerfeuer und beide ließen sich daran nieder. Chidori fing an in ihrem Rucksack zu kramen. Ähm Sinth? Ich wollte eigentlich, nachdem wir im Dorf waren, noch woanders hin. Und ich wollte mal deine Meinung einholen. Sie holte mehrere Fetzen heraus. Du weißt doch noch sicherlich, als du zu mir kamst, bezüglich eines Tempels. Naja...nachdem mein Vater nun das zeitliche Gesegnet hatte, habe ich mich mal ein wenig in den Akten umgeschaut. Mein Bruder interessiert sich dafür ja sowieso nicht. Jetzt holte sie noch zwei Blätter mehr aus ihrem Rucksack heraus. Wie dem auch sei. Ich bin auf etwas gestossen, was für dich interessant sein dürfte. Einmal diese Karte hier... Sie übergab ihm die Fetzen. ...und dazu diese Informationen dazu. Es war wirklich nicht leicht daran zu kommen, ich musste dafür mehrere Schlösser knacken. Sie grinste verlegen und gab ihm auch noch die Informationsblätter. Allerdings werde ich daraus nicht schlau. Es ist in einer Sprache geschrieben, die selbst ich nicht verstehe. Vielleicht kannst du es ja entziffern.

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Shaian starrte die fremde Elfe an, als diese ihn anschrie und kurz Zeit in Tränen ausbrach. Das Dienstmädchen hatte die beiden in den Zimmer alleine gelassen. Shaian seufzte und setzte sich neben sie. Ist ja gut. Ihr geht es sicher gut. Er legte einen Arm auf ihre Schultern. Es tut mir leid... das ich sie nicht aufhalten konnte, aber ich bin die ganzen Tage durchgelaufen ohne zu schlafen. Deshalb habe ich es wohl nicht mitbekommen, als sie das Zimmer verließ. Ich war wohl zu fertig und zu schwach. Wenn ich gewollt hätte, dann hätte ich sie definitiv auf gehalten. Das musst du mir glauben. Er schaute aus dem Fenster. Sie wird schon ihre Gründe haben. Dann schaute er wieder zu der Elfe. Du sagtest Schwester? Trin ist also deine Schwester?
Die Elfe wollte gerade antworten, als ein Falke, durch das offene Fenster, ins Zimmer hereinstolperte. Er trug einen Brief bei sich. Shaian sprang schlagartig auf und nahm ihn diesen ab. Er las den Brief und sein Gesichtausdruck wurde immer entsetzter. Was? Vater liegt im Sterben? Shaian schaute den Vogel an. Dieser schaute nun etwas betrübt drein. Aber wie...? Wie...kann das sein? Er schnappte sich seine Sachen. Dann wandte er sich nochmal an die junge Elfe. Es tut mir leid, wegen Trin. Aber ich muss jetzt zu meinem Vater nach Shima. Das verstehst du doch sicher. Ohne ihre Antwort abzuwarten flüchtete er aus dem Zimmer. Er machte sich nun auf den Weg nach Shima. Der Falke folgte ihm.

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Varresh schreckte aus seinen Träumen auf. Er spürte eine Präsenz. Wie konnte er nur hier einschlafen. Direkt auf dem Thron. Der Halbdämon musste sich eingestehen das er in lezter Zeit wenig geschlafen hatte. Zuviele Gedanken kreisten in seinen Kopf herum. Das musste sich ja nun bemerkbar machen. Die Präsenz verstärkte sich zusehens. Das konnte doch nicht sein.
Varresh sprang auf und verlies den Thronsaal. Auf den Weg zum Platz kam ihm der Söldner Lleal entgegen.

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Llael war ziemlich zeitig aufgestanden und durch die Stadt geschlender. Mit einem Mal sah er Varresh, wie dieser schnellen Schrittes in Richtung Podest ging. Der Mensch folgte ihm und schloss mit ihm auf. Varresh, du hast zwar sicher gerade was anderes vor. Doch ich muss nachher mal mit dir sprechen. Oder doch gleich. Ich bin nicht der Typ für sowas, doch ich danke dir. Dafür das du mir meine Haut gerettet hast. Wenn du irgendwie mal hilfe oder sonstwas brauchst. Dann sag Bescheid. Noch während die beiden liefen, kamen sie am Podest an.

Trin hatte es geschafft. Sie war wieder in dem Dorf angekommen wo Shaian sie hingebracht hatte. Es hatte eine Weile gedauert, doch auch hier waren die Portale hilfreich gewesen. Zu Trins Glück hatte sich eins genau in der Nähe des Dorfes befunden. Es war nun später morgen und auf den Strassen herrschte geschäftiges Treiben. Shaian würde garantiert sauer sein. War sie doch mitten in der Nacht einfach verschwunden. Plötzlich hörte die junge Elfe zwei Bewohner reden. Was sie da allerdings hörte gefiel ihr ganz und gar nicht. Oh Gott. Lord Raphael. So schnell sie konnte rannte Trin zu dem Gasthaus. Kaum durch die Tür geshritten wurde die Elfe von einer Frau angesprochen. Sie sind ja wieder da. Ihr Begleiter ist schon aufgebrochen. Er hatte es anscheinend sehr eilig. Ihm ist eine Elfe gefolgt. Trin schaute erstaunt. Shaian und eine andere Elfe? Soweit sie wusste, kannte er doch nur sie wirklich persönlich. Trin bedankte sich für die Infrmation und verließ das Gasthaus wieder. Wenn sie richtig vermutet, dann war Shaian auf den Weg nach Shima. Und da er in Eile zu seien schien, hatte er sicher auch davon gehört.

Die junge Elfe sah Shaian an und ihr lief eine Träne übers Gesicht. Tut mir Leid. Ich war nur so froh, dass ich sie endlich gefunden hatte. Und dann musste ich feststellen, dass sie verschwunden ist und das obwohl sie verletzt ist.Auf Shaians Frage das Trin eine Schwester hat nickte die Elfe. Gerade als sie etwas sagen wollte kam ein Falke an und hatte einen Zettel mitgebracht. Die junge Elfe konnte nicht so schnell reagieren wie der Mann auch schon aus dem Zimmer gerant war. Hey!!! Warte, rief sie ihm nach und folgte ihm auf die Strasse. Ich komme mit. Wenn ich dich begleite habe ich sicher eher die Chance Trin zu finden. Ich bin übrigens Lin, Trins jüngere Schwester. Und du bist?

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Als Lleal sich bei Varresh bedankte blieb dieser kurz erstaunt stehen.
Damit hätte er nun nicht gerechnet. Dann nickte er ihm zu.
Mein Vater hätte dich hinrichten lassen und mich wahrscheinlich ein anderen mal an den Pranger gestellt. Es wäre beim gleichen geblieben. Er wollte mich loswerden und das was du getan hast hat er dafür gleich genutzt. Seine Ehre durfte nicht befleckt werden. Mehr war es doch nicht. Er drehte sich weg und sie liefen weiter.
Söldner mit dir wäre ein guter Mann für Drakar verloren gegangen, deswegen bereue ich meine Entscheidung nicht. Das tut nur mein Rücken. Er grinste etwas wurde aber sofort wieder ernst.
Er spürte die Präsenz immer stärker werden. Als würde etwas was nicht hier sein durfte zurückgeholt. Varresh erstarrte. Asinoe! knurrte er. Dann beschleunigte er seinen Schritt.
Kurz darauf sah er den Shi Handan vor dem Podest knien. Und er spürte was er tat. Banmors ehemaliger Sklave versuchte gerade den Geist seines Meisters herbeizurufen. Varresh zögerte nicht lange und stellte sich hinter Asinoe.
Darf ich mal erfahren was du hier treibst? Ich glaube nähmlich nicht das ich das dulden werde. Als nenne mir einen guten Grund für dein Vorhaben, Shi Handan.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:49 pm

Arsinoe fühlte sich un beobachtet und war überrascht welch starke Präsens Banmors Geist hier noch hatte.Es müßte ein leichtes sein ihn erscheinen zu lassen und vielleicht ist der Geist so stabil ,daß ich ihn mit in die Sümpfe führen kann.Dort werde ich ihn befragen können ob und wie ich die Verwandlung rückgängig machen kann.Plötzlich schreckte er hoch als Varresh hinter sich hörte.
Herr,begann er zu sprechen.Ich versuche Banmors Geist zu beschwören.Wie ihr sicherlich wisst besitze ich diese Fähigkeit um mit Verstorbenen in Kontakt zu treten.Er verneigte sich kurz und überlegte wie er aus dieser beklemmenden Situation entkommen könnte und versuchte eine Täuschung.Mit unschuldiger Stimme sagte er : Wie ihr außerdem wisst wurde ich von eurem Vater vor langer Zeit aus einem verdammten Elfen und einer meiner beschworenen Geister in diese Kreatur vor euch verwandelt.Der von mir beschworene Geist war ein loyaler Anhänger der dunklen Seite und ich wollte euren Vater beschören um ihn zur Umkehrung dieses Zaubers zu befragen.Dabei schwebte mir aber nicht meine alte Form als Elf,vielmehr die des Kriegers der als Geist diese Einheit hier bildet, um Drakar weitehin treu dienen zu können.Arsinoe hoffte, daß es nicht zu durch schauen sei,wollte er doch genau das Gegenteil bewirken. Aber die Situation in der er sich befand ließ ihm keine andere Wahl, als zu lügen, um heil daraus hervorgehen zu können.
Er blickte Varresh an und versuchte etwas in seiner Miene erkennen zu können ,ob er ihm glaubt oder gleich als Verräter festnehmen ließe.

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Varresh sah ihn durchdringend an. Willst du denn wirklich wieder der Lichtseite angehören wenn du erst deine alte Gestalt wiedererlangt hast?
Es soll mir gleich sein. Doch wisse das du dann als feind Drakars verufen wirst.
Ich kann mir nicht vorstellen das du dir solche Mühen machst nur um eine andere Getalt zu erlangen, wo du doch Drakar auch in dieser Dienen kannst.
Und was ich absolut nicht ausstehen kann ist wenn man mich belügt.

Er Verschränkte die Arme vor der Brust. Glaubst du denn wirklich der Geist meines Vaters würde dir verahten wie du wieder zum Elf wirst? Du wirst seinen Geist nichts der gleichen entlocken können aber bitte ich gewähre dir diesen Versuch.
Bedenke mein Vater war ein mächtiger Dämon. Die Geister solcher Wesen haben einen eigenen Willen. Tu was du nicht lassen kannst. Aber bleib bei der Wahrheit.
Der Halbdämon machte keine Anstalten zu gehen.

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Llael war doch etwas erstaunt über Varreshs Antwort. Hatte er doch gedacht, diser würde ihn zusammenstauchen, wegen dem was er angestellt hatte. Auf die Feststellung wegen seinem Rücken vom neuen Lord Drakars musste auch der Mensch kurz grinsen. Er folgte Varresh, nur zu neugierig wohin dieser eigentlich ging. Der Mensch war erstaunt über das Bild was sich ihm bot. Banmors Diener Arsinoe kniete vor dem Podest und machte irgendetwas. Llael zog eine Augenbraue hoch während er sich die ganze Szene anschaute. Respekt, dachte sich Llael. Varresh war ja die Ruhe in Person. Dafür das der Shi Handan seinen Vater rufen wollte.

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Da seine List anscheinend bemerkt wurde,sagte Arsinoe: Ihr habt ja recht.Ich wollte versuchen das er den Bann von mir nimmt oder mir wenigsten verraten würde was ich dafür tun muß, um in mein altes Leben zurück kehren zu können.Ich weiß das ich dann Drakar und auch das gesamte Reich der Dunkelheit schnellstens hinter mir lassen muß,um nicht von irgend jemanden getötet werde.Aber ich muß es zumindest versuchen.Im schlimmsten Fall verweigert er mir die benötigte Hilfe und es wird mir nichts anderes übrigbleiben und so weiter leben wie bisher.

Da er sah das Varresh und Llael nicht von seiner Seite weichen würden, setzte er seine Beschwörung fort.Banmor erschien auch kurz darauf und Arsinoe mußte seine gesamte geistige Kraft dafür verwenden,daß dieser nicht in seiner Wut und dämonischen Gewalt aus seiner Starre erwacht und großen Schaden anrichten wird.
Sag mir,Oh Banmor,wirst du meinen Fluch von mir nehmen oder mir zumindest, für meine stets treuen Dienste, die Frage erwehren wie ich meine wahre Gestalt zurück erlange?Banmor´s Geist bewegte sich schnell und ruckartig.So einen straken Geist hatte Arsinoe in all den Jahrunderten bei keiner seiner Beschwörungen erlebt.Banmor ist wahrlich ein Dämon und seine Kraft dient ihm weit über den Tod hinaus,dachte er.Ich muß ihn beruhigen bevor noch etwas passiert.
Er konzentrierte sich auf seine Aufgabe und erwartete von Banmor´s Geist eine Antwort oder irgend ein anderes Zeichen, wie es nun weitergehen würde.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:49 pm

Banmor schaute sich um. Er war in Drakar und doch wieder nicht. Der Dämon sah vor sich seinen Diener Arsinoe knien und genau daneben, da stand sein Sohn. Sein verhasster Sohn Varresh. Banmor wollte schon auf ihn stürzten, doch irgendetwas hielt ihn an der einen Stelle. Fauchen, das war zu hören, als Banmor Arsinoe wütend anstarrte. Du elendes Gewürm willst dies von mir wissen? Warum sollte ich dir das sagen, Shi Handan? Pah, du bist nur noch ein Schatten deiner Selbst. Es gibt kein Zurück mehr für dich. Dein Körper ist in den langen Jahren schon längst vergangen. Du bist und wirst auf ewig ein Shi Handan bleiben. Abermals wollte sich Banmor bewegen, doch wieder schaffte er es nicht. Der Dämon starrte seinen Sohn mit einem todesverachtenden Blick an. Wie kannst du es wagen? Du missratener Bengel. Dann starrte Banmor nochmal Arsinoe an. Nur um dann alle unvollrichteter Dinge wieder zurückzulassen.

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Mit letzter Kraft ließ Arsinoe Banmor´s Geist verschwinden. Gerade noch am Rande der Erschöpfung, denn wenige Augenblicke später wäre der Geist aus seinem Bannfeld entkommen. Fassungslos ging er diesen Moment noch einmal durch. Ich werde nie wieder meine Gestalt zurück erhalten. Was soll ich den jetzt nur tun? Hier gefangen in einer Kreatur nicht Elf noch Geist und dazu noch hier in Drakar. Nie mehr werde ich wohl zu meiner Geliebten gehen können. Es muß einen Weg geben und ich werde dannach suchen. Verzweifelt und verstört, über das Geschehene, lief er zum Stall und ritt in die naheliegenden Wälder.

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Der Lichtkrieger verließ das Dorf. Ihm war bewusste, dass er verfolgt wurde. Am Ausgang des Dorfes blieb er dann stehen, um auf die Elfe zu warten. Sicher, dass du mich begleiten willst? Ich habe nämlich das Gefühl, dass wir Trin nicht so schnell wieder sehen. Aber naja,...! Er seufzte und lief weiter. Sie folgte ihm trotzdem und stellte sich schließlich als Lin vor. Shaian Lowane. gab er kurz und knapp als Antwort auf ihre Frage. Er war gerade nicht sonderlich in Stimmung sich groß zu unterhalten, da er so schnell wie möglich nach Shima wollte, um seinen Vater zu helfen.
Eine Weile liefen sie durch die Ebene von Farrian. Lin konnte mit Shaians Schritt nicht mithalten, da er sehr schnell lief. Auch Shaian bemerkte dies. Schließlich blieb er stehen, wandte sich zu ihr und sagte: Willst du, dass wir eine Pause einlegen? Es ist ja doch noch ein weiter Fussweg. So schnell werden wir sowieso nicht in Shima sein. Und um ehrlich zu sein, bin ich auch noch ein wenig matt. Außerdem wird es eh bald wieder dunkel. Also lass uns eine Pause machen. Sie machten an einem See rast. Dort setzte er sich ins Gras und schaute gen Himmel.

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Zuletzt von Fial-Dark am Mo Mai 23, 2011 6:09 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:50 pm

Lin folgte Shaian und hatte arge Probleme mit ihm mitzuhalten. Da sie seinen Ausdruck im Gesicht gesehen hatte, schwieg sie die ganze Zeit über. Doch als Shaian endlich eine Rast vorschlug nickte die Elfe heftig. Danke, murmelte Lin. Ich kann nicht mehr. Die Elfe ließ sich beim See auf den Boden sinken, während Shaian etwas entfernt sass.
Eine ganze Weile sassen die Beiden einfach schweigend da. Lin beobachtete Shaian, hatte aber doch das Gefühl er wolle allein sein. So stand sie, als es langsam dunkel wurde auf und holte Feuerholz. Nachdem dieses endlich brannte kniete sich die Elfe davor und starrte hinein. Wie es wohl ihrer Schwester ging?
Man da hab ich euch ja doch noch eingeholt, ertönte plötzlich eine Stimme. Lin sprang auf und bekam ein großes Grinsen im Gesicht. Sie wusste ganz genau wessen Stimme dies war. Trin. Da bist du ja. Ich habe dich gesucht. Lin sprang auf und sah mit Freude wie ihre Schwester zum Lagerfeuer kam. Trin lächelte ihre kleine Schwester an. Lin. Du hier? Die junge Elfe nickte. Dann wendete Trin ihren Blick zu Shaian, welcher nun auch aufgestanden war. Hallo Shaian. Trin wie bist du? Wie hast du uns denn gefunden? Trin schaute kurz zu Lin und dann zu Shaian zurück. Das erklär ich gleich. Shaian, du hast es gehört oder? Lord Raphael.

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Still schweigend saßen beide am Lagerfeuer. Shaian wusste nicht mehr wohin mit seinen Gedanken. Plötzlich wie aus dem nichts tauchte dann Trin auf. Lin sprang auch sogleich auf und lief zu ihr hin, während Shaian nur langsam aufstand. Der Lichtkrieger sah seiner Freundin mit einer ausdrucklosen Mimik an. Er sagte nichts, sondern nickte nur. Aus seinem bedeutungslosem Ausdruck wurde nun ein leicht verägerter. Das ist jetzt aber nicht wichtig. log erund lenkte somit auf ein anderes Thema. Sag mir lieber wo du warst? Jedesmal verschwindest du einfach und keiner weiß wo du bist. Das wir uns Sorgen machen, daran denkst du wohl nicht. Er verschränkte die Arme und wandte sich von ihr ab. Und wieder tat er es. Er schrie sie an, obwohl er es nicht wollte. Mit jedem Schritt, den er machte, würde er die Freundschaft immer mehr zerstören. Doch wollte er dies wirklich? Er war sich nun auch nicht mehr so sicher, ob sie wirklich liebte. Was war nur mit ihm los? Er vestand es nicht.
Noch ehe Trin etwas antworten konnte, drehte er sich wieder zu ihr um und ging auf sie zu. Dann nahm er ihre Hand. Hör zu. Ich weiß nicht was mit mir los ist. Doch das von eben tut mir leid. Ich bin froh, dass es dir gut geht. Doch mach bitte sowas nie wieder. Einfach zu verschwinden, ohne etwas zu sagen. Er lächelte sie sanft an.

In der Zwischenzeit war Dekar nun im Zimmer vom Lord Raphael angelangt. Er saß neben Joshua und leistete ihm Gesellschaft, bis Shaian endlich auftauchen würde.
Sie hatten sich nichts zu erzählen. Das einzige was sie taten war, den Zustand vom Lord zu beobachten und sich einen Reim darauf machen.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:50 pm

Trin sah Shaian an und sagte nichts weiter. Sie wusste ja dass er auf eine gewisse Art und Weise Recht hatte. Schon wollte sie ihm antworten da kam er auch schon wieder und nahm ihre Hand. Lin sah zwischen den beiden hin und her. So ganz wusste sie nicht was da vor sich ging.
Trin nickte Shaian kurz an und wies sie dann beide an sich zu setzten. Tut mir ja Leid Shaian. Doch ich musste etwas erledigen. Und obwohl ich weiß das du mir den Kopf abreisen wirst sag ich dir was. Und auch dir Lin. So wie du mich gerade anstarrst. Alle drei setzten sich ans Lagerfeuer. Als erstes Lin. Du weiß da etwas nicht, was aber Shaian weiß. Wo ich hingegangen bin, als ich wieder aufwachte, hat aber etwas damit zu tun. Was meinst du Trin? Du weißt das ich auf der Sche nach den Entführten bin. Nun mich hat es eines Tages in den Sumpf Faydark geführt. Dort habe ich einen Verwundeten gefunden. Ich habe ihm das Leben gerettet. Nun das ist eigentlich nicht so wild. Doch der Verwundete war ein Schattenkrieger. Lin konnte es nicht fassen was sie da gerade hörte. Doch bevor sie etwas sagen konnte, sprach Trin weiter. Nun, dieser hat vor genau 1 Woche jemanden ermordet. Um genau zu sein. Banmor. Nun seufzte Trin und ah Shaian an. Es tut mir Leid Shaian. Aber genau zu diesem Augenblick habe ich etwas erfahren was mich ziemlich schockiert hat. Ich musste es einfach tun. Nachdem ich wieder aufgewacht war, konnte ich an nichts anderes denken. Ich musste nochmal mit ihm reden. Und so bin ich nach Drakar. Ich habe dort Varresh aufgesucht und mit ihm gesprochen. Trin sah sofort das Shaian diese Nachricht nicht gefiel, doch sie redete gleich weiter. Ich habe nur mit ihm gesprochen, mehr nicht. Und dann bin ich auch schon gegangen. Als ich dann im Dorf ankam habe ich von Lord Raphael gehört. Ich wollte es dir gleich sagen aber du warst schon weg.
Nun sprang Lin auf und schrie ihre Schwester an. Sag mal bist du denn bescheuert? Wie kannst du jemanden retten der auf der Schattenseite lebt? Sie sind unsere Feinde und du? Du rettest den, welcher Banmor tötet. Banmor der einzige welcher den Frieden mit Lord Raphael aufrechthielt. Du hasst die Schatten. Vorallem da sie Lorien so zugerichtet haben und doch machst du sowas? Lin war sauer. Und während sie so schrie, bekam keiner der drei mit, das ein vorbeiziehender Jäger alles mitangehört hatte.

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Trin wies den beiden an sich zu setzen. Shaian schaute sie skeptisch an, tat es aber schließlich dann. Er ließ seine Freundin bis zum letzten Satz ausreden. Er hatte keine Einwände. Doch dann mischte sich Lin ein. Und zu seinem erstaunen, war sie wohl auf seiner Seite. Er musste lachen. Sorry, dass ich jetzt lache, aber Lin du führst dich gerade genauso auf, wie ich es vor einiger Zeit tat. Amüsiert schaute er die beiden an. Schließlich räusperte er sich. Tut mir leid. Nun stand er auf und stellte sich neben Lin. Trin, du weißt, dass ich Lin recht gebe. Ich denke genauso wie sie. Aber ehrlich gesagt interessiert es mich nicht mehr, was diesen Schattenkrieger angeht. Viel wichtiger ist nun mein Vater. Ich will nicht, dass es ihm genauso ergeht wie Banmor. Wenn ich da nicht bald auftauche, scheine ich wohl ebenso an dem Tod meines Vaters teil zu haben. Und das will ich nicht. Er seufzte. Also bevor wir hier noch wurzeln schlagen, schlage ich vor, dass wir uns weiter auf den Weg machen. Oder was meint ihr?

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Trin schaute zu ihrer Schwester auf. Und nochjemand der sie deswegen gleich anschrie. Trin seufzte. War es denn so verkehrt jemanden das Lebend zu retten. Noch bevor Trin auch nur irgendetwas kontern konnte fing Shaian an zu lachen. Nun schaut die Elfe wirklich verwirrt drein. Und auch Lin sah diesen mit großen Augen an. Ach. Du hast sie auch angeschrien?, fragte die junge Elfe Shaian als dieser sich erklärte. Dann schaute Lin wieder zu ihrer Schwester. Sie war immernoch sauer. Wie konnte Trin nur?
Diese jedoch sah nur unbeteiligt wie sich Shaian neben sie stellte. E schlug vor weiter zu ziehen. Er wollte zu seinem Vater. Die Elfe nickte und schaute zu Lin. Dann stand sie auf. Dann gehen wir. Lin wenn du nicht mehr kannst sag Bescheid, dann machen wir eine Rast. Damit löschte Trin das Feuer. Kurz faste sie sich nochmal an ihren Verband. Ihre Wunde tat etwas weh. Doch das ist nun unwichtig. In ihren Gedanken herrschte zu sehr Chaos. Und so ging Trin schonmal vor. Lin starrte ihrer Schweter hinterher. Dann sah sie zu Shaian und faste nach seinem Arm. Los komm. Bevor sie wieder weg ist. Beeilen wir uns. Keine Sorge. Dein Vater wird schon werden. Mit einem Lächeln nickte sie Shaian zu und zog ihn nun mit.

Llael bekam eine kleine Gänsehaut. Soas hatte er auch noch nie erlebt. Banmors Geist war nun ja, nicht das was er sich als Geist erwartet hatte. Hmm, da hat der Shi Handan wohl Pech gehabt, dachte sich Llael, als Banmor diesem sagte, er würde nie wieder seine frühere Gestalt wiederbekommen. Als Banmor dann Varresh anfauchte schaute der Mensch mal kurz zu diesem. Er war ausdruckslos. Wie eh und je. Dann plötzlich war der Geist weg und auch der Shi Handan verschwand einer ziemlichen Eile. Llael zuckte mit den Schultern. Da hat wohl jemand die Antwort nicht vertragen. Nun wendete sich Llael sehr dirkt an den neuen Herrscher. Varresh. Hast du irgendeine Aufgabe oder so. Mir ist sterbenslangweilig. Und ich habe langsam keinen Bock mehr auf die Botengänge der Gastwirte hier.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:51 pm

Als Banmors Geist ihn als Missraten bezeichnete blieb Varreshs Gesicht ausdrucklos.
Was seiner Vermutung mit dem Shi Handan anging, so lag er sehr richtig. Banmors Geist erzählte nichts. Schließlich verschwand Arsinoe und Llael fragte ihn nach einen Auftrag. Im Moment gibt es nichts zu tun. Ich will ersteinmal klarheit über die ganze Situation haben. Noch ist Drakar schwach. Gespalten und solange das so ist werde ich kein Risiko eingehen. Halte also deine Füße still, Söldner. Mit diesen Worten ging Varresh.

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Shaian konnte gerade noch rechtzeitig seinen Rucksack schnappen, als er auch schon von Lin mitgerissen wurde. So liefen sie nun einige Zeit durch das Land der Lichtmenschen. Und wenn Lin nicht mehr konnte, weil Trin und Shaian zu schnell für sie waren, nahm der Krieger sie auf den Rücken und trug sie weiter. Eine Rast kam nun nicht mehr in Frage, denn das Leben von Raphael hing nun von seinem Sohn ab.
Da sie nun keine Pause mehr machten, kamen die Drei auch schon bald in Shima an.
Vor den Toren Shimas ließ Shaian Lin auf den Boden zurück. Wir sind da. sagte der Lichtkrieger und ging auch schon durch die Pforte. Auf den schnellsten Wege ging es nun in das Zimmer des Herrschers. Dekar sprang sogleich auf, als Shaian den Raum betrat. Shai! Endlich bist du da! Dein Vater...! Er schwieg weiter, denn er sah seinem Freund an, dass er bereits alles wusste.
Wie sieht es aus? wollte Shaian nun von Joshua wissen. Beziehungsweise wie ist es genau passiert? Oder besser gesagt: was ist passiert? Joshua senkte den Kopf. Daran kann ich mich noch sehr genau erinnern. Wir waren gerade zusammen im Thronsaal. Als plötzlich der Herrscher über die Trauerfeier von Banmors Sohn sprach. Und von einer Minute auf die Nächste lag er auch schon am Boden voller Schmerzen. Die Heiler haben ihn sofort untersucht, aber sie fanden nichts. Weder äußerlihc, noch innerlich. Es ist sehr seltsam. Seitdem liegt unser Lord im Koma. Und das Herz hört in regelmäßigen Abstand immer mal wieder auf zu schlagen. Einmal war er wach und hatte nach dir gefragt Shaian. Der Lichtkrieger schaute Joshua, mit einem schiefliegenden Kopf, an. Doch das war noch nicht alles. Denn etwas erwähnt er noch und zwar das Banmor tot sei. Ich konnte mir keine Erklärung liefern, was das zu bedeuten hatte. Ob er einfach nur schlecht geträumt hatte? Oder ob es an den Schmerzmitteln liegt, die man ihn verabreichte, als Vorsichtsmaßnahme. Shaian, der sich inzwischen zu seinem vater ans Bett gesetzt hatte und seine Hand hielt, seufzte. Es war kein Traum. Und es liegt auch nicht an den Schmerzmitteln. Vater hat Recht. Banmor ist wirklich tot. Joshua riss die Augen auf. Aber? Warum sagt es niemand? Dekar und Kaiden, der sich zu seinem Kumpel gestellt hatte, als Shaian kam, räusperten sich, doch war es sein Kumpel der antwortete. Ähm... naja ich glaube Kaiden, Thingosil und ich müssen es wohl etwas verdrängt haben, seit wir wussten, dass es mit unserem Herrscher auch zu Ende geht. Tut uns leid, Der Diener Raphaels wurde nun zum ersten Mal richtig wütend. Es tut euch leid? Wisst ihr denn nicht was das für uns nun bedeutet? Die Lichtseite wird von nun an in vollständiger Angst leben müssen. Es wird nun kein Frieden mehr in Aeon herrschen. Ist euch das überhaupt bewusst? Wir sind verloren. Der einzige, der den Frieden zu uns aufrechterhalten hatte, ist nun tot. Und was ist nun wenn unser Lord auch noch stirbt? Joshua begann nun durchzudrehen. Oh nein es ist entsetzlich. Ich halt das nicht aus...! Plötzlich war ein Knall zu vernehmen. Eine der beiden Elfen hatte Joshua eine Ohrfeige gegeben und machte ihn jetzt runter. Shaian seufzte nur. Trin hat Recht. Es bringt und jetzt nicht weiter, wenn du unnützig durchdrehst. Der Krieger war aufgestanden und striff nun durch das Zimmer hin und her. Hmm. Joshua? Kannst du mir sagen welche Tageszeit...ach nee das ist ja auch quatsch. Tut mir leid, vergesst das wieder. Er ging wieder zu seinem Vater und legte sein rechtes Ohr auf dessen Brust. Raphaels Herz schlug. Keine äußerlichen und innerlichen Schäden, jedoch ringt er mit dem Tod. Banmor ist tot und mein Vater kämpft dagegen an. Es ist merkwürdig, und seltsam. Shaian schaute sich nun wieder in der Runde um.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:51 pm

Trin lief etwas weiter vorne, wurde aber ziemlich schnell von Lin und Shaian eingeholt. Fast den ganzen Weg hindurch schwieg sie, einfach nur ihren Gedanken hinterherhängend. Mit Freude sah sie aber, dass Shaian Lin half als diese nicht mehr weiterkonnte. Danke Shaian, murmelte Lin nachdem der Herrschersohn sie huckepack genommen hatte. So liefen sie noch eine ganze Weile und kamen dann endlich in Shima an. Während die drei so durch die Strassen in Richtung Herrscherhaus liefen spürte Trin Blicke auf sich. Das Treiben in den Strassen schien normal, doch irgendetwas war. Kurz schaute sich Trin um, an mehreren Ecken konnte die Elfe sehen, wie sich kleine Menschengruppen bildeten und mit dem Arm in ihre Richtung gezeigt wurde. Trin kam das sehr seltsam vor. Lin hatte dies auch mitbekommen, grinste jedoch ihre Schwester nur an. Sie scheinen damit Shaian zu meinen. Wahrscheinlich sind sie froh ihn wiederzusehen. Trin zuckte mit den Schultern. Kann sein. Vielleicht spielen meine Nerven einfach verrückt.
Dann hatten sie endlch das Haus erreicht und gingen rein, direkt zum Zimmer des Herrschers. Dort angekommen fanden die drei Lord Raphael im Bett. An seiner Seite befanden sich Dekar, Joshua und sogar Kaiden, welcher kurz nach ihnen reinkam.
Während Shaian sich sofort mit den Anderen unterhielt, lehnte sich Trin an eine Wand. Lin schaute sich nervös um. Sie war noch nie hier gewesen. Und dann auch noch direkt beim Herrscher Raphael. Plötzlich zuckte sie zusammen. Der Mann namens Joshua bekam gerade einen Anfall. Hinter ihr seufzte jemand. Lin drehte sich um. Trin stieß sich von der Wand ab und ging zu Joshua. Dann gab es einen lauten Knall.
Mensch Johua. Reiß dich gefälligst zusammen. Lord Raphael ist kein Schwächling. Er wird das schon schaffen. Und wegen dem Friedensvertrag kannst du dir dann Sorgen machen wenn es soweit ist. Jetzt werden uns sicher keine Krieger überfallen. Damit gab Shaian ihr auch Recht und sie ging ebenfalls zu Herrscher. Während Shaian in die Runde schaute, sah Trin sich den Herrscher ebenfalls an. Hmm....schlechte Träume. Er hat anscheindend das Schlimmste hinter sich, würde ich mal meinen. Aber er ist noch lange nicht über dem Damm. Ihr bleibt hier. Ich werde ihm mal einige Kräuter holen. Nichts gegen seine Ärzte, aber dennoch. Damit ging Trin aus dem Raum, hinaus in die Stadt. In die Stadt, in welcher sich eine Neuigkeit gerade ziemlich schnell verbreitet hat.

Ich soll also meine Füße still halten. Na gut. Dann muss es halt sein. Auch wenn ich nun noch ne ganze Weile keinen Plan hab was ich machen soll. Man ist mir langweilig. Llael war nach der Sache mit Arsinoe erstmal wieder zu sich nach hause gegangen. Dort lag er nun auf seinem Bett, mit freiem Oberkörper und barfuß. Während er so zur Decke starrte +berlegte er weiterhin krampfhaft was er nun machen könnte. Er war kein Laufbursche, also kamen die kleinen Aufgaben der Gastwirte nicht in Frage.

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Arsinoe ritt einfach immer der Nase nach und machte nur dann eine Pause, wenn Rekjas der Erschöpfung nahe war.Nach einiger Zeit kam er in Shi Handan Drakar an.
Er suchte sich dort eine Unterkunft und versuchte sich seine Lage und die neuen Ergebnisse zu ordnen, um alles in den richtigen Zusammenhang zu bringen.
Es gibt anscheinend keinen Ausweg aus meiner Situation.Ich werde wohl nach neuen Wegen suchen müßen um eine Möglichkeit zu finden.Wenn gar nichts mehr hilft, werde ich wohl noch einmal nach Drakar zurück kehren um mein Glück dort versuchen.

Es war einige Zeit vergangen seit dem Silwyna ihren einstigen Geliebten das letzte mal sah.Wo bleibt er nur, dachte sie.Ich muß doch irgend etwas tun können.
Durch ihre Verbindung zu den Tieren in ihrer Umgebung, erfuhr sie, daß es um Raphael nicht sehr gut stand.
Ich bin zwar in Sachen Tiermedizin bestens geschult und nicht in dieser von Menschen und Elfen, aber vielleicht kann ich dort mit meiner Erfahrung etwas helfen kann.
Mit diesem Gedanken suchte sie alle Erforderliche zusammen und flog mit ihrem Greifen Richtung Shima.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:52 pm

Shaian sah Trin noch hinterher. Kräuter? Was hast sie jetzt wieder vor? murmelte er vor sich hin. Dann wandte er sich wieder der Masse zu. Naja wie auch sei. Sag mal Joshua. Kannst du mir eventuell sagen an welchem Tag mein Vater ins Koma fiel? Joshua fackelte nicht lange und gab ihm die Antwort. Das müsste vor neun Tagen geschehen sein! Shaian fing an zu grübeln. Neun Tage also! In seinem Gedanken ließ er sämtliche Tagesabläufe revue passieren, bis zu dem Tag an dem Banmor starb. Neun Tage! Neun Tage! Neun Tage! wiederholte der Sohn Raphaels immer und immer wieder. Ja neun Tage! Wir wissen es! warf nun Dekar den Krieger an den Kopf. Shaian schaute zu ihm auf. Nein, Dekar, du verstehst nicht. Was versteh ich nicht? Naja, denk doch mal nach. Vor neun Tagen ist Banmor gestorben und zum gleichen Zeitpunkt liegt mein Vater im Koma. Da muss es doch eine Verbindung geben oder? Er schaute zu Joshua. Dieser nickte und sagte: Du hast vermutlich recht, aber wie kann das sein? Shaian verzweifelte an dieser Frage. Hmm das weiß ich auch noch nicht so genau. Wir sollten Nachforschungen anstellen. Joshua du bleibst bitte bei meinem Vater. Sollte sich sein Zustand ändern, gib mir bitte sofort Bescheid. Jawohl! gab Joshua als Antwort zurück und setzte sich wieder auf seinem Stammplatz, neben dem Bett von Raphael. Und wir...! fuhr Shaian nun an Lin, Kaiden und Dekar gewandt fort. ...Wir warten jetzt auf Trin und dann werden wir die Bibliothek nach einigen Giften, Flüchen und Zaubern durchforsten. Ich habe nämlich einen kleinen Verdacht.

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Lin sah Shaian vewirrt an. Vor neun Tagen ist also der Herrscher von Drakar gestorben. Zu dieser Zeit war sie einfach durch die Länder gezogen und hatte nach ihrer Schwester gesucht. Als Shaian sagte, sie würden noch auf Trin warten und dann in die Bibliothek gehen, setzte sich die junge Elfe, im Schneidersitz, auf den Boden. Sie hatte ebenfalls keine Ahnung was Trin nun vor hatte.

Trin hatte in der Zwischenzeit das Herrscherhaus verlassen. Schon wieder spürte sie Blicke auf sich ruhen. Die Elfe ließ ihre Blicke umherschweifen. Sie wurde angestarrt. Die Menschen Shimas sahen sie irgendwie merkwürdig an. Trin blieb stehen, mitten auf dem großen Markt. Etwas war hier faul. Doch was? Plötzlich kamen einige Leute aus der Menge und zeigten auf die Elfe. Da ist sie, die Verräterin!!! Sie ist schuld. Sie hat Banmor den Tod gebracht. Verräterin!!! Trin wusste nicht wie ihr geschah. Sie war umzingelt von einer Meute. und diese schrie sie an. Die Elf drehte sich im immer wieder um. Verräterin. VERRÄTERIN. Sie hat Shima den Untergang geweiht. Holt sie euch. Holt euch ihren Kopf.
Plötzlich sprangen mehrere Personen auf Trin zu. Die Elfe zuckte zusammen. Was, was mach ich nur? Dem ersten Schlag konnte sie ausweichen. Dem zweiten auch ganz knapp. Als sie sich unter dem dritten wegbücken wollte, wurde sie von etwas getroffen. Es war Gemüse. Die Marktfrauen warfen ihr Gemüse nach ihr. Trin wurde genau in dem Moment wo sie vom Gemüse getroffen wurde hart im Magen erwischt. Sie viel nach vorne um und landete auf ihren Knien. Immer weitere Schläge folgten und trafen die Elfe hart. Mit einem Mal wurde sie an ihren Haaren hochgezogen. VERRÄTERIN!!!!
Sie musste etwas tun. Sofort. Normalerweise benutze sie ihre magischen Fähigkeiten nie. Doch nun hatte sie keine andere Wahl. Während sie weiterhin beworfen wurde murmelte Trin schnell die ihr bekannten Worte. Mit einem Mal schossen mehrere Blitze in die Menge, welche sofort auseinanderbrach. Trin wurde fallen gelassen und schlug mit ihren Knien auf den Boden. Genau diesen Moment nutzte die Elfe. Sie rappelte sich auf und rannte los. Sie rannte solange durch die verwinkelten Gassen bis sie die Meute abgehängt hatte. Was sollte sie nun tun? Sie konnte nicht auf normalen Weg zum Herrscherhaus gehen. Sie kannte nur einen Ort, wo sie niemand finden würde, für einen Augenblick, finden würde. Das kleine Waldstück und der Baum, an dem sie sich immer mit Shaian getroffen hatte. Trin schleppte sich genau dorthin. Mit letzter Kraft kletterte sie diesen empor und sackte auf dem größten Ast zusammen. Mit Schurfwunden und einer blutenden Lippe sass sie nun da. Warum? Warum ist es denn schlecht jemandem das Leben zu retten?

Lin sprang mit einem Mal auf und rannte zum Fenster. Elfenmagie! Das muss Trin gewesen sein. Da ist sicher irgendetwas passiert. Sie benutzt diese Magie nie.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:53 pm

Sinthoraz war überrascht als die kleine Hexe ihm plötzlich die beiden Pergamentfetzen vorlegte. Er spürte bei genauer Konzentration, wie ganz sanft eine Art magische Kraft durch sie pulsierte.
Vorsichtig strich er mit den Fingerspitzen über die Schriftzeichen und sie begannen unter seiner Berührung schwach zu glühen.
Der Magier sah zu Chidori die neben ihm saß und dessen Gesicht von den Buchstaben schwach erhellt wurde.
Wieso gibst du mir das?, fragte er sie leise. Ich könnte mit der Karte ganz allein losziehen und dich einfach übergehen.
Mit vorsichtigen Griffen rollte er die Pergamente zusammen, dessen Glühen jetzt nachließen und verstaute sie in seinem Gepäck. Er würde sich darum später kümmern. Seine Neugier war auf jeden Fall geweckt. Solche arkanen Gegenstände waren sehr selten und sie in die Finger zu bekommen war noch seltener.
Er machte es sich auf seinem Lager bequem und sah hinauf zu dem Sternenhimmel.
Übrigens sollten wir morgen Mittag im Dorf ankommen. Mit einem nachdenklichen Stirnrunzeln drehte er wieder seinen Kopf zu Chidori. Ich weiß nicht ob du es schon mitbekommen hast, aber irgendetwas stimmt hier nicht.

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Chidori schaute Sinthoraz mit finsterem Blick an, doch dann entspannte sie sich wieder. Hör zu das sag ich jetzt nur einmal und dann nie wieder. Sie sah ihn mit einem durchdringenden Blick an. Dann stand sie auf und stellte sich in die Richtung auf, wo sie langgehen würden, um zum Dorf zu gelangen. Sie stand nun mit dem Rücken zu dem Magier. Mittlerweile vertraue ich dir! Gewöhn dich dran. Sie schaute in die Ferne, so als ob sie das Dorf schon sehen könnte. Sie vernahm eine negative Aura aus der Richtung.
Sie schaute zu Sinth. Du hast recht. Irgendetwas ist hier faul. Auf einmal war ein Lachen zu vernehmen. Die kleine Hexe machte einen Sprung nach hinten. Auch Sinthoraz sprang auf die Beine. Beide standen nun Rücken am Rücken. Wer ist da? fragte Chidori in die Leere. Wieder wurde gelacht. Und plötzlich wie aus dem nichts, waren die beiden Magier von einer Horde Schattenkriegern und Monstern umringt. Aus der Masse von ihnen trat der Anführer in die Mitte des Kreises. Es war ein Hauptmann aus Drakar und einer der edelsten Menschen überhaupt. Was machen zwei Schattenmeschen, wie ihr, noch so spät draußen? Wo es doch hier nachts so gefählich sein kann? spottete der Führer. Das geht dich nichts an. biss Chidori zurück. Oh doch, denn ihr besitzt etwas, was uns von großem Interesse sein könnte. Rückt die Karte sofort raus oder ihr seid des Todes geweiht.
Chidori schaute den Hauptmann entsetzt an. Woher wusste er von der Karte? Sind sie ihnen etwa die ganze Zeit gefolgt? Nein, das kann nicht sein. Das hätten sie bemerkt. Aber wie...? Der Hauptmann lächelte herausfordernd. Dir scheint eine Menge Sachen durch den Kopf zu gehen, so wie du aussiehst! Ich sage es jetzt zum Letzten Mal. Gibt mir die Karte.
NIEMALS! Nur über meine Leiche! schrie Chidori ihn nun an. So so! Ihr habt es nicht anders gewollt. LOS ERGREIFT SIE!

Shaian schaute Lin mit entsetzten Augen an. Wie Trin? Elfenmagie? Das kann nicht sein. Ohne groß zu überlegen lief er auch schon durch die Tür nach draußen auf den Hof. Lin und Dekar folgten ihm. Was zum Teufel...? rief Dekar aus, als sie das Chaos im Innenhof auf den Marktplatz sahen. Shaian ging auf die Einwohner zu. Was ist hier passiert? Wo ist Trin? Die Verräterin soll zur Hölle fahren! sagte nun eine ältere Frau hinter ihm. Sie bringt nur Unheil über uns. Wegen ihr wird Shima nun untergehen. Woher wussten sie dies? Woher wussten sie, dass Trin einem Schattenkrieger geholfen hatte? Oder dachten sie da an etwas Anderes? Wie dem auch sei. Shaian wurde nun richtig wütend. WAS HABT IHR MIT IHR GEMACHT? WO IST ZU NUN? schrie er die versammelte Mannschaft an. Ein weiterer Bewohner Shimas sprach: Wir haben sie in die Flucht geschlagen! Dieses Miststück. Sie ist eine Schade für die gesamte Lichtseite. Wer weiß wie lange sie noch durchhält. Ich hoffe sie verreckt elendig! Der Lichtkrieger kochte nun vor Wut. HEIßT DAS SIE IST VERLETZT? Ein kleines Waisenkind, welches das Schauspiel gesehen hatte, lief nun auf ihn zu. Sir, sie ist verwundet! Und hat viele blaue Flecken. Shaian beugte sich nun zu dem Kind hinunter und lächelte ihn an. Dankeschön. Kannst du mir auch verraten wo die Elfe dann hingegangen ist? Der Junge zeigte zögerlich ein eine Richtung. Als Shaian dort hinsah, wusste er nun, wo sie sich hinverschleppt hatte. Erneut sah er zu dem Waisenkind. Danke mein Kleiner. Du hast mir sehr geholfen. Und nun geh wieder in Ruhe spielen. Noch einmal lächelte er den Jungen an. Dieser lief nun davon. Dann richtete sich der Lichtkrieger wieder auf und funkelte die Bewohner böse an. Seht zu, dass ihr den Hof wieder auf Vordermann bringt. Aber SOFORT! Die Bewohner zuckten zusammen und fingen an den Hof zu reinigen. Dann wandte sich Shaian Dekar, Lin und Kaiden, welcher sich ebenso zu den Anderen drei dazugesellte, zu. Ich bitte euch darum, dass ihr den Hof bewacht. Sollte einer von ihnen die Arbeit vorzeitig beenden. Dann lasst es mich wissen. Ich kümmere mich dann persönlich darum. Ich werde Trin suchen. ALLEINE! sagte er noch und lief auch schon in die Richtung in die der Junge zeigte. Nach einiger Zeit kam er an jenen Baum, welcher stets Shaian und Trins Treffpunkt war. Wie bereits vermutet fand er sie dort vor. Er sprang ebenfalss auf den Ast. Hey Trin! Ist alles in Ordnung? sorgte er sich nun um sie!

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Varresh sas gelangweilt auf den Thron. Die Krone hatte er einfach über dessen Lehne gehängt. Es war ihm egal wie sich andere darüber äußern würden. Er hatte sich nie als ein mächtiger Dämon gefühlt und würde sich wohl auch nicht so schnell an seine neune Rolle als Lord Drakars gewöhnen. Antatts mit irgeneinem Prunkvollen Gewand oder einer Dämonen würdigen Rüstung, war er einfach normal wie sonst auch bekleidet. Nachdenklich betrachtete er den Gegenstand in seiner Hand. Das rötliche Farbenspiel hatte ihn schon immer faziniert. Die sich windenden Lienen, welche sich immer wieder zu neuen Mustern zusammenzogen um dann schließlich wieder auseinander zu driften. Er drehte die kleine Glaskugel nochmals in seiner Hand. Die Tür zum Herrchersaal wurde aufgestoßen. Varresh sah auf und lies die kleine Kugel wieder in seiner Hosentasche verschwinden.
Wachen traten ein. In ihrer Mitte führten sie drei Männer. Schattenkrieger aus Drakar die einst Banmor die Treue schwörten. Lord Varresh, begann einer der Wachen. Wir haben diese drei bei einem Versuch erwischt. das Volk gegen euch aufzubringen. Varresh maß die Schattenkrieger mit einen prüfenden Blick. Was genau habt ihr über mich zu Reden? Sprecht frei heraus.
Einer der Dämonen lies nicht lange auf sich warten.
Du sitzt zu Unrecht auf dieses Thron. Dieser Thron gebürt jenen der Banmors Erbe würdevoll und mit gleichen Willen fortführen kann. Du aber wirfst alles über den Haufen. Bald werden die Lichtkrieger über uns herfallen und es ist allein deine Schuld. Das Volk soll verstehen das dein Weg der falsche ist und alleine Banmor haben wir unsere Macht zu verdanken
Varresh stand nun auf un legte die Hand auf den Griff des Schwertes welches er mit sich führte. Bin ich es nicht dem der Thron rechtmäßig zusteht? Ich mag ein Verbrechen begangen haben als ich meinen Vater richtete, doch wäre es mir möglich gewesen wenn Banmor so mächtig gewesen wäre wie du es mir grade beschreibst? Nein, denn dann wäre er nun nicht Tod.
Der Mann fuhr auf. Du bist es nicht wert. Nur ein Mischblut. Nicht mal ein reiner Dämon. Du Missgeburt hast kein Recht auf den Thron. Elender Sohn einer deckischen Hure! In Lorien hättest du verbrennen sollen!!! Varresh reagierte seltsam gelassen auf diese Worte und ging langsam auf ihn zu.
Hat euch dieses Halbblut dieser Sohn einer Hure nicht bewießen zu was er fähig ist? sagte er lauernd. Zu den Wachen gewandt meinte er: Schafft ihn fort und richtet ihn.
Einer der Wachen sah ihn verwirrt an. Aber das würde ihn doch fast zu sowas wie einen Märtyrer machen. Varresh griff zu seinen Schwert. Ist das denn so schwer zu kapieren?! knurrte er auf und holte mit der Waffe aus. Kurz darauf ertöhnte ein dumpfer Schlag als der Kopf des Verurteilten auf den Boden fiel und wenige Sekunden später folgte sein Leib.
Die anderen hier sperrt ein. Banmor ist tot und von mir brauchen sie keine Gnade zu erwarten, denn die gab man mir auch nicht.Die Wachen taten wie ihnen befohlen, sie hatten es plötzlich sehr eilig den Saal zu verlassen.

Kaiden sah Shaian missmutig hinterher. Das hätte er ruig ein wenig freundlicher sagen können sprach er an die anderen gewandt. Ist ja ok wenn er das alleine machen will aber wir können nichts für dieses Chaos. Er sezte sich auf eine MAuer um die Leute besser im Auge zu behalten. Es kann ja nur noch schlimmer werden.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:54 pm

Lin sah Shaian an und nicke. Als dieser dann auch gleich aus dem Zimmer rannte, folgte die Elfe sofort. Draussen bot sich ihr ein Bild des reinsten Chaoses. Der ganze Hof war verwüstet. Überall lag zerflücktes Gemüse. Die Masse war auseinander gerissen und schaute nun zu Shaian, welcher angefangen hatte zu schrein. Lin hielt sich ihre Hände vor den Mund, als sie hörte wie die Leute Trin beschimpften und das ihre Schwester verletzt sei. Warte, dies sagte Lin noch zu Shaian, doch zu schnell war er verschwunden. Die Elfe sank auf die Knie und bekam Tränen in den Augen. Trin. Was ist nur passiert? Die junge Elfe sah zu Kaiden und Dekar. Es war falsch was sie gemacht hat, doch dies hat sie nicht verdient. Ich hoffe er findet sie. Als Kaiden plötzlich sagte es kann nur noch schlimmer werden starrte Lin ihn an. Wie meinst du das? Sie konnte doch nich ahnn das er Banmor tötet, als sie ihm das Leben rettete.

Ich habe doch nur geholfen. Daran war doch bisher nichts falsches. Wir haben einen Frieden. Selbst im Frieden ist es verboten? Warum...?
Trin verstand es nicht. Mit einem mal wackelte es. Trin öffnete ihre Augen und sah Shaian vor sich, auf dem Ast. Du hier? Ich dachte du bist bei deinem Vater. Oder bist du auch gekommen um mir Vorwürfe zu machen? Trins Augen waren leer. Verzeih. Ich denke ich versteh es bloss nicht. Dann schaute die Elfe sch das erste mal an. Die blauen Flecken kamen langsam zum vollen Vorschein. Und nicht nur ihr Kopf dröhnte. Ich denke, ich bin noch einigermassen davon gekommen. Sie lehnte ihren Kopf an den Stamm und schaute nach oben zur Baumkrone. Versuchte sie doch nur den Himmel zu sehen. War es denn so falsch? Wieder schloss die Elfe ihre Augen.

Llael ging den langen Flur des Herrscherhauses endlang. Er hatt da eine Neuigkeit aufgeschnappt und wollte mir Varresh darüber reden. Gerade an der Tür zum Thronsaal angekommen, öffnete sich diese und einige Männer kamen heraus. Wachen, welche zwei Gefangene abführten und noch drei weiter, folgten. Zwei von ihnen trugen einen leblosen Körper, welchem da ein ganz wchtiger Teil fehlte. Dieser Teil wurde von dem Letzten, welcher den Saal verließ, getragen.
Der Mensch legte seinen Kopf schief. Was da wohl wieder vorgefallen war? Ob es jetzt gut ist, Varresh die Neuigkeit zu überbringen? Naja, mehr als tot umfallen kann ich ja nicht. Und so betrat Llael den langen Raum. Nach einem kleinen Marsch kam er am Thron an, auf dem Varresh wieder sas und ziemlich mürrisch drein schaute. Kurz räusperte sich Llael. Varresh. Ich denke diese Neuigkeit wird dich interessieren. Einige Schattenwesen, welche in der Nähe der Lichtgrenze leben, berichten davon das eine Nachricht die Runde macht. Und zwar ziemlich schnell. Diese betrifft auch dich. Anscheinend hatt da eine Elfe, welche zur Zeit in Begleitung eines jungen Mannes ist, einen Schattenkrieger gerettet. Und dieser, so die Nachricht, habe Banmor nun auf dem Gewissen. Ich mische mich nrgends ein, doch wie es aussieht weiß nun die ganze Lichtseite von Banmors Ableben.
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Sinthoraz hatte sich kaum von der Überraschung erholt durch die Worte die ihm Chidori an den Kopf knallte, als auch schon die nächste Übrraschung aus dem nichts auftauchte.
Sinthoraz knurrte wärend er die Masse musterte. Für ihn sahen sie alle nach normalen Fußsoldaten mit miserabler Ausrüstung aus. Allerdings handelte es sich ohne Zweifel um Schattenkrieger. Was machten diese hier so weit außerhalb Drakars? Dann fiel dem Dunkelelf schlagartig ein wen er hier vor sich hatte.
Es waren wohl Anhänger Banmors die aus Drakar verstoßen wurden.
Sinthoraz fluchte leise. Er hatte schon seit Beginn dieser Bestrafung an Varresh gezweifelt. Nicht nur das der junge Herrscher seine Feinde am Leben ließ, nein er verstieß sie aus Drakar und lief so Gefahr das sich die Verstoßenen zu einem einzigen Heer zusammenschloss und Drakar womöglich zu schaden.
Er nahm sich vor mit Varresh zu reden sollten sie wieder zurückkommen.
Als der Anführer seine Krieger auf die beiden hetzte, konzentrierte sich Sinthoraz und ließ kurz darauf seine schwarzen Flammen um seine Arme aufsteigen welche sich wie Schlangen um seine Arme wanden.
Der Dunkelelf drehte ein bisschen sein Gesicht zu Chidori die neben ihn stand.
Lass einen am Leben, am besten den Anführer, der Rest darf seinem Schöpfer gegenüber treten. Nur tu mir den Gefallen und achte darauf das kein Blut auf meine Sachen spritzt. Diese Flecken lassen sich echt schwer entfernen.
Er lächelte ihr böse zu. Los gehts.
Und mit diesen Worten entlud sich die Wut der beiden über ihre Opfer die ihren Fehler zu spät bemerkten.

Nur ein paar Minuten später ging Sinthoraz mit langsamen Schritten über das verbrannte Gras auf einen zuckenden und sich vor Schmerzen krümmenden verkohlten Haufen zu. Das ganze Lager stank nach verbranntem Fleisch und frisch vergossenem Blut. Es war lange her das der Magier so etwas genießen konnte.
Er ging gemessenen Schrittes an dem Haufen vorbei, genoss das schreckliche Leiden des Kriegers und streckte beiläufig seine Hand aus. Ein zischen ertönte und mit einem verzerrtem schrillen Schreien das aprubt endete, starb der Mann zu seinen Füßen.
Mit einem schmalen lächeln auf den Lippen drehte er sich zu der kleinen Hexe um.
Vor ihr schwebte der betäubte und magisch gefesselte Anführer waagerecht in der Luft und neben ihr war ein ausgerolltes Lederbündel in dem eine Menge Instrumente aufbewahrt waren. Gerade musterte Chidori den Mann eingehend um zu entscheiden womit sie anfing. In ihrem Gesicht klebten noch ein paar Tropfen frischen Blutes.
Wie kommst du voran?

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:54 pm

Shaian schaute Trin mit schiefgelegtem Kopf an. Ja ich bin hier! Ich habe mir halt Sorgen um dich gemacht. oder ist das verboten? Er lächelte nicht, sondern guckte sie mit einer ernsten Miene an. Dann legte er ihr eine Hand auf die Schulter. Trin, hör auf die Vorwürfe zu machen. Du wusstest ja nicht, dass er der Sohn Banmors ist. Selbst ich wusste es nicht. Du wolltest ja nur helfen. Der Sohn Raphaels wunderte sich gerade über sich selbst. Hatte er ihr gerade indirekt mitgeteilt, dass er unrecht hatte. Das er vermutlich auch so gehandelt hätte? Nein sicherlich. Er war anders als seine Freundin. Er war zwar froh gewesen, dass einst Frieden über Aeon herrschte, doch würde er sich nicht freiwillig in die Höhle des Löwen begeben. Die Botengänge waren da doch eine Ausnahme. Es war schließlich ein Befehl. Shaian hatte keinen besonderen guten Draht zur Schattenseite, seitdem er und Trin von ihnen angefallen wurde. Deswegen verstand er vermutlich auch nicht, warum Trin die bestimmte Sache tat.
Da es nun passiert ist, kann man die Sache eben nicht rückgängig machen. seufzte er und nahm das Gespräch wieder auf. Ich und deine Schwester stehen dir bei. Für immer. Er gab ihr einen Kuss auf die Stirn und ehe sie sich versah, wurde sie auch schon auf Händen getragen. Jetzt kümmern wir uns erstmal um deine Verletzungen. sagte er noch, sprang gemeinsam mit ihr vom Ast und trug sie zurück ins Schloss.

Dekar lief sofort zu ihr, als Lin in Tränen ausbrach. Er wollte sie trösten. Ist ja gut, beruhigte er sie. Shaian wird Trin schon finden. Die zwei sind sehr gute Freunde. Sie kennen sich sehr gut. Er lächelte sie an. Doch ihre Aufmerksamkeit wurde nicht auf Dekar, sondern auf Kaiden gelenkt. Dekar legte den Kopf schief. Plötzlich sagte Lin etwas, womit die beiden Männer nicht gerechnet hätten. Bitte was? Trin hat diesem Monster das Leben gerettet? Aber warum?

Während sich Sinthoraz umd die Masse der Angreifer kümmerte, war Chidori mit den Anführer beschäftigt. Hier kam dann auch Archi ins Spiel. Chidori ließ sie vergrößern und die Spinne handelte schnell. Ehe sich der Hauptmann versah war er auch schon ein einem Netz aus Spinnenfäden eingewickelt. Gut gemacht Archi! lobte die Hexe ihr Haustier. Was soll das? fluchte der Hauptmann. Lass mich hier raus! Chidori setzte ihren ausdrucksloses gesicht auf. Ich denke ja gar nicht daran! Sag mir lieber, woher du von der Karte weißt. Der Schattenkrieger dachte da nicht mal im Traum dran und spuckte Chidori ins Gesicht. Die Hexe verzog das Gesicht. So? Du hast es also nicht anders gewollt. Ich bekomme dich schon zum reden. Sie wischte sich den Ekel mit einem Taschentuch aus dem Gesicht. Dann entfaltete sie ein Lederbündel, wo diverse Folterinstrumente enthalten waren, und nahm sich ein sehr scharfes und spitzes Messer. Was hast du damit vor? fragte der Hauptmann ängstlich. Sie schwieg. Mit einem schnellen Angriff machte sie einen Schnitt quer in seinem Bauch. Der Krieger brüllte vor Schmerzen auf und begann erneut zu spucken, doch diesesmal war es Blut. Blut rann ihm den Körper herunter und beträufelte das Spinnennetz. Ich frage dich noch einmal: Woher weißt du von der Karte? Einer meiner Gefolgsleute hatte engen Kontakt mit Banmor. Sagen wir es so. Er war die rechte Hand von ihm. Daher wusste er auch von der Karte. Als Banmor starb, wollte er alle Unterlagen aus seinem Schrank entfernen. Für den fall, dass man sie nicht verwenden könnte. Dabei fiel ihm auf das die Karte weg war. Wir bekamen heraus, dass du sie hast, weil du gesehen wurdest mit ihr in der Hand. Also sind wir euch gefolgt. entgegnete der Krieger. Und was wollt ihr damit? Das verrate ich dir nicht! Sicher??? Wieder nahm sie das Messer in die Hand und verpasste ihn einen weiteren Schnitt in den Oberkörper, dieses mal noch tiefer, so dass einiges hervorlukte, etwas was für sogenannte Lichtkrieger unangenehm wäre. Wieder schrie er vor Schmerzen auf. Und? Verrätst du es mir jetzt? Oder soll ich noch einmal Hand anlegen? Sie wollte ihn erneut verletzen, doch diesesmal stoppte er sie. Nein warte! Ich erzähle es dir! Chidori legte das messer beiseite und lauschte ihm. Also. Wir haben von einem Tempel gehört. Diese Karte ist der Schüssel dazu. Denn der Tempel birgt ein großes Labyrinth und viele Geheimnisse. Nur mit Hilfe dieser Karte ist es möglich ohne Schaden dadurch zu kommen. Was befindet sich in dem Tempel? Das wissen wir selber nicht genau. Aber man erzählt sich, dass dort ein Schatz versteckt ist. Ein Schatz also! Danke für die information. Sie setzte ein diabolisches Grinsen auf. Ja. Kannst du mich jetzt herunterlassen? ich habe dir nun alles gesagt. Sinthoraz stand nun neben Chidori. Er hat uns wichtige Informationen verraten. sagte sie zu dem Dunkelelfen. Sie befreite das Messer von dem Blut mit einem Stofffetzen und verstaute es wieder in den Lederbündel, welches sie daraufhin einrollte. Dann stellte sie sich vor dem Netz und wedelte kurz mit der hand. Das Spinnennetzt fing sofort Flammen. Schmerzschreie waren die letzten Laute des Hauptmannes, bevor er verbrannte. Archi? Du hast doch sicher Hunger. Du kannst dich bedienen. Die Spinne, die circa einen Meter groß war, fiel sofort über die Leiche her. So das wäre erledigt. Sie lächelte Sin an.

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Das war zu erwarten, murmelte Varresh. Diese Nachricht musste sich ja schnell verbreiten. Er sah Llael eine Weile an. Halte weiterhin deine Ohren offen.Varresh senkte kurz den Kopf. Ein Gedanke schoss ihm durch den Kopf.
Nun also musste diese Elfe aus den Sümpfen wohl bald die Früchte ihrer Ernte Tragen. Er schüttelte den Kopf dann sah er wieder auf.
Söldner ich habe eine Aufgabe für dich. Vor einigen Tagen wurden doch die Anhänger Banmors eingesperrt oder aus Drakar verbannt. So wollte ich es zumindest dem Volk glauben machen, da ich nicht vorhabe eine Terror Herrschaft zu führen. Er kam ein Stück näher. Hör zu. Ich habe die Anhänger Banmors nicht einfach Verbannt, nein ich habe sie in den Faydarksümpfen ausgesetzt und in Ketten legen lassen. Sie können also nicht weit gekommen sein. Entweder hat sie der Sumpf selbst verschlungen oder aber die Kreaturen hatten ein üppiges Mal.
Ich möchte das du mit einem Trupp dort hinreitest und nachsiehst das sie auch wirklich alle beseitigt sind. Ich habe nicht wirklich Lust auf Böse Überraschungen.
Und nochetwas. Ich werde dich begleiten.
Varresh sah Lleal durchdringend an.

Kaiden starrte die junge Elfe ratlos an. Sie hat wen gerettet? Habe ich das jetzt Richtig verstanden? Kein Wunder das hier so ein Aufruhr herrscht. Nun war er sich sicher. Das alles würde Folgen haben.
Wie konnte sie nur diesen Mörder retten. Kaiden ballte die Hand zur Faust.
Er schwieg einsern um zu verhindern das ihm noch etwas Dummes herausrutschte.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:55 pm

Trin öffnete ihre Augen weder, als Shaian seine Hand auf ihre Schulter legte. Doch in die Augen sah si ihm nicht. Sie starrte überall hin und nirgens. Vorwürfe? Sie wusste nicht ob es Vorwürfe waren, doch etwas ließ sie einfach nicht los. War es ihr Unverständniss für die Bürger Shimas? Waren Lichtwesen denn nicht immer gütig? Standen sie nicht immer für alles ein? Doch was war passiert? Keine normale Unterhaltung. Keine einfache Frage. Sie griffen gleich an. Wollten ihren Kopf.
Tief in Gedanken versunken hörte sie entfernt wie Shaian mit ihr redete. Lin und er? Für sie da? Plötzlich wurde ihre Stirn geküsst und sie hochgehoben. Mit ausdruckslosen Augen schaute Trin die vorbeiziehenden häuser an, als sie durch die Strassen getragen wurde. Stimmen wurden wieder laut. Trin vernahm nur einige Wortfetzten, doch sie reichten schon. Missgeburt....tot sein...Warum helfen...ihr...Tod verdient...Untergang geweiht... Dann war wieder Shaians Stimme zu hören. Plötzlich Ruhe und dann die Stimme ihrer Schwester. Es war doch nicht falsch. Jeder half doch mal jemandem. Und dafür wurde doch bisher niemand so behandelt.
Die Elfe wurde ins Haus gebracht und nach einigen Minuten lag sie in einem weichen Bett.

Lin schaute diesen Freund von Shaian an. Sie hat von ihm erzählt. Auch wenn ich ihn nie kennengelernt hatte. Doch dann zuckte die Elfe zusammen. Ihr wusstet es nicht? Oh nein. Was hab ich nur angestellt. Nun kullerten endgültig Tränen. Doch plötzlich wurden die Stimmen wieder lauter und Lin schaute hoch. Die Masse schrie wieder rum und dann mit einem mal hörte man Shaian. Ersagte etwas. Die junge Elfe sprang hoch, als der Herrschersohn nun auftauchte. Die Menge hatte ihm Platz gemacht, wenn auch nur aus dem Respekt vor ihm. Trin, murmelte Lin. Shaian hatte ihre Schwester im Arm. Sie hing da erbärmlich und war übersät mit Wunden. Wie geht es ihr? Shaian nickt auf Lins Frage nur und ging an den dreien vorbei. Die Elfe schaute die beiden anderen Männer an, dann rannte sie Shaian hinterher. Eine ganze Weile folgte sie ihm, dann betrat dieser ein Zimmer und legte Trin auf das Bett. Ihre kleine Schwester betrat ebenfalls den Raum und setzte sich mit zu Tin auf das Bett, genau auf die Bettkante. Shaian. Du wolltest doch in die Bibliothek gehen. Lass Trin in meiner Obhut. Ich werde sie verarzten, da könnt ihr in Ruhe suchen gehen. Du musst doch auch deinem Vater helfen. Lin schaute auf Trin und dann wieder zum Herrschersohn. Danke. Danke das du sie geholt hast.

Llael schaute Varresh irritert an. Klar, ich mache den Job doch glatt. Aber du willst mitkommen? Soll ich dich hier herausschmuggeln oder wie? Schließlich sehen es einige garantiert nicht gerne, wenn du dich so aus Drakar entfernst. Der Mensch musterte Varresh. Er sah das es dem neuen Herrscher ernst war. Llael zuckte mit den Schultern. Von mir aus, komm mit. Ist ja eh dein Auftrag an mich. Da kannst du als Boss bestimmen wies läuft.
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Als Silwyna bei den Toren von Shima landete, sah sie wie ein Lichtkrieger eine Elfe in die Stadt trug. Die Elfe scheint verletzt zu sein, dachte sie sich. So wie sie in seinen Armen hängt scheint es schlimm zu sein.
Sie brachte Winterauge in einen nahe gelegenen Stall und fragte den Knecht: Was war hier eben los? Ich höre hier Geschrei und etwas wegen einer Verräterin? Sie ließ es sich erklären und wollte dann den Weg in den Palast beschrieben haben. Dort angekommen fragte sie die Wache: Wie komme ich am schnellsten zu den Heilkundigen des Herrschers ? Ich bin ein wenig im Umgang mit verschiedenen Tinkturen und Rezepten geschult und habe auch einiges dabei, womit diese etwas anfangen könnten.
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Sinthoraz betrachtete die große Spinne bei ihrem Essen und wande sich mit einigem Ekel ab. Er mochte Spinnen nicht wirklich. Vor allem so große, fügte er in Gedanken hinzu.
Nun erzählte ihm Chidori was sie von dem Mann erfahren hatte und der Dunkelelf runzelte die Stirn.
Also führt diese Karte wirklich zu dem Tempel wie ich vermutet hatte. Er sah zu seinen Sachen wo auch die Karte lag.
Am liebsten würde ich jetzt sofort mich dran machen die Karte zu entziffern, aber wir haben ja noch ein Ziel vor uns. Mit einem unergründlichen Blick wand er sich der kleinen Hexe zu. Du sagtest du vertraust mir. Dann sprich mit niemanden über die Karte und wohin sie führt, hast du verstanden? Ich schlage vor wir machen uns wieder auf den Weg. Ich habe den Verdacht das diese Männer aus Richtung des Dorfes kamen. Und das könnte sich schlecht auf die Gesundheit der Bewohner ausüben. Ach übrigens, er deutete auf sein Gesicht wobei er sie ansah, du hast da was. Du solltest wenn möglich nicht mit Blut im Gesicht rumlaufen.
Er ging zu seinen Sachen und packte diese zusammen.

Thingosil ging über den großen Platz in der Nähe des Schlosses und traf zufällig auf Kaiden und Dekar die beide in einer leisen Unterhaltung vertieft waren. Langsam näherte er sich ihnen und gesellte sich dazu. Hey Leute, alles klar? Was macht ihr beiden denn hier? Wie er erfuhr waren die beiden gerade auf den Weg ins Schloss.
Das trifft sich ja prima, ich muss da auch grade hin.Zusammen gingen die drei zum Schloss. Also sie dort ankamen sahen sie wie jemand mit einer der dortigen Wachen sprach und als sie vorbeigingen hörten sie kurz die Gesprächsfetzen. Vor ihm hielt Dekar an und wande sich zu der Wache um.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:55 pm

Dekar lief gemeinsam mit Thingosil und Kaiden den Weg zum Herrscherhaus. Dort trafen sie auf die Wache, die sich gerade mit einer Elfe unterhielten. Dabei schnappten sie einige Wortfetzten auf. Gibt es ein Problem? Dekar ging auf die Wache zu und lächelte. Nein, es ist nur diese Elfe würde gerne zum Herrscher, um ihn zu helfen. Dekar musterte die fremde Person. Er hatte sie schon einmal in Vin gesehen. Hmm, ähm ich denke das geht in Ordnung. Ich kümmere mich jetzt darum. Die Wachen nickten und Dekar geleitete die fremde Elfe in das Zimmer des Herrschers.

Ja ist okay! sagte Shaian zu ihr. Ich kümmere mich mal besser um meinen Vater. Du hast ja recht. Shaian stand auf und verließ langsam das Zimmer. Gib auf ihr Acht! Der Herrschersohn machte sich nun auf den Weg in das Zimmer seines Vaters. Dort angekommen traf er auf seine Freunde, Joshua und eine fremde Frau, die er allerdings schon einmal in Vin gesehen hatte. Da bin ich wieder. Trin wird nun von ihrer Schwester versorgt. Er wandte sich nun zu Josh. Wie geht es Vater? Unverändert. Aber die Elfe würde gerne helfen. Sie sagt sie kennt sich mit Kräutern und sonstige Tinkturen gut aus. Shaian schaute die Elfe an. Können Sie ihm wirklich helfen? Die Bewohner Shimas sind schon am durchdrehen. Er muss einfach wieder zu sich kommen. flehte er flehte er die jung aussehende Elfe innerlich an.

Chidori stimmte Sinthoraz zu. Sie mussten weiter. Sie wischte sich das Blut aus dem Gesicht und verkleinerte die Spinne. Dann zogen sie gemeinsam weiter gen Dorf. Danke Sin, dass du mich zum Dorf begleitest. Es ist schon komisch. Normalerweise vertrau ich niemanden so schnell. Aber du bist irgendwie anders. Sie lächelte kurz.
Nach einem langem Fußmarsch kamen sie dort schließlich an. Doch was sie da sahen stimmte Chidori auf keinen Fall glücklich. Was ist denn hier passiert? Wie kann das sein? Sie stürmte in das Haus, wo das ältere Ehepaar lebte, welche sich liebevoll um sie kümmerte. Mit Tränen im Gesicht kam sie wieder auf sie Straße. Sie sind alle tot.

_______________________________________________________________________________

Varresh legte den Kopf ein wenig schief ging aber nicht weiter auf den Söldner ein. Er rief eine Wache zu sich um ihr einige Instruktionen zu geben.

Wenig später trat er vor den versammelten Trupp. Gekleidet mit schwarzen Kutten und das Gesicht verborgen. Alle Männer wahren bereit für die Reise in den Sumpf und standen in einer Reihe. Pferde schnaubten, das klirren von Zaumzeugen ertöhnte regelmäßig. Sein schwarzer Hengst stand fertig aufgesattelt und gezäumt bereit so das er nur noch aufsitzen musste. Dies tat er auch sofort.
Der Söldner Llael befand sich ebenfalls unter den Männern. Varresh lenkte sein Tier herum und stand nun direkt vor seinen Leuten. Wir verlassen Drakar durch den Ostausgang, meinte er knapp.


Zuletzt modifiziert von Fial-Dark am 05.09.2009 - 10:59:09

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:56 pm

Während Shaian und Lin bei Trin im Zimmer waren, standen drei Leute etwas entfernt im Flur und schauten zu der Tür. Okay, wie abgemacht. Sobald sie alleine ist werden wir dort eindringen und dieses Miststück entgültig aus dem Weg räumen, murmelte ein Bürger und zog einen kleinen Dolch. Nein, wir halten uns an den Plan. Wir werden sie in die Sümpfe bringen. So wie sie nun ist, wird sie nicht viel machen können. Und niemand kommt uns auf die Schliche. Der Zweite Mann funkelte den Bürger an. Okay. Dank unserer Wache hier, damit wurde auf einen der Wachen des Hauses gedeutet, wird das kein Problem sein. Ja. Ich finde es auch widerlich das sich diese Person hier aufhält. Erst Banmor töten und nun wahrscheinlich noch hinter Lord Raphael her sein. Da zuckten alle drei zusammen. Achtung. Sie kommen raus. Damit verschwanden die drei hinter eine Ecke und warteten ab. Warteten bis Shaian verschwunden war. Dann mit vorsichtigen Schritten näherten sie sich der Tür. Wie besprochen. Wir schnappen sie uns und dann rauf auf die Pferde im Hinterhof und zu den Sümpfen. Alle drei nickten und dann öffnete die Wache die Tür zum Zimmer.

Lin schaute noch Shaian hinterher. Dann als dieser die Tür hinter sich geschlossen hatte, drehte sich die Elfe zu ihrer Schwester. Das wird schon Trin. Ich verarzte dich jetzt erstmal. Lin machte sch daran Trins Gesicht zu säubern, als hinter ihr die Tür aufging. Shaian, ich habe doch gesagt du sollst zu deinem Vater gehen, meinte die Elfe nur und drehte sich nicht um. Oh, der ist schon bei seinem Vater, ertönte eine unbekannte Stimme. Lin sprang auf und sah sich plötzlich von drei Männern umzingelt. Was wollt ihr? Verschwindet! Oh nein, junge Dame. Dies werden wir nicht tun. Und wenn du uns nun entschuldigen würdest, wir werden nun diese Elfe mitnehmen. Das werdet ihr nicht. Das lasse ich nicht zu. Lin baute sich vor den Männern auf. Sie hatte Angst, doch für ihre Schwester würde sie alles tun. Was nun geschah war so schnell das Lin nicht reagieren konnte. Der Wachman schnellte mit einem Mal nach vorn und boxte Lin in den Magen, woraufhin die Elfe bewusstlos zusammensackte und auf dem Boden liegen blieb. De Männer stiegen über die Elfe drüber und gingen zum Bett.

Trin schaute immernoch mit leeren Augen vor sich hin, tief in Gedanken versunken. Doch irgendetwas stimmte plötzlich nicht. Langsam glitt die Elfe aus ihrer Trance. Doch eindeutig zu spät. Sie sah noch wie ihre Schwester hart auf den Boden aufschlug und schon standen drei hochgewachsene Männer am Bett. Was..., wolte Trin noch sagen, doch da wurde sie auch schon gepackt. Während der Bürger Trin sofort knebelte, fesselte der andere ihre Arme und Beine. Sie versuchte sich zu wehren, doch es klappte nicht. Kaum waren die Zwei fertig, kam der Wachman und schnappte sch die Elfe. Sie wehrte sich doch konnte nicht verhindern das sie nun auf den Schultern des Mannes lag. Was, was soll das?, dache sie sich. Trin wurde aus dem Zimmer getragen und nach einem klenen Marsch durchs Haus, kamen sie am Seiteneingang an. Kaum das Haus verlassen wurde Trin auch schon auf ein Pferd gehieft. Die Wache setzte sich hinter sie. Die Zwei anderen stiegen auf zwei zusätzliche Pferde. Los. Wir müssen uns beeilen. Damit ritten die drei los, mit Trin.

Llael war Varrsh nach draussen gefolgt und bekam wie die anderen Krieger ein Pferd. Sofor schwang er sich drauf und wartete auf weiere Befehle. Diese folgten auch sogleich und dann ritten sie los. Natürlich zogen sie einige Blicke auf sich, während sie durch die Stadt in Richtung Osttor ritten. Doch das kümmerte gerade keinen. Kaum ausserhalb der Stadt angelangt wurde das Tempo erhöht und sie ritten nun in Richtung Faydark-Sümpfe. Es würd einige Zeit daurern, doch wenn sie durchritten wäre es schnell zu schaffen.
______________________________..._________________________

Die Wache wollte sie erst nicht durchlassen. Aber dann mischte sich jemand ein und sagte der Wache das es in Ordnung sei. Sie erkannte die Männer. Vor einiger Zeit hatte sie diese bei einem Gasthaus gesehen und einer von ihnen stieß sich damals den Kopf an. Innnerlich mußte Silwyna lachen und ließ sich in das Zimmer des Herrschers bringen.
Ich habe hier einige seltene Kräuter und Mixturen. Vielleicht könnt ihr damit etwas anfangen. Ich weiß leider nichts über die Wirkung bei Menschen oder Elfen. Aber man kann da sicher improvisieren.Sie gesellte sich zu den Heilern um weiteres mit diesen zu besprechen.

Arsinoe ging gerade so durch Shi Handan Drakar und sah sich um.Dann kam ihm eine Idee. Ich werde versuchen in Shima auf den Friedhöfen einige Magier oder Gelehrte zu beschwören, vielleicht kann ich so einen Weg finden. Unterwegs werde ich beim See vorbei reiten um nach Silwyna zu sehen.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:56 pm

Der Lichtkrieger nickte der Elfe zu und ließ einige Heiler in das Zimmer rufen, damit sie sich mit diesen über die Kräuter und Tinkturen sprechen konnten. Währenddessen setzte sich Shaian an das Bett seines Vaters und umfasste seine Hand. Joshua saß daneben und hatte Angst. Angst davor, was die Zukunft bringt. Angst davor was passiert, wenn die Schattenkrieger die Lichtseite angreift. Der Diener Raphaels malte sich die schlimmsten Sachen aus. Blieb dabei aber still und leise für sich.
Dekar stand mit Thingosil und Kaiden an der Wand und beobachten das Geschehene.

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Silwyna besprach die Wechselwirkungen einiger Zutaten mit den Heilern, um eventuelle Nebenwirkungen ausschließen zu können. Als sie alle einverstanden mit dem Rezept waren, mischte sie ein Gebräu zusammen welches dann unter den hoffenden Augen Shaian´s und denen von Joshua dem Herrscher verabreicht wurde.
Eine Reaktion auf dieses Mittel sollte sich in einigen Momenten einstellen, sagte Silwyna zu Shaian. Wir hoffen das er zu sich kommt und wir dann mit herkömmlichen Heilmethoden weiter machen können.
Alle warteten gespannt und beobachteten den Leib von Raphael.
Nach einigen Minuten bewegten sich seine Augen unter den geschlossenen Lidern hin und her. Er begann sich unruhig zu bewegen und Silwyna fragte sich ob sie bei der Dosierung etwas falsch gemacht haben könnt. In diesem Moment rieß Raphael die Augen auf und versuchte sich zu orientieren.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:56 pm

Drakar war schon fast ausser Sichtweite und der Trupp um varresh ritt weiter gen Osten. An vorderster Stelle ritt der neue Herscher Drakars. Ihm folgte in einem gewissen Anstand Llael, welcher dicht von dem zusammengewählten Trupp verfolgt wurde. Der Mensch ritt auf einem schwarzen Hengst und trug wieder seinen mit dolchen besetzten Umhang. Dieser war aber auch das einzige was seinen Oberkörper bedeckte, denn sonst trug er nur noch eine schwarze Hose. Auf seinem Rücken war sein Schwert befestigt und hing schräg herunter. Das Schwert. Es war ebenfalls ein Merkmal Llaels. Denn es war länger als ein normales, um einiges länger.
Der Mensch schaute mal durch die Gegend und dann wieder zu Varresh. Er hat also alle an der Nase herumgeführt, um nicht zu viel Aufsehen gleich nach seinem Herrscherantritt zu erregen. Sehr clever. Hmmm, in die Faydark-Sümpfe. Ob das Absicht war? Schließlich sollte er dort im Namen seines Vaters ermordet werden. Was aber wohl doch misslang. Ich würde doch zugerne wissen wie es dazukam das er von einer Elfe gerettet wurde. Doch mehr wäre es schön zu wissen, was diese eigentlich dort zu suchen hatte. Die Sümpfe waren zwar für uns verboten, doch das gleich alle möglichen Leute dort erscheinen ist doch ungewöhnlich. Eine Weile schaute Llael Varesh noch an, dann wendete er seinen Blick wieder von ihm, streichelte die Mähne seines Pferdes und ritt weiter.

Die junge Elfe lag gefesselt auf dem Rücken des Pferdes. Ihr taten alle Knochen weh und diese Position brachte auch keine Besserung. Die Bewohner Shimas hatten feinste Arbeit geleistet. Sowohl ihre Hände als auch ihre Füße waren so fest verschnürt, das sie die Stricke nicht lösen konnte. Das Einzige was ihr gelang, war den Knebel aus dem Mund zu ziehen. Was habt ihr mit mir vor?, rief sie den Wächter an, welcher neben ihr sass. Dieser schaute kurz zu der Elfe runter und grinste. Das wirst du schon sehen wenn wir da sind, du falsche Schlange. Ich habe euch nichts getan. Lasst mich runter. NICHTS? Nichts getan? Du mieses Subjekt hast dem das Leben gerette, welcher nun Banmor auf dem Gewissen hat. Wegen dir lebt der Dunkle Fürst nicht mehr. Der Einzige welcher den Frieden mit Lord Raphael aufrechterhalten hatte. Wenn du nicht wärst, dann wäre dieser bastart tot und Banmor noch am Leben. Also sage nicht, du hättests nichts getan. Trin wurde nun bösartig angefunkelt. Woher? Woher wissen sie davon? Niemand sonst weiß dies. Doch nur ein Paar. Die junge Elfe schaute sich um. Rechts und links neben ihr und dem Wächter ritten noch zwei weitere Personen. Sie sahen wie normale Bürger Shimas aus. Dann sah Trin wieder zu dem Wächter. Ist es den verkehrt jemandem das Leben zu retten? Sind die Lichtwesen den nicht gerade dafür bekannt zu helfen? Aber nicht diesen Wesen. Und jemand der diesen hilft hat auch kein Recht zu leben. Und nun halt die Klappe, oder du wist den Rest des Weges mehr als schlafen. Bedrohlich hob der Wächter seinen Arm und ballte seine Hand zur Faust. Trin nickte nur kurz und schaute wieder weg, genau in diesem Moment zerbrach etwas in ihr. War es die Hoffnung doch noch die Kinder zu finden? Oder hatte sie einfach nur aufgegeben, dass sie aus dieser Situation wieder heil rauskam? Diesmal war niemand da, der sie hätte retten können. Lin, niedergeschlagen von diesen Personen, lag im Zimmer und Shaian war bei seinem Vater. Er hatte nicht mitbekommen das nun etwas passiert war. Wollte er doch nur seinen Vater endlich wieder gesund haben.
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Sinthoraz sah sich in dem verwüsteten Dorf um.
An einigen Stellen glühten noch die Trümmer der Ruinen die früher mal Häuser waren. Überall lagen Lichtwesen in ihrem eigenem Blut.
Normalerweise würde er sich über diesen Anblick freuen. Doch aus irgendeinem Grund konnte er es in diesem Fall nicht.
Er sah auf, als Chidori wieder zu ihm zurück kam.
Lass uns wieder umkehren, hier gibt es für uns nichts mehr zu tun. Und nach irgendwelchen Überlebenden suche ich garantiert nicht. Er sah in ihr Tränen überströmtes Gesicht und verzog das Gesicht zu einer Grimasse.
Jetzt hör auf zu heulen. Du bist alt genug und solltest mit dem Tod umgehen können. Er trat nun auf sie zu und reichte ihr ein Tuch bevor er sich auf ihre Augenhöhe kniete und ihr tief in die Augen sah.
Dein Hass kann eine sehr mächtige Waffe sein. Du musst nur wissen wie du sie einsetzen kannst. Doch jetzt musst du weiterdenken und deine persönlichen Gefühle zurückdrängen. Was denkst du passiert wenn bekannt wird das ein Dorf der Lichtseite zerstört und dessen Bewohner abgeschlachtet wurden? Dein Bruder könnte deswegen eine Menge Ärger bekommen.
Er richtete sich wieder auf und ging wieder zurück in die Richtung aus der sie gerade kamen. Lass uns keine Zeit verwenden.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:57 pm

Shaian sprang sofort auf. VATER! Raphael schaute seinem Sohn nun ins Gesicht. Shaian? Wo bin ich? Mein Lord, es ist alles in Ordnung. Sie liegen in ihrem Zimmer! antwortete nun Joshua auf diese Frage. Wie geht es Ihnen? Raphael setzte sich auf und schaute sich in seinem Zimmer um. Er erkannte außerdem noch Kaiden, Thingosil, Dekar, einige Helfer und Silwyna. Mir geht es ganz gut. Nur habe ich wahnsinnige Kopfschmerzen. sagte er an Joshua gerichtet. Aber was war denn los? Warum seid ihr hier?
Shaian und die Anderen warfen sich gegenseitig besorgte Blicke zu. Schließlich war es der Sohn Raphaels, welcher nun sprach. Weißt du Vater! Du bist in ein Koma gefallen. Und wir waren sehr besorgt um deinen Zustand. Ganz Shima war schon am durchdrehen. Raphael schaute seinen Sohn nun verwirrt an. Koma? Aber waru....? Plötzlich fiel ihn etwas ein. Oh nein, das ist schrecklich. Shaian sag mir bitte, dass es nicht wahr ist. Banmor ist doch nicht wirklich tot, oder? Der Lichtkrieger sah seinem Vater betrübt an. Doch ist es. Sein eigener Sohn hat ihn umgebracht. Varresh? Aber ich dachte der wäre tot?! Sollte nicht ihm zum Gedenken eine Beerdigung stattfinden. Shaian nickte.
Nun war es Dekar der sprach. Mein Lord, Ich weiß, dass es nicht korrekt von uns war, aber Thingosil, Kaiden und ich waren in Drakar. Und auch Shaian und Trin waren dort. Wir waren auf dieser Beerdigung und haben mit eigenen Augen gesehen, dass Banmor's Sohn Varresh ihn umbrachte. Dank Kaiden wurden wir sogar entdeckt, doch er ließ uns laufen. Drakar begann in Flammen auf zugehen. denn Banmors Anhänger und seine Gegenspieler begannen sich zu bekämpfen. Raphael riss die Augen auf. Ist das wahr? Alle Anderen im Raum nickten und stimmten dem Gesagtem Dekars zu.
Oh Gott, das ist fürchterlich. Ein Wunder das ich das überlebt habe. fügte er noch in Gedanken hinzu. Was wird nun aus Aeon? Shaian legte eine Hand auf die Schulter seines Vaters und drückte ihn langsam zurück ins Kissen. Darum werden wir uns kümmern, wenn du wieder fit bist. Ruhe dich erstmal aus. Deine Gesundheit ist jetzt am wichtigsten. Er lächelte seinen Vater an, dann wandte er sich an Joshua. Josh? Ich denke nicht, dass es zu viel verlangt ist, wenn du hier bleibst und auf ihn Acht gibst, oder? Joshua schüttelte mit dem Kopf. Ich bleibe hier, versprochen. sagte er und machte es sich wieder auf seinem Stuhl bequem. Gut. Heiler ihr geht nun wieder eure Arbeit nach. Ich danke euch für eure Hilfe. Und auch dir danke ich. Er trat nun auf die Elfe zu und reichte ihr seine Hand. Vielen Dank, dass Sie meinem Vater das Leben gerettet haben. Er lächelte. Zum Schluss wandte er sich an seine Freunde. Kaiden, Dekar, Thingosil! Wir weden uns um die Angelegenheiten in Shima kümmern. Aber vorerst werde ich nach Trin sehen.
Alle nickten und verließen nun, bis auf Joshua, das Zimmer. Die vier freunden gingn nun in das Zimmer, wo Trin lag. Shaian schlug dir Tür auf. Trin, gute nachrichten... Vater ist.... Er sah sich im Zimmer um. Von Trin keine Spur. Nur Lin lag bewusstlos auf den Boden. Oh mein Gott, Lin! Er lief zu ihr, kniete sich hin und hievte ihren Oberkörper auf seine Beine. Lin! Wach auf. Was ist denn Geschehen?

Chidori funkelte Sinth böse an. Er konnte nicht verstehen wie sie sich fühlte. Doch hatte er Recht. Sie darf sich nicht von ihren Gefühlen leiten lassen, schließlic ist sie ein Schattenkrieger. Sie nahm nun das Taschentuch entgegen und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht. Chidori nahm sich vor, nun mit ihrem Bruder zu sprechen, wenn sie wieder in Drakar ankommen sollten. Langsam ging sie Sinthoraz hinterher. Bevor sie das Dorf verließ, schaute sie sich noch einmal um, dann lief sie neben Sinth her und beie gingen wieder in Richtung Drakar zurück.

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Arsinoe ritt schnell und kam spät abends in die ähe von Silwynas Behausung. Kurz bevor er beim See ankam bäumte sich Rekjas auf. Etwas oder jemand ist in der Nähe, dachte Arsinoe. Er stieg langsam ab und zog seine Waffen. In diesem Moment flog auch schon ein Pfeil an ihm vorbei und traf sein Pferd. Er erkannte einen Dämon unweit stehen und warf einen Dolch in diese Richtung. Lautlos sackte der Angreifer zusammen. Vorsichtig näherte er sich Silwynas Hütte und sah dort einige Dämonen, welche in und um der Hütte alles aus einander nehmen wollten. Leise schlich er sich an die Wache dieses Haufens an und zog im eine der Klingen schnell über den Hals während er mit der freien Hand dessen Maul zuhielt. Behutsam lehnte er den Toten an einen Baum und richtete ihn so aus, daß es von weiten so aussah als ob er weiterhin Wache hielt. Dies machte er auch mit den restlichen drei Wachen.
Er schlich sich zum See und lies sich dort leise ins Wasser gleiten. Langsam schwamm er näher an die Hütte ran und glitt lautlos aus dem See. Er ging von hinten an die Hütte ran und spähte durch das Fenster. Was wollen diese Kreaturen hier? Sie sehen aus wie Banditen und Plünderer. Wie es aussieht ist Silwyna nicht hier, denn ich sehen keinerlei Kampfspuren.Na dann werde ich das hier mal in Ordnung bringen bevor sie kommt und diese Bastarde nicht sehen muß.
Mit einen lauten durchdringenden Schrei sprang er durch das Fenster und noch im Flug erlegte er zwei Angreifen. Bevor die anderen wußten was hier vor sich ging , erhob Arsinoe sich und stieß einem weiteren Gegener die Klingen in Hals und Bauch.
Die Dämonen begriffen nun was hier geschah und rannten nach draussen, um nicht in diesem engen Raum kämpfen zu müssen und sich nicht gegenseitig mit ihren Waffen zu behindern. Es waren noch vier Gegner über als Arsinoe aus der Hütte trat. Was wolltet ihr hier? schrie er sie an. Sprecht schnell und ich gewähre euch einen raschen Tod. Einer der Dämonen lachte auf. Du willst uns besiegen. Und wie willst du das anfangen. Du magst uns da drin überrascht haben aber wir sind nicht nur vier sondern durch den Kampflärm werden unser Späher und Wachen hier draussen uns gleich zu Hilfe eilen. Dann werden wir sehen wer hier schnell stirbt.
Diesmal wiederum lachte Arsinoe. Na gut warten wir etwas und sehen wann deine Verstärkung da ist. Verunsichert davon sah sich der Dämon um und bemerkte das sich nichts rührte und keiner kam. Mit lautem Gebrüll stürmte er nach vor und schlug mit seiner Axt zu. Arsinoe hatte mit so einer Reaktion gerechnet und wich mit einem schnelle Schritt zur Seite aus und hieb seinerseits mit den Klingen zu. Der Dämon, es mußte der Anführer sein war aber gut gepanzert sodas seine klingen über den Brustpanzer abglitt. Mit einen großen Sprung brachte sich Arsinoe ausser Reichweite. Ich muß hier wohl anders vorgehen. In diesem Moment erwachten auch die anderen drei aus ihrer Starre und griffen an. Einen von ihnen konnte er mit einem Treffer zwischen die Augen niederstrecken leider verlor er auch dadurch eine seiner Waffen. Im Lauf zog er einen Langdolch und konnte gerade noch einen Schlag gegen seine Kehle damit ablenken. Ein heißer Schmerz durchzog seinen Oberschenkel als dieser von einen Pfeil durchbohrt wurde. Er kam aus dem Gleichgewicht und rollte sich über die Schulter ab. Als er wieder auf die Beine kam erstach er einen weiteren Dämonen. Nur noch zwei, dachte er. Arsinoe sah sich um, um zu sehen wo sich seine Gegner befanden. Der mit dem Bogen stand einige Schritte vor ihm, während der Anführer seitlich versuchte hinter ihn zu gelangen. Arsinoe wartete bis sich dieser hinter ihm befand und stürmte nach vorne. Der Schütze bekam Angst von dieser Attacke und schoß, doch Arsinoe konnte ausweichen und der Pfeil traf den Anführer in die Achsel. Laut aufschreiend stürmte dieser nun los und hieb wild um sich. Erschrocken darüber seinen Anführer getroffen zuhaben bemerkte der Schütze nicht wie sich Arsinoe an ihm vorbei lief und ihn nach vorne stieß. Ein lauter Schrei ertönte als erauch schon von der Axt des Dämonen getroffen wurde. Er sank zu Boden und tat noch einige Atemzüge bevor er aus dieser Welt entschwand. Arsinoe lief zu einem der Toten und nahm dessen Waffe auf. Ein heftiger Kampf entbrannte zwischen ihm und dem letzten Dämonen.
Sie kreuzten ihre Klingen und schlugen auf einander ein.Arsinoe wartete geschickt bis er eine Lücke in der Deckung des anderen sah und nutzte dies gnadenlos aus.

Erschöpft sank er zu Boden und sah sich um. Habe ich wiklich alle erledigt. Da kam Rekjas auf ihn zu und legte sich neben ihn. Er verband nur noch seine Wunden und die des Pferdes und ruhte sich dann etwas aus.


Erleichtert sah Silwyna das Raphael zu sich kam. Er war zwar noch etwas benommen aber es schien ihm gut zu gehen. Es gab zwischen Raphael und seinem Sohn ein kurzes Gespräch und als alles sich zu gehen umdrehten, reichte Shaian ihr die Hand und bedankte sich.
Ich habe nur geholfen und getan was ich konnte, sagte sie. An Joshua gewand sprach sie: Hier sind noch ein paar Kräuter macht ihm davon einen Tee und gebt ihm alle paar Stunden davon zu trinken,dann solte es bald besser sein. Und gegen die Kopfschmerzen hier noch eine Salbe. Dann folgte sie den anderen aus dem Zimmer und ging den Heilern hinterher. Vielleicht können mir diese etwas beibringen im Umgang mit menschlichen und auch elfischen Patienten. Ich werde alles lernen was mir helfen kann Arsinoe zu helfen und ich kann ihnen meine Rezepte näherbringen.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:58 pm

Lin hörte entfernt ihren Namen. Dann gab es einen kleinen Ruck und schon wieder wurde ihr Name gerufen. Langsam öffnete die Elfe ihre Augen. Sie lag in Shaians Armen, welcher besorgt dreinschaute. Neben ihm konnte sie noch drei andere Personen sehen. Lin faste sich an den Kopf. Aua. Was? Wieso lag sie den hier rum? Doch dann fiel es ihr blitzartig wieder ein. Trin!!! Nun schaute die Elfe Shaian und die anderen mit Angst in den Augen an. Ihr müsst ihr helfen. Kaum warst du raus Shaian, da kamen drei Leute rein. Einer sah aus wie die Wache, die anderen waren Bürger Shimas. Einer hat mich niedergeschlagen. Sie haben Trin mitgenommen!!!

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Kaiden senkte den Kopf. Trin wurde also entführt, murmelte er.
Er warf einen Blick zu Shaian der schon bereitwillig schaute und sicher gleich aufspringen würde um Trin zu suchen, dann fuhr er fort.
Vieleicht ist das ja ganz gut so.
In seiner Stimme lag ein kalter Unterton.
Sie im Moment hier zu haben würde weiteren Ärger bedeuten.
Ich gehe davon aus das ihr nichts geschehen wird. Sie kann ja gut genug auf sich selbst aufpassen.

Shaian wollte etwas erwiedern doch Kaiden ließ ihn nicht zu Wort kommen. Er wurde nun etwas lauter. Mach was du willst ich kann dich nicht aufhalten aber ich sag dir eins. Es wird noch schlimmes passieren.
Ich werde ihr nicht helfen, denn sie hat den Mörder meines Bruder gerettet.
Kaiden drehte sich herum und verließ das Zimmer. Mit einem lauten Knall flog die Tür ins Schloss.

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Nachdem Arsinoe etwas geschlafen hatte, richtete er sich auf und besah das Chaos der vergangenen Nacht. Er sah auch nach seinen Verletzungen und denen von Rekjas. Dann machte er sich daran Ordnung zu schaffen und die Leichen zuverbrennen. Wir wollen ja nicht das jeder, der hier vorbei kommt, sieht was hier geschah. Einige kleine Reparaturen waren auch zu machen. Als er mit den äußerlichen Sachen zufrieden war, ging er zu seinem Pferd und führte es Richtung Shima. Solange du verletzt bist werden wir zu Fuß weiter gehen, ohne das mein Gewicht dich belastet. Er drehte sich noch einmal um und verschwand dann zwischen den Bäumen.

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Shaian schaute Kaiden wütend an. Er konnte seine Gefühle ja verstehen, doch fande er es nicht korrekt, wie er sich gerade aufführte. Schließlich wollte Trin doch nur helfen. Sie konnte ja nicht ahnen, dass dahinter der Sohn Banmors stand und dass er vorhatte diesen umzubringen. Der Lichtkrieger seufzte, als Kaiden die Tür zuknallte. Während er Lin noch in seinen Armen hielt, wendete er sich zu Dekar und Thingosil, die genauso fassungslos wie er zuvor dreinschauten. Dekar, Thingosil. Seid ihr bitte so nett und nehmt die Fährte von Trins Entführern auf? Ich kann hier nicht weg. Ich muss bei meinem Vater bleiben.
Dekar schaute Thingosil an, dann drehte er sich wieder Shaian zu und nickte. Geht in Ordnung. Wir holen uns Trin zurück. Du kannst auf uns zählen. Er grinste. Dann verließ er gemeinsam mit Thingosil den Raum. Sie gingen jeweils nach Hause, um ihre Sachen, für die bevorstehende Reise, zu packen. Draußen an den Toren Shimas trafen sie sich einige Zeit später wieder und brachen auf.
Shaian und Lin wurden alleine in den Raum zurückgelassen. Er nahm nun Lin auf den Arm und trug sie ins Bett, worin Trin zuvor lag. Lächelnd sagte er zu ihr. Mach dir keinen Kopf. Wenn es um Frauen geht, dann sind Dekar und Thingosil sehr zuverlässig. Und jetzt ruh dich ein wenig aus. Wenn du irgendetwas brauchst kannst du nach mir rufen. Ich eile dann sofort zu dir. Mit diesem Satz verließ er das Zimmer und ging zurück zu seinem Vater.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:58 pm

Lin stand am Fenster, sie war immernoch in dem Zimmer, aus welchem ihre Schwester entführt wurde. Sie hatte dieses auch kaum verlassen, nur wenn es nötig war. Lord Raphael ging es wieder gut und er hatte seine täglichen Pflichten wieder aufgenommen. Während der Herrscher noch ans Bett gefesselt war, wurde ihm alles berichtet was sich in der zwischenzeit zugetragen hatte. Er hatte schon vorher gewusst, dass Trin einen Schattenkrieger gerettet hatte. Und auch war da so eine Ahnung gewesehn, wer es war. Doch nun hatte er Gewissheit. Raphael war ein gütiger Herrscher, er verstand zwar Trins damaligen Weg nicht, doch er wusste das dies eine Gewohnheit der Lichtwesen war. Dies vermittelte er auch seinem Volk, nachdem ihm Shaian erzählt hatte, was auf dem Markt geschehen war. Lin hatte danach auch ein Gespräch mit dem Herrscher und er versicherte ihr, dass Dekar und Thingosil ihre Schwester schon finden werden. Auch machte er ihr klar, dass die Täter dafür eine gerechte Strafe bekommen würden.
Die junge Elfe sah sich das Treiben auf dem Markt an. Von diesem Fenster hatte sie die perfekte Sicht. Sie wollte nicht rausgehen. Sah sie doch, wie sich die Bevölkerung noch immer das Maul zerriss. Einige hatten es ja eingesehen, doch gab es noch genügend Leute, welche wütend auf Trin waren. Lin wusste nicht wie die Leute auf sie reagieren würde, schließlich war sie ja die Schwester von Trin. Trin...Ich hoffe dir geht es gut. Und sie haben dir nicht was schlimmes angetan. Die Elfe seufzte, als plötzlich die Zimmertür aufging und Shaian eintrat.

Zur selben Zeit erreichten genau zwei Gruppen die Faydark-Sümpfe. Vom Süd-Westen her Varresh mit seinem Trupp und aus dem Nord-Osten kamen die drei Bürger Shimas mit Trin an.
Die junge Elfe hing noch immer gefesselt auf dem Pferd. Ihre blauen Flecke waren schon fast wieder weg, doch hatte sie nun einen fiel größeren über den Bauch. Da sie dort die ganze Zeit drauflag. Der Galopp des Pferdes hatte dann noch seinen Rest dazu beigetragen. Endlich stoppten die Reiter ihre Pferde. Der Wachmann stieg ab und hiefte sogleich Trin von dem Pferd. Da sind wir endlich, du elendes Weibsbild. Lasst mich endlich wieder laufen. Es bringt euch doch nichts, murmelte Trin. Oh doch. Du mieses Drecksstück bist dafür verantwortlich das dieser Sohn einer Hure noch am Leben ist. Du hast ihm das Leben gerettet. Und was macht dieser Bastard. Er tötet seinen eigenen Vater und damit wahrscheinlich auch den Waffenstillstand. Du hast den Ruin auf uns gebracht. Du wirst hier zugrunde gehen, wie es dieser Mistkerl verdient hat. Und wenn es soweit ist, werden wir uns noch seinen Kopf holen. Damit kamen die anderen Beiden auch noch an und schleppten Trin zu einem halb verroteten Baum, welcher sehr schräg und nah an dem Sumpfwasser stand. Plötzlich knackte es hinter ihnen. Die Drei fuhren sofort herum, ließen die gefesselte Trin fallen und starrten nun einen Mann an. Dieser war eindeutig ein Mensch, doch er schaute so verdammt sauer drein.

Llael war Varresh die ganze Zeit gefolgt. Kaum im Sumpf angekommen hörte der Trupp Stimmen. Llael sprang sofort vion seinem Hengst und schlich in die Nähe der Stimmen. Die Elfe? Sie war in Drakar. Oha. Anscheinend sind da welche nicht sher erfreut über Varreshs Nichtableben. Dann jedoch sagten die Bürger Shimas entwas was sie lieber nicht hätten machen sollen. Die beleidigten Varresh aufs Argste. Wut keimte in Llael auf. Er stand auf und zog sein Schwert, nur um dann genau hinter den Männern zu erscheinen. Soso. Ihr meint also ihr müsst hier große Töne spucken, funkelte Llael wütend. Dies ist unser Sumpf. Ihr habt hier nichts zu suchen. Und in unserem gebiet, habt ihr auch nicht so über den Herrscher zu reden. Macht euch bereit dafür zu zahlen. Mit einem mal stand der Mensch angriffsbereit da, sein Schwert vor sich haltend.

Trin wusste nicht wie ihr geschah. Nun lag sie neben dem Baum. Ihr bauch tat höllisch weh, sie konnte sich nicht wirklich bewegen, was nicht unbedingt den fesseln alleine zuzuschreiben war. Ungläubig sah sie nun wie ein Mensch auftauchte. Es war genau der mensch, welcher sie damals in Drakar zum Podest gebracht hatte. Was wird nun passieren?

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:59 pm

Also Llael auf die Leute Shimas losgehen wollte lenkte Varresh sein Pferd zwischen sie und lies es aufsteigen. Dann riss er das Schwert aus der Schutzhülle. Die drei Lichtkriegr prallten zurück.
Genug davon! Söldner, steck deine Waffe weg. Lleal zögerte noch, gehorchte dann aber.
Dann wandte er sich der Halbdämon den anderen zu. Wenn ihr es für nötig haltet über den Dämon der Banmor das Leben nahm zu urteilen, so tut es nicht im geheimen, im Stillen für euch und vor Leuten die nichts dafür können. Sondern tut es hier, jetzt vor mir. Er zog die Kaputze seiner Kutte herunter. Meine Name ist Varresh Vizarr ich bin der Erbe des Throns von Drakar. Sein Pferd tänzelte nervös.

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Während Llael sein Schwert wieder wegpackte und die Bürger weiterhin mit einem wütigen Blick durchlöcherte, zuckten die drei Männer zurück, als der dunkle Reiter auf seinem Pferd ankam und nun seinerseits sein Schwert zog.
Mit einer Leidensmiene schauten die drei erst auf das Schwert, dann jedoch den Mann direkt an. Zu ihrem Entsetzten stellte sich dieser auch noch als Varresh vor. Während die beiden Bürger einfach nichts rausbringen konnten, räusperte sich die Wache. Es, es war nicht so gemeint...Wenn wir geahnt hätten das sie hier sind..., stammelte er. Nervös schaute er erst zu der Elfe hinter sich und dann zu den beiden anderen Männern.

Trin hatte sich nun etwas aufgerappelt und stütze sich mit ihren zusammengebundenen Armen auf der Erde ab. Etwas verblüfft sah sie, das auch Varresh hier im Sumpf war. Ein kleines flüchtiges Lächeln huschte über ihr Gesicht.

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 10:59 pm

Eure Taten strafen euch Lügen, sprach Varresh kalt. Er wandte sein Pferd ein wenig so das er nun genau vor den Männern stand. Ich habe eure Worte sehr wohl vernommen. Glaubt mir, ich habe nicht vor euch ungeschoren davon kommen zu lassen. Doch nicht ich werde euch bestrafen, Dies überlasse ich eurem Lord selbst.
Er gab seinen Männern hinter sich einen Befehl und deute dann auf Trin.
Die Krieger gehorchten sofort und nahmen die Elfe in die Mitte nachdem sie die Fesseln um die Füße gelöst hatten.
Ihr werdet nach Shima zurückkehren. Überbringt eurem Lord folgende Botschafft:
Die Elfin bleibt vorerst unsere Gefangene. Sie ist in Drakar eingedrungen und deshalb werden einige Dinge geklärt werden müssen. Ihr wird nichts weiderfahren, darauf gebe ich Lord Raphael mein Wort. Geht und und berichtet.

Nun huschte ein hinterhältiges Grinsen über seine Lippen.
Und teilt euren Lord auch mit das dies euer verdienst ist.
Solltet ihr darüber Schweigen, dann werde ich mich persöhnlich um eure Bestrafung kümmern.
Mit diesen Worten wandte er sich ab und lies die Männer einfach zurück. Seine Leute entfernten sich mit Trin im Schlepptau.

Nach einer Weile des Marches ritt Varresh neben sie. In seiner Hand blitzte ein Dolch. Er beugte sich kurz zu ihr herunter umd durchtrennte die Handfesseln.
Bevor Trin etwas sagen konnte verstaute er den Dolch wieder und beschleunigte sein Reitier. Der Halbdämon schloss zur Spitze des Zuges auf.
Schließlich kamen sie zum Stehen. Varresh sprang vom Rücken seines Pferdes und näherte sich dem Sümpf. Sein Blick irrte forschend über die Oberfläche.
Dann endeckte er was er suchte. Nicht weit von ihnen entfert ragte etwas aus dem Sumpf empor. Ziemlich daneben lagen die ersten Leichen. Die Krieger Banmors die er hier aussetzen ließ. Einige lagen neben den Sumpf, andere waren in ihm fast völlig versunken. Aber jemand Lebeniges konnte der Halbdämon nicht mehr spüren. Alle hier waren Ertrunken oder Zerfressen. Varrehs lauschte. Er vernahm ein schleifendes Geräusch. Dann sah er einen Schuppenbedeckten Körper der weiter hinten zwischen den Bäumen vorbeizog. Hattest du ein gutes Mal Kreatur? Er grinste hämisch. Dann wandte er sich zu einem seiner Männer um.
Sammelt die Leichen ein. Danch reiten wir zurück nach Drakar

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 11:00 pm

Na super. Was wohl nun passieren wird? Trin schaute sich die Szene an, plötzlich zeigte Varresh auf sie und mehrere Männer kamen. Einer stieg von seinem Pferd und kniete sich neben die Elfe. Nachdem er ihr die Fussfesseln durchtrennt hatte, half er ihr noch auf, nur um sie dann zu den restlichen Männern zu führen. Trin wusste nicht so ganz weas sie nun davon halten sollte. War dies nun gut oder schlecht? Der Mann stieg wieder auf sein Pferd und alle schauten nun zu Varresh, welcher irgendetwas mit den Männern beredete. Trin legte ihren Kopf schief. Ich soll also nun mit ihnen gehen, als Gefangene? Naja, wenigstens lebe ich noch. Die Elfe schaute auf die drei Männer. Wenigstens bin ich so von denen weg. Kaum gedacht, setzte sich der Trupp langsam in Bewegung, so dass Trin schnell laufen, aber nicht rennen musste. Die Elfe schaute nicht zu ihren drei Peinigern zurück, sondern starrte einfach geradeaus.
Nach einer ganzen Weile ritt plötzlich jemand anderes neben ihr. Trin schaute auf und sah Varresh neben sich, in seiner Hand einen Dolch. Mit einem Mal waren ihre Hände wieder frei und der Schattenkrieger wieder weg. Dafür ritt wieder einer des Trupps dort. Die Elfe rieb sich die Stelle an den handgelenken, wo das Seil eingeschnitten hatte und schaute nach vorne zu Varresh und dem Menschen. Danke, murmelte sie nur. Mit einem Mal hielten alle an. Trin fragte sich was dies sollte. Doch dann sah sie die Leichen bzw das was von den Leichen übrig war. Trin hob die Hand vor den Mund. Was ist den hier passiert? Doch auch sie bemerkte das geräusch und sah diesen schuppenartigen Körper. Okay. Ich glaub ich weiß es.

Llael stieg wieder auf seinen Hengst, während Varresh weiterhin mit den Lichtwesen redete. Du bist der Boss. Doch ich hätte sie sogerne...Naja. Der Mensch folgte Varresh, nachdem dieser nun beschlossen hatte weiterzuziehen. Als sie die gewünschte Stelle erreicht hatten und Varresh anscheinend zufrieden war, lenkte der Mensch sein Pferd neben Varresh. Was hast du nun vor? Und ich meine nicht nur die Kadaver hier, damit schaute er zu der Elfe.

Die drei Bürger schluckten nur schwer, als sie Varreshs Worte vernahmen. Doch nickten sie fleißig, zu groß war die Angst vor diesem Dämonen. Nachdem die Schattenkrieger wegwaren, sattelten die Männer sogleich ihre Pferde. Während sie so vor sich hin fluchten wie dämlich sie doch waren, lichtete sich der Sumpf. Dann zu allem Überfluss stießen die drei auch noch mit Dekar und Thingosil zusammen, wekche genau auf sie zuritten. Verdammte....Was machen wir nun? Halts Maul. Woher soll ich das wissen?

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BeitragThema: Re: Blutkrieg   Fr Sep 25, 2009 11:01 pm

Endlich! Endlich hatten sie eine Spur von Trins Entführern aufgenommen. Sie führte sie direkt zu den Sümpfen. Na super! fluchte Dekar. Warum müssen es ausgerechnet die Sümpfe sein? Innerlich hatte Dekar Angst davor, doch dies wollte er nicht vor seinem Freund zugeben. Es gab nur eine Person, die ihn wirklich kannte. Und das war Shaian. er ist es auch, den Dekar am längsten von allen kennt. Schließlich haben sie auch schon im Kindesalter zusammen gespielt.
Sie waren fast an den Sümpfen angelangt, da kamen ihnen auch schon drei Lichtmenschen entgegen. Dekar schaute Thingosil an. Sag mal, sind es nicht Leute aus unserer Heimat? Dieser zuckte jedoch nur lässig mit den Schultern.
Schließlich kamen die Pferde vor den drei Menschen, welche aus der Richtung der Sümpfe kommen, stehen. Hey! Was habt ihr hier zu suchen?

Ihr wird es schon gut gehen. sagte eine Stimme plötzlich hinter Lin. es war Shaian der lächelnd ihr Zimmer betrat. Als die junge Elfe sich umdrehte, ließ er die Tür hinter sich ins Schloss fallen. Wie geht es dir? Er trat in die Mitte des Zimmer und setzte sich dort auf einen Stuhl. Möchtest du nicht mal nach draußen gehen? Oder willst du hier drin versauern? Es ist so ein schönes Wetter! Er konnte ihren Blick sehen. Shaian musste seufzen. Ah verstehe! Da drückt also der Schuh! Du hast Angst davor, was die Bewohner nun über dich denken! Er lächelte sie an. Mach dir darüber keinen Kopf! Nur weil du die Schwester von Trin bist, werden sie nicht verrteilen. Du hast ja schließlich nichts angestellt. Er stand nun neben ihr. Während er sprach ist er aufgestanden und hat sich zu ihr gesellt. Na komm. Lass uns ein wenig spazieren gehen!

Chidori und Sinthoraz sind in der zwischenzeit in Drakar angekommen. Nun wollten beide mit Varresh sprechen. Einziges Problem: Varresh war nicht aufzufinden. Beide Magier stehen nun im Thronsaal. Hmm? Wo sind sie denn alle hin? Nich mal dieser Llael ist zu sehen. Chidori fing an herum zu grummeln. Ich habe das gefühl, dass mein Bruder in Zukunft sehr wenig Zeit für mich haben könnte. Das gefällt mir nicht.

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Verdammt. Aber ich schätze mal die haben nach der Elfe gesucht..., grummelte der Wachmann vor sich hin. Doch dann fasste er sich und schaute Dekar offen an. Wir haben keine Zeit um mit euch zu reden. Soeben wurde uns eine Botschaft anvertraut und di müssen wir zu Lord Raphael bringen. Shaians Kumpel...hoffe er gibt vorerst Ruhe und befragt uns nicht. Verdammt. Lord Raphael wird nicht gut darauf reagieren. Die Zwei Bürger sassen auf ihren Pferden hinter dem Wachmann und sahen betroffen nach unten. Doch als diese plötzlich seinem Pferd die Sporen gab, ritten sie diesem schnell hinterher. Der Wachmann ritt an Dekar und Thingosil vorbei. Doch rief er ihnen noch zu. Ihr könnt dort gerne Wurzeln schlagen, aber dass wird euch nichts bringen. Die Elfe ist fort und wer weiß was mit ihr geschieht, wo sie jetzt eine Gefangene ist.

Lin schaute Shaian an, welcher nun neben ihr am Fenster stand. Dann schaute sie wieder raus. Ein kleines Nicken folgte. Nagut. Aber können wir bitte nicht auf den Markt gehen? Ich weiß nicht, aber ich...Naja du weißt schon. Shaian nickte seinerseits und gemeinsam veließen sie das Zimmer.

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